INHALTSVERZEICHNIS 2
INHALTSVERZEICHNIS
1. Einleitung - Der Trend zur Dienstleistungsgesellschaft 3
2. Der Tertiarisierungsprozess 4
2.1 Historische Entwicklung der Sektoren 4
2.2 Drei-Sektoren Hypothese (Fisher, Clark, Fourastié, Petty) 8
3. Kennzeichen der Dienstleistungsgesellschaft 10
4. Theorien zur Dienstleistungsgesellschaft 12
4.1 Befürworter der Tertiarisierung (Fourastié, Bell, Gartner, Riessman) 13
4.2 Skeptiker der Tertiarisierung (Baumol, Gershuny) 15
4.3 Zwischenergebnis (zusammenfassende Gegenüberstellung der Theorien) 17
5. Fazit - Die industrielle Dienstleistungsgesellschaft BRD ? 19
ABBILDUNGSVERZEICHNIS 23 25
LITERATURVERZEICHNIS 26 29
1. Einleitung - Der Trend zur Dienstleistungsgesellschaft 3
1. Einleitung - Der Trend zur Dienstleistungsgesellschaft
„In Zukunft wird jedes Unternehmen ein Dienstleistungsunternehmen sein“
- diese Vorhersage des Bundesministeriums für Wirtschaft u nd Arbeit 1 , sowie die Aussicht etlicher Ökonomen, die Dienstleistung sei wesentliches Element für quantitativen und qualitativen (Wirtschafts-)Wachstum in modernen Gesellschaften, hat mich dazu veranlasst, diese Hausarbeit dem Dienstleistungsbereich zu widmen. Vor allem haben mich die Erfahrungen während meiner (kaufmännischen) Ausbildung und anschließenden Berufstätigkeit als „Dienstleister“ dazu motiviert, mich im Rahmen der Lehrveranstaltung „Soziologie der Arbeitswelt“ damit zu beschäftigen, inwiefern empirische Daten den Trend zur Dienstleistungsgesellschaft bestätigen und welche theoretischen Erklärungen bezüglich des Tertiarisierungsprozesses existieren.
Um dem Leser zu verdeutlichen, welches Gewicht die einzelnen Wirtschaftsbereiche in Deutschland in der älteren bis jüngeren Vergangenheit hatten, und ihm darüber hinaus einen ersten Eindruck von der enormen Bedeutung der Dienstleistungen für unsere Volkswirtschaft zu vermitteln, wird unter 2. der Tertiarisierungsprozess (in 2.1) anhand der historischen Entwicklung der Sektoren veranschaulicht. Die Einteilung und Abgrenzung der Sektoren wird durch die Ausführungen (in 2.2) zur Drei-Sektoren-Hypothese dargestellt. Unter 3. will ich versuchen, Dienstleistungen zu definieren und den Charakter einer Dienstleistungsgesellschaft zu erläutern. Anschließend widme ich mich den wichtigsten Theorien zur Entwicklung einer Dienstleistungsgesellschaft unter 4. (in 4.1 die Optimisten, in 4.2 die Pessimisten) und stelle diese (in 4.3 ) zusammenfassend gegenüber.
Im Fazit fasse ich unter 5. den Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland vor dem Hintergrund der empirischen Daten und in Bezug zu den verschiedenen theoretischen Erklärungen des Tertiarisierungsprozesses zusammen und äußere meine Einschätzung hinsichtlich der akuten Tertiarisierungssituation.
2. Der Tertiarisierungsprozess 4
2. Der Tertiarisierungsprozess
2.1 Historische Entwicklung der Sektoren
Die These, die Bundesrepublik Deutschland wandele sich zur Dienstleistungsgesellschaft, lässt sich am deutlichsten d urch die Daten der Statistik veranschaulichen: immer mehr Menschen arbeiten in Dienstleistungsberufen; der Anteil der Dienstleistungen an der Bruttowertschöpfung wächst beständig.
