Schweizerische Tourismusfachschule Diplomarbeit von Paul Summermatter Permission Based - E-Mail Marketing
Résumé
L’e-mail est l’instrument au plus fort potentiel de croissance dans le marketing direct et le marketing de dialogue. Ces dernières années, il a considérablement gagné en importance. Sur 1282 entreprises européennes questionnées, qui ont mis en place des médias on-line pour le marketing, 69% utilisent déjà aujourd’hui l’e-mail comme instrument de marketing. (DoubleClick 2 2002) Il est optimal tant pour la communication interne que pour l’externe.
Cependant, les entreprises qui veulent mettre en place avec succès un marketing mixte par e-mail doivent s’investir intensivement. Des newsletters, il y en a aujourd’hui déjà dans presque chaque domaine et dans de multiples exécutions. Celui qui veut convaincre des clients potentiels en vue d’une mailing-list doit offrir davantage qu’un envoi d’e-mail bimensuel. L’e-mail marketing doit être considéré et compris comme un tout. La relative facilité technique - expédition d’un e-mailtente beaucoup d’entreprises à envoyer des e-mailings à n’importe quel destinataire. Des campagnes d’e-mails mal pensées peuvent rapidement conduire à un dommage financier ainsi qu’en terme d’image. Pourtant celui qui sait habilement mettre en oeuvre les moyens à disposition aura du succès dans l’email marketing.
L’e-mail marketing « permission-based » est un processus de longue haleine, qui se développe continuellement. Le premier objectif est d’obtenir l’assentiment du client potentiel pour lui envoyer des messages publicitaires. L’a-t-on atteint que l’on peut ensuite construire une relation de clientèle afin de vendre des produits. Le « marketing-permission » est ainsi le contraire de la publicité dite de masse, laquelle ne fait qu’interrompre le destinataire du message. A ce niveau de marketing, les informations peuvent être personnalisées et expédiées individuellement à un groupe cible spécifique. Cela influence positivement sur la réponse de la clientèle, ce qui se reflète dans des chiffres de vente plus élevés.
2 http://www.doubleclick.com (Studie online nicht verfügbar)
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Vorwort
Seit ich das Internet kenne, vergeht kaum ein Tag, an dem ich es nicht nutze. Beruflich wie auch privat ist es unverzichtbar geworden. Von den beinahe grenzenlosen Anwendungsmöglichkeiten bin ich fasziniert. Während meines Praktikums bei der Deutschen Landesvertretung von Schweiz Tourismus in Frankfurt, war ich unter anderem in der Abteilung Webpromotion tätig. Dort lernte ich die Möglichkeiten des Internets aus der Sicht des Anbieters kennen, was mir bestätigte, welch enormes Potenzial darin steckt. Dies bewegte mich auch dazu, eine Arbeit im Online-Bereich zu schreiben. Bei allen, welche mich bei der Realisierung dieser Arbeit unterstützt haben, bedanke ich mich ganz herzlich.
Es sind dies unter anderen:
Nadja Schumacher von Graubünden Ferien, Silvia Kehrli von Postauto Tourismus und Alexandra Rieck von Lastminute.com - alles Unternehmen, in denen E-Mail Marketing schon eingesetzt wird. Sabrina Engel vom Deutschen Multimedia Verband, Andrea Eckes von TOMORROW FOCUS sowie Heike Lübeck vom Deutschen Direktmarketing Verband, für die hervorragenden Quellen und Unterlagen. Die beiden Autoren Dirk Ploss und besonders Martin Aschoff, welcher mit der Firma Agnitas hochwertige Informationen zum Thema E-Mail Marketing kostenlos via Newsletter weitergibt. Martin Blatter als Referent und Ilja Knöpfler als Online-Experte. Schweiz Tourismus Frankfurt, für die zur Verfügung gestellte Infrastruktur während der Vorrecherche. Ein ganz grosses Dankeschön (!) geht an meine Kollegin Wiebke Sander sowie Didier Combe fürs Lektorieren und „last but not least“ gehört meiner Familie ein Dank - sie ermöglicht es mir, diese Ausbildung überhaupt absolvieren zu können.
