Inhaltsverzeichnis
I Einleitung 2
II Pressesprache
1 Historischer Exkurs in die Geschichte der Presse 4
2 Sprachliche Merkmale der Pressesprache 5
2.1 Darstellungsformen in der Presse 6
2.1 Aussageweisen 7
3 Die Nachricht als spezielle Textform in der Presse
3.1 Nachrichtenagenturen- die DPA 8
3.2 Die Nachricht- Was ist das 8
3.3 Die Gestaltung von der Textstruktur in Nachrichten 9
3.4 Die Satzstruktur in Nachrichten 9
3.4.1 Die Anknüpfung 10
3.4.2 Die Informationsentwicklung…………………….…….10
3.4.3 Die Kontrastierung 11
III Fazit 12
IV Literaturnachweis 13
I. Einleitung
Bei dem Begriff Mediensprache muss zwischen Radio- Fernseh- und Zeitungssprache unterschieden werden.
Der Radioredakteur schreibt fürs Hören. Es genügt daher nicht, die deutsche Grammatik und Syntax zu beherrschen. Es geht vielmehr darum, durch eine lebhafte und unkomplizierte Sprache das Gehörte für den Hörer aufzubereiten. Umständliche Sprachkonstruktionen (komplizierter Satzbau, schwer zu verstehende Fachbegriffe, etc.) müssen daher vermieden werden. 4
Der Fernsehredakteur kann sich neben des akustischen Mediums zusätzlich eines visuellen Mediums bedienen. Der Rezipient nimmt nicht nur die gehörten Informationen auf, sondern erhält zusätzlich eine visuelle Information, das Bild (zweikanalige Aufnahme 5 ). Bild und Sprache müssen
sich dabei gegenseitig ergänzen und gleichwertig bleiben. Die sprachliche Gestaltung eines Fernsehtextes muss sich immer um sofortige Verständlichkeit bemühen, da genau wie beim Radio der Rezipient des Gesehene und das Gehörte nur ein Mal aufnehmen kann. Möglichkeiten für Rückfragen sind daher nicht gegeben.
Der Leser einer Zeitung hingegen hat die Möglichkeit, die nicht verstandene Information erneut zu lesen, bis er den Inhalt begriffen hat. Er kann außerdem das Tempo der Informationsaufnahme eigenständig bestimmen. Ein Grundsatz einer jeder Zeitung ist sich „nicht klüger zu geben als sein Käufer“ 6 zu geben.
Der Zeitungsjournalist hat die Aufgabe (genau wie der Fernseh- und Radiojournalist) komplizierte Sachverhalte für den Rezipienten vereinfacht und verständlich darzustellen, sodass das Verständnis und die wesentlichen Informationen nicht verloren gehen. Die benutze Sprache muss daher lesergerecht sein, d.h. einfach, verständlich und unkompliziert.
Auf dieser Grundlage befasst sich die vorliegende Arbeit mit Sprache in der Presse.
4
vgl. Heinz Pürer, 1991, Praktischer Journalismus in Zeitung , Radio und Fernsehen. München. S.
264 5 vgl. Heinz Pürer, 1991. S. 268 6 Heinz Pürer, 1991. S. 259
2
Im ersten Kapitel umreiße ich kurz die Geschichte der Presse insbesondere der Zeitung, um im folgenden Kapitel auf sprachliche und inhaltliche Charakteristika der Pressesprache einzugehen. Die Ausführungen beziehen sich dabei insbesondere auf verschiedene Darstellungsformen und Aussageweisen von Pressesprache.
Nachdem im Folgenden Aufgaben und Funktionen der Deutschen Presseagentur (DPA) erläutert wurden, spezialisiere ich mich auf eine spezielle Textform, die Nachricht.
Nach einer Definition dieser Textform wird eine kurze Analyse der Textstruktur angeführt. Darauf aufbauend wird die Gestaltung der Satzstruktur einer Nachricht anhand von drei Erscheinungsformen (Anknüpfung, Informationsentwicklung, Kontrastierung) erläutert. Der Leser dieser Arbeit soll durch die vorangegangenen Ausführungen erkennen können, wie Inhalte in einer Nachricht sprachlich und formal ausgedrückt werden und welchen Einfluss diese Ausdrucks- und Inhaltsform auf den Leser hat, bzw. inwieweit der Journalist den Leser durch die Nachricht beeinflussen kann.