In den letzten 200 Jahren lässt sich ein stetiges Anwachsen des Dienstleistungssektors verzeichnen. Jahrhundertelang wies der primäre Sektor die meisten Beschäftigten auf; um 1800 waren durchschnittlich etwa 80% der Bevölkerung in der Landwirtschaft, 8% in der Industrie und 12% im tertiären Sektor beschäftigt. Bis in die achtziger Jahre des 19.Jahrhunderts hinein war Deutschland eine Agrargesellschaft. Mit dem Einsetzen der industriellen Revolution im frühen 19.Jahrhundert wuchs die Zahl der industriell Beschäftigten überproportional. So waren in Deutschland 1880 von 100 Beschäftigten 47 in der Landwirtschaft, 36 in der Industrie und 17 im Dienstleistungssektor tätig. 2
Vom Ende des 19.Jahrhunderts bis in die siebziger Jahre des 20.Jahrhunderts hinein durchlief Deutschland dann die Phase einer Industriegesellschaft. Im Jahre 1960 waren in Deutschland (früheres Bundesgebiet) noch 70% aller Erwerbstätigen in den güterproduzierenden Wirtschaftsbereichen (Land- und Forstwirtschaft, Fischerei, sowie Waren produzierendes Gewerbe) tätig; 30% waren demnach im Dienstleistungsgewerbe beschäftigt. Zur Jahrtausendwende war das Verhältnis in etwa umgekehrt, obwohl die absolute Zahl der Erwerbstätigen um knapp 15 (von 23 auf 38) Millionen zugenommen hat. In Deutschland waren im Jahr 2002 69,7% aller Erwerbstätigen im Dienstleistungssektor und nur noch 27,9% im produzierenden Gewerbe beschäftigt. Waren 1950 im primären Sektor noch rund 25% aller Erwerbstätigen in Deutschland beschäftigt, sind es 50 Jahre
1 vgl. Lücke, Sven (2003): Wie weit ist Deutschland auf dem Weg in die Dienstleistungslandschaft?, in: Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (Hrsg.), Grundsatzfragen der Dienstleistungswirtschaft, Berlin, S.58
2 vgl. Brockhaus (1988): Dienstleistungsgesellschaft, in: Brockhaus-Enzyklopädie in vierundzwanzig Bänden, Bd.5, Mannheim, S.477-480
2. Der Tertiarisierungsprozess 5
später nur noch 2,5%. 3
Der Trend zur Dienstleistungsgesellschaft war in der BRD und in der DDR unterschiedlich stark ausgeprägt, was zu einer erheblichen Tertiarisierungskluft zwischen den beiden deutschen Staaten führte. Als ursächlich für das Tertiarisierungsdefizit gilt die Vernachlässigung des Dienstleistungssektors durch die sozialistische W irtschaftsplanung. Während die Arbeiter- und Bauern-klasse ideologisch bevorzugt wurde, hemmte die planwirtschaftliche Grundein-stellung den Ausbau der Dienstleistungen, weil diese schwerer quantifizierbar und damit schwerer planbar waren. Der tertiäre Sektor wurde als Bereich angesehen, der Volkseinkommen verzehrt, nicht schafft, wie die beiden anderen Sektoren. 4
So kam es, dass der ostdeutsche Tertiarisierungsrückstand bei der Vereinigung ungefähr ein Vierteljahrhundert betrug - mit anderen Worten glich die sozio-ökonomische Struktur der DDR 1989 die der BRD 1965. 5 Zur Wendezeit war im Osten fast jeder zweite Erwerbstätige in der Güterproduktion beschäftigt, im Westen waren es lediglich 41%; i m primären Sektor arbeiteten damals in den neuen Ländern noch 11%, in den alten Ländern dagegen nur 4%; von 100 Beschäftigten waren in Ostdeutschland 40, in Westdeutschland hingegen 55 Personen im Dienstleistungsbereich tätig. Mittlerweile ist zwar die relative Verteilung der Beschäftigten auf die drei Produktionssektoren in Ost- und Westdeutsch-land nahezu identisch 6 , doch gilt es nun einen qualitativen Ausgleich des deutsch-deutschen Dienstleistungsgefälles herbeizuführen. 7 Denn heuteknapp 15 Jahre nach der Wende - kann von „blühender Dienstleistungs-landschaft“ in den neuen Ländern nicht die Rede sein. 8 Vielmehr ist festzustellen, dass das Tempo der Tertiarisierung die Anpassungsflexibilität der (ost-)deutschen Wirtschaft überfordert hat. 9
3 vgl. Statistisches Bundesamt (2003) Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland
2003, Wiesbaden, S.111f. / siehe Abb.1 im Anhang
4 vgl. Geißler, Rainer (1996): Die Sozialstruktur Deutschlands, Opladen, S.141ff.
5 vgl. Geißler, Rainer (1996), a.a.O., S.136ff.
