

Im Studiengang Bauingenieurwesen
Vertiefung Allgemeiner Baubetrieb
Fachgebiet Projektmanagement
Diplomarbeit
Grundlagen für ein effizientes Kostenmanagement von
Neu- und Umbaumaßnahmen im Hochbau
vorgelegt von
Michael Frahm
Sommersemester 2005
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis ... V
Tabellenverzeichnis ... VII
Abkürzungsverzeichnis ... VIII
Eidesstattliche Erklärung ... IX
1.0 Einleitung ... 1
1.1 Ausgangssituation ... 1
1.2 Aufgabenstellung und Ziel der Arbeit ... 2
1.3 Vorgehensweise ... 3
2.0 Managementleistungen im Bauwesen ... 4
2.1 Der Projektbegriff ... 4
2.2 Managementleistungen im Bauwesen ... 5
2.3 Projektmanagement ... 6
3.0 Grundlagen des Kostenmanagements ... 8
3.1 Philosophie des Kostenmanagements ... 8
3.2 Wirtschaftlichkeit ... 10
3.2.1 Wirtschaftlichkeitsprinzipien ... 10
3.2.2 Wirtschaftlichkeit und Kostendenken ... 11
3.2.3 Investitionsplanung und Rechnungsverfahren ... 12
3.3 Handlungsbereiche des Kostenmanagements ... 15
3.3.1 Aufbau des Kostenmanagements ... 15
3.3.2 Kostensteuerung ... 16
3.3.3 Kostenplanung ... 17
3.3.4 Kostenüberwachung ... 18
3.4 Leistungsbilder des Kostenmanagements ... 19
3.4.1 Leistungsbild nach HOAI ... 19
3.4.2 Leistungsbild nach AHO ... 22
3.5 Besonderheiten bei Umbaumaßnahmen ... 25
3.5.1 Planungsvoraussetzungen von Umbaumaßnahmen ... 25
3.5.1.1 Die maßliche Erfassung von Umbaumaßnahmen ... 25
3.5.1.2 Schadensaufnahme von Umbaumaßnahmen ... 26
3.5.1.3 Klassifizierung von Umbaumaßnahmen ... 26
3.5.1.4 Kostenrisiken bei Umbaumaßnahmen ... 28
4.0 Verfahren des Kostenmanagements ... 29
4.1 Die Kostensteuerung ... 29
4.2 Kostenplanung ... 30
4.2.1 Verfahren der Kostenplanung ... 30
4.2.1.1 Planungsorientierte Verfahren ... 30
4.2.1.2 Ausführungsorientierte Verfahren ... 36
4.2.1.3 Spezielle Verfahren für Umbaumaßnahmen ... 39
4.2.2 Elemente der Kostenplanung (Kostenermittlung) ... 42
4.2.2.1 Kostenstruktur (Herstellkosten n.DIN 276) ... 42
4.2.2.2 Kostenmengen (Bezugsgrößen nach DIN 277) ... 48
4.2.2.3 Kostenkennwerte ... 53
4.2.3 Kostenplanung im Zuge des Projektfortschrittes ... 53
4.2.3.1 Anforderungen an die Kostenplanung im Zuge des Projektfortschritts ... 53
4.2.3.2 Haftung bei Bausummenüberschreitung ... 55
4.3 Die Kostenüberwachung ... 56
5.0 Analyse von Kostenmanagement Tools ... 62
5.1 Anforderungen an die Software für das Kostenmanagement ... 62
5.1.1 Auswertung der Studie 1: ... 63
5.1.2 Auswertung der Studie 2: ... 68
5.2 Vorschlag einer Systematik für Kostenmanagement-Programme zur Kostenermittlung von Umbaumaßnahmen ... 72
6.0 Analyse von Kostenkennwertsammlungen ... 75
6.1 Grundlagen Kostenkennwerte ... 75
6.2 Grundlagen Datenbanken für Kostenkennwertsammlungen ... 76
6.3 Übersicht am Markt befindlicher Kostenkennwertsammlungen für Neu- und Umbaumaßnahmen ... 77
6.4 Klassifizierung der Kostenkennwertsammlungen für Neubaumaßnahmen nach ihrer Verwendbarkeit ... 79
6.4.1 Plausibilitätsprüfung ... 79
6.4.2 Kostenschätzung ... 81
6.4.3 Kostenberechnung ... 81
6.5 Klassifizierung der Kostenkennwertsammlungen für Umbaumaßnahmen nach ihrer Verwendbarkeit ... 82
6.5.1 Kostenberechnung ... 82
6.6 Anpassung von Kostenkennwerten mittels Baupreisindex ... 84
7.0 Anwendung auf ein konkretes Beispiel ... 85
7.1 Kostenschätzung Verwaltungsgebäude auf der Basis eines Vorentwurfs ... 85
7.1.1 Beschreibung der Aufgabenstellung ... 85
7.1.2 Beschreibung des Verwaltungsgebäudes ... 85