II Pressesprache
3
1 Historischer Exkurs in die Geschichte der Presse
Als erstes Massenmedium entsteht zu Beginn des 17. Jahrhunderts die Zeitung, die äußerlich den Charakter von flugblattähnlichen Schriften hat.
Der Inhalt dieser frühen Zeitungen beschränkt sich auf lokale Nachrichten, die in Form von behördlichen Mitteilungen oder offenen Briefen in den Zeitungen gedruckt werden (Redaktionen bestehen zu diesem Zeitpunkt noch nicht).
Wegen der umständlichen Drucktechnik entwickelt sich die Zeitung erst später zu mehrseitigen, thematisch breiter angelegten Blättern. Die in 1848 gewonnene Pressefreiheit bewirkt dann, dass die unter lehnsherrschaftlichen und fürstlichen Feudalkuratelle erscheinenden Blätter ihren Einfluss auf die Leser verlieren und anstelle dessen ein- bis zweimal täglich erscheinende Zeitungen treten. 7 Bereits Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts ist die Zeitung sowohl äußerlich als auch inhaltlich mit der heutigen Zeitung vergleichbar. Sie setzt sich jetzt aus einer großen Vielfalt journalistischer Darstellungsformen zusammen (mehr zu journalistischen Darstellungsformen im Kapitel 2.1). 8 Im 21. Jahrhundert sind außer Veränderungen der Drucktypen oder Verbesserungen der Druckqualität durch technischen Fortschritt keine äußerlichen Veränderungen zu verzeichnen. Allerdings vollzieht sich auf der inhaltlichen Ebene eine gravierende Veränderung. Die 1935 erteilte Pressegleichschaltung durch die Nationalsozialisten (Meldungen und Berichte der Zeitung erfüllen ausschließlich Zwecke und Ziele der Staatspropaganda) 9 wird durch die Lizenzerteilung durch die Besatzungsmächte von 1945 aufgehoben. Die Lizenzgesetzte ordnen unter anderem die „Entnazifizierung des
Arbeit zitieren:
Karin Pyc, 2004, Pressesprache, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Automatisierte Softwaregenerierung aus UML-Modellierungsinformationen
Diplomarbeit, 112 Seiten
Tatsachenorientierte Textsorten in der Pressesprache: Nachrichten zwis...
Hauptseminararbeit, 30 Seiten
Schiller, Friedrich - Kabale und Liebe / Lessing, G.E. - Emilia Galott...
Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
Seminararbeit, 21 Seiten
Kafka "Die Verwandlung" - Eine gesellschaftskritische Erzähl...
Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
Hauptseminararbeit, 28 Seiten
PASST WIE DIE FAUST AUFS AUGE! Ikonische Phraseologismen und Bilder in...
Hauptseminararbeit, 26 Seiten
Zur Unterscheidung der Wortarten Adjektiv und Adverb in adverbialem Ge...
Hauptseminararbeit, 24 Seiten
Der Ästhet Claudio in Hugo von Hofmannsthals 'Der Tor und der Tod&...
Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
Hausarbeit, 15 Seiten
Komödienstruktur, Formen der Komik und ihre Funktion in Pedro Calderón...
Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde
Seminararbeit, 19 Seiten
Die kritische Darstellung des Bürgertums und des Adels in Lessings ...
Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
Hauptseminararbeit, 18 Seiten
Sünde und Erlösung in den "Confessiones" des Heiligen August...
Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte
Hausarbeit, 26 Seiten
Eine Untersuchung der Gesellschaft in Thomas Manns "Zauberberg&qu...
Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
Hauptseminararbeit, 31 Seiten
Harmonie und Subjektivität: Klassische und romantische Tendenzen im 3....
Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
Hauptseminararbeit, 37 Seiten
Differenzierte Integration in der Europäischen Union - Von Maastricht ...
Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union
Hauptseminararbeit, 20 Seiten
Das Absolute - Die höchste Idee bei Platon und Plotin
Philosophie - Philosophie der Antike
Seminararbeit, 42 Seiten
Handlungsorientierte Vermittlung von Popmusik im Unterricht
Pädagogik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden
Hausarbeit, 20 Seiten
Der Aufbau der Siegfried-Figur in den ersten Aventiuren des Nibelungen...
Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik
Seminararbeit, 20 Seiten
Yılmaz Hasan gefällt Pressesprache
Yılmaz Hasan folgt nun Pressesprache
Lula Brown hat den Text Pressesprache veröffentlicht
Kursthemen Deutsch. Sprachwandel und Sprachvarietäten: Tendenzen der d...
Bernd Schurf, Dietrich Erlach
0 Kommentare