- II -
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis................................................................................................................................ II
Verzeichnis der Tabellen und Abbildungen. III
Abk ürzungsverzeichnis. IV
1 Einleitung 1
2 Grundlagen betrieblicher Innovation 1
2.1 Der Begriff der Innovation. 1
2.2 Erfolgsfaktor Innovation 2
2.3 Innovationsmanagement und der Innovationsprozess. 3
2.4 Ideenmanagement 5
2.5 Der kontinuierlicher Verbesserungsprozess. 6
2.5.1 Kaizen als Unternehmensphilosophie 6
2.5.2 Kaizen und Innovation. 7
2.6 Der Begriff des Wissens. 8
2.7 Kategorisierung von Wissen 9
2.8 Die Bedeutung von Wissen für Innovationen 9
3 Entwicklung von Ideen. 10
3.1 Aufgabe Funktionsweise der Ideengenerierung 10
3.2 Motivation als Grundlage der Ideengenerierung. 10
3.2.1 Motivation im Rahmen der Ideengenerierung. 10
3.2.2 Motivation durch Anreizsysteme 11
3.3 Ideengenerierung ohne spezifische Methoden 11
3.4 Methoden der Ideengenerierung. 12
3.4.1 Methodenüberblick. 12
3.4.2 Kreativitätstechniken. 12
3.4.3 Methoden zur Ideenkomplettierung 12
4 Wissensmanagement als Innovationsunterstützung 13
4.1 Der Begriff des Wissensmanagements. 13
4.2 Wissensmanagement als Unterstützer des Innovationsprozesses. 13
4.2.1 Wissen als Auslöser der Ideengenerierung 13
4.2.2 Der systemtheoretische Ansatz 14
4.2.3 Der Prozessorientierte Ansatz 15
- II -
5 Wissensgewinnung Wissenstransfer 17
5.1 Wissensgewinnung allgemein 17
5.2 Externe Wissensquellen 17
5.2.1 Externe Information allgemein. 17
5.2.2 Der Kunde als Quelle von Innovation und Wissen. 19
5.2.3 Der Konkurrent als Quelle von Innovation und Wissen 20
5.2.4 Kooperation als Wissensquelle. 22
5.3 Interne Wissensentwicklung 24
5.3.1 Wissenstransfer 24
5.3.2 Wissensgewinnung durch Informationstechnologie 26
Schlusswort 27
Anhang V
Literaturverzeichnis. VIII
Internetquellen XI
Selbstst ändigkeitserklärung
- III -
Verzeichnis der Tabellen und Abbildungen
Abbildung 1: Phasen des Innovationsprozesses. 4
Abbildung 2: Innovation Kaizen. 8
Abbildung 3: Anreize zur Ideenweitergabe 11
Abbildung 4: Der Zusammenhang zwischen Wissenssystem und
Wertsch öpfungssystem 14
Abbildung 5: Systemorientierter Bezugsrahmen im Wissensmanagement 15
Abbildung 6: Verknüpfung von Wissensmanagement und Wertschöpfung. 16
Abbildung 7:Optionen der betrieblichen Wissensgewinnung 17
Abbildung 8: Bedeutung der Informationsquellen für Innovationen. 18
Abbildung 9: Kunde als Informationsquelle 20
Abbildung 10: Informationsfluss der IT Infrastruktur 27
Abbildung 11: Ideengenerierungsmethoden VII
Tabelle 1 Wissensprozesse. 16
Tabelle 2 externe Informationsquellen 18
- 1 - 1Einleitung
Die Fähigkeit eines Unternehmens, sich am heute existierenden polypolistischen Käufermarkt behaupten zu können sowie die langfristige Sicherung des Unternehmenserfolgs, hängen maßgeblich von einer nachhaltigen Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit ab. In heutzutage meist durchrationalisierten und prozessoptimierten Firmen steht es außer Frage, dass der Vorsprung zu Wettbewerbern nur durch Innovation aufrechtzuerhalten ist. Für Unternehmen gilt es dabei vor allem von der zufälligen Innovation, zu einem geplanten, effektiven, aber dennoch kreativitätsfördernden Prozess zu gelangen. Die gezielte Planung und die konsequente Umsetzung von Innovationen erfordern nachhaltiges Innovationsmanagement. Dabei muss Wissen und dessen Grundlage, die Information, als unverzichtbare Ressource angesehen werden. Nur durch gezieltes Ideen- und Wissensmanagement kann der kreative Prozess der Innovation optimal vollzogen werden.