7.1.3 Kostenschätzung erstellt durch ... 86
7.1.3.1 Student Architektur ... 86
7.1.3.2 Erfahrener Architekt ... 87
7.1.3.3 Projektmanager ... 87
7.1.3.4 Plausibilität mit BKI Kostenplaner ... 89
7.1.3.5 Vergleich der Ergebnisse ... 89
7.2 Kostenüberwachung mit California 3000 ... 90
7.2.1 Kostenschätzung mit dem RGB ... 90
7.2.2 Kostenüberwachung ... 91
7.3 Zusammenfassung ... 97
7.4 Schlussfolgerung ... 99
Danksagung ... X
Literaturverzeichnis ... XI
Internetverzeichnis ... XV
Anlagenverzeichnis ... XVI
Abbildungsverzeichnis
Abb.1 a Mind Map Vorgehensweise ... 3
Abb.1 b Projektkreislauf ... 4
Abb.2 Managementleistungen im Bauwesen ... 5
Abb.3 Handlungsbereiche des Projektmanagements ... 6
Abb.4 Verfahren des Investitionsrechnung ... 13
Abb.5 Handlungsbereiche des Kostenmanagements ... 15
Abb.6 Kostenentwicklung mit und ohne Kostensteuerung ... 16
Abb.7 Kostenbeeinflussbarkeit in Abhängigkeit des Projektfortschritts ... 17
Abb.8 a Regelkreis der Kostensteuerung ... 29
Abb.8 b Ablauf Kostenermittlung ... 30
Abb.9 Kostenartenflächenmethode ... 32
Abb.10 Gebäudeelementmethode ... 34
Abb.11 Transformation Gebäudeelemente in Vergabeeinheiten ... 36
Abb.12 Fassungen der DIN 276 ... 43
Abb.13 DIN 276 Kostengliederung ... 44
Abb.14 Die Kostenermittlungsarten ... 45
Abb.15 Gliederungsstruktur der DIN 276 (3 Ebene) und erweitert n. Sommer (3-5 Ebene) ... 45
Abb.16 Anforderungen an Grobelemente ... 46
Abb.17 Anforderungen an Funktionselemente ... 46
Abb.18 erweiterte Gliederung n. Sommer ... 47
Abb.19 Anforderungen an Konstruktionselemente ... 48
Abb.20 Anforderungen an Leitpositionen ... 48
Abb.21 vom Raumprogramm zur Kostenermittlung ... 49
Abb.22 Gliederungsbaum der DIN 277 ... 50
Abb.23 Nutzungsart und Gliederung der Nettogrundflächen ... 51
Abb.24 Mengen und Bezugseinheiten für die KGR 340 n. DIN 277 ... 52
Abb.25 Kostenplanung im Projektablauf ... 53
Abb.26 Genauigkeitsanforderungen von Kostenermittlungen ... 54
Abb.27 Handlungsschritte der Kostenüberwachung ... 56
Abb.28 Kostenchart ... 61
Abb.29 Kostengliederung n. DIN 279 1993 in California 3000 ... 65
Abb.30 Apsis Standardprozess vom Objekt zur Auswertung ... 67
[bis Abb. 65 in Downloaddatei enthalten]
Tabellenverzeichnis
Tab.1 Festlegung des Zielbudgets ... 58
Tab.2 Kostendeckungsnachweis ... 59
Tab.3 Kostenbericht ... 60
Tab.4 Studie 1 Programme im Überblick ... 63
Tab.5 Studie 1 Programme Stufe 2 ... 65
Tab.6 Studie 2 Programme im Überblick ... 68
Tab.7 Studie 2 Programme Stufe 3 ... 69
Tab.8 Beispiel Berechnung Kostenkennwert ... 75
Tab.9 Kostenkennwertbereich ... 75
Tab.10 Übersicht Kostenkennwertsammlungen ... 77
Tab.11 Übersicht Gliederungstiefe ... 77
Tab.12 Anzahl Kennzahlen, Art der Datenbank ... 78
Tab.13 Übersicht: Schnittstellen, Zugänglichkeit, Kosten ... 78
Tab.14 Übersicht Verwendungszweck ... 79
Tab.15 Baupreisindex ... 84
Tab.16 Übersicht Kostenermittlungen ... 89
Abkürzungsverzeichnis
[...]
1.0 Einleitung
1.1 Ausgangssituation
Die Bundesvereinigung Bauwirtschaft prognostiziert einen Rückgang der Bauinvestitionen im Jahr 2006 um 1%. Diese Prognose spiegelt die schlechte konjunkturelle Entwicklung der Gesamtwirtschaft und eine sich einleitende Deflation in Deutschland wieder. Private und öffentliche Bauherren haben weniger Kapital oder binden weniger Kapital in Form von Anlagen. Dies hat zur Folge, dass weniger neu gebaut wird und der Baubestand in den Vordergrund rückt.