6 siehe Abb.3 u. Abb.4 im Anhang
7 vgl. Uellenberg-van Dawen, Wolfgang (1994): Programm- und Organisationsdebatte des DGB -Deutsch-deutsche Herausforderung, in: Kittner, Michael (Hrsg.), Gewerkschaften heute - Jahrbuch für Arbeit- nehmerfragen 1994, Köln, S.99
8 siehe Abb.5 im Anhang
9 vgl. Klodt, Henning; Maurer, Rainer; Schimmelpfennig, Axel (1997) vgl. Klodt, Henning; Maurer, Rainer; Schimmelpfennig, Axel (1997): Tertiarisierung in der deutschen Wirtschaft, in: Institut für
2. Der Tertiarisierungsprozess 6
Ein beachtlicher Unterschied zwischen den beiden Teilen Deutschlands bestand und besteht heute immer noch hinsichtlich der Erwerbsquote der Frauen. Während zum Zeitpunkt der deutschen Vereinigung die Erwerbsquote der Frauen im erwerbsfähigen Alter in Westdeutschland circa 58% betrug, belief sich der Anteil der Erwerbstätigen an der 15 bis 65 jährigen weiblichen Bevölkerung auf etwa 78%. Für diesen Zustand wird zum einen die Frauen- und Familienpolitik der DDR verantwortlich gemacht, die seit den 1960er Jahren darauf gerichtet war, Frauen in die Erwerbstätigkeit zu integrieren und in der es bald selbstverständlich wurde, die Frauenrolle mit der Erwerbstätigkeit zu verbinden. 10 Zum anderen hat sich die traditionell konservative Familienernährer-Politik für Männer - entlastet durch weitgehende, aber unbezahlte Zuständigkeiten für Frauen - in der BRD durchgesetzt. 11
In diesem Zusammenhang sei auf die allgemeine Rolle der Frau in der Dienstleistungsgesellschaft hingewiesen: während die Frauen in der Agrar-und anschließend auch in der Industriegesellschaft vorwiegend „nur“ in ihrer Funktion als Hausfrauen und Mütter sowie als mithelfende Familienangehörige wahrgenommen wurden (damit also ohne statistische und wirtschaftliche Beachtung geblieben sind), stieg die Beteiligung des weiblichen Geschlechts an der Erwerbstätigkeit - vor allem im Dienstleistungsbereich - außerordentlich stark an. Heute sind Frauen überwiegend im tertiären Sektor beschäftigt: nur etwa jede fünfte erwerbstätige Frau arbeitet im primären oder sekundären Sektor. 12 Die Dienstleistungsbranche wird daher häufig als die „weibliche Branche“ 13 bezeichnet.
Die kontinuierliche Bedeutungsverlagerung vom primären (landwirtschaftlichen) über den sekundären (industriellen) hin zum tertiären (dienstleistenden) Sektor zeigt sich nicht nur in der Beschäftigtenstruktur,
Weltwirtschaft an der Universität Kiel, Siebert, Horst (Hrsg.), Kieler Studien, Nr.283, Tübingen, S.220
10 vgl. Häußermann, Hartmut; Siebel, Walter (1995): Dienstleistungsgesellschaften, Frankfurt/Main, S.175-186
11 vgl. Krüger, Helga: Ein expandierender Arbeitsmarkt mit sieben Siegeln, in: Frankfurter Rundschau v.16.02.2000, S.11
12 vgl. Statistisches Bundesamt (2003), a.a.O., / siehe Abb.5 im Anhang
13 vgl. Wagner, Alexander (2002) Dienstleistungen - eine weibliche Teilzeitbranche?, in: Hans -Böckler-Stiftung (Hrsg.), Monatszeitschrift des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts: WSI-Mitteilungen, Jahrgang 55, Heft 09/02, Frankfurt/Main, S.546-549
2. Der Tertiarisierungsprozess 7
sondern auch bei den Anteilen der einzelnen Bereiche am Bruttosozialprodukt. In Deutschland machte um 1800 der Primärsektor drei Viertel des Sozialprodukts aus, während nur circa 10% auf den sekundären und 15% auf den tertiären Sektor entfielen. Im Laufe eines Jahrhunderts reduzierte sich der Anteil des landwirtschaftlichen Bereichs auf 30% des Sozialproduktes, dagegen konnten die beiden anderen Sektoren bis 1900 kontinuierlich auf je 35% zulegen. 14 Der Anteil des tertiären Sektors an der deutschen Bruttowertschöpfung hat sich von 1960 bis 2002 fast verdoppelt: er stieg von 35,2% auf 70,2%. Im gleichen Zeitraum hat sich der Anteil des Waren produzierenden Gewerbes von 58,4% auf 28,6% mehr als halbiert; der Anteil der Agrarwirtschaft sank kontinuierlich von 6,4% auf 1,1%. 15
Trotz dieser hohen Anteile wird in der Wissenschaft davon ausgegangen, dass es zu einer systematischen Unterschätzung des Dienstleistungs-sektors im Rahmen der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung kommt, da Dienstleistungen sektorübergreifend sind. 16
Zu dem Strukturwandel zugunsten tertiärer Tätigkeiten ist ein beträchtlicher intrasektoraler Struktuwandel zwischen verschiedenen Tätigkeiten des tertiären Bereichs hinzugekommen. 17 Innerhalb des Dienstleistungsbereichs ist die Entwicklung allerdings sehr unterschiedlich verlaufen 18 : den relativ stabilen Dienstleistungssegmenten (personenbezogene, vor allem distributive Dienstleistungen) 19 stehen, besonders bezogen auf die Entwicklung der Erwerbstätigen, die dynamischen Dienstleistungssegmente (unternehmensbezogene Dienstleistungen) 20 gegenüber.