Diese Arbeit befasst sich mit der Notwendigkeit von Ideen- und Wissensmanagement im Innovationszusammenhang. Dazu werden zunächst Begrifflichkeiten und Grundlagen erläutert, um den Rahmen der Arbeit zu definieren und die notwendigen Zusammenhänge in diesem Kontext zu erklären. Im Anschluss daran widmet sich das Kapitel der Ideenentwicklung den Methoden und Instrumenten mit denen im betrieblichen Umfeld, Innovationen zielgerichtet initiiert werden können. Das nachfolgende Kapitel beschreibt sodann die Basis und die theoretische Grundlage mit der Wissen und dessen Management, den Innovationsprozess unterstützen. Nachfolgend werden die verschiedenen Möglichkeiten der Wissensgewinnung aufgezeigt und zum Abschluss ein kurzer Abriss über die dafür notwendige IT Infrastruktur gegeben.
2 Grundlagen betrieblicher Innovation
2.1 Der Begriff der Innovation
Eine allgemein gültige Definition des Begriffs Innovation, lässt sich in der Literatur nicht finden. Weitestgehend gültig und anerkannt, können jedoch die Aussagen von Joseph A. Schumpeter und Everett M. Rogers angesehen werden. Nach Rogers liegt
- 2 -dann eine echte Innovation vor, wenn eine Idee von den betroffenen Adoptern 1 für neu befunden wird. Nach Schumpeter muss eine Innovation über die reine Idee hinaus realisiert worden sein um als solche definiert werden zu können. 2 Hausschildt beschreibt Innovationen wie folgt: „Innovationen sind im Ergebnis qualitativ neuartige Produkte oder Verfahren, die sich gegenüber dem vorangehenden Zustand merklich [..] unterscheiden.“ 3
Aus diesen und anderen Definitionen lässt sich ableiten, dass eine Innovation eine Neuerung darstellt, die über eine bloße, evolutionäre Weiterentwicklung von Bestehendem hinausgeht. Dabei ist es die Schwierigkeit zwischen Verbesserung und Innovation zu unterscheiden. Ob etwas als neu oder nur als verbessert gesehen werden kann, liegt wie in der Definition Everetts beschrieben in der subjektiven Auffassung des Personenkreises den die jeweilige Neuerung betrifft. Aus diesem subjektiven, nicht zu quantifizierenden Maßstab, begründet sich die Schwierigkeit den Begriff „Innovation“ genau einzugrenzen. Für die im Rahmen dieser Arbeit behandelte ökonomische Betrachtung von Innovationen, gewinnt die Definition Schumpeters an Bedeutung, der erst nach erfolgreicher Realisierung einer neuen Idee von Innovation spricht. In diesem Zusammenhang kann eine Innovation als Diversifizierungsmöglichkeit gesehen werden, die es einem Unternehmen ermöglicht sich vom Wettbewerb abzuheben.
