Einleitende Betrachtungen 3
1. Zur Figur des Propheten Elias 7
1.1. Die Entrückung Elias‘ 7 1.2. Die Aufgabe Elias‘ 10
2. Der Kampf des Elias gegen den Antichrist 12
2.1. Die erste Interpretation des Kampfausgangs - Vers 39 bis 47 12
2.2. Die zweite Interpretation des Kampfausgangs - Vers 48 bis 49 20
2.3. Fingers Überlegungen zum Ausgang des Kampfes 21
3. Elias und der Weltbrand 23
3.1. Das Blut des Elias 23 3.2. Der Weltbrand 26
Abschließende Bemerkungen 33
Abkürzungsverzeichnis 35
Literaturverzeichnis 36
3
Einleitende Betrachtungen
Auch wenn Walter Haug es zum „Exordialtopos“ der Muspilli-Interpreten und als Aufhänger für immer neue Versuche, über die Verzweiflung hinwegzukommen, erklärt hat, 1 so soll das Steinmeyersche Zitat dennoch hier bemüht werden. Man weiß sich ja dabei immerhin in bester Tradition befindlich. Der Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit, das Muspilli, ist also von Steinmeyer 1892 als das „verzweifeltste Stück der ahd. Litteratur“ 2 bezeichnet worden. Aber auch das Lesen der einleitenden Worte Mohrs, daß er „sich nicht hätte träumen lassen, daß er jemals eine Ze ile über das althochdeutsche ‚Muspilli‘ veröffentlichen werde“ und dies damit begründet, daß „schon in seiner Studentenzeit [..] das Denkmal von einer solchen Mauer von Gelehrsamkeit umgeben (war), daß er nicht hoffen durfte, jemals ein Törlein zu finden, das ihn ins Innere führe; [...]“ 3 übt nicht gerade eine ermutigende Wirkung auf diejenigen aus, die vorhaben, sich mit diesem Gedicht zu befassen. Tatsächlich spiegelt sich in der Forschungsliteratur über das Muspilli ein Stück Fachgeschichte der germanistischen Mediävistik mit ihren unterschiedlichen Vertretern, Richtungen und Ansätzen wieder. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung über das Gedicht hat in unglaublich philologischer Schärfe Form und Motive des Textes analysiert und diskutiert. Dabei hat d ie Art und Weise der Diskussionsführung bisweilen verwunderliche Züge angenommen, die der Vorstellung von einer sachlichen Argumentation entgegenstehen. 4 Das Gedicht ist in mehrere zerlegt, dann ist wieder seine Einheit vertreten worden. Es wurden Parallelen ausfindig gemacht in christlicher Apokalyptik abendländischer, wie orientalischer Tradition. Es fanden sich heidnischgermanische Weltuntergangsvorstellungen und Anklänge volkssprachlicher
Überlieferungen, besonders in der angelsächsischen christlichen Stabreimepik. Der Gang der Forschung in allen seinen Facetten, kann hier unmöglich im vollen Umfang nachvollzogen werden, weshalb nachfolgend lediglich der Forschungsstand zur Frage nach möglichen Quellen christlichen und heidnischen Ursprungs kurz skizziert werden soll.
1 MOHR/HAUG, S. 24.
2 K. Müllenhoff/W. Scherer: Denkmäler deutscher Poesie und Prosa, 3. Ausg. von E. Steinmeyer, II,
Berlin 1892, S. 40, zit. nach: FINGER, S. 3.
3 MOHR/HAUG, S. 3.
4 Hier ist insbesondere die streckenweise sogar leicht polemisch geführte Auseinandersetzung zwischen
Hermann Schneider und Georg Baesecke zu nennen: Vgl. SCHNEIDER, S. 5 ff; BAESECKE, S. 200ff.
