Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 2
2. Themasetzung 3
2.1 Der Phraseologismus 3
2.2 Kurzes Fazit 6
2.3 Der Wandel der Zeit 6
3. Ein alternativer Ansatz 7
3.1 Die Idee von der Konstruktion 8
3.2 Anatomie einer Konstruktion 9
3.3 Organisation von Konstruktionen 11
3.4 Radical Construction Grammar 13
3.5 Radical Construction Grammar und die Phraseologie 15
4. Diachrone Aspekte von Radical Construction Grammar 16
4.1 Semantische Änderungen 17
4.1.1 Interne diachrone Entwicklung 17
4.1.2 Semantischer Wandel 18
4.1.3 Idiomatisierung 22
4.2 Syntaktische Änderungen 23
4.2.1 Grammatikalisierung 24
4.2.2 Festigkeit / Univerbierung 25
5. Schlussbemerkung 26
6. Literaturverzeichnis 28
1
1. Einleitung
Die moderne Sprachwissenschaft erlebt eine Periode der inneren Umstrukturierung, d.h. statt traditioneller Disziplinen rücken zunehmend neue in den linguistischen Fokus, die sich stärker an Untersuchungsmethoden und dem tatsächlichen Sprachgebrauch orientieren. Dies wird im Ansatz der Construction Grammar deutlich, die in der vorliegenden Arbeit dazu verwendet werden soll, einen Teilaspekt der Phraseologie zu betrachten. Phraseologismen sind eine besondere Art von Wortverbindungen, die im dritten Kapitel einführend vorgestellt werden sollen. Die synchrone Betrachtung mit diversen Klassifikationsversuchen ist primär deskriptiv ausgerichtet und bietet dem Leser ein sehr heterogenes Bild. 1 In der vorliegenden Arbeit soll der Versuch unternommen werden, die Entwicklung dieser Wortgruppen näher zu betrachten. Burger (2003: 130 ff.) stellt eine prinzipielle Übersicht über die möglichen, bzw. dokumentierten Veränderungen auf, ohne jedoch detailliert darauf einzugehen. Seine Einteilung ist die Ausgangsposition für die Idee einer neuen Perspektive, die im dritten Kapitel grundlegend vorgestellt wird. Radical Construction Grammar geht von der Nichtexistenz syntaktischer Strukturen außerhalb einer Konstruktion, d.h. eines Lexikoneintrages aus, der als Basisbaustein eine symbolische Einheit von Inhalt und Ausdruck ist. Zunächst soll die Theorie von Construction Grammar im Allgemeinen erklärt werden, ehe dieser Ansatz auf die diachrone Veränderung von phraseologischen Ausdrücken angewendet wird. Nach Croft (2001: 364) ist Radical Construction Grammar „[…] just a syntactic theory […] of the representation of grammatical knowledge in the mind. […] But a theory of syntax is not a theory of language.” Demzufolge muss die Theorie um semantische Aspekte des Sprachwandels ergänzt w erden um herauszufinden, ob sich damit neue Erkenntnisse auf dem Gebiet der Phraseologie ergeben. Das vierte Kapitel greift die Einteilung Burgers auf, und präsentiert anhand von dokumentierten Beispielen einen ersten Schritt in die diachrone Anwendung dieser modernen Theorie. Das Hauptproblem dabei ist jedoch eben diese theoretische Ausrichtung, da sich Radical Construction Grammar als relativ junge Disziplin bisher nur sehr schwer in der Praxis anwenden lässt. Somit muss bereits an dieser Stelle vor möglichen Enttäuschungen gewarnt werden.
1 Ein guter Gesamtüberblick findet sich bei Burger (2003).
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2. Themasetzung
Dieses Kapitel soll zunächst einen Überblick darüber geben, womit sich diese Arbeit beschäftigt. Zunächst soll eine einführende Darstellung dieser Wortgruppen eine Verständnisgrundlage schaffen, wobei an der Stelle aber ausdrücklich betont werden muss, dass eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Problematik der Klassifikation und Theorien über Wahrnehmung, Verarbeitung, Speicherung und Produktion nicht Ziel dieser Arbeit ist und daher an gegebenen Stellen nur tangiert wird.