2.2 Erfolgsfaktor Innovation
Die meisten Unternehmen befinden sich heute in einem sich schnell verändernden, durch den Kunden bestimmten Käufermarkt. Anpassungsfähigkeit, Rationalisierung und Differenzierung zu den Wettbewerbern, bestimmen zunehmend den Erfolg einer Unternehmung. Dabei ist es neben der Anpassung an andere Marktteilnehmer insbesondere wichtig, durch neue Ideen strategische Wettbewerbsvorteile zu erlangen. Dabei bieten sich einem Unternehmen grundsätzlich zwei Strategien: Kostenführerschaft oder Leistungsführerschaft. Die Kostenführerschaft wird über einen Preiskampf geführt, der Rationalisierung und Standardisierung als Instrumente einsetzt. Hauptaugenmerk liegt hier auf der Optimierung des Produktionsprozesses. Die Strategie der Leistungsführerschaft setzt dagegen Differenzierung und Funktionalität
1 Adopter = Übernehmer
2 o.V.: Innovation in Wikipedia: http://de.wikipedia.org/Innovation, Abrufdatum: 5.1.2005
3 vgl. Hausschildt, J.: [Innovationsmanagement],S.7 Hervorhebungen durch den Verfasser
- 3 -voraus. 4 Obwohl der Fokus der Innovation meist auf dieser Diversifikationsstrategie liegt, muss ein Unternehmen auch in Bereichen der Prozessoptimierung innovierend tätig sein. Dabei bezieht sich die Forderung nach Neuem nicht nur auf Produkte, sondern auch auf technische und organisatorische Abläufe. Die bloße Imitation anderer Vorgehensweisen lässt einen immer einen Schritt hinter dem Wettbewerb bleiben. Somit besteht die Notwendigkeit in allen betrieblichen Bereichen neue Ideen zu generieren und diese möglichst schnell umzusetzen. Große
Unternehmensberatungsfirmen wie Arthur D. Little International erachten die Steigerung der Innovationsfähigkeit der Unternehmen als so wichtig, dass diese als „die wichtigste Managementaufgabe“ verstanden wird. 5
2.3 Innovationsmanagement und der Innovationsprozess
Nach Definition stellt Innovationsmanagement „die systematische Planung, Umsetzung und Kontrolle von Ideen in Organisationen“ dar. 6 Entgegen der kreativen Arbeit eine eigentliche Idee zu erzeugen, ist es Aufgabe des Innovationsmanagements, Innovationstätigkeiten zu steuern und zu fördern. Optimierung, Unterstützung und Lenkung des kreativen Vorgangs, steht hierbei im Mittelpunkt der Betrachtung. Gemäß Corsten werden die Aufgaben des Innovationsmanagements wie folgt beschrieben: 7
- Setzen von Innovationszielen und gezieltes Initiieren von Innovationsprozessen
- Bewertung und Auswahl von Innovationsprojekten
- Entscheidung über den Einsatz von Maßnahmen zur Realisation der gesetzten Innovationsziele
Zur Erfüllung dieser Aufgaben müssen dafür notwendig Ressourcen geplant werden. Dabei bedarf es der sachlichen, räumlichen und zeitlichen Koordination von Aufgaben, Aufgabenträgern, Informationen und Wissen. 8 Im Rahmen dieses Prozesses ist es zudem die Aufgabe des Managements die betriebswirtschaftlich sinnvolle Umsetzung verwertbarer Ideen voranzutreiben. Über die eigentlichen Produktinnovationen hinaus bezieht sich das Management auf Service, Fertigungsprozess, Organisationsstrukturen und Managementprozesse.
4 vgl. Willfort, Reinhard in: http://isn.at, Abrufdatum 20.1.2005
5 vgl. Little, A. D.: Innovation als Führungsaufgabe, S.15ff
6 o.V.: Innovationsmanagement, in Wikipedia: http://de.wikipedia.org/Innovationsmanagement,
Abrufdatum: 20.12.2004
7 vgl. Corsten, H.: [Innovationsprozessen], S.6
8 vgl. Peritsch, M.: [Innovationsmanagement], S.191
Arbeit zitieren:
Christian Geckeis, 2005, Ideen- und Wissensmanagement als Basis für Innovationen im Unternehmen, München, GRIN Verlag GmbH
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