Inhaltsverzeichnis
INHALTSVERZEICHNIS 3
ABBILDUNGSVERZEICHNIS 5
1 EINFÜHRUNG 6
2 DER AUßENHANDEL 7
2.1 DEFINITION DES BEGRIFFS AUßENHANDEL 7
2.2 DIE GRUNDFORMEN DES AUßENHANDELS 8
2.2.1 Export 8
2.2.1.1 Direkter Export 8
2.2.1.2 Indirekter Export 9
2.2.2 Import 9
2.2.2.1 Direkter Import 9
2.2.2.2 Indirekter Import 10
2.2.3 Transithandel 11
2.3 DAS AUßENWIRTSCHAFTLICHE AKTIONSFELD 12
3 RISIKEN IM INTERNATIONALEN HANDEL 13
3.1 POLITISCHE RISIKEN 13
3.1.1 Zahlungsverbotsrisiko 14
3.1.2 Moratoriumsrisiko 14
3.1.3 Konvertierungsrisiko 14
3.1.4 Transferrisiko 15
3.1.5 Handelsembargos 15
3.2 WIRTSCHAFTLICHE RISIKEN 15
3.2.1 Standortrisiken 16
3.2.2 Preisrisiken 16
3.2.3 Vertragsrisiko 16
3.2.4 Transportrisiken 17
3.2.5 Qualitätsrisiken 18
3.2.6 Wechselkurs und Währungsrisiken 18
3.2.7 Lieferungs und Annahmerisiko 19
3.2.8 Zahlungsrisiko (Schuldnerrisiko) 19
4 RISIKOMINDERUNG IM AUßENHANDEL 20
4.1 VERTRAGSGESTALTUNG 20
4.1.1 Hilfsmittel für die Vertragsgestaltung 20
4.1.2 Incoterms 21
4.1.3 Weitere internationale Vertragsmuster 23
4.2 RECHTSWAHL BEI INTERNATIONALEN GESCHÄFTEN 24
4
Seminararbeit: Risiken im Außenhandel
4.3 ZAHLUNGSSICHERUNG IM AUßENHANDEL 24
4.3.1 Zahlungsbedingungen 24
4.3.2 Arten der Zahlungsbedingungen 25
4.3.2.1 Vorauskasse 25
4.3.2.2 Einfache Rechnung 25
4.3.2.3 Akkreditiv 26
4.3.2.4 Dokumenteninkasso 30
5 ZUSAMMENFASSUNG 32
ANHANG 33
LITERATURVERZEICHNIS 36
VERZEICHNIS VON INTERNETQUELLEN 37
5
Seminararbeit: Risiken im Außenhandel
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Export Import Schema 10
Abbildung 2: Schema des Transithandels 11
Abbildung 3: Das außenwirtschaftliche Aktionsfeld 12
Abbildung 4: Risikoübergang nach den Incoterms 21
Abbildung 5: Übersicht der wichtigsten Incoterms-Klauseln 22
Abbildung 6: Der Ablauf beim Akkreditiv 27
6
Seminararbeit: Risiken im Außenhandel
1 Einführung
Angesichts der aktuellen Konjunkturstagnation auf dem deutschen Markt, bietet der Außenhandel überproportionale Wachstumsraten.
Dass die Aufnahme oder Ausweitung internationaler Geschäftsbeziehungen, allen Chancen zum Trotz, eine sorgfältige Planung der zukünftigen Aktivitä- ten voraussetzt, zeigt die aktuelle Insolvenzentwicklung in Europa. Die Abwicklung solcher internationaler Geschäfte stellt gleichzeitig ein erheb- liches Risiko für beide Vertragsparteien, den Importeur und den Exporteur, dar. Der Exporteur ist an erster Stelle daran interessiert, dass der Eingang der vertraglich vereinbarten Za hlungen fristgerecht passiert; der Importeur hat im Wesentlichen Interesse daran, dass die Ware und mögliche Dienst- leistungen in vertraglich vereinbarter Qualität fristgerecht geliefert oder er- bracht werden.
Neben einer erfolgreichen Marketingstrategie zur Erschließung neuer Ab- satzmärkte und der Errichtung funktionsfähiger Vertriebskanäle, sollte des- halb die Minimierung der finanziellen Risiken in jedem international tätigen Unternehmen an erster Stelle stehen.
Welche typischen Risiken und Schwierigkeiten es im Außenhandel gibt, und welche Möglichkeiten es gibt, um diese auszuschließen oder zumindest zu minimieren, wird in dieser Arbeit zeigt.
