Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis. 1
Vorwort. 2
Einf ührung / begriffliche Erklärung. 3
Feedback -Prinzip. 4
Soziale Systeme. 6
Erfolgreiches Feedback. 6
Wahrnehmung. 7
Bewusstsein. 8
Emotionen. 10
Konflikte. 11
Wissensmanagement. 12
Res ümee. 14
Literaturverzeichnis. 15
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Vorwort
In dieser Seminararbeit soll das Thema Feedback aus einer sozialpsychologischen Sicht dargestellt werden. Die b etriebswirtschaftlichen Aspekte werden dabei nur eine untergeordnete Rolle spielen.
Der Begriff Feedback soll ins Zentrum der Seminararbeit stehen und dabei auf die Aspekte eingehen, die sich sozialpsychologisch um diesen Begriff herum aufbauen. Jeder Mensch ist individuell und reagiert auf jede Situation verschieden. Daraus resultiert die Motivation in dieser Arbeit zu beschreiben, was in den Menschen vorgeht, die mit Feedback konfrontiert werden und welche Aspekte zum Thema Feedback sich daraus ergeben. Feedback in sozialen Systemen ist mehr als eine Definition von Rückkopplung , sie umfasst weitergehende Bereiche, die hinter dem Begriff Feedback stehen. Diese Bereiche werden in der Seminararbeit besonders herausgearbeitet, w obei die S eminararbeit bewusst ein sozialpsychologischer Ansatz heißt, da die einzelnen sehr komplexen Themen lediglich ansatzweise verdeutlicht werden können. Es werden ganz bestimmte sozialpsychologische Teilgebiete herausgearbeitet und für das Feedback zwischen sozialen Systemen durchleuchtet.
Als ergänzende Literatur sei an dieser Stelle auf die Seminararbeiten meiner Kommilitonen Herrn Christoph Misch und Frau Nadine Schäfer verwiesen, die sich im Zuge des zu Grunde liegenden Seminars ebenfalls dem Thema Feedback gewidmet haben. Allerdings haben sie aus anderen Blickwinkeln und mit unterschiedlichen Schwerpunkten ihre Arbeit konzipiert.
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Einführung/ Begriffliche Erklärung
Feedback, ein ursprünglich aus der Kybernetik stammender Begriff, bedeutet soviel wie „Rückmeldung“, „Rückkopplung“ oder „Reaktion“.
Oft wird dieser Begriff auch technisch benutzt. Dabei bezieht man sich anschaulicherweise auf Maschinen. Eine Maschine A gibt Anweisungen an Maschine B und diese dann eine Rückmeldung, also Feedback. Dies ist einfach zu handhaben, da es sich bei Maschinen um wenig komplexe Strukturen handelt. D och was bei Maschinen funktioniert, ist auf soziale Systeme nicht ohne weiteres anwendbar. „Auf zwischenmenschliche Verhältnisse lässt sich das Verständnis von Feedback nur ansatzweise übertragen. “ 1 . Sämtliche Werte unterliegen keiner objektivierbaren Festlegung, sondern variieren individuell und situativ . Sie entstehen unter folgenden Abhängigkeiten:
- welche Personen einander in welchem momentanen Kontext begegnen - welche Eindrücke sie voneinander gewinnen - welche Wünsche sie aneinander haben
- welchen Teil dieser vielfältigen Informationen sie sich gegenseitig mitteilen
Es ist also vollkommen ungewiss, welche Wirkung das Feedback bei seinem Empfänger hervorruft. 2 Die unterschiedlichen Aspekte der Reaktionen und Gründe des Feedbacks, werden im Folgenden heraus gearbeitet. Dazu soll diese Mind-Map ein Überblick über Kontexte und Einflußfaktoren des Feedbacks beim Menschen geben.
1 Vgl. Fengler, J. (1998), S12
2 Vgl. Fengler, J. (1998) S.12
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Feedback- Prinzip
„ There is no Development without Feedback” ( John E. Jones)
Wie bereits angesprochen ist der Unterscheid zwischen Feedback bei Maschinen und Feedback in sozialen Systemen sehr groß. Früher dachte man, das menschliche Denken würde sich in einem hohen Ausmaß in einem linearen Kausalketten orientierten Denkschema bewegen. 3 „Ursachen erzeugen Wirkungen, die wieder Ursachen für weitere Wirkungen sind“ 4 Doch mittlerweile ist deutlich geworden, dass dies nicht der Fall ist. Soziale Systeme sind wesentlich komplexer als es das Ursache Wirkung Prinzip erklärt. Anders ließen sich Verhaltensweisen des Menschen bzw. Kunden nicht erklären. So kauft ein Mensch einen neuen Porsche nicht aufgrund rationaler Entscheidungen, sondern aus hauptsächlich emotionalen Aspekten. Anderenfalls würde der Kunde statt eines Porsches, einen kostengünstigeren Wagen kaufen, der ihn ebenfalls von Punkt A zu Punkt B befördert. Hier stehen Aspekte, wie Image, Ansehen etc. im Mittelpunkt.
„ Praktisch alle biologischen, soziale n, physiologischen und neurologischen Probleme können mit Hilfe eines linearen, kausalanalytischen Denkschemas nicht angemessen erklärt werden.“ 5 Hieraus entstand ein anderes Denkschema, „der zirkulären Systeme mit Rückkoppelungseffekten.“ 6 Es entwickelten sich zwei Varianten des Feedbacks aufgrund folgender nicht zu erklärender Beobachtungen:
- es gibt Systeme/Organismen, die selbsttätig Ziele anstreben und erreichen - sie können auch bewegte Ziele erreichen
- sie können auch unter Einfluss von Störungen Ziele erreichen, auch wenn über Ursache und Störung nichts bekannt ist.
- sie können auch vollkommen neue Störungen überwinden 7
3 Vgl. Malik, F. (1991) S.383
4 Malik, F. (1991) S.383
5 Malik, F. (1991) S.383
6 Vgl. Malik, F. (1991) S.383
7 Malik, F. (1991) S.383/384
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Arbeit zitieren:
Tim Kraft, 2003, Feedback - ein sozialpsychologischer Ansatz, München, GRIN Verlag GmbH
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