Die Explikation des Meinens Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 3
2 Herbert Paul Grice 4
2.1 Kurzporträt 4
2.2 Die Explikation von Grice 5
3 Peter Frederick Strawson 12
3.1 Kurzporträt 12
3.2 Die Explikation von Strawson 13
4 Schluss 17
5 Literatur 18
5.1 Primärliteratur 18
5.2 Sekundärliteratur 18
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Die Explikation des Meinens Einleitung
1 Einleitung
„Zum Vollzug eines illokutionären Aktes gehört, daß er als solcher
verstanden wird […], daß die Bedeutung und die Kraft der Aussage
verstanden werden.“ 1 Peter Frederick Strawson
Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit der Explikation des Meines nach Herbert Paul Grice und Peter Frederick Strawson, wobei die Gricesche Erklärung den Schwerpunkt der Arbeit darstellt.
Sie entstand im Seminar „Logik des Behauptens“ (Sommersemester 2004) an der Johann-Wolfgang-Goethe Universität in Frankfurt am Main, am Institut für Kognitive Linguistik, unter Leitung von Herrn Dr. Christian Plunze.
In seinen Aufsätzen „Meaning“ von 1957 und „Sprecher-Bedeutung und Intentionen“ von 1969 legt Grice seinen Ansatz zur Bestimmung sprachlicher Kommunikation dar. Diese Explikation des „Meinens“ nach Grice wird nach einer kurzen Vorstellung des Philosophen in Kapitel zwei dargelegt.
1964 ergänzt Strawson die drei Griceschen Bedingungen zur Analyse von Sprechakten bzw. zur Erklärung von Kommunikationsversuchen um eine vierte und seiner Meinung nach notwendige Bedingung. Die Erläuterungen hierzu sind neben einem kurzen Porträt von Strawson in Kapitel drei zu finden.
1 Strawson, Peter Frederick (1964): S. 58
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Die Explikation des Meinens Herbert Paul Grice
2 Herbert Paul Grice
2.1 Kurzporträt
Herbert Paul Grice wurde als Kind von Herbert und Mabel Grice am 15. März 1913 in Birmingham in England geboren. Er lernte am „Clifton College“ in Bristol und am „Corpus Christi College“ in Oxford.
1939 nahm Grice seine Lehrtätigkeit am „St. John's College“ in Oxford auf, verließ die Stadt jedoch schnell wieder, um im Weltkrieg II. als Marine-Leutnant im Nordatlantik zu dienen. Nach Beendigung des Krieges kehrte Grice wieder zu seiner Lehrtätigkeit an das „St. John's
College“ nach Oxford zurück. 1967 hielt er an der Harvard-Universität seine berühmten Vorträge über William James, die später in „Studies in the way of words“ veröffentlicht wurden. Im Anschluss daran ging Grice an die „University of California“ nach Berkeley, wo er 1975 zum Professor für Philosophie ernannt wurde. Trotz Emeritierung 1980 blieb er bis 1986 weiterhin in Berkeley.
Herbert Paul Grice
2
Während des Krieges heiratete Grice Kathleen Watson. Sie bekamen in den vierziger Jahren zwei Kinder: Tim Grice und Karen McNicoll.
Herbert Paul Grice starb am 28. August 1988 an einer Lungenkrankheit in Berkeley. Zu dieser Zeit waren überraschend wenige seiner Artikel und Vorträge gedruckt worden. Grice widerstrebte es, seine Werke zu veröffentlichen; möglicherweise, weil ein anspruchsvoller Perfektionismus es ihm nie erlaubte, ein Stück als wirklich beendet zu betrachten.
2 Aus: Molina, Marcel (2005)
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Die Explikation des Meinens Herbert Paul Grice
Bekannt wurde Grice durch seine sprachphilosophischen Arbeiten, im Besonderen zur Sprecherbedeutung, zur intentionalen Semantik und zu konversationalen Implikaturen. Seine bekanntesten Aufsätze sind „Meaning“ von 1957 und „Logic and conversation“ von 1975, die beide in „Studies in the way of words“ 1989 veröffentlich wurden. 3
2.2 Die Explikation von Grice 4
In Abschnitt vier seines Aufsatzes „Sprecher-Bedeutung und Intentionen“ erläutert Grice Beispiele, warum seine ursprüngliche Analyse zu stark sei. Um es zu vereinfachen, kehrt Grice zunächst zum ursprünglichen Analysans (‚S meint etwas mit dem Äußern von x’) zurück. Er minimiert ‚S äußert mit der Absicht, dass
(1) H r zeigt
(2) H denkt, dass S beabsichtigt, dass H r zeigt (3) H (1) aufgrund seiner Erfüllung von (2) erfüllt’
zu ‚S äußert x mit der M-Absicht, das H r zeigt’.
In „Meaning“ von 1957 ist Grice der Ansicht, dass es um die Bestimmung der M-intendierten Reaktion bzw. Wirkung ginge, wenn er von der Bestimmung dessen, was S mit x gemeint hat, spreche. Grice nahm damals beispielsweise an, dass man ‚S meinte mit x, dass das-und-das der Fall ist’ durch ‚S äußerte x mit der M-Absicht, bei H den Glauben hervorzurufen, dass das-und-das der Fall ist’ erklären könne. Ebenso wie ‚S meinte mit x, dass H das-und-das tun soll’ durch ‚S äußerte x mit der M-Absicht, bei H zu erreichen, dass er das-und-das tut’ erläutert werden könne.
3 Vgl. The Literary Encyclopedia (2005); vgl. The University of Western Ontario (2004); vgl. Wiedemann, Uwe (2005)
4 Im Folgenden beziehe ich mich ausschließlich auf Grices Aufsatz „Sprecher-Bedeutung und Intentionen“ aus dem Jahre 1969. vgl. Grice, Herbert Paul (1969): S.
16-51.
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Vera Witkowski, 2005, Die Explikation des Meinens nach Grice und Strawson, Munich, GRIN Publishing GmbH
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