Erklärung
Der Inhalt dieser Arbeit stellt einen persönlichen Standpunkt dar, der weder den Autoren noch die Schweizerische Tourismusfachschule in irgendeiner Art und Weise verpflichtet.
Um die Lesbarkeit zu vereinfachen wird die männliche Form verwendet. Mit dieser werden beide Geschlechter angesprochen.
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Inhaltsverzeichnis
Zusammenfassung. 1
R ésumé. 2
Vorwort 3
Inhaltsverzeichnis 4
Abbildungsverzeichnis 5
Abk ürzungsverzeichnis 5
Glossar 6
1. Einleitung 9
1.1. Zielsetzung 9
1.2. Grundlagen Permission Marketing 9
2. Grundlagen des E-Mail Marketings 11
2.1. Nutzen des E-Mail Marketings 12
2.2. Ziele 14
2.3. Formen 15
2.4. SPAM und Recht 17
3. Technische Grundlagen 19
3.1. Adressen. 19
3.1.1. E-Mail Adressen generieren 19
3.1.2. An- bzw. Abmeldeverfahren 22
3.2. Design Layout. 26
3.2.1. Inhalt und Aufbau. 26
3.2.2. Formate 28
3.3. Versand. 38
3.3.1. Versandart 39
3.3.2. Frequenz Zeitpunkt 43
4. Response-Analyse 44
4.1. Link-Tracking 44
4.2. Bounce-Management. 46
5. E-CRM im E-Mail Marketing. 48
5.1. Personalisierung. 49
5.2. Individualisierung 50
6. Fazit und Ausblick 53
Literaturverzeichnis 56
Online -Quellen 57
Anhang 58
Eidesstattliche Erklärung 76
Index 77
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Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Beispiel einer E-Mail-Signatur ............................................................................................. 20 Abb. 2: Beispiel Anmeldeseite von Agnitas ..................................................................................... 23 Abb. 3: Beispiel Bestätigungsmail beim Confirmed-Opt-In .............................................................. 24 Abb. 4: Beispiel Bestätigungsmail beim Double-Opt-In ................................................................... 25 Abb. 5: Beispiel Bestätigungsmail beim Confirmed-Opt-In mit Abmeldelink ................................... 25 Abb. 6: Beispiel Text-Newsletter - Graubünden Ferien ................................................................... 29 Abb. 7: Beispiel HTML-Newsletter von Lastminute.com ohne Verbindung zum Internet ............... 31 Abb. 8: Beispiel HTML-Newsletter von Lastminute.com mit Verbindung zum Internet .................. 32 Abb. 9: Beispiel eines PDF-Newsletters - Postauto Tourismus ...................................................... 36 Abb. 10: Beispiel einer Versand-Software - Inxmail ....................................................................... 40 Abb. 11: Beispiel Listserver Schweiz Tourismus - Definition der E-Mail Grundelemente................ 41 Abb. 12: Beispiel Listserver Schweiz Tourismus - Definition der Interessegebiete ......................... 41 Abb. 13: Beispiel Listserver Schweiz Tourismus - Definition der Cutomer-Pools / div. Kriterien .... 42 Abb. 14: Beispiel Listserver Schweiz Tourismus - Reporting der geklickten Links im .................... 42
Abb. 15: Beispiel Link-Tracking........................................................................................................ 44 Abb. 16: Die Evolutionsstufen im E-Mail Marketing: Vom Massen- zum Individualmarketing ........ 45
Abb. 17: Beispiel Amazon - E-CRM ............................................................................................... 48 Abb. 18: Beispiel Individualisierte Anmeldung - Newslflash ........................................................... 52
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung Anh. Anhang Art. Artikel bspw. beispielsweise ca. Circa div. Diverse Etc. et cetera evt. Eventuell Kap. Kapitel KByte Kilobyte Nr. Nummer s. Siehe S. Seite Verf. Verfasser vgl. Vergleiche z.B. zum Beispiel EUR Euro
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Glossar
Zum besseren Verständnis des Inhaltes werden im Folgenden die wichtigsten Fachwörter erklärt: Es diente dazu das E-Lexikon der Firma Reitbauer (http://www.e-lexikon.at)
Persönliche Zugangsberechtigung Internet bei einem InternetServiceProvider (ISP). In der Regel wird für den Internetzugang eine Gebühr verrechnet. Dies kann ein monatlicher Fixbetrag sein, eine zeitabhängige oder eine vom transferierten Datenvolumen abhängige Gebühr.
