Analyse einer Print-Werbung
von: Andrea Rohlmann
Inhaltsverzeichnis
1.0 Einleitung Seite 01
- 1.1 Zur Print-Werbung Seite 01
- 1.2 Aufbau der Anzeige Seite 01
2.0 Semiotische Bildanalyse Seite 02
- 2.1 Schwarz-weiß Bild Seite 02
- 2.2 Zeichen Seite 02
3.0 Linguistische Analyse der Textteile Seite 03
- 3.1 Textstelle „Fragesatz“ Seite 03
- 3.2 Textstelle „Hinweisschild“ Seite 04
4.0 Wahrnehmung und Blickverlauf Seite 05
5.0 Botschaft der Werbung Seite 06
- 5.1 Bezug von Bild und Text Seite 06
- 5.2 Werbebotschaft Seite 06
6.0 Zielgruppe Seite 07
7.0 Empirische Tests Seite 08
1.0 Einleitung
1.1 Zur Print-Werbung
Die vorliegende Print-Werbung stammt aus dem Nachrichtenmagazin Focus Nr. 19 diesen Jahres und ist ein Produkt der Werbeagentur „Ritter Slagman“. Die Anzeige bewirbt die Initiative für mehr Wohneigentum. Träger dieser Initiative sind die Bauwirtschaft, der Baustofffachhandel, das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen und das Nachrichtenmagazin Focus. Die Werbung besteht aus zwei nebeneinanderliegenden Seiten.
1.2 Aufbau der Anzeige
Über beide Seiten der Print-Werbung erstreckt sich ein schwarz-weißes Bild, das den Hauptbestandteil der Anzeige bildet und Hintergrund der Textteile ist. Es gibt zwei Textstellen, die von Bedeutung für die Werbebotschaft sind. Eine Textstelle verdeutlicht die Pointe der Werbebotschaft, die andere bietet sachliche Informationen zum Gegenstand der Werbung.
2.0 Semiotische Bildanalyse
2.1 Schwarz-weiß Bild
Das Bild zeigt zwei nebeneinander stehende Personen, die frontal fotografiert wurden. Es handelt sich bei den Personen um einen ältern und einen jüngeren Mann. Der ältere legt seinen Arm um die Schultern des etwas kleineren, jüngeren Mannes. Wer genau hinschaut erkennt, das die beiden vor einem See stehen, dessen Ufer mit Bäumen bewachsen ist. Dieser Hintergrund scheint eher bedeutungslos, da er verschwommen ist, während die Personen im Vordergrund scharf eingestellt sind. Die Männer lachen in die Kamera und es fällt auf, dass beide eine große Zahnlücke zwischen den Vorderzähnen haben. Man kann aber noch mehr Ähnlichkeiten zwischen den Männern feststellen. Beide Personen haben eine runde Gesichtsform und abstehende Ohren. Das markanteste und außergewöhnlichste an den Gesichtern bleibt allerdings die Zahnlücke. Die Ähnlichkeiten zwischen den beiden lassen darauf schließen, dass es sich bei den abgebildeten Personen um Verwandte handelt. Nach dem Altersunterschied zu urteilen, können sie sogar Vater und Sohn sein.
Das Bild von Vater und Sohn wirkt nicht wie eine spontane Fotografie. Die beiden posieren bewusst für die Kamera. Sie lächeln und zeigen ihre Zahnlücken. Es wirkt wie eine typische Fotografie aus einem Familienalbum. Sie könnte beispielsweise bei einem Familienausflug entstanden sein. Die schwarz-weiß Aufnahme erweckt den Eindruck, dass es sich um eine Erinnerung handelt.
2.2 Zeichen
In einem der Textteile, der in Kapitel 3.2 genau beschrieben wird, kommt ein Zeichen vor, das in zweierlei Hinsicht gedeutet werden kann. Das Zeichen wird in einem schwarzen Kreis mit gelber Farbe dargestellt. Es könnte sich bei dem Zeichen um ein gelbes, zeichnerisch vereinfachtes Haus handeln. Andererseits kann in dem Zeichen auch ein gelber nach oben weisender Pfeil gesehen werden. Für ein ikonisches Zeichen, das ein Haus zeigt, spricht der danebenstehende Text. „BAUEN SIE JETZT! Eine Initiative für mehr Wohneigentum.“ Ein symbolisches Zeichen wie der nach oben deutende Pfeil, macht im Zusammenhang mit dem Text keinen Sinn. Das Zeichen lässt sich aber nur in Verbindung mit dem daneben stehenden Text eindeutig bestimmen.
3.0 Linguistische Analyse der Textteile
3.1 Textstelle „Fragesatz“
[...]
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Andrea Rohlmann, 2004, Analyse einer Print-Werbung, Munich, GRIN Publishing GmbH
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