4
Die Quellen des Muspilli sind bereits früh thematisiert worden, etwa durch den eigentlichen Begründer der akademischen Germanistik, Jakob Grimm, der die Weichen in dieser Frage alsbald in eine bestimmte Richtung stellte, indem er den „Eliaskampf“ im Muspilli mit dem Kampf zwischen Donar und der Midgardschlange identifizierte. 5 Diese Gleichsetzung entfachte eine rege Diskussion um die Möglichkeit des Fortlebens germanisch-heidnischer Vorstellungen in dem Gedicht, wobei unterschiedliche Abstufungen vorgenommen wurden. Bei der ersten Ansicht handelt es sich um die eben genannte, die neben Grimm auch Baesecke 6 und Kohlschmidt 7 vertraten. Daneben ist als zweite jene Auffassung zu nennen, nach der im „Eliasgedicht“ der Ragnarökstreit zwischen Frey und einem Feuerdämon geschildert wird. Diese Annahme wurde von Neckel vertreten. 8 Die dritte Meinung schließlich findet im Muspilli keine Überreste altgermanischer Religion, wohl aber sieht sie altgermanischen Geist ganz im allgemeinen aus dem Gedicht sprechen. In dem sonst nirgends bezeugten siegreichen Kampf des Elias gegen den Antichrist, sei eine aus germanischem Geist geborene Umgestaltung kirchlicher Überlieferung, vertreten durch die Meinung der Weltleute, zu erblicken. Für diese Interpretation steht vor allem Ehrismann. 9 Jeglicher Auslegung, die auf Germanisches, sei es als Mythologie in unterschiedlicher Konnotation oder sei es als Volksgeist, Bezug nimmt, hat Schneider energisch widersprochen. Er kommt zu dem Schluß, daß in dem ganzen Gedicht einzig das Wort muspilli heidnisch sei. 10 Ansonsten seien alle Motive des Gedichts dem Überlieferungskreis biblischer und apokrypher Apokalyptik entsprungen. 11 Dieser Auffassung hat sich auch Finger angeschlossen. 12 Bezüglich dieser Auseinandersetzungen um die Quellenfrage stellte Mohr 1977 fest, daß man hierbei in einem embarras de richesse von Entsprechungen, heidnisch wie christlich, (gerate) und [..] schließlich gar nicht mehr aus noch ein“ wisse. 13
5 Vgl. Jakob Grimm: Deutsche Mythologie (4. Ausg.), Bd. 2, hrsg. von Elard Hugo Meyer, Gütersloh
1875-77, S. 674 ff.
6 Vgl. Georg Baesecke: Muspilli, in: BSB (Jg. 1918), Berlin 1918, S. 414-429.
7 KOHLSCHMIDT, S. 294 ff.
8 Vgl. Gustav Neckel: Studien zu den germanischen Dichtungen vom Weltuntergang, in: HSB, Bd. 9
(1918), 7. Abhandl., Heidelberg 1918, S. 3-52.
9 EHRISMANN, S. 145 f.
10 SCHNEIDER, S. 32.
11 Ebd., S. 2 ff.
12 FINGER, S. 3 ff.
13 MOHR/HAUG, S. 13.
5
Kam die Ablehnung der Vorstellung vom Weiterleben altgermanischer Mythologie 1977 beim damaligen Forschungsstand „bereits dem Einrennen offener Türen gleich“, 14 so werden solche Überlegungen von der neueren Forschung ebenfalls größtenteils verworfen. 15 Seitdem hat sich die Überzeugung durchgesetzt, daß die Inspirationsquellen des Muspilli in der christlichen Überlieferung zu suchen sind. 16 Einzig die Überlegung, germanisches Rechtsdenken habe Eingang in das Gedicht gefunden, wie auch mit Langzeile und Stabreim die äußere Form germanischen Dichtens gewählt worden sei, um bei denen Einlaß zu finden, die es aufnehmen sollten 17 , wird, m. E. zu Recht, nach wie vor diskutiert, geht aber über die umgrenzte Fragestellung dieser Arbeit hinaus, so daß hierauf nicht weiter eingegangen werden kann. Die Methodik der Arbeit schöpft ihre Legitimation aus der Betrachtung des bisherigen Vorgehens bei den Bemühungen um das Muspilli. Ihnen gemeinsam ist sicher das Streben nach Erforschung des Zusammenhangs, aus dem das Werk erwachsen ist. Hierbei spielt auch der historische Hintergrund eine Rolle. Es sind Einflüsse zu erwägen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschieden im Vergleich mit anderen Zusammenhängen nachzugehen. Dieses analytische Vorgehen kann nun allerdings auf verschiedene Weise betrieben werden. Einerseits besteht die Möglichkeit, aufgrund sprachlicher, stilistischer und formaler Untersuchungen die Genese des Werks zu rekonstruieren, 18 zum anderen durch eine vergleichende Stoff-und Motivanalyse diesbezüglich Parallelen zu anderen Werken aufzuzeigen und auf mögliche Einflüsse hinzuweisen. 19