Acrobat Reader
Programm bzw. Plug-In von Adobe zum Betrachten von Dateien im PDF-Format.
ActiveX
Programmmodule zur interaktiven, belebten Gestaltung von Websites. Läuft nur auf Microsoft-Plattformen. ActiveX-Komponenten können in Webseiten eingebunden und im Microsoft Internet Explorer ausgeführt werden.
IP-Adresse
Numerische eindeutige Adresse für jeden Rechner im Internet, z.B. 195.0.21.23. Jeder Rechner, der im Internet immer unter derselben Adresse erreichbar sein muss, besitzt eine
(beispielsweise Server oder steuerbare Webcam). Dynamische IP-Adressen werden meist für Client-Rechner, die über Modem oder ISDN mit dem Internet verbunden sind, vergeben.
ADSL
Asymmetric Digital
Technologie, die es erlaubt, mehr Daten als gewöhnlich
Telefonleitungen (auch über Kupferkabel) zu schicken. ADSL erlaubt, so wie ISDN, die gleichzeitige Übertragung von Sprache und Daten. Bei
Übertragungsgeschwindigkeit vom Netz zum Teilnehmer (downstream) höher als vom Teilnehmer zum Netz (upstream), was dem typischen Surfverhalten entspricht und die Bezeichnung Asymmetric erklärt.
Anti-Spam-Liste
Liste, in die sich alle jene natürlichen und juristischen Personen kostenlos eintragen können, die keine Werbemails erhalten wollen. Diese „Robinsonliste“ soll lästige Werbemails verhindern. Dienstanbieter, die E-Mail-Werbung unaufgefordert versenden, müssen diese Liste beachten, indem sie an darin enthaltene Adressen keine Werbemails senden. Allerdings hat sich diese Anti-Spam-Liste bisher als veritabler Flop erwiesen.
Anti-Spam-Software
Soll lästige Werbemails verhindern. Ähnlich wie bei Virensoftware einlangenden E-Mails nach bestimmten Kriterien durchsucht. Spam-Mails besitzen oft typische Phrasen („Werden Sie schnell reich ...“). Diese regelmäßige Updates
Software laufend aktualisiert. Die gefilterten E-Mails werden vor dem endgültigen Löschen meist in einen eigenen Ordner abgelegt.
ASCII
American Standard Code for Information Interchange. Nach dem ASCII-Standard
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1. Einleitung
1.1. Zielsetzung
Die vorliegende Arbeit erklärt die Grundlagen des Permission Marketings sowie den Transfer dieser Strategie aufs E-Mail Marketing. Die Einsatzmöglichkeiten von E-Mail Marketing werden aufgelistet und die verschiedenen Techniken und Formen gegenübergestellt. Anhand von Praxisbeispielen werden die Vor- & Nachteile der unterschiedlichen Formate erklärt. Es wird gezeigt, wie das Instrument E-Mail im Tourismus oder anderen Branchen erfolgreich eingesetzt werden kann und welche Chancen und Gefahren dabei entstehen können. Des Weiteren wird erläutert, wie sich E-Mail im Customer Relationship Management verwendet werden kann. Die Arbeit soll eine Art Anleitung für Unternehmen sein, welche zukünftig E-Mail Marketing einsetzen wollen, jedoch kaum Wissen darüber besitzen.