7
Seminararbeit: Risiken im Außenhandel
2 Der Außenhandel
Seit dem 01.05.2004 hat die EU ihre Tore nach Osten geöffnet und hat ne- ben Malta und Zypern gleich die acht mittel - und osteuropäische Staaten Est- land, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn als neue Mitglieder aufgenommen. Die deutsche Wirtschaft ist seit jeher eng mit der Weltwirtschaft verflochten und hat ihr Außenhandelsvolumen inner- halb des letzten Jahrzehnts auf insgesamt ein Drittel vom Gesamtumsatz verdoppeln können. Neben der EU-Osterweiterung bieten aber auch die Öff- nung bisher verschlossener Märkte wie z.B. China und die Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion gute Geschäftsaussichten für deutsche Unter- nehmen.
Angesichts der aktuellen Konjunkturstagnation auf dem deutschen Markt, bietet der Auße nhandel überproportional hohe Wachstumsraten. Dass die Aufnahme oder Ausweitung internationaler Geschäftsbeziehungen trotz guter Chancen eine sorgfältige Planung der zukünftigen Aktivitäten voraussetzt, zeigt die momentane Insolvenzentwicklung in Europa.
Neben einer erfolgreichen Marketingstrategie zur Erschließung neuer Ab- satzmärkte und der Errichtung funktionsfähiger Vertriebskanäle, ist es not- wendig, dass die Minimierung der finanziellen Risiken an erster Stelle steht. 1 Welche typischen Risiken und Schwierigkeiten ein Unternehmen im Auße n- handel zu überwinden hat, werden in dieser Arbeit erläutert.
2.1 Definition des Begriffs Außenhandel
„Der Außenhandel als betriebliche Außenwirtschaft umfasst alle betriebswirt- schaftlichen Tätigkeiten bei der Unterhaltung von wirtschaftlichen Beziehun- gen zum Ausland auf der Grundlage des grenzüberschreitenden Waren- und Dienstleistungsverkehrs sowie von Rechtsübertragungen.“ 2 Man unterscheidet zwischen Außenhandel im engeren Sinne, im weiteren Sinne und dem Gemeinschaftshandel.
Unter Außenhandel im weiteren Sinne versteht man den gewerbsmäßigen Waren- und Dienstleistungsverkehr über die Staatsgrenzen hinaus. Auße n-
1 Siehe auch. Dr. Dieter Südhofen (2003), S. 4
2 „Jahrmann (1994), S. 25.“
8
Seminararbeit: Risiken im Außenhandel handel im engeren Sinne ist der gewerbsmäßige Austausch von Waren- und Dienstleistungen über die Grenzen eines Gemeinschaftsgebietes (z.B. EU- Länder) hinaus. Der Gemeinschaftshandel umfasst den gewerbsmäßigen Austausch innerhalb eines Gemeinschaftsgebietes (z.B. innerhalb der EU). 3
2.2 Die Grundformen des Außenhandels
Der Außenhandel wird in die drei Grundformen Import, Export und der Tran- sithandel gegliedert. Neben diesen Grundformen gibt es noch einige Sonder- formen. Dazu zählen der Veredelungsverkehr, die Lizenzfertigung, die Ko- operation, die Direktinvestitionen, die Kompensationsgeschäfte und die Aus- landsprojektgesellschaften. 4 Diese Sonderformen werden in dieser Arbeit aufgrund des Umfangs nicht weiter berücksichtigt.
2.2.1 Export
„Export ist die grenzüberschreitende Bereitstellung von wirtschaftlichen Leis- tungen an das Ausland.“ 5 Da dies direkt oder über Zwischenhändler geschehen kann, wird zwischen dem direkten und dem indirekten Export unterschieden (Vgl. Abb. 1).
2.2.1.1 Direkter Export
In Deutschland erfolgt der überwiegende Teil des Gesamtexportes direkt, d.h. ohne Einschaltung von Exporthandelsunternehmen. Dabei schließt der Inländische Hersteller direkt mit dem Ausländischen Abnehmer einen Kauf- vertrag ab.
Gründe für diese Entwicklung sind der verstärkte Zwang zum Absatz, als Folge der Ausweitung und Erhöhung der Produktion, sowie der Wunsch mit eigenen Verkaufsstrategien g rößere Umsätze zu erzielen.
3 Vgl. Jahrmann (1994), S. 27.
4 Vgl. Jahrmann (1994), S. 25.
5 „Vgl. Jahrmann (1994), S. 47.“
Quote paper:
Dipl. Wirtsch.-Ing. Tihomir Merkler, 2005, Risiken im Außenhandel, Munich, GRIN Publishing GmbH
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