Markus Pöhler: RFID
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis 2
1. Abkürzungsverzeichnis 3
2. Abbildungsverzeichnis 3
3. Was ist RFID? 4
3.1 Begriffsherleitung 4
3.2 Geschichte der RFID 4
3.3 Fähigkeiten von RFID 4
4. Technologie 5
4.1 Funktionsweise der RFID Technologie 5
4.2 Hardwareeigenschaften 6
4.2.1 Unterscheidung nach Energieversorgung 6
4.2.2 Frequenzen 7
4.2.3 Preise 7
4.3.4 Reader 8
4.3.5 Standards 8
4.3 Technische Grenzen 8
5. Möglichkeiten von RFID 9
5.1 Nutzen für Verbraucher und Unternehmer 9
5.1.1 Der Supermarktkunde 10
5.1.2 Flughafenlogistik 11
5.1.3 Bibliotheken 11
5.1.4 Diebstahlsicherung 11
5.1.5 Öffentlicher Personennahverkehr 12
5.1.6 Zutrittskontrollen 12
5.1.7 Tierkennzeichnung 12
5.1.8 Elektronische Wegfahrsperre 12
5.1.9 Weitere Beispiele 13
5.2 Nutzen für den Staat 13
6. Gefahren von RFID - Datenschutzdiskussion 13
6.1 Argumente der Datenschützer 13
6.2 Identität des Verbrauchers 14
6.3 Verantwortung der Verbraucher 15
6.4 Zukunftsszenarien 16
6.5 Forderungen der Datenschützer 17
7. Zusammenfassung 17
8. Quellenverzeichnis 19
9. Eidesstattliche Versicherung 20
Seite 2 von 19
Markus Pöhler: RFID
1. Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung
bzw. beziehungsweise
ct Cent
d.h. das heißt
etc et cetera
EZB Europäische Zentralbank
ggf. gegebenenfalls
RFID Radio Frequency Identification
sog. so genannte
vgl. vergleiche
z.B. zum Beispiel
z.T. zum Teil
2. Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: http://www.spychips.com
Abb. 2: http://www.br-online.de/wissen-bildung/thema/rfid/index.xml Abb. 3: http://www.dte.de
Abb. 4: Infinion: „Technische Grundlagen der Transpondertechnologie“ von S.Berger Abb. 5: http://www.aprint.com
Abb. 6: Infinion: „Technische Grundlagen der Transpondertechnologie“ von S.Berger Abb. 7: http://www.foebud.de
Abb. 8: http://www.br-online.de/wissen-bildung/thema/rfid/gefahren.xml Abb. 9: Texas Instruments: „Radiofrequenz-Identifikation in der Supply Chain” (von Stefan Trautner)
Abb. 10: http://www.segert.net (mit freundlicher Genehmigung) Abb. 11: http://www.foebud.de Abb. 12: http://www.foebud.de Abb. 13: “ePMS Module”, Fa. Chips at Work (Bonn) Abb. 14: http://www.br-online.de/wissen-bildung/thema/rfid/technik.xml
Seite 3 von 19
Markus Pöhler: RFID
3. Was ist RFID?
3.1 Begriffsherleitung
Die Abkürzung RFID steht für „RADIO FREQUENCY IDENTIFICATION“ und bedeutet soviel wie „Identifizierung per Funk“.
3.2 Geschichte der RFID
Ursprünglich wurde RFID zunächst in den 60er Jahren entwickelt und für Diebstahlsicherung in Geschäften eingesetzt. Später und bis heute wurde sie im Bereich der Landwirtschaft (Rinder- und Taubenidentifikation) zur Markierung einzelner Tiere angewandt und ebenfalls im Verkehrswesen der USA als Mautsystem in den 80er Jahren. In den 90ern erkannte man weiteres Potential dieser Technologie wie Skipässe oder Tankkarten. Seit der Jahrtausendwende ist der Preis für RFID stark gefallen, so dass es möglich wurde, RFID massenhaft in Verbrauchsgütern einzusetzen. Jeder kennt Barcodes, die auf fast allen Produkten, die in Geschäften erwerbbar sind aufgedruckt sind und an der Kasse eingescannt werden. Diese Strichcodes identifizieren das Produkt eindeutig. Sie enthalten den Produktnamen, Preis, die Information über die Mengeneinheit und ggf. andere Informationen. Die RFID Technologie ist dem Verfahren der Barcodes ähnlich, bietet jedoch weitere Möglichkeiten.