1.2. Grundlagen Permission Marketing
Seth Godin 3 , der US-Autor des Bestsellers „Permission Marketing: Turning strangers into friends, and friends into customers“, welcher 1999 auf den Markt kam, ist Begründer des Permission Marketings, übersetzt: Erlaubnis-Vermarktung“. In seinem Buch beschreibt er das Modell, wie man aus Fremden Freunde und aus Freunden Kunden macht.
Anlass für eine neue Strategie war für Godin die Wirkungslosigkeit der sogenannten Unterbrecherwerbung. Jeder Mensch wird täglich in seinem Tun von Tausenden Werbebotschaften unterbrochen. Da die Zeit für Aufmerksamkeit begrenzt ist, wird nur ein Bruchteil solcher Botschaften überhaupt wahrgenommen. Das Ziel von Permission Marketing ist es, den Konsumenten nicht mehr durch solche anonyme Massenwerbung zu unterbrechen, sondern dessen Einwilligung für die Zusendung von Werbebotschaften zu erhalten. Laut Godin basiert der Erfolg der Erlaubnis-Vermarktung auf drei Säulen: 4
3 http://www.permission.com/
4 Godin, S.53
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Botschaften sind...
...erwartet - die Menschen freuen sich darauf, von Ihnen zu hören
...persönlich - die Botschaften beziehen sich direkt auf das jeweilige Individuum
...relevant - die Vermarktung bezieht sich auf Dinge, die den Verbraucher interessieren
Für Godin ist Erlaubnis-Vermarktung wie ein Rendezvous mit dem Kunden, welches er in fünf Schritte aufteilt: 5
• Bieten Sie dem potenziellen Kunden einen Anreiz, seine Bereitschaft zu erklären.
• Nutzen Sie die Aufmerksamkeit des Kunden, um einen längerfristigen Lehrplan anzubieten, der den Kunden über Ihr Produkt oder Ihre
Dienstleistung informiert.
• Verstärken Sie den Anreiz, damit der Kunde die erteilte Erlaubnis aufrecht erhält.
• Bieten Sie zusätzliche Anreize, um die erteilte Erlaubnis zu vertiefen.
• Benutzen Sie die Erlaubnis, um über einen längeren Zeitraum hinweg das Verhalten des Kunden zu verändern, mit dem Ziel der Profitsteigerung.
Sobald man die Erlaubnis erhalten hat, gilt es innerhalb der Umsetzung vier Regeln zu beachten: 6
• Erlaubnis ist nicht übertragbar.
• Erlaubnis ist selbstsüchtig.
• Erlaubnis ist ein Prozess und kein Moment.
• Permission kann jederzeit entzogen werden.
5 Godin, S.58
6 Godin, S.157
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Da Permission Marketing einen ständigen Dialog mit dem Kunden fordert, lässt sich das Konzept von Godin hervorragend aufs E-Mail Marketing übertragen. E-Mail wird auf der Erlaubnis-Ebene zu einem hocheffizienten Instrument, welches in keinem Marketing-Mix fehlen sollte. Jupiter Communication 7 sagt voraus, dass bis 2005 das Geschäft mit E-Mail Marketing auf ein Volumen von weltweit 7,3 Milliarden Dollar anwachsen wird und damit sogar 13 Prozent des Budgets für Direktmailings schlucken wird 8 .
2. Grundlagen des E-Mail Marketings
Seit längerer Zeit schon bewegt sich ein Trend in Richtung Direkt-Marketing. Die großen Streuverluste, gegenüber den hohen Kosten bei klassischen Werbeaktionen, lassen viele Marketingfachleute auf die Direkt-Ansprechung potentieller Kunden ausweichen. Die Response von Direkt- und Dialogmarketing Aktionen ist klar messbar und die daraus resultierenden Ergebnisse können für nachfolgende Aktivitäten genutzt werden.
Gerade deshalb ist es wichtig, sich mit E-Mail Marketing im Detail zu befassen; denn kaum ein größeres Unternehmen nutzt E-Mail nicht in irgend einer Form. Sei es für die interne Verständigung unter Mitarbeitern oder für die externe B2B oder B2C Kommunikation - E-Mail ist ein optimales Instrument, um Informationen schnell und preisgünstig an den richtigen Ort zu bringen.
