Inhaltsverzeichnis
Einleitung 4
1. Erklärungsansätze des demokratischen Friedens 6
1.1. Der strukturell- institutionalistische Ansatz 6
1.2. Der utilitaristische Ansatz 7
1.3. Der normativ-kulturelle Ansatz 7
1.4. Der sozial-konstruktivistische Ansatz 8
2. Die geheimen Kriege: Ein Überblick über covert action 10
2.1. Definition von covert action 10
2.2. Motive, Auswirkungen und Einordnung von covert action 12
2.3. Historische Entwicklung der verdeckten Einsätze 15
2.4. Abstraktion im Sinne des Theorie-Tests 17
3. Der „hard case“: Fallbeispiele von covert action zwischen Demokratien 20
3.1. Covert funding und die Delta Force: Die USA versus Italien 20
3.2. „Fuck your Parliament“: Die USA und der Militärputsch in Griechenland 23
3.2. Vor der eigenen Haustür mit dem eisernen Besen: US-Aktionen in Südamerika26
4. Scheitern der Theorieansätze? 30
4.1. Bestärkung für die Institutionalisten? 30
4.2. Technischer k.o. für den Utilitarismus 31
4.3. Normativ-kultureller Ansatz: Symbolisiert verdeckter Krieg Friedfertigkeit? 32
4.4. Konstruktivismus: Gemeinsame Normen pro covert action? 33
4.5. Covert action und friedliche Demokratien - Ein Widerspruch in sich? 34
Fazit 35
Bibliografie 37
3
Einleitung
Seit einigen Jahren herrscht innerhalb der Politikwissenschaft, insbesondere im Bereich der Friedens- und Konfliktforschung eine Kontroverse über die Theorie, dass demokratische Staaten in ihrem Außenverhalten weniger zu gewalttätigen Konfliktlösungen neigen als andere Staatsformen. Diese Annahme wurde lange Zeit unter der Einschränkung akzeptiert, dass Demokratien nur untereinander friedfertiger seien, nicht jedoch gege nüber Autokratien. Diese januskopfartige Theorie ist in jüngeren Arbeiten dahingehend geändert worden, dass man mittlerweile dazu neigt, Demokratien ein insgesamt friedlicheres Verhalten zu unterstellen. Doch diese Theorie vom demokratischen Frieden ist keinesfalls frei von Widersprüchen, wie Harald Müller in seinem Artikel aus dem Jahr 2002 dargelegt hat 1 .
Einer dieser Grenzbereiche, der sich mit dem friedlichen Verhalten von Demokratien nur schwer vereinbaren lässt, ist der Einsatz von geheimen Maßnahmen der Beeinflussung oder gar bewaffneten Kräften in einem anderen Land, sogenannte covert action. Bevor man sich der grundsätzlichen Frage zuwendet, inwiefern covert action zwischen demokratischen Staaten mit der Theorie des demokratischen Friedens vereinbar ist, ist es unerlässlich zu klären, was überhaupt unter den Begriff covert action fällt. Schließlich ist es für fast alle Demokratien mit ihrem Selbstverständnis in Einklang zu bringen, sich trotz der formulierten Grundrechts- und Rechtsstaatprinzipien mit den Geheimdiensten eine „fünfte Macht im Staat“ zu halten, die der inneren und äußeren Sicherheit dienen soll. Und nicht alle Vorgehensweisen dieser Geheimdienste, wie zum Beispiel das operative Sammeln von Informationen aller Art, fallen in die Kategorie „covert action“.
Im Folgenden wird dieser Aufsatz die Vereinbarkeit von covert action mit der Theorie des demokratischen Friedens näher beleuchten. Dazu ist es in einem ersten Schritt no twendig, die verschiedenen konkurrierenden oder sich ergänzenden Erklärungsansätze der Theorie darzustellen. In der Folge wird zu klären sein, was covert action eigentlich ist und welche Motive Regierungen zu derartigen Operationen veranlassen. Auch die Auswirkungen sind anhand ausgewählter Fallbeispiele zu beleuchten um schließlich zu einem möglichst allgemein formulierten Bild zu gelangen, welches das Phänomen „covert action“ in seiner Gesamtheit darstellt und eine Überprüfung mit den Erklärungsansätzen ermöglicht. Während Forsythe in seinem Beitrag zu diesem Thema vor allem
1 Vgl.: Müller, Harald: Antinomien des demokratischen Friedens. In: Politische Vierteljahresschrift
43/1 (2002), S. 46-81.