Der tertiäre Sektor dominiert also in der Beschäftigung und in der Wertschöpfung; er dehnt sich immer weiter aus, während der industriell-handwerkliche kontinuierlich zurückgeht und der landwirtschaftliche auf
14 vgl. Fourastié, Jean; Schneider, Jan (1989): Warum die Preise sinken - Produktivität und Kaufkraft seit dem Mittelalter, in: Deutsch-französische Studien zur Industriegesellschaft, Bd.7, Frankfurt/Main, S.82
15 vgl. Statistisches Bundesamt (2003), a.a.O., S.662-664 / siehe Abb.2 im Anhang
16 vgl. Lücke, Sven (2003), a.a.O., S.9
17 vgl. Klodt, Henning; Maurer, Rainer; Schimmelpfennig, Axel (1997), a.a.O., S.218
18 vgl. Stille, Frank; Schupp, Jürgen; Preissl, Brigitte (2002): Zur Dienstleistungslücke -Dienstleistungs-muster im internationalen Vergleich, in: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (Hrsg.), Besteht in Deutschland eine Dienstleistungslücke u. ein Nachholbedarf an Dienstleistungen?, Berlin, S.4
19 vgl. Klotz, Jürgen: Dienstleistungen leisten dem Arbeitsmarkt Dienste, in: Frankfurter Rundschau v.27.08.2002, S.10
20 vgl. Gehrmann, Wolfgang: Heimliche Diener, in: Die Zeit v.29.05.2002, S.17
2. Der Tertiarisierungsprozess 8
einen kleinen, weiter schrumpfenden Rest zusammengedrückt wird. 21 Ein solcher Strukturwandel hin zur Dienstleistungsgesellschaft „spiegelt den normalen Reifeprozess von Volkswirtschaften wider“ 22 , der in vielen Ländern beobachtet werden kann und der durch die sogenannte „Drei-Sektoren-Hypothese“ beschrieben wird.
2.2 Drei-Sektoren-Hypothese (Fisher, Clark, Fourastié , Petty)
Die Drei-Sektoren-Hypothese beschreibt die Grundmuster des sektoralen Strukturwandels und geht aus dem von Colin Clark 1940 veröffentlichten Buch „The Conditions of Economic Progress“ hervor. Grundlage dieser Hypothese ist die Tertiarisierung der Beschäftigung nach sektoraler Betrachtung. Demnach tritt die Landwirtschaft ( primärer Sektor) im Laufe der Entwicklung ihre führende Rolle an die Industrie (sekundärer Sektor) ab, die dann später ihrerseits vom Dienstleistungssektor (tertiärer Sektor) abgelöst wird. 23
Die unterschiedliche Produktivitätsentwicklung zwischen den Sektoren begründet diese Entwicklung. Durch Automatisierung und Technisierung kann in der Herstellung die Produktivität laufend erhöht werden. Wenn der Absatz aber aufgrund von Sättigungsgrenzen nicht in gleichen Maßen erhöht werden kann, dann werden im primären und sekundären Sektor Arbeitsplätze frei, die wiederum im tertiären Sektor Beschäftigung finden, weil dort eine gewisse Rationalisierungsresistenz herrscht. Hier kann die Produktivität nämlich nicht ähnlich gesteigert werden wie im industriellen Bereich, weil bei Dienstleistungen Produktion und Verbrauch oder Dienstleister und Konsument zur gleichen Zeit am gleichen Ort sein müssen, was als „Uno-actu-Prinzip“ 24 bezeichnet wird. Da es sich hierbei oftmals um menschliche Interaktion handelt, ist das Technisierungspotential entsprechend begrenzt. 25
21 vgl. Geißler, Rainer (1998): Entwicklung zur Dienstleistungsgesellschaft, in: Informationen zur politischen Bildung, Heft 269, Bonn, S.13
22 Krämer, Hagen (1997): Zur Tertiarisierung der deutschen Volkswirtschaft, in: Mangold, Klaus (Hrsg.), Die Zukunft der Dienstleistung - Fakten, Erfahrungen, Visionen, Wiesbaden, S.171
23 vgl. Krämer, Hagen (1997), a.a.O., S.171
24 vgl. Braun-Thürmann, Holger (2000): Das Verständnis von Arbeit in der Soziologie und die Frage nach der Beziehung von Arbeit und Technologie, in: Forschungsseminar Workplace-Studies, Berlin, S.19
25 vgl. Häußermann, Hartmut; Siebel, Walter (1995), a.a.O., S.27
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Holger Schlegel, 2004, Der Trend zur Dienstleistungsgesellschaft. Daten und Theorien, Munich, GRIN Publishing GmbH
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