Das Konzept des Produkt-Markt Lebenszyklusmodells- Aussagegehalt und Bedeutung Claudia Kuhn
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis III
1. Einleitung 1
2. Das Konzept des Produktlebenszyklus 1
2.1. Kurve des Produktlebenszyklus 1
2.2. Phasen des Produktlebenszyklus 2
2.2.1. Einführung 3
2.2.2. Wachstum 5
2.2.3. Reife 6
2.2.4. Sättigung 6
2.2.5. Degeneration 7
2.3. Praxisbeispiele 7
2.3.1. Phasen des Produkt-Lebenszyklus des VW Käfer 7
2.3.2. Produktlebenszyklus von Du Darfst 8
2.4. Verkürzung des Produktlebenszyklus 9
2.5. Steuerung des Produktlebenszyklus 10
2.6. Grenzen der Anwendung 11
3. Erweiterte Lebenszykluskonzepte 12
3.1. Das Konzept des Technologielebenszyklus 12
3.1.1. Allgemeine Kennzeichnung 12
3.1.2. Verkürzung der Entwicklungszeiten 13
3.1.3. Segmentierung nach Strategischer Bedeutung 13
3.2. Das Konzept des Japanischen Lebenszyklus 14
4. Aussagegehalt 14
5. Fazit 15
Literaturverzeichnis V
II
Das Konzept des Produkt-Markt-Lebenszyklusmodells- Aussagegehalt und Bedeutung Claudia Kuhn
Abkürzungsverzeichnis
bzw. beziehungsweise
Abb.1: Empirische Verläufe von Produktlebenszyklen .......................................................................................... 2 Abb.2: Fünfphasiges Produktlebenszyklus-Modell ................................................................................................ 3 Abb.3: Phasen des Produktlebenszyklus des VW Käfer in Deutschland ................................................................ 8 Abb.4: Technologie-Lebenszyklen ....................................................................................................................... 12 Abb.5: Japanischer Lebenszyklus……………………………………….………………………………………..14
III
Das Konzept des Produkt-Markt-Lebenszyklusmodells- Aussagegehalt und Bedeutung Claudia Kuhn
1. Einleitung
Produkte und Märkte unterliegen wie Lebewesen dem Gesetz des Werdens und Vergehens. Diese Hausarbeit setzt sich im Folgenden mit dem Konzept des Produkt-Markt-Lebenszyklus, oder auch zur Vereinfachung Produktlebenszyklus genannt, auseinander. Zunächst wird auf das Modell des Produktlebenszyklus und dessen Phasen näher eingegangen.
Weiterhin befasst sich diese Arbeit auch mit erweiterten Lebenszykluskonzepten, im Näheren dem Industrielebenszyklus und einer noch neuen Form des Japanischen Lebenszyklus.
2. Das Konzept des Produktlebenszyklus
2.1. Kurve des Produktlebenszyklus
Der Zeitraum, in dem ein Produkt auf dem Markt ist, lässt sich mit der Lebenskurve eines Menschen von der Geburt bis zum Tod vergleichen. 1
Die visuelle Übersetzung dieser Analogie ist die Kurve des Produktlebenszyklus. Sie ergibt sich aus der Entwicklung von Markt- bzw. Absatzvolumen im zeitlichen Verlauf. Jedoch können auch andere Erfolgsgrößen für die Analyse des Produktlebenszyklus verwendet werden, wie zum Beispiel Umsatz, Deckungsbeitrag, Gewinn, Marktanteil. 2 Die dazugehörigen Werte sind entweder vergangenheitsbezogene Ist-Daten oder zukunftsbezogene Prognosedaten. 3
Das Konzept des Lebenszyklus steht in enger Beziehung zu den Kriterien „ Marktanteil“ und „Marktwachstum“. Das Markt- bzw. Absatzvolumen eines Produktes wird vom Lebenszyklus bestimmt. Hierbei ergibt sich der Marktanteil als Quotient aus Absatz- und Marktvolumen. 4 Es sind unterschiedliche Kurvenverläufe möglich, da Entwicklungen in verschiedenen Zeitabschnitten und Dimensionen ablaufen. So ist das Marktwachstum abhängig vom Verlauf des Produktlebenszyklus. Je steiler die Produktlebenskurve verläuft, desto höher fällt das Marktwachstum aus. 5 In der Praxis konnten solche Lebenszyklen für eine Reihe von Produkten nachgewiesen werden.
1 vgl. Becker, 2000, S.2
2 vgl. Meffert, 2000a, S.339
3 vgl. Hüttel, 1998, S.82
4 vgl. Becker, 2000, S.2
5 vgl. Bea, 1995, S. 112
1
Das Konzept des Produkt-Markt-Lebenszyklusmodells- Aussagegehalt und Bedeutung Claudia Kuhn
Die empirischen Verläufe weisen jeweils unterschiedliche Oszillierungen um die idealtypische Kurve herum auf. (siehe Abbildung1) 6
Dabei unterscheidet man zwischen eher linkssteilen Verläufen (bei Produkten mit geringem Innovationsgrad und schneller Marktdurchdringung) und eher rechtssteilen Verläufen (bei Produkten mit höherem Innovationsgrad und entsprechend verzögerter Marktdurchsetzung). 7
2.2. Phasen des Produktlebenszyklus
In der Literatur gibt es unterschiedliche Differenzierungsformen des Phasenschemas. Im Rahmen dieser Hausarbeit soll der Produktlebenszyklus im Fünf-Phasen-Modell dargestellt werden, da es plausibel und relativ gut phasen-spezifisch abgrenzbar ist. 8
6 vgl. Swoboda, 2002, S.68
7 vgl. Becker, 2002, S.724
8 vgl. Meffert, 2000a, S.339
2
Das Konzept des Produkt-Markt-Lebenszyklusmodells- Aussagegehalt und Bedeutung Claudia Kuhn
2.2.1. Einführung
Die Einführungsphase beginnt mit der Markteinführung des Produktes. In dieser Phase entscheidet sich, ob das Produkt wettbewerbsfähig ist, und auch die restlichen Phasen des Produktmarktzyklus durchlaufen wird. 9 Falls das Produkt von den potentiellen Bedarfsträgern nicht ausreichend nachgefragt wird, muss es eliminiert werden. 10
Diese Phase kann sich dabei auf einige Monate bis hin zu mehreren Jahren erstrecken. 11 Mit der Einführung des Produktes ist die ursprüngliche Produktgestaltung abgeschlossen. Diese Phase hat die höchsten Marktinvestitionen, vor allem die Werbung und Verkaufsförderung. 12 Kennzeichen für die Einführungsphase sind zunächst ein geringes und erst langsam steigendes Umsatz- bzw. Absatzmengenwachstum, da das Produkt mit seinen Eigenschaften und Vorzügen noch nicht hinreichend bekannt und der Vertrieb erst im Aufbau begriffen sind. 13 Je höher der Grad der Neuigkeit des Produktes ist, umso eher hat das Unternehmen die Chance, sich am Markt einen Wettbewerbsvorteil und damit einen Preisspielraum zu verschaffen.
9 vgl. Meffert, 2000b, S. 6
10 vgl. Weis 1999, S.190
11 vgl. Becker, 2000, S.3
12 vgl. Kuß, 2003, S. 116
13 vgl. Meffert, 2000a, S.340
3
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Claudia Kuhn, 2004, Das Konzept des Produkt-Markt-Lebenszyklusmodells - Bedeutung und Aussagegehalt, Munich, GRIN Publishing GmbH
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