4
weiter zurückliegende Fälle erwähnt 2 , sollen in dieser Arbeit auch zwei möglichst eindrückliche Be ispiele von covert action zwischen Demokratien in den USA und Europa vorgestellt werden um deutlich zu machen, dass es sich nicht um ein rein historisches, sondern um ein aktuelles Problem handelt. Dies ist naturgemäß ungleich schwieriger, da in der Regel erst mit größer werdendem zeitlichen Abstand diese meist dunklen Fl ecken auf den scheinbar weißen Westen demokratischer Regierungen ans Licht kommen. Gleich zu Beginn sei erwähnt, dass die wissenschaftliche Forschung im Bereich der Geheimdienste vor einem Problem steht. Die betroffenen Organisationen und Personen setzen alles daran ihr Handeln geheim zu halten. Die zur Verfügung stehenden Informationen stützen sich daher zu einem großen Teil auf Berichte von „Aussteigern“ und Politikern, die in parlamentarischen Kontrollgremien saßen, sowie auf die zugänglichen Ergebnisse solcher Parlamentsausschüsse und auf einige wenige Wissenschaftler, die mit den Geheimdiensten direkt beschäftigt sind. Die Ausführunge n all dieser Personen sind grundsätzlich mit großer Vorsicht zu betrachten und auf ihren Wahrheitsgehalt und den Zweck ihrer Veröffentlichung zu überprüfen um sicherzustellen, dass man nicht der Desinformation aufsitzt, die zum alltäglichen Geschäft der Geheimdienste gehört und mit der zum Beispiel auch versucht wird den Ruf und die Glaubwürdigkeit der „Aussteiger“ zu beschädigen 3 . Dennoch wird es sich kaum vermeiden lassen auch Quellen heranzuziehen, die nicht immer nachprüfbar sind um überhaupt genügend Material zu sammeln mit dem sich Aussagen über die Folgen von covert action machen lassen. Aus diesem Grund wird sich die Darstellung der Fallbeispiele auch mehr an einem groben Rahmen orientieren um nicht Gefahr zu laufen sich in Details zu verlieren, die für den Zweck dieses Aufsatzes irrelevant sind.
Am Beginn soll jedoch eine kurze Einführung in die Theorie des demokratischen Friedens stehen.
2 Vgl.: Forsythe, David P.: Democracy, War, and Covert Action. In: Journal of Peace Research
29/4 (1992), S. 385-395.
3 Ein Beispiel, wie problematisch die Bewertung der zur Verfügung stehenden Literatur ist, liefert von
Bülow mit seiner Behauptung, der US-Politologe Samuel Huntington stehe im Dienste des CIA und ferti-
ge für diesen „Auftragsarbeiten“ an. Ein Vorwurf von großer Tragweite, wenn man bedenkt, dass Hun-
tingtons aktuelles Werk „Kampf der Kulturen“ den großen kriegerischen Konflikt zwischen der christlich
geprägten westlichen Welt und den islamischen Ländern prophezeit, wie er im Moment nicht zuletzt unter
Einwirkung der US-Administration forciert wird. Somit scheint von Bülows Vorwurf naheliegend, ist
jedoch nicht ohne Weiteres stichhaltig zu verifizieren. Vgl.: Bülow, Andreas von: Im Namen des Staates.
CIA, BND und die kriminellen Machenschaften der Geheimdienste. München, Zürich: Piper 7 2002, S.
419f.
5
1. Erklärungsansätze des demokratischen Friedens
1.1. Der strukturell-institutionalistische Ansatz
Da die verschiedenen Erklärungsansätze zur Theorie des demokratischen Friedens in einer Vielzahl von Veröffentlichungen behandelt wurden, werden die Ansätze in diesem Kapitel nur zusammenfassend und gerafft dargestellt um über eine Vergleichs- und Un-tersuchungsgrundlage zu verfügen 4 .
Der strukturell- institutionalistische Ansatz geht von folgenden Annahmen aus: Regierende Politiker brauchen für ihr Handeln eine innenpolitische Legitimation. Nur die Unterstützung einer „winning coalition“ 5 , also einer Gruppe, die der Re gierung die Macht sichert, ermöglicht die Legitimation, die für internationale Handlungsfähigkeit benötigt wird 6 . In einer Demokratie müssen nicht nur die öffentliche Meinung, sondern auch eine Vielzahl beteiligter Institutionen gewonnen werden. Diese verschiedenen Institutionen und die Gewaltenteilung (das sogenannte System der checks and balances) begrenzen die Macht Einzelner, so dass eine Vielzahl von Akteuren dem Krieg zustimmen muss. Dadurch gerät es zu einem ebenso komplizierten wie schwerfälligem Unterfangen, in einer Demokratie die nötige Unterstützung für einen Krieg zu finden. Es herrschen also institutionelle Beschränkungen (institutional constraints). Auf Grund dieser Komplexität des politischen Prozesses und der öffentlichen Meinung geht man davon aus, dass demokratische Führer nur ungern bereit sind überhaupt einen Krieg zu beginnen, außer wenn er notwendig erscheint oder der zu erwartende Gewinn die Kriegskosten übertrifft. Zudem benötigen Demokratien eine längere Zeitspanne um überhaupt kriegsbereit zu sein, in der Diplomaten den Konflikt möglicherweise beilegen können.