14 FINGER, S. 30.
15 Vgl. Hans-Hugo Steinhoff: ‚Muspilli‘, in: Verfasserlexikon - Die deutsche Literatur des Mittelalters
(2. Aufl.), Bd. 6, hrsg. von Kurt Ruh u.a., Berlin 1987, Sp. 821-828.
16 Vgl. HAUBRICHS, S. 319 f.; HAUG/VOLLMANN, S. 1073 ff; KARTSCHOKE, Geschichte,
S. 136.
17 KOLB, S. 33.; vgl. darüber hinaus: Derselbe: Himmlisches und irdisches Gericht in karolingischer
Theologie und althochdeutscher Dichtung, in: Frühmal. Stud., Bd. 5, Berlin 1971, S. 284-303.
18 Vgl. für diese Untersuchungsweise im Muspilli vor allem auch: BAESECKE, S. 199 ff.; besonders
auch im Hinblick auf die Methodendiskussion speziell bei der Untersuchung des Muspilli:
MOHR/HAUG, S. 24 ff; des weiteren: Georg Baesecke: St. Emmeraner Studien, in: PBB, Bd. 46, Halle
a. S. 1922, S. 431-441; Rolf Bergmann: Zum Problem der Sprache des Muspilli, in: Frühmal. Stud., Bd.
5, Berlin 1971, S. 304-316; Cola Minis: Handschrift, Form und Sprache des Muspilli = Philologische
Studien und Quellen, Bd. 35, hrsg. von Wolfgang Binder u.a., Berlin 1966; Gertraud Müller: Stuatago
Musp. 55., in: PBB, Bd. 79, Halle a. S. 1957, S. 308-321; Rudolf van Delden: Die sprachliche Gestalt
des Muspilli und ihre Vorgeschichte im Zusammenhang mit der Abschreiberfrage., in: PBB, Bd. 65,
Halle a. S. 1942, S. 303-329.
19 Einige Vertreter dieser Methodik in Bezug auf das Muspilli sind, unter teilweiser Ausklammerung von
Baesecke und Haug, die in dieser Arbeit herangezogenen und im Literaturverzeichnis unter
Sekundärliteratur‘ genannten Autoren.