2.1 Der Phraseologismus
Was ist das Besondere an Ausdrücken wie die Katze aus dem Sack lassen? Auffallend ist dabei zunächst der Umfang des Ausdrucks, wenn man diesen als eine Einheit betrachten will. Allgemein heißen solche Einheiten Phraseologismen und werden gemäß Burger (1982) definiert als „[…] eine Verbindung von zwei oder mehr Wörtern […], wenn (1) die Wörter eine durch die syntaktischen und semantischen Regularitäten der Verknüpfung nicht voll erklärbare Einheit bilden, und wenn (2) die Wortverbindung in der Sprachgemeinschaft […] gebräuchlich ist.“ (zitiert nach Dobrovol’skij, 1995: 18).
Phraseologismen zeichnen sich dadurch aus, dass sie oberhalb der lexikalischen Ebene anzusiedeln sind und dadurch im Bereich der Satzsemantik untersucht werden können. Von zentraler Bedeutung dabei ist die Tatsache, dass die einzelnen Komponenten nicht für einen unikaten Ausdruck zusammengestellt werden, sondern dass sie eine relativ feste Kombination, eine Einheit bilden. Dobrovol’skij (1995: 13) verwendet den Begriff „Phraseologismus“ als Oberbegriff für mehrere Klassen fester Wortkombinationen, z.B. Idiome, phraseologische Verbindungen oder Funktionsverbgefüge. Allen gemeinsam ist ihr Status als sprachliches Zeichen (Dobrovol’skij, 1995: 14), welches, im Singular genannt, eine spezifische Bedeutung mit einem komplexen Ausdruck verbindet.
Neben der Polylexikalität lässt sich ein weiteres Kriterium anführen, das zu einer Definition dieser Wortgruppen beiträgt. Die wohl bedeutendste Eigenschaft ist die semantische Ambiguität zwischen den Komponenten und der Gesamtbedeutung. Ausdrücke wie jemandem einen Bären aufbinden widersprechen dem Kompositionalitätsprinzip nach Frege, dass besagt, „[…] dass sich die Bedeutung eines komplexen Ausdrucks aufbaut aus der Bedeutung der Teile und der Art, wie der komplexe Ausdruck daraus gebaut ist“ (zitiert nach Linke et. al. 2001: 139).
3
Linke et. al. (ebd.: 140) nennen dies eine Semantik der definitorischen Zuordnung und erkennen darin das Phänomen der Unterdeterminiertheit 2 , woraus sich ableiten lässt, dass die Gesamtbedeutung nicht unmotiviert sein kann. 3 Daraus entsteht die für Phraseologismen charakteristische Polysemie (Burger, 2003: 71 ff.), die eine weitere Folgeerscheinung aufweist: Expressivität - also einen konnotativen Mehrwert. Die wörtliche Leseart kann hierbei mitschwingen, woraus sich eine semantische Vagheit ergibt, da der Ausdruck evtl. konkret interpretierbar ist und zugleich auch eine weitere, z.B. metaphorische Formulierung darstellen kann. Ein Phraseologismus bietet somit unterschiedliche
Interpretationsmöglichkeiten, welche durch den entsprechenden Kontext spezifiziert werden (Burger 2003: 78). Der springende Punkt hierbei ist in seinen addierten Komponenten nicht gleich seine Gesamtbedeutung. Das Problem der Inferenzlogik (Dobrovol’skij, 1995: 19) ergibt sich aus der Frage, weshalb aus diesem Gebilde gerade diese spezielle Bedeutung abgeleitet wird und warum diese Komplexe so einen hohen Grad an Irregularität aufweisen, d.h. warum der fliegende Punkt, der springende Reifen oder der ausfließende Brei nicht dasselbe bedeuten. Nach Dobrovol’skij (1995: 22 ff.) ist die Non-Kompositionalität, neben den oben genannten Kriterien, jedoch kein klassenbildendes Charakteristikum, so dass er, in der Tradition der Prototypensemantik, in der Theorie der Phraseologie keine Oppositionen zu so genannten festen, aber nicht idiomatischen Wortgruppen, sondern allenfalls graduelle Tendenzen erkennen kann (ebd.: 28). 4