Laut einer Studie des Deutschen Direktmarketing Verbandes 9 (DDV) sagen 71% der 300 Marketingleiter deutscher, Direktmarketing treibendender Unternehmen, dass E-Mail Marketing in den nächsten drei Jahren am stärksten an Bedeutung gewinnen wird - noch vor Telefonmarketing (69%) und Werbebriefen (67 %).
7 http://www.jup.com
8 http://www.absolit.de/Studien-Zahlen.html
9 http://www.ddv.de/downloads/Chefsache2002.pdf
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2.1. Nutzen des E-Mail Marketings
Wie schon erwähnt, bietet E-Mail Marketing gegenüber vielen klassischen Marketinginstrumenten zahlreiche Vorteile: 10
Niedrigere Kosten
Je nach Größe und Umfang der Kampagne braucht es für eine E-Mail Aktion lediglich E-Mail Adressen, die geeignete Software und das entsprechende Knowhow. Im Vergleich zu klassischen Post-Mailings sind die Kosten für eine E-Mail-Kampagne um 80-90% kleiner 11 . Wer eine eigene Mailingliste besitzt, hat nur noch für Bearbeitungskosten vor und nach dem Versand, die Versandkosten sowie für die einmaligen Beschaffungskosten der Software aufzukommen. Die hohen Druck- und Distributionskosten sowie eine Mindestauflage entfallen gänzlich.
Aktualität und Geschwindigkeit
Der schnelle Versand von E-Mails erlaubt es, Inhalte aktuellen Themen und Bedürfnissen anzupassen. Eine E-Mail kann zu jeder beliebigen Zeit versandt werden und somit kann teilweise gesteuert werden, wann der Empfänger eine E-Mail bekommt und liest.
Weiterverarbeitbarkeit
E-Mails können gedruckt oder bspw. in ein Word-Dokument kopiert und für andere Zwecke verwendet werden. Die Empfänger können E-Mails auf einfache Art und Weise an Freunde oder Bekannte weiterleiten und für die Registrierung in die Mailingliste motivieren.
Individualisierung
Sind verschiedene demographische Daten vorhanden, können E-Mails mit unterschiedlichen Angeboten für spezifische Zielgruppen automatisiert versandt werden. Dies wirkt sich positiv auf die Response aus und erhöht die Quote um den Faxtor 2 bis 10 12 .
10 Aschoff, S.5ff.
11 Aschoff, S.5
12 Aschoff, S.11
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Unbegrenzte Inhalte
Grundsätzlich gibt es für Grösse und Umfang einer E-Mail keine Grenzen. Dennoch sollte auf Grund der Übertragungskosten und -dauer beim Versand und Empfang ein gewisses Dateivolumen, abhängig von Zielgruppe und Frequenz, nicht überschritten werden.(s. Kap. Formate, S.28)
Messbarkeit / Controlling
Der Erfolg einer E-Mail-Kampagne kann mit entsprechender Software klar gemessen und analysiert werden. Im Prinzip gibt es nichts, was nicht erfasst werden kann. Allerdings muss man sich laufend die Frage stellen, was sinnvoll ist und ab wann sich ein potentieller Kunde durchleuchtet und kontrolliert fühlt. (s. Kap. Response-Analyse, S.44)
Response-Erfassung
Die mühsame Erfassung und Verarbeitung der Rückläufe, wie man es bspw. von Post- oder Fax-Mailings kennt, entfällt durch geschickt computerisierte Anwendungen und reduziert die Kosten.
Mehr Response
Werden bei klassischen Post-Mailings Response-Raten von durchschnittlich 1-2 % erreicht, liegen diese bei einer E-Mail Kampagne mit einer Opt-In-Liste erfahrungsgemäss zwischen 5 und 15 %. 13
Interaktive, Multimediale Inhalte
Die Interaktivität und Multimedialität erhöhen die Aufmerksamkeit des Empfängers und verkