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Inhaltsverzeichnis
1 Weinbau in Frankreich. 3
2 Die historische Entwicklung des Weinbaus 4
2.1 Weinbau zur Zeit der Herrschaft der Griechen und Römer 4
2.2 Weinbau im Mittelalter und zu Beginn der Neuzeit 4
3 Der heutige Weinbau. 5
3.1 Natürliche Grundlagen 5
3.1.1 Der Boden 6
3.1.2 Das Klima. 6
3.2 Die Rebe und ihre Kultur. 7
3.2.1 Anbauformen 7
3.2.2 Bearbeitungsmethoden 7
3.2.2.1 Einmalige Arbeiten 7
3.2.2.2 Jährliche Arbeiten 8
3.3 Die Weinbereitung 9
3.3.1 Die Weißweinbereitung 9
3.3.2 Die Roséweinbereitung 9
3.3.3 Die Rotweinbereitung. 10
3.3.4 Die Pflege des Weines. 10
4 Die Weinbaugebiete Elsass, Burgund und Champagne 10
4.1 Das Weinbaugebiet Elsass. 10
4.1.1 Lage des Elsass 10
4.1.2 Natürliche Voraussetzungen. 11
4.1.3 Geschichte 11
4.1.4 Weinproduzenten. 12
4.1.5 Die elsässische Weinstraße 13
4.2 Das Weinbaugebiet Burgund 13
4.2.1 Lage des Burgund 13
4.2.2 Natürliche Voraussetzungen. 14
4.2.3 Geschichte 14
4.2.4 Weinproduzenten. 14
4.2.5 Klassifizierung der Weinsorten im Burgund 15
4.3 Das Weinbaugebiet Champagne 15
4.3.1 Lage der Champagne 15
4.3.2 Natürliche Voraussetzungen. 16
4.3.3 Geschichte 16
4.3.4 Die Herstellung des Champagners 17
4.3.5 Weinproduzenten. 17
5 Literaturverzeichnis 18
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1 Weinbau in Frankreich
Frankreich ist weltweit einer der bedeutendsten Traubenproduzenten. Auf einer Fläche von ca. 950.000 Hektar (~9.500km 2 ) werden Reben angebaut. Jährlich werden 50-60 Millionen Hektoliter Wein produziert; davon werden knapp zwei Drittel im eigenen Land getrunken, der Rest wird exportiert. 73% der französischen Weine sind Rot- und Roséweine, nur 13,7% Weißweine. Weinbaugebiete Frankreichs sind über das ganze Land verteilt:
Der Anteil Frankreichs an der Weltproduktion liegt bei ca. 20%; der wertmäßige Anteil liegt aufgrund des gehobenen Preisniveaus bei ca. 25%. Die Weltproduktion ist durch neue Anbauflächen in den USA, Australien und auch China kontinuierlich im Wachsen begriffen und belief sich 1999 auf ca. 280 Millionen Hektoliter. 2 In Frankreich bestehen seit jeher strenge Gesetze und Klassifizierungen, die den Weinbau regeln. Durch die Klassifizierungen, die Appellations, ist klar ersichtlich, aus welchem Gebiet der Wein stammt.
1 Aus: http://www.frankreich-info.de/kultur/wein/images/weinkarte.jpg (Stand: 12.09.2004).
2 Informationen entnommen aus: www.wikipedia.de (Stand 12.09.2004).
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Die Einteilung der kontrollierten Herkunft, der Appellation Controllée, umfas st vier Qualitätsstufen: den vin de table, die niedrigste Qualitätsstufe, den vin de pays, die vins délimités de qualité supérieure und schließlich die Weine mit der höchsten Qualitätsstufe - die vins d’appellation d’ origine contrôlée. 3 In den einzelnen Weinbaugebieten gibt es wiederum eigene Klassifizierungen, auf die aber im Rahmen dieser Arbeit nicht weiter eingegangen wird.
Im Nachfolgenden wird erst auf Allgemeines wie die Entwicklung des Weinbaus in Frankreich, natürliche Voraussetzungen für Weinbau und Weinbereitung eingegangen - danach auf die Weinbaugebiete Elsass, Burgund und Champagne.
2 Die historische Entwicklung des Weinbaus 4
2.1 Weinbau zur Zeit der Herrschaft der Griechen und Römer
Über die ursprüngliche Herkunft der Weinreben herrschen verschied ene Meinungen vor. Die am weitesten Verbreitete ist die, dass die Vorformen unserer heutigen Kulturreben aus Kleinasien stammen.
Über den Weinbau in Südfrankreich berichteten bereits die Phönizier. Die eigentliche Verbreitung des Weines und des Weinbaus wu rde jedoch erst durch die Römer richtig voran getrieben: Narbonne wurde zur wichtigsten Handelsstadt für römische Weine - in der näheren Umgebung wurden auch die ersten Weinberge angelegt. So nahm der Weinbau in Frankreich nach und nach seinen Weg und brei tete sich von Südfrankreich über das gesamte Land aus. Im Midi -also in Südfrankreich herrschten ungefähr die gleichen Bedingungen für den Weinbau wie in Italien -anderswo wurden aber frostresistente Sorten benötigt.
2.2 Weinbau im Mittelalter und zu Beginn der Neuzeit
Bereits im Mittelalter war der Weinbau in ganz Frankreich verbreitet. Beim Anbau des Weines spielten nicht so sehr die natürlichen Bedingungen die entscheidende Rolle, sondern vielmehr günstige Verkehrswege und Handelsmöglichkeiten.
3 nach: http://www.ernestopauli.ch/Wein/Frankreich.htm (Stand: 15.09.2004).
4 soweit nicht anders vermerkt, wurden die Informationen für die Kapitel 2 und 3 folgendem Werk
entnommen: Riemann, Inge (1957): Der Weinbau in drei französischen Regionen: Languedoc und
Rousillion, Bordelais und Côte d’Or. Marburger Geographische Schriften, Marburg.
Der Weinbau wurde vor allem durch die Kirche, die das Erbe der ehemaligen römischen Herrschaft annahm, voran getrieben. Für die Urbarmachung der Böden waren die Klöster verantwortlich.
Von der Übernahme der Herrschaft Frankreichs durch die Engländer im Jahre 1152 an war England der Hauptabnehmer für französischen Wein. Die einst so großen Weingüter wurden allerdings nach und nach durch Erbteilungen zersplittert.
1879 richtete die Reblaus verheerenden Schaden an, so dass unzählige Weinreben zerstört wurden. Nach dieser Plage wurden in Frankreich vor allem Pinot - und Chardonnay-Reben gepflanzt.
3 Der heutige Weinbau
3.1 Natürliche Grundlagen
Die natürlichen Grundlagen wie Boden und Klima spielen oftmals eine untergeordnete Rolle im Vergleich zu Handel und Absatz.
Bei den Winzern gilt eine langjährig bewährte Faustregel: je größer der Ertrag, desto schlechter der Wein.
5 Aus: Roudie, Philippe (1973): Le vignoble Bordelais. Toulouse.
Arbeit zitieren:
Barbara Beierlieb, 2005, Die Weinbaugebiete Elsaß, Burgund und Champagne, München, GRIN Verlag GmbH
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