Auf der Ebene der Semantik lassen sich hierbei Kollokationen (feste, aber nicht idiomatische Verbindungen, z.B. die Zähne putzen), Teil-Idiome (einen Streit vom Zaun brechen) und Idiome (Öl ins Feuer gießen) trennen (Burger, 2003: 36f.). Vor allem die letzten beiden Untergruppen sind von besonderem Interesse. Teil-Idiome unterscheiden sich in ihrem internen Aufbau von der letzten Gruppe, so haben die Komponenten einen Streit ihre freie Bedeutung aufrechterhalten, wohingegen vom Zaun brechen eine idiomatis ierte Bedeutung trägt, die sich nicht durch intuitives Hineininterpretieren erkennen lässt. Burger (2003: 68) spricht dabei von einer semantischen Autonomie der Komponenten und Dobrovol’skij (1995: 29f.) klassifiziert diese Gruppe als teilbare Phraseologismen. Sie lassen eine formalsemantische Gliederung zu, sind weniger irregulär und ihre formale Struktur weist eine
2 Die Bedeutung eines komplexen Ausdrucks kann durch die Bedeutung seiner Komponenten sowie durch die
Art seines Aufbaus tendenziell nur in mehr oder weniger großer Annäherung, jedoch nicht vollständig erklärt
werden [Anm. d. Verf.].
3 vgl. dazu Lakoff (1987: 450 f.): „We are not claiming that either the meaning of idioms, or their form, is
predicable. We are only claiming that the relation between them is not arbitrary. Instead, it is motivated, and
the motivation makes the idiom ‘make sense’.”
4 Da die vorliegende Arbeit sich mit dem diachronen Aspekt, also der Veränderung von Phraseologismen
unterhalb der Satzebene beschäftigt, soll diese Diskussion hier jedoch nicht weiter ausgeführt werden [Anm.
d. Verf.].
4
Isomorphie mit der semantischen Struktur auf. Auch wenn man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht, so existieren hierbei doch reguläre Verwendungen der Metaphern Wald (etwas Ganzes) und Bäume (Einzelheiten).
Durch die zwei potentiell unterschiedlichen Bedeutungen ergibt sich das Problem der zeitlichen Interaktion zweier semantischer Ebenen. In welcher Weise werden diese möglicherweise verschie denen Bedeutungen erkannt? Dazu führt Dobrovols’kij (1997: 13 ff.) verschiedene Hypothesen an, die sich mit der Reihenfolge beschäftigen. Ist zunächst die literale Bedeutung aktiviert, entspricht dies dem Modell Searles 5 . Wird zuerst die figurative Bedeutung aktiviert, so ergeben sich Probleme mit Priming-Experimenten, die eine Aktivierung der Wort-Semantik, lange bevor das Wortende wahrgenommen wird, belegen 6 , und nach Ansicht Dobrovol’skijs (ebd.: 16 f.) ist eine simultane Verarbeitung der Komponenten in Abhängigkeit zum Kontext eine dritte Alternative. Von Interesse dabei ist die Vermutung, dass jeder Phraseologismus eine Schlüsselkonstituente, einen so genannten key, als stabiles Element enthält (ebd.). Vor Wahrnehmung des keys wird versucht, die literale Bedeutung zu interpretieren, wird der key jedoch identifiziert, so beginnt die Suche nach der figurativen Bedeutung (ob dies nun parallel oder zeitlich versetzt geschieht, soll hier nicht weiter thematisiert werden). Der key bleibt bei der Aktivierung der Struktur erhalten und ist Träger des bildlichen bzw. symbolischen Inhalts (Dobrovol’skij, 1995: 54 f.). Memorisiert wird demnach eine „Gestalt “, d.h. eine zusammengefaltete Struktur, die kontextabhängig unterschiedlich