Inhalt
Einleitung 4
1. Das schottische Schulsystem 4
1.1. Schultypen und -formen 4
1.1.1. NA
Kindergarten und Primarschulbildung 5
1.2. Sekundarschulbildung 5
1.2.2. NA
Sonderschulen 7
1.3. Schulorganisation 8
1.3.1. NA
Das Lehrerkollegium 8
1.3.2. NA
Schülerzahlen und Klassengrößen 8
1.3.3. NA
Das Guidance Department 8
1.3.4. NA
Das Department Learning Support 9
1.3.5. NA
Die Elternvereinigung 9
1.3.6. NA
Die Präfekten 9
1.3.7. NA
Der Schulalltag an einer Sekundarschule in Schottland 9
1.3.8. NA
Die Schuluniform und der Dress Code 10
1.3.9. NA
Gälisch 10
2. Das deutsche Schulsystem 11
2.1. Schultypen 11
2.2. Der Kindergarten 11
2.3. Die Schularten 11
2.4. Das Abitur 13
2.5. Sonderschulen 13
2.6. Schulorganisation 14
2.6.1. NA
Das Lehrerkollegium 14
2.6.2. NA
Schülerzahlen und Klassengrößen 14
2.6.3. NA
Hausaufgabenbetreuung und Förderunterricht 14
2.6.4. NA
Elternvereinigungen 14
2.6.5. NA
Schülersprecher 15
2.6.6. NA
Der Schulalltag an einer deutschen Sekundarschule 15
2.6.7. NA
Schuluniformen an deutschen Schulen 15
Fazit 16
Literaturverzeichnis 16
3 NA
Einleitung
In dieser Arbeit soll es, wie der Titel schon besagt, um die Schulsysteme Schottlands und Deutschlands gehen. Da ich ungefähr ein Jahr an einer schottischen Schule arbeitete, lag der Schluß nahe, über die dortigen Gege- benheiten zu berichten und sie gemäß dem Seminar „Interkulturelle und in- terlinguale Kommunikation“ mit den mir vertrauten Bedingungen, also dem deutschen Schulsystem, zu vergleichen. Leider kann dabei nicht auf alle As- pekte eingegangen und es muß sich auf die Dinge beschränkt werden, mit denen ich fast alltäglich an meiner Schule zu tun hatte. Ein Grund, sich auf weniger zu beschränken, ist unter anderem der, daß das deutsche Schulsys- tem sehr komplex ist und es dazu von Bundesland zu Bundesland sehr stark variieren kann. Ich werde daher nur auf den generellen Aufbau eingehen. Des weiteren war es nicht immer einfach, die Begriffe aus dem Englischen so zu übertragen, daß sie im Deutschen einen Sinn ergeben. Ich habe mich darum oft entschieden, sie im Englischen zu belassen und im weiteren Ver- lauf der Arbeitverständlich zu machen. Es wurden darüber hinaus männliche Bezeichnungen verwendet, es sind dabei aber grundsätzlich beide Geschlech- ter angesprochen.
1. Das schottische Schulsystem
1.1. Schultypen und -formen
Generell kann gesagt werden, daß es zwei hauptsächliche Schultypen in Schottland gibt: Öffentliche Schulen und unabhängige bzw. private Schulen, die keine Finanzierung durch öffentliche Gelder erfahren. Sie finanzieren sich durch das von den Eltern der Kinder gezahlte Schulgeld. Hierbei ist wichtig zu wissen, daß staatliche Schulen sozusagen die Norm in Schottland darstel- len und Privatschulen mit nur fünf Prozent der Schülerpopulation ins Gewicht fallen (Clark & Munn 1997: 52).
Die meisten Schulen unterliegen dem Prinzip der Koedukation und sind nicht konfessionell gebunden (obgleich einige römisch-katholische Schulen existie- ren).
4
1.1.1. Kindergarten und Primarschulbildung
Die Schulpflicht beginnt in Schottland mit 5 Jahren in der Primary School (Grundschule). Davor jedoch können Kinder Nursery Schools (ähnlich dem Kindergarten), Nursery Classes innerhalb der Primary Schools oder Spiel- gruppen und ähnliche Tagesstätten besuchen. In diesen Vorschulklassen e- xistiert kein fester Stundenplan, sondern die Kinder sollen in einer ‚anregen- den Umgebung’ vielfältige Sozial- und Sacherfahrungen machen.
