Inhaltsverzeichnis
Vorbemerkung 3
Kapitel 1: Die Kriegslage von 1917 3
Kapitel 2: Die Situation der Deutschen zur See 4
Kapitel 3: Die Anfänge des U-Bootkrieges und die Versenkung
des Passagierdampfers „Lusitania“ 5
Kapitel 4: Der politische Streit um die U-Bootkriegsführung 6
Kapitel 5: Die Haltung der USA und die Bemühungen für
einen Frieden 8
Kapitel 6: Vorschläge und Forderungen der Kriegsparteien 10
Kapitel 7: Die Wiedereinführung des uneingeschränkten
U -Bootkrieges 11
Kapitel 8: Die Reaktionen der USA. 12
Kapitel 9: Die deutsche Außenpolitik und die „Zimmermann-
Depesche 14
Kapitel 10: Der amerikanische Präsident ringt um
eine Entscheidung 15
Schlussbemerkung 16
Literaturverzeichnis 17
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Vorbemerkung
Die Seminararbeit ist eine Untersuchung , über die Gründe des Kriegseintritts der vereinigten Staaten von Amerika in dem ersten Weltkrieg. Die Lage der Deutschen, welche den uneingeschränkten U -Bootkrieg erklärt haben, wird näher e rläutert. Untersuchungsgegenstand ist sowohl die deutsche Seekriegspolitik, als auch politische Situation der USA. Ihre Beziehung als Neutralität zu den Krieg führenden Staaten, ist ebenfalls von wichtiger Bedeutung. Die fehlerhafte Sicht ihrer Verhältnisse durch die Deutschen, spiegelte sich in der tatsächlichen Beziehung beider Staaten wieder.
Kapitel 1
Die Situation der Krieg führenden Mächte
Im Jahr 1917 trat der Weltkrieg in eine neue Phase ein. Zwei bedeutende Ereignisse sollten im vierten Kriegsjahr die Weltpolitik der nächsten Jahrzehnte entscheidend beeinflussen. Zum einen schied Russland aus der Koalition aus. Seine innenpolitische Lage war zerrüttet. Der Sturz des Zarentums und die bolschewistische Revolution ließ eine weitere vernünftige Kriegsführung nicht mehr zu. Für die Westmächte sollte Russlands Ausfall, aus dem Krieg, ein schädliches Ereignis sein, für die Mittelmächte eine weitere Hoffnung den Krieg zu gewinnen. Ein noch schwerwiegendes Ereignis war der Kriegseintritt der vereinigten Staaten von Amerika. Der Hundertmillionen- Staat, von den europäischen Staaten unterschätzt, griff in die europäische Politik zum ersten Mal in der Geschichte ein. Seine gewaltige Industriekapazität und seine enorme Finanzkraft stützten die Westmächte gewaltig. Hinzu kamen sein unverbrauchtes Militärmaterial und seine bis Kriegsende eingesetzten Millionen von Soldaten. Das vierte Kriegsjahr begann für beide Seiten mühselig. Die Fronten waren verhärtet und die Reserven gingen zur Neige. Trotz zahlreicher Anfangserfolge der deutschen und österreich-ungarischen Truppen in den ersten Kriegsjahren, wog das Kräfteverhältnis zu Gunsten der Alliierten.
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Während die Mittelmächte eine eher defensive Strategie vorbereiteten, planten die Alliierten große Offensiven im Jahr 1917. Solange das kränkelnde, russische Heer noch angriffsfähig war, sollte eine militärische Entscheidung herbeigeführt werden. Die Regierungen der kriegsführenden Staaten hatten mit schweren innenpolitischen Problemen zu tun. In Frankreich und England lähmten Massenstreiks einige Teile der Volkswirtschaft. In Deutschland kam es zu Volksunruhen, aufgrund zahlreicher Versorgungsmängel. Unabhängigkeitsbestrebungen schwelten im österreichischungarischen Kaiserreich. Die von den Österreichern und Ungarn u nterdrückten Bosnier, Tschechen, Slowaken, Slowenen und Polen strebten nach Unabhängigkeit. In den meist Monarchistischen Staaten der Mittelmächte wuchsen parlamentarische Forderungen zur Außenpolitik, den Krieg zu beenden. In Deutschen Reich übernahm das Militär die politische Führung. Die oberste Heeresleitung herrschte in Form einer Militärdiktatur.
Kapitel 2
Die Situation der Deutschen zur See
Mit den ersten Schüssen des Krieges, begann die britische Marine eine Blockade in der Nordsee zu errichten. Handelsschiffe, die die deutschen Häfen anliefen, wurden abgefangen. Die völkerrechtswidrige Hungerblockade kostete allein in Deutschland an die 750 000 Menschenleben.
Die Marine- und Heeresleitung des deutschen Reiches hatte mit Beginn des Krieges nicht nur mit beginnenden Versorgungsmängeln zu kämpfen, sondern litt am Nichtstun. Eingeschlossen von englischen Flottenverbänden und Minengürteln in der Ostsee, konnte sie ihre Fähigkeit nie richtig unter Beweis stellen. Es kam zu kleineren Gefechten, in denen aber nie das Groß der deutschen und englischen Flotte aufeinander trafen. Beide Seiten wollten ihre gigantischen Schlachtschiffflotten schonen, da sie ein gewaltiges Druckmittel für etwaige Verhandlungen darstellten.
Eine Lösung bot die neue U-Bootwaffe . Besonders in Deutschland wurde die U-Bootwaffe schnell ein Diskussionsthema. Die technische Raffinesse erlaubte die Boote, unbemerkt an britische Sperrschiffe vorbeizufahren. Aufgrund der Zustände insbesondere durch die Hungerblockade, schien eine Gegenblockade der französischen und britischen Häfen als relevant und
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Arbeit zitieren:
2004, Aktives Eingreifen der USA in 1. Weltkrieg: Sinn der Provaktion durch deutschen U-Bootkrieg. Europäische Ordnungspolitik – europäische Sicherheitspolitik im 20. Jahrhundert, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Der uneingeschränkte U-Bootkrieg und der Kriegseintritt der USA
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