3.3 Fähigkeiten von RFID
Genau wie bei den Barcodes lassen sich mittels RFID Technologie Gegenstände eindeutig kennzeichnen. Im Gegensatz zu der Barcode Technik leistet RFID aber einiges mehr. Denn die Literflasche Cola, die per Barcode an der Kasse erkannt wird und 80ct kostet ist zwar korrekt als Colaflasche erkannt worden, aber nicht eindeutig. Der Barcode vermag die 30 Colaflaschen im Regal des Supermarktes nicht zu unterscheiden, weil er auf jeder Flasche exakt gleich ist. RFID hingegen ermöglicht eine eindeutige Unterscheidung JEDER EINZELNEN FLASCHE durch die Vergabe einer einzigartigen Nummer (der sog. „GUID“). Somit wird deutlich, dass RFID tatsächlich JEDEN EINZELNEN Gegenstand, der hergestellt wird eindeutig
Seite 4 von 19
Markus Pöhler: RFID
kennzeichnen kann. Darüber hinaus ist die Kennzeichnung mittels RFID weniger fehleranfällig als z.B. der übliche Barcode. Schmutz und Nässe können der Technologie nichts anhaben, ebenso kann ein Barcode beschädigt sein und wird somit unbrauchbar, was mit RFID fast ausgeschlossen ist.
Am Beispiel der Colaflasche wird der Sinn der Eindeutigkeit nicht unbedingt deutlich. Dies kann aber unter Umständen von großem Nutzen sein, wenn man sich klarmacht, dass es in vielen Bereichen der Wirtschaft die verschiedensten Systeme gibt, die Gegenstände eindeutig kennzeichnen sollen, z.B. Seriennummern an PC oder Fahrgestellnummern an Autos. Der weitere wesentliche Unterschied zum Barcode besteht darin, dass bei der RFID Technologie der Vorgang des Einscannens durch Personal grundsätzlich entfällt, weil RFID diesen Vorgang automatisch durchführen kann.
RFID könnte all diese Systeme ablösen und eine Eindeutigkeit mit nur einem einzigen, automatisch funktionierenden System gewährleisten.
4. Technologie
4.1 Funktionsweise der RFID Technologie
Für die Anwendung wird zunächst der RFID „tag“ (engl. für Etikett) benötigt. Dieser tag wird auch als Transponder (engl.: transceive and respond) bezeichnet und vermag Daten zu speichern. In der Regel wird eine eindeutige Nummer (GUID) auf dem tag abgelegt. Ein Empfänger („Reader“) dient zum Empfang der GUID von dem tag.
Der Reader sendet ein Signal in einer bestimmten Frequenz aus und alle im Empfangsbereich befindlichen tags reagieren mit dem Versand der gespeicherten Daten, normalerweise die GUID, auf das Signal. Der Reader gibt sie z.B. an einen angeschlossenen PC zur weiteren Verarbeitung weiter. Der PC kann die empfangene GUID dann speichern und auswerten. Der ganze Vorgang erfolgt also automatisch, ohne menschliches zutun wie etwa aktives einscannen. Es kann auf diese Art automatisch festgestellt werden, wann und wo sich per RFID gekennzeichnete Gegenstände befinden.
Seite 5 von 19
Markus Pöhler: RFID
4.2 Hardwareeigenschaften
Die RFID tags gibt in zwei verschiedenen Typen: aktive und passive tags.
4.2.1 Unterscheidung nach Energieversorgung Aktive tags zeichnen sich durch eine eigene
Stromversorgung über eine Batterie aus. Die Datenmenge, die auf aktiven tags gespeichert werden kann, liegt bei bis zu einem Megabyte. Sie können aber nicht nur ausgelesen werden, sondern der eingebaute Speicher (EEPROM)
Antenne (außen verlaufend)
kann auch beschrieben werden, wodurch sie mehrfach verwendbar sind. Sie versenden Ihre Daten nur auf Anfrage an den Empfänger und befinden sich ansonsten im Ruhezustand solange Ihr Energievorrat ausreicht. Durch die eigene Stromversorgung sind die aktiven tags größer und teurer, besitzen dafür jedoch auch eine höhere Reichweite.