6
Die vorliegende Arbeit hat sich die letztgenannte Methode zu eigen gemacht. Dabei soll keineswegs der Anspruch erhoben werden, eine gesicherte Quellenabhängigkeit des Muspilli von den angeführten Schriften zu beweisen, ganz abgesehen davon, daß es überhaupt sehr unwahrscheinlich ist, jemals die direkte Vorlage des Muspilli ermitteln zu können. Es sollen vielmehr mögliche Parallelen in der christlichen Literatur aufgezeigt werden, die auf das Gedicht hätten einwirken können. Auch wenn diese Art der Untersuchung sich nicht mit der Aussagekraft verifizierbarer Ergebnisse naturwissenschaftlicher Verfahren messen kann, die ja in den Geisteswissenschaften ohnehin seit der positivistischen Ära nicht sehr häufig herangezogen werden, so scheint die vergleichende Motivanalyse m. E. doch noch geeigneter zu sein, sich dem Verständnis vom Muspilli zu nähern, als es mit einer nur formal vorgehenden Untersuchung möglich wäre. 20 Aus diesem Grund wurde versucht, möglichen Einflüssen christlicher Motive auf das Muspilli nachzugehen und diese zu benennen. Um den direkten Vergleich zwischen der potentiellen Quelle und dem jeweiligen Teil des Gedichts zu ermöglichen, werden die betreffenden Stellen zitiert und nebeneinander gestellt. Gestützt werden die Gegenüberstellungen und Vergleiche durch Auffassungen und Ergebnisse der Forschungsliteratur, die bewußt häufig herangezogen und in die Arbeit integriert werden, um den Diskussionscharakter der Muspilli- Forschungzu verdeutlichen. Die Arbeit untersucht den Mittelteil des Gedichts von Vers 37 bis Vers 60, der auch als „Eliasgedicht“ bezeichnet wurde, was wiederum die relative Eigenständigkeit dieses Gedichtabschnitts verdeutlicht. Diese Bezeichnung trifft allerdings nicht ganz den Untersuchungsgegenstand der Arbeit, da dieser neben dem Eliaskampf auch jenen Teil des Gedichts mit umfaßt, der sich dem eigentlichen „Eliasgedicht“ anschließt und den man mit „Weltbrand“ überschreiben könnte. Es wird die Frage nach der Figur des Elias zu stellen sein, ebenso wie die nach dem eigentlichen Kampfgeschehen und dessen Ausgang. Dabei sollen auch einige in diesem Zusammenhang besonders relevante Forschungsfragen angeschnitten werden, wie die Stellung des Muspilli in der apokalyptischen Tradition, die Auslegung des Kampfausgangs und die Debatte um die kausale Verknüpfung vom Blut des Elias mit der Entstehung des Weltbrandes.
20 In diesem Zusammenhang sei darauf verwiesen, daß Cola Minis durch den Abzug von 24 (!) Zeilen
den Versuch unternommen hat, das Muspilli-Fragment zu einer streng numerisch gebauten Dichtung zu
stilisieren. Vgl. hierzu: Minis, a.a.O.; Horst Dieter Schlosser: Die literarischen Anfänge der deutschen
Sprache - Ein Arbeitsbuch zur althochdeutschen und altniederdeutschen Literatur, Berlin 1977, S. 110.
7
1. Zur Figur des Propheten Elias
1.1. Die Entrückung Elias‘
Der zu untersuchende Abschnitt des Gedichts beginnt mit der bekannten epischen Formel in Vers 37: „Daz hortih rahhon dia uueroltrehtuuison, [...]“ 1 Die Bedeutung des Wortes uueroltrehtuuison ist in der Forschung viel diskutiert worden und spielt für die weitere Auslegung des Gedichts eine entscheidende Rolle. Vetter übertrug das Wort in „die Weisen dieser Welt“ 2 , was mit der Ansicht Ehrismanns korrespondiert, der in den uueroltrehtuuison die „Vertreter der volkstümlichen Ansicht“ 3 erblickte. Kolb sprach sich dann für eine Auflösung dieses „dreigliedrigen Kompositums“ 4 in weroltreht-wison „die Kundigen des Weltrechts“ 5 aus. Die neuere Forschung hat sich dieser Wortinterpretation größtenteils angeschlossen. 6 In Anknüpfung daran wurde eine Lesart entwickelt, welche die rechtliche Problematik besonders betont und die Vorgänge im Gedicht als Schilderung einer Gerichtsverhandlung erscheinen läßt. 7 Hierauf kann im Rahmen dieser Arbeit jedoch nicht weiter eingegangen werden. Festzuhalten bleibt indes, daß im folgenden offenbar die Auffassung einer bestimmten Gruppe von Männern wiedergeben wird, die einer anderen Meinung gegenübersteht, und zwar bis zum Vers 48. Diese Überlegung soll an anderer Stelle wieder aufgegriffen werden. Zum ersten Mal wird im darauffolgenden Vers „daz sculi der antichristo mit Eliase pagan.“, die Figur des Elias erwähnt im Zusammenhang mit dem Antichrist, gegen den sie kämpfen werde. Es stellt sich nun die Frage, warum gerade Elias in den Kampf gegen den Antichrist treten soll, wie auch nach seiner Herkunft und theologischen Bedeutung. Oder anders gefragt: Was prädestiniert Elias für den Kampf mit dem Antichrist nach biblischer und apokrypher Überlieferung? Die Parallelen zu Offb 11, 3 ff. sind in der Muspilli-Forschung bereits früh erkannt worden. 8