entfaltet werden kann und somit die kontextuelle Anpassfähigkeit mancher Ausdrücke erklärt 7 . Alternativ lässt sich dies als eine Art von Frame ausdrücken, die gewisse Slots bereithält, welche zu füllen sind. Syntaktisch betrachtet sind Phraseologismen auf zwei Ebenen interessant. Zum einen weisen sie eine interne syntaktische Struktur auf 8 , zum anderen erfüllen sie eine syntaktische Funktion im Satz oder Text (z.B. Subjekt, Verb oder Attribut). Für Dobrovol’skij (1995: 32) ist die syntaktische Undurchlässigkeit, die Einschübe oder Konjugation bei bestimmten Phraseologismen untersagt, ein Merkmal über den Grad der Irregularität. So lässt sich ein Schlag unter die Gürtellinie problemlos in ein mächtiger Schlag weit unterhalb der Gürtellinie expandieren, jedoch wird aus einem Buch mit sieben Siegeln kein *Buch mit sieben festen Siegeln . Gerade solche Unterschiede werden in verschiedenen Ansätzen
5 „When sentence meaning is defective, look for a speaker meaning that differs from sentence meaning.“ (Searle,
1979: 114).
6 „Idiom processing may be substantially different from lexical processing […].” (Tabossi, Zardon, 1992: 125).
7 zu Gestalttheorie vgl. auch Roos (2001).
8 Man unterscheidet z.B. nominale Phraseologismen wie Vater Staat oder Schwarze Kunst von verbalen ins
Graß beißen.
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diskutiert. Wenn ein Phraseologismus als komplette lexikalische Einheit gespeichert ist, so besteht das Problem der lexikalischen und syntaktischen Flexibilität bei einigen Ausdrücken. Dobrovol’skij (1997: 20 f.) führt dazu die Konfigurationshypothese an, die Idiome als Konfiguration von relativ selbständigen Elementen ansieht, was die notwendige Flexibilität erklären könnte. Syntaktische Flexibilität wird beispielsweise durch Passivbildung zum Ausdruck gebracht (das Eis brechen - das Eis wird gebrochen). Lexikalische Substitutionen in Form von break the ice - crack the ice (Dobrovol’skij, 1997: 25) sind erlaubt. Andererseits gibt es komplexe Ausdrücke, die nicht zerlegbar sind, d.h. als relativ unflexibel und höchst irregulär angesehen werden wie z.B. kick the bucket 9 . Die Frage, ob ein Phraseologismus als lexikalische Einheit komplett oder nur partiell gespeichert wird, bzw. ob es vielmehr Wissen von einem festen Plan zur Verwendung bestimmter Wörter in einer bestimmten Bedeutung, also eine Konfiguration, ist, diskutiert Dobrovols’skij (1997) ausführlich.
2.2 Kurzes Fazit
Das bisher Gesagte soll an dieser Stelle kurz zusammengefasst werden. Ein Phraseologismus ist ein komplexer Ausdruck aus mindestens zwei Worten, der Bedeutungsträger zweier unterschiedlicher Bedeutungen sein kann. Hierbei spricht man von der literalen und der figurativen Bedeutung. Dieser Komplex von Wörtern ist differenzierbar anhand des Grades an Irregularität, d.h. inwiefern er in einzelne Glieder zerlegbar und wie flexibel er in syntaktischer und semantischer Hinsicht ist. Die Konfigurationshypothese geht davon aus, dass lediglich eine Art mentale Bauanleitung für solch einen Ausdruck gespeichert wird, der sich dadurch von der semantischen Verarbeitung anderer Worte unterscheidet. Die Existenz eines keys, also einer Schlüsselkonstituente, wird als notwendiges Element zur korrekten Interpretation vorausgesetzt, die jedoch nicht zwangsläufig Teil der Konstruktion sein muss, sondern genauso gut im Kontext gesehen werden kann.