Bei Auseinandersetzungen mit nicht-demokratischen Staaten fallen die geschilderten Hemmnisse auf einer Seite weg, womit sich das demokratische Land einem Zustand der unmittelbaren Bedrohung gegenübersieht und schnell handeln muss.
4 Als Grundlage werden in dieser Untersuchung zu jedem Erklärungsansatz nur wenige wichtige Aufsätze
herangezogen. Weitergehende Hinweise über den aktuellen Forschungsstand zum demokratischen Frie-
den sowie zu den verschiedenen Erklärungsansätzen finden sich bspw. auf der Homepage der Hessischen
Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung: Forschungsprogramm Antinomien des demokratischen
Friedens. (o.A.). http://www.hsfk.de/program.php?id=2. Zugriff am 08.04.2002.
5 In einer Demokratie ist diese „winning coalition“ normalerweise die Mehrheit der Wähler/Bevölkerung.
In einer Autokratie kann eine solche Koalition schon erreicht sein, wenn beispielsweise das Militär zu-stimmt und es im Staat die Kontrolle ausübt.
6 Vgl. auch zum Folgenden: Maoz, Zeev / Russett, Bruce: Normative and Structural Causes of
Demo cratic Peace, 1946-1986. In: American Political Science Review 87/3 (1993), S. 625f.
6
Die Erwartungen, die aus diesen Annahmen folgen, liegen auf der Hand: Die Gefahr eines kriegerischen Konflikts zwischen Demokratien wird reduziert. Gleichzeitig werden demokratische Staaten jedoch zum Beispiel durch Rüstung versuchen ihre Nachteile gegenüber Autokratien auszugleichen.
1.2. Der utilitaristische Ansatz
Wie der Name schon andeutet, geht dieser Ansatz von Nutzen-Gesichtspunkten aus. Innerhalb dieses Erklärungsmusters geht das International Interaction Game von ve rschiedenen Möglichkeiten aus, wie sich Staaten in der internationalen Politik verhalten können. Dabei wählt normalerweise jeder Staat die Methode, die ihm den größten Nutzen verspricht 7 . Da ein Krieg im Ausgang unsicher wäre und einen geringeren Nutzen verbunden mit höheren Kosten brächte, versuchen alle Staaten Konflikte durch Ver-handlungen und nicht durch Kriege zu lösen. Auch diese Denkschule geht davon aus, dass sich Demokratien gegenseitig als solche erkennen.
Der mikroökonomische Ansatz nach Lake 8 dagegen, sieht eine Friedfertigkeit vor allem zwischen Demokratien, da Autokratien unter Umständen gerade durch kriegerische Expansion ihren Nutzen zu maximieren trachten. Demokratien erzielen dagegen in der Regel mit friedlichen Mitteln ihren höchsten Gewinn und denken wie Unternehmen profitmaximierend. Gleichzeitig gelten für Demokratien eine Reihe von Voraussetzungen, die einen Krieg unwahrscheinlicher machen: Die gemeinsame Profitorientierung beispielsweise, oder der Wille zum Sieg, falls es zum Konflikt kommt.
1.3. Der normativ-kulturelle Ansatz
Der normative Ansatz bezieht seine Wurzeln unter Anderem aus Immanuel Kant und seiner Idee vom ewigen Frieden, die in diesem Bereich der Friedensforschung besond ere Bedeutung hat. Die Vertreter dieses Denkmusters gehen von folgenden Prämissen aus: Staaten versuchen die Verhaltensnormen, die sich im Inneren entwickelt haben und die den innenpolitischen Gestaltungsprozess und das Institutionengefüge bestimmen, zu externalisieren 9 . Die anarchische Natur des Systems der internationalen Beziehungen
7 Vgl. auch zum Folgenden: Bueno de Mesquita, Bruce / Lalman, David: War and Reason. Domestic and
International Imperatives. New Haven, London: Yale University Press 1992, S. 40f.
8 Vgl.: Lake, David: Powerful Pacifists. Democratic States and War. In: American Political Science
Review 86, S. 24-37.
9 Vgl. auch zum Folgenden: MAOZ (wie Anm. 6), S. 625.
7
fördert jedoch beim Zusammenstoß der Normensysteme von Demokratien und Nicht-Demokratien eine Vorrangstellung letzterer Staaten.