In der Grundschule haben die Kinder Muttersprachunterricht, Rechnen, Sport, Kunst, Musik etc. Es wird auch versucht, die Grundschüler in fächer- übergreifende Projekte miteinzubeziehen. In den letzen Jahren hat sich in den Grundschuljahren 6 und 7 auch frühbeginnender Deutsch- und Franz ö- sischunterricht durchgesetzt. Dies ist im Vergleich zum deutschen frühbegin- nenden Fremdsprachunterricht eher spät, betrachtet man das durchschnittli- che Alter der Schüler, welches zu dem Zeitpunkt bereits zehn bis elf Jahre beträgt.
Nach 7 Jahren in der Grundschule erreichen die Schüler im Alter von zwölf Jahren die Secondary School (Sekundarschule).
1.2. Sekundarschulbildung
In Schottland existiert keine Dreiteilung in Schultypen wie Hauptschule, Re- alschule oder Gymnasium wie in Deutschland, sondern die Kinder gehen auf Gesamtschulen. Während die Grundschule noch relativ kleine, für die Kinder sehr übersichtliche Strukturen aufweist, sind die Sekundarschulen oft ver- hältnismäßig groß.
Eine Differenzierung nach den jeweiligen Fähigkeiten der Kinder (handwerk- lich, akademisch etc.) findet auf andere Weise statt (worauf später noch ge- nauer eingegangen wird). An einer Secondary School (Sekundarschule), oft auch High School oder Academy genannt, verbringen die Schüler mindestens 4 Jahre, maximal jedoch 6 Jahre. Die Sekundarschule muß mindestens bis
zum Alter von 16 Jahren besucht werden, dabei kann man von etwa 3 Ph a- sen sprechen. Die erste Phase verteilt sich über die Jahre 1 und 2 an der Se- condary School. Darauf folgt die Phase 2 mit den Jahren 3 und 4, die zur Prüfung Standard Grade führen. In der dritten Phase (Jahre 5 und 6) können
5
sich die Schüler weiter qualifizieren, insbesondere in Vorbereitung auf ein Studium an einer Universität oder anderen höheren Bildungsanstalten.
1.2.1.1. Jahr 1 und 2
Die erste Phase stellt sozusagen eine Zeit des Ausprobierens dar, in der die Schüler an allen Fächern teilnehmen und so herausfinden sollen, welche Fä- cher sie im dritten und vierten Jahr weiterführen und in welchen sie im Rah- men der Standard Grade Prüfung geprüft werden möchten. Im zweiten Jahr wird daher eine Entscheidung getroffen, welche Fächer im dritten und vierten Jahr weitergeführt werden.
1.2.1.2. Jahr 3 und 4 und die Standard Grade Prüfung
Diese Wahl der Fächer ist nicht willkürlich, sondern die Schüler müssen aus bestimmten Fächerbereichen auswählen. Dabei gilt, daß die Schüler Englisch, Mathematik, ein gesellschaftswissenschaftliches Fach (Geschichte, Geogra- phie & Modern Studies), eine moderne Fremdsprache, wenigstens eine Na- turwissenschaft, ein künstlerisches bzw. ästhetisches Fach (Kunst, Drama, Musik, Sport) und ein technisches Fach (Informatik, Technik, Home Econo- mics) belegen müssen. Zu dieser Wahl kommen noch Ethik & Religion, Sport und Social Studies hinzu, welche verpflichtende Fächer sind und demzufolge nicht abgewählt werden können. In den Fächern, die für das dritte und vierte Jahr ausgewählt wurden, wird dann die Standard Grade-Prüfung abgelegt. Dabei ist aber nicht außer Acht zu lassen, daß die bereits während des gan- zen dritten und vierten Jahres gesammelten Punkte in Form von Noten mit in die Endergebnisse der Standard Grade Prüfung hineinzählen. Hier können die Arbeiten und Prüfungen auf drei verschieden Niveaus geschrieben werden. Diese Stufen beginnen bei Foundation, steigen auf zu General und kulminie- ren in Credit. Der Vorteil dabei ist, daß sich noch relativ spät entschieden werden kann, welches Niveau in der Standard Grade Abschlußprüfung ge- wählt wird.