2.3 Der Wandel der Zeit
But since the real history of an idiom is hardly ever known […], since hardly any ordinary person ever
really knows for sure the real origin of an expression, the folk etymologies that people automatically -
and unconsciously - come up with are real for them, not historically, but psychologically.
(Lakoff (1987), zitiert nach Dobrovol’skij, 1995: 42 f.)
Phaseologismen im Allgemeinen durchlaufen einen diachronen Wandel, der bei einer synchronen Analyse nicht rekapitulierbar ist und zwangsläufig sowohl semantische als auch syntaktische Änderungen beinhaltet. Nach der ‚konzeptuell-metaphorischen’ Hypothese (Dobrovol’skij, 1997: 27 ff.) wird ein Phraseologismus semantisch mit einer entsprechenden
9 Keine Passivierung oder lexikalische Substitution möglich [Anm. d. Verf.].
6
konzeptuellen Metapher, einem mentalen Bild, assoziiert, dass unabhängig von den konkreten Bedeutungen der Komponenten existiert und einer dynamischen kognitiven Struktur entspricht, die vom Kontext abhängt und somit veränderbar ist. Wandelt sich die Bedeutung und / oder die Form eines Phraseologismus, so gibt es also mehrere mögliche Gründe. Zum einen kann sich der Kontext, d.h. die äußeren Umstände, ändern und sich auf das mentale Bild, also auf die figurative Bedeutung auswirken. Zum anderen kann allgemeiner Sprachwandel die Form ändern und zuletzt kann sich die lexikalische Bedeutung der einzelnen Komponenten ändern. Burger (2003: 130 ff.) fasst diese Änderungen zusammen: 1. keine formale Änderung, identische Bedeutung: 2. Ausgestorbener Phraseologismus
3. a) identische Form und Bedeutung, jedoch lexikalisch anders besetzt b) identische Bedeutung, formale Änderung 10 4. keine relevante formale Änderung, andere Bedeutung 5. Verlust der semantischen Durchsichtigkeit unikaler Komponenten 6. Wechsel von freier Verbindung zum Phraseologismus 7. Wechsel von Phraseologismus zur univerbierten Konstruktion Diese sieben Punkte sollen i n Kapitel 4 anhand eines modernen Forschungsansatzes nachgezeichnet werden. Dabei gilt es, herauszufinden, welchen Beitrag eine grammatische Theorie, die untrennbar mit der Semantik verbunden ist, zur diachronen Entwicklung leisten kann.
3. Ein alternativer Ansatz
Dem Leser ma g aufgefallen sein, dass in Kapitel 2 zuweilen der Begriff „Konstruktion“ gebraucht wurde, der, in Bezug auf englische Idiome, von Fillmore bereits 1988 verwendet wird 11 . Damit wird eine moderne Syntaxtheorie, Construction Grammar (im Folgenden CG), bezeichnet, die im Folgenden einführend vorgestellt werden soll. Nach einem eher allgemein gehaltenen Abschnitt soll anschließend eine Variante, die so genannte Radical Construction Grammar präsentiert werden. Dies vermittelt grundlegende Aspekte, die im nächsten Kapitel vom synchronen-theoretischen, auf einen diachronen-praktischen Standpunkt projiziert werden, um herauszufinden, ob die getroffenen Aussagen auch in Bezug auf belegten Sprachwandel Gültigkeit besitzen.
10 alt: grammatisch intakt, modern: morphosyntaktisch anormal.
11 „idiomatic expression or construction“ (zitiert nach Dobrovol’skij, 1995: 20).
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Arbeit zitieren:
Christopher Golz, 2005, Diachrone Aspekte in William Crofts 'Radical Construction Grammar', München, GRIN Verlag GmbH
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