Die Normen der Demokratien beinhalten eine friedliche Konfliktlösung ohne Eliminierung des Gegners durch Kompromisse nach der Maxime „Leben und leben lassen“ und einem hohen Maß an Stabilität auf personeller, gemeinschaftlicher und nationaler Ebene. Durch die Anarchie im internationalen System ist das Überleben oberstes Ziel aller Staaten. Wenn nun zwei demokratische Staaten aufeinander treffen, so finden in ihrer Interaktion die demokratischen Normen Anwendung, während im Konflikt mit Autokratien die Volksherrschaft aus Gründen des Selbstschutzes die nicht-demokratischen Normen des Gegners übernehmen könnte.
Die angenommene friedliche Lösungsmöglichkeit im ersten Fall verringert den Nutzen einer Gewaltanwendung, während ein Kosten-Nutzen-Kalkül für eine Lösung nach demokratischen Normen spricht. Daher wird es eher zu Mediation, Übereinkünften, Patt-Situationen und gegenseitigem Austausch kommen.
Ebenso eine wichtige Rolle spielt bei diesem Ansatz das Erscheinungsbild des demokratischen Staates nach außen, beziehungsweise die Wahrnehmung des Staates im Aus-land. Nur wenn stabile und friedliche Verhältnisse herrschen, kann man davon ausgehen, dass ein Land auch nach außen friedliche Mittel anwendet und von ihm keine Gefahr ausgeht. Zusammengefasst gehen Demokratien also gegenseitig von einer Friedensbereitschaft des anderen aus und verhalten sich dementsprechend.
1.4. Der sozial-konstruktivistische Ansatz
Der Konstruktivismus führt in gewisser Weise den im vorigen Kapitel vorgestellten normativen Ansatz weiter, soll aber dennoch als eigenes Erklärungsangebot für demokratischen Frieden behandelt werden.
Generell geht dieser Ansatz zunächst einmal von gegenseitigem Misstrauen aus, das beim normativen Ansatz nicht vorhanden ist. Andere Staaten werden grundsätzlich erst einmal als Bedrohung wahrgenommen.
Die konstruktivistische Schiene nimmt die Annahme der normativen auf, dass Staaten, die sich gegenseitig als liberale Demokratien ansehen, sich auch positiv miteinander identifizieren 10 . Die Wahrnehmung gemeinsamer liberaler Identität, einer der Schlüsselbegriffe konstruktivistischer Argumentationsweise, verringert die gegenseitige Uns i- 10 Vgl.auch zum Folgenden: Kahl, Colin H.: Constructing a Separate peace. Constructivism, Collective
Liberal Identity and Democratic Peace. In: Security Studies 8/2-3 (1998/999), S. 95.
8
cherheit und die Angst vor dem Anderen. Sie führt zu Zusammenarbeit und friedlicher Konfliktlösung. Der Konstruktivismus geht davon aus, dass sich die kollektive liberale Identität eines Staates aus verschiedenen Ansichten, Werten, Normen und Verhaltensweisen zusammensetzt, die das außenpolitische Verhalten beeinflussen 11 . Nicht das tatsächliche Verhalten des anderen, sondern vor allem die gegenseitige Wahrnehmung einer solchen liberalen Identität überwindet nach konstruktivistischer Sichtweise das Sicherheitsdilemma und erzeugt gegenseitiges friedliches Verhalten. Es sind also nicht Normen, die friedliches Verhalten auslösen, sondern die Deutung des Gegenübers als friedfertig und ein gegenseitiges Vertrauen. Diese Deutung wird erleichtert durch die Transparenz demokratischer Staaten, deren Wertesystem und Friedfertigkeit sich leic hter erkennen lässt, als das Verhalten von Autokratien 12 . Das hohe Level von Kommunikation und Transaktionen schafft eine Art Gemeinschaft zwischen Demokratien und wirkt zusätzlich in diese Richtung. Daraus entsteht quasi ein Konsens über gemeinsame Werte. Im Verhältnis zu Autokratien gilt das Sicherheitsdilemma fort und Demokratien fühlen sich von diesen eher bedroht. Größte Unzulänglichkeit dieses Ansatzes ist seine konstruierte Argumentation und die Annahme, dass Staaten sich so verhalten, wie Ind ivid uen 13 .
Dieser theoretischen Einführung soll nun eine thematische folgen, die einen groben Überblick über den Komplex „covert action“ geben soll.
11 Vgl.: KAHL (wie Anm. 10), S. 109.
12 Vgl. auch zum Folgenden: Starr, Harvey: Democracy and Integration. Why Democracies Don’t Fight
Each Other. In: Journal of Peace Research 34/2 (1997), S. 157, 155f.
13 Vgl. z.B.: Oren, Ido: The Subjectivity of the Democratic Peace. In: International Security 20/2 (1995),
S. 147-184.
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Daniel Christopher Völpel, 2003, Das Theorem des demokratischen Friedens und Covert Action zwischen Demokratien, München, GRIN Verlag GmbH
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