1.2.1.3. Jahr 5 und 6
Nach Standard Grade entscheiden sich ca. ¾ der Sechzehnjährigen, ein wei- teres Jahr an der Schule zu bleiben (Clark & Munn 1997: 68). Die Gründe,
6
Quote paper:
Claudia Rittig, 2002, Die Schulen Schottlands und Deutschlands im Vergleich, Munich, GRIN Publishing GmbH
This text can be quoted and accessed from this url:
Embed
DOI
Das schottische Bildungssystem
Pedagogy - School System, Educational and School Politics
Termpaper, 22 Pages
Kreatives Schreiben: Piraten Abenteuer
German - Pedagogy, Didactics, Literature Studies
Lesson Plan, 12 Pages
Planspiel als Methode der politischen Bildung
Politics - Didactics, Political Education
Termpaper, 15 Pages
Lesson Plan: Great Britain and the sea - a project (6th grade)
English - Pedagogy, Didactics, Literature Studies
Lesson Plan, 10 Pages
Das Prinzip Hoffnung in den Kurzgeschichten von Wolfgang Borchert
German Studies - Modern German Literature
Termpaper, 25 Pages
Einsichten zum Elementaren - Überlegungen zu den grundlegenden didakti...
Politics - Didactics, Political Education
Scholarly Paper (Advanced Seminar), 16 Pages
Lese-Rechtschreibschwäche bei Grundschulkindern - Ursache - Diagnose -...
Pedagogy - Pedagogic Psychology
Termpaper, 27 Pages
Effizienz- und Qualitätssteigerung durch Steuerungsinstrumente in der ...
Pedagogy - School System, Educational and School Politics
Scholarly Paper (Advanced Seminar), 20 Pages
Fallorientierte Einführung der Erfolgskonten in fragend-entwickelnder ...
Business economics - Accounting and Taxes
Lesson Plan, 24 Pages
Das adjektivische Attribut - Ein Vergleich
Scholarly Paper (Advanced Seminar), 28 Pages
Die Rolle der Frau im Heimatfilm der 50er Jahre anhand des Beispiels M...
History Europe - Other Countries - Modern Times, Absolutism, Industrialization
Scholary Paper (Seminar), 21 Pages
Unterrichtseinheit: Der Sperling und die Schulhofkinder
German - Pedagogy, Didactics, Literature Studies
Lesson Plan, 11 Pages
Der Europäische Qualifikationsrahmen (EQR) - Entstehung, Ziele, Perspe...
Unter besonderer Berücksichtig...
Pedagogy - School System, Educational and School Politics
Scholarly Paper (Advanced Seminar), 23 Pages
Zur Unterscheidung der Wortarten Adjektiv und Adverb in adverbialem Ge...
Scholarly Paper (Advanced Seminar), 24 Pages
Möglichkeiten und Grenzen handlungs- und produktionsorientierter Aufga...
German - Pedagogy, Didactics, Literature Studies
Examination Thesis, 28 Pages
Interkulturelles Lernen im Fremdsprachenunterricht?
German - German as a Foreign Language / Second Language
Scholarly Paper (Advanced Seminar), 21 Pages
Claudia Rittig has published the text Die Schulen Schottlands und Deutschlands im Vergleich
Claudia Rittig has uploaded a new text
Texte und Übungen zum interkul...
Jürgen Bolten, Claus Ehrhardt
Handbuch Interkulturelle Kommunikation und Kooperation 2
Länder, Kulturen und interkult...
Alexander Thomas, Stefan Kammhuber, Sylvia Schroll-Machl
Handbuch Interkulturelle Kommunikation und Kooperation Band 1
Grundlagen und Praxisfelder. B...
Alexander Thomas, Eva-Ulrike Kinast, Sylvia Schroll-Machl
Handbuch interkulturelle Kommunikation und Kompetenz
Grundbegriffe - Theorien - Anw...
Jürgen Straub, Arne Weidemann, Doris Weidemann
Evolution oder Revolution? Die Entwicklung der Erforschung Interkultur...
Ein regionaler Vergleich
Nadja Riedlberger
0 comments