1 Die Arbeit folgt der Muspilli-Ausgabe des Althochdeutschen Lesebuchs. BRAUNE, S. 87, V. 37.
2 VETTER, S. 83.
3 EHRISMANN, S. 145.
4 HAUG/VOLLMANN, S. 1074.
5 KOLB, S. 10.
6 Vgl. HAUBRICHS, S. 320.
7 Vgl. hierzu vor allem Herbert Kolb: Himmlisches und irdisches Gericht in karolingischer Theologie
und althochdeutscher Dichtung, in: Frühmal. Stud. 5 (1971), S. 284-303.
8 Schon Vetter bezieht sich bei der Nennung dieser Stelle auf Zarncke. VETTER, S. 120.
8
Ehrismann hebt eigens für das „Eliasgedicht“ die Bedeutung der Offb 11, 3 ff hervor:
„Speziell der Kampf des Elias mit dem Antichrist geht auf Apok. 11, 3 ff. (bes. v. 7) zurück. Die in der Apokalypse nicht mit Namen genannten [...] Zeugen Gottes sind Elias und Enoch. Sie sind die einzigen, die, ohne den Tod zu sehen, von der Erde entrückt wurden [...]“ 9
So auch Kartschoke:
„Der [...] Antichristkampf geht auf Apoc. 11, 3 ff. zurück [...]. Die dort ungenannten Zeugen Gottes [...] sind nach apokrypher und legendarischer Überlieferung Elias und Enoch, da sie [...] direkt in den Himmel entrückt wurden, also nicht dem Tod anheimfielen [...]“ 10
Die betreffende Stelle im Neuen Testament lautet: 11
„(3) Und ich will meinen zwei Zeugen Macht geben, und sie sollen weissagen tausendzweihundertundsechzig Tage lang, angetan mit Trauerkleidern.
(4) Diese sind die zwei Ölbäume und die zwei Leuchter, die vor dem Herrn der Erde stehen. [...] (6) Diese haben Macht den Himmel zu verschließen, damit es nicht regne in den Tagen ihrer Weissagung, [...]“ 12
Daß die an dieser Stelle der Johannesapokalypse noch unbenannt gebliebenen Zeugen Gottes mit Elias und Enoch zu identifizieren sind, belegen die folgenden Bibelzitate. Für Enochs Entrückung ist insbesondere die Genesis einschlägig: 13
„(21) Henoch war 65 Jahre alt und zeugte Metuschelach.
(22) Und Henoch wandelte mit G ott. Und nachdem er Metuschelach gezeugt hatte, lebte er 300 Jahre und zeugte Söhne und Töchter, (23) daß sein ganzes Alter ward 365 Jahre.
(24) Und weil er mit Gott wandelte, nahm ihn Gott hinweg, und er ward nicht mehr gesehen.“ 14
9 EHRISMANN, S. 145.
10 KARTSCHOKE, Bibeldichtung, S. 29.
11 Alle aus dem Alten und Neuen Testament sowie den biblischen Apokryphen entnommenen und in
dieser Arbeit zit ierten Textstellen, stammen aus der Bibelübersetzung Luthers.
12 Offb 11, 3 ff.
13 Die Erwähnung von Enochs Entrückung ist hier deshalb relevant, da dieser und Elias in der
christlichen Überlieferung das gleiche Schicksal teilen, so daß die Darstellungen des einen Rückschlüsse
auf die des anderen zulassen. Auch die Forschungsliteratur nennt beide oft zusammen.
14 1. Mose 5, 21 ff.
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Ruben von der Heydt, 2003, Untersuchungen zur Frage der christlichen Quellen im Mittelteil des "Muspilli", München, GRIN Verlag GmbH
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