Stromversorgung, wodurch sie sehr klein sein können. Die Größe wird jedoch immer durch die Antenne (s. Abb.1) vervielfacht. Ohne die Antenne ist der Transponderchip ggf. nur so groß wie ein
Sandkorn (s.Abb 2). Jedoch ist er ohne die Antenne auch funktionslos, denn die Antenne wird benötigt, um die notwendige Energie zu erzeugen. Es gibt verschiedenste Bauformen, von starr bis flexibel, von einigen cm bis zu einigen mm Größe. Die Datenmenge ist stark begrenzt. Auch bei passiven tags können ggf. Daten auf dem Transponderchip gespeichert werden, jedoch nur in geringer Menge. In der Regel
werden die tags einmalig bei der Herstellung mit einer GUID versehen. Passive tags versenden Ihre GUID bei Anfrage eines Lesegerätes, wobei zur Energieversorgung die empfangenen Funkwellen des anfordernden Empfangsgerätes
genutzt werden. Die Reichweite ist stark beschränkt und hängt mitunter von der verwendeten Frequenz, mit der das Lesegerät die Daten vom Transponder anfordert und der Größe der Antenne des Transponders ab.
Seite 6 von 19
Arbeit zitieren:
Markus Pöhler, 2004, RFID - Chance oder Bedrohung?, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
RFID - Chancen, Risiken und Umsetzungen einer Technologie
BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Hausarbeit, 31 Seiten
Data Warehouse - Komponente der Business Intelligence und Qualitätsfak...
BWL - Unternehmensforschung, Operations Research
Bachelorarbeit, 89 Seiten
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Sicherheitsbetrachtung zu RFID-Anwendungen
Ingenieurwissenschaften - Sicherheitstechnik
Seminararbeit, 24 Seiten
Aufgaben und Arbeitsweise von Call Centern
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Seminararbeit, 35 Seiten
Die Zukunft funkt - Anwendungsszenarien der RFID-Technologie und deren...
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Diplomarbeit, 116 Seiten
Die Bedeutung „Transeuropäischer Netze“ (TEN) für die wirtschaftliche ...
Politik - Internationale Politik - Thema: Globalisierung, pol. Ökonomie
Hauptseminararbeit, 12 Seiten
Der "Berührungslose" Zahlungsverkehr (RFID) in Österreich
Eine Potential- und Risikoanal...
Diplomarbeit, 139 Seiten
Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation
Hauptseminararbeit, 21 Seiten
Service Level Agreements als methodischer Baustein des Controllings fü...
Diplomarbeit, 87 Seiten
Biometrische Identifikations- und Sicherungssysteme
Informatik - Wirtschaftsinformatik
Hausarbeit, 31 Seiten
Online-Shopping - Die Entwicklung des elektronischen Handels
Diplomarbeit, 49 Seiten
Venture Capital in Österreich und Deutschland - Probleme, Konflikte un...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Diplomarbeit, 90 Seiten
Business Process Reengineering - Eine kritische Analyse
BWL - Personal und Organisation
Hausarbeit, 21 Seiten
Markus Pöhler hat den Text RFID - Chance oder Bedrohung? veröffentlicht
Markus Pöhler hat einen neuen Text hochgeladen
WOLK 1: Der LASAREWSKI-REPORT zum Wolf in Rußland. Über die Vernichtu...
Die Wolfsansiedlung und ihr Pr...
Alexander Brückner, Walter Rathgeber, Wasilij Matwejewitsch Lasarewski, Narcisse Seppey, Domenico Laffi, Alexander Theodor von Middendorf, Jürg Steiner, F. I. Walewskij, Knut Bengelmann, Giordano Cayetano Brunelli, Valentino Bonvicini, Claus Taaks, Claus Gampe, Irina Mironova
Implementación y Análisis de Soporte RFID para RTLS en Redes WiFi
Implementación Basada en Indus...
Renzo Luttges Cintolesi
Développement de tags RFID UHF et Microondes sur matériaux plastiques
Mise en place d'une méthodolog...
Delphine Bechevet
Rfid Field Guide: Deploying Radio Frequency Identification Systems
Manish Bhuptani, Shahram Moradpour
0 Kommentare