In Deutschland ist mit geschätzten 10 Mrd. To gesamt, bzw. 126 To je Einwohner der Baubestand das größte vorhandene Materiallager. Dieses Materiallager hat eine hohe Bedeutung für die ökonomische Entwicklung der Gesamt- und der Bauwirtschaft. So werden sich der Bauunterhalt, die Instandsetzung und die Sanierung in den nächsten Jahrzehnten zu einer der Hauptaufgaben der Planer entwickeln. Dies hat zur Folge, dass für den Planer die Bedeutung von Kostenmanagement von Umbaumaßnahmen und im speziellen die Bedeutung von Kostenermittlungsverfahren für Umbaumaßnahmen im kommenden Jahrzehnt zunehmen wird.
Für Beteiligte an Bauprojekten bedeuten Kosten Risiken und sind deshalb, egal ob für den Bauherrn, den Planer oder den Bauunternehmer von großem Interesse. Um eine hohe Wirtschaftlichkeit zu erzielen und ein geringes Investitionsrisiko einzugehen, sollen aus der Sicht des Bauherren die Investitionskosten für eine gewünschte Gebäudegeometrie und einen gewünschten Gebäudestandard so gering wie möglich sein.
Der Planer hingegen befindet sich in einer Zwickmühle, einerseits steigt sein Honorar nach HOAI, mit der Höhe der Bausumme. Andererseits liegt es in seinem Interesse dem Bauherren ein kostengünstiges Bauwerk zu liefern. Es kann jedoch zwischen Bauherrn und Planer vertraglich vereinbart werden, dass, sollten die geplanten Kosten unterschritten werden, der Planer an der eingesparten Differenz gewinnbeteiligt ist.
Die Bauunternehmen hingegen sind daran interessiert, ihre Unternehmenskapazitäten möglichst lange auszuschöpfen und so viele Leistungen wie möglich zu verkaufen.
Jedoch geraten Planer in der Gegenwart durch negative und teilweise nicht objektive Berichterstattung der Medien über Kostenüberschreitungen von Baumaßnahmen in die Schusslinie der öffentlichen Meinung. Die Ursachen und Rahmenbedingungen von Kostenüberschreitung werden von den Medien außer Acht gelassen, die Schlagzeile „der Planer ist schuld“ vermarktet sich besser.
Dennoch darf der für das Kostenmanagement zuständige Planer nicht aus der Verantwortung gezogen werden, denn er ist nicht nur „Konstrukteur“ und oder „Künstler“ sondern auch als „Treuhänder“ dem Bauherren gegenüber verpflichtet, alle von ihm geforderten Parameter kostengerecht auszuführen.
Hier bietet das Kostenmanagement allen am Bauvorhaben Beteiligten Methoden, Risiken zu minimieren, sei es nun für den Bauherrn, der primär wissen will, was sein Bauwerk kostet, oder für den Planer, der dem Bauherrn gegenüber in der Schuld steht, die vertraglich vereinbarten Kostenziele zu erreichen, oder für die Bauunternehmer, die schließlich für die erbrachten Leistungen ihr Geld wollen.
1.2 Aufgabenstellung und Ziel der Arbeit
Es soll in der festgelegten Zeit der Diplomarbeit eine umfassende Aufarbeitung der unterschiedlichen Problematiken des Kostenmanagements im Hochbau von Neu- und Umbaumaßnahmen bearbeitet werden. Die Diplomarbeit soll einem im Bereich Kostenmanagement unerfahrenen Planer einen detaillierten Einblick in die Thematik ermöglichen und ihm grundsätzliches Basiswissen vermitteln. Desweitern sollen ihm die notwendigen Methoden des Kostenmanagements, marktübliche Kostenmanagement Tools und Kostenkennwertsammlungen für ein effizientes Kostenmanagement dargelegt werden.
Einem erfahrenen Kostenmanager soll die Diplomarbeit in den Bereichen Kostenmanagement von Umbaumaßnahmen neue Impulse vermitteln und durch die Analyse von Kostenmanagement Tools und Kostenkennwertsammlungen ein effizienteres Arbeiten ermöglichen.
Ziel der Arbeit ist es, geeignetes Datenmaterial so zu eruieren und darzustellen, dass das Kostenmanagement in diesen Bereichen effizienter gestaltet werden kann und dadurch Entscheidungsprozesse des Kostenmanagements vereinfacht werden.
1.3 Vorgehensweise
Es sollen ein Überblick und eine Auswertung über Literatur, Normen, Methoden des Kostenmanagements, Software Tools für das Kostenmanagement und Kostenkennwertsammlungen erfolgen.
Dieser Überblick erfolgt nicht nur für das Kostenmanagement von Neubaumaßnahmen, sondern auch für das Kostenmanagement von Umbaumaßnahmen.
[....]
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Dipl. -Ing. Michael Frahm, 2005, Grundlagen für ein effizientes Kostenmanagement von Neu- und Umbaumaßnahmen im Hochbau, Munich, GRIN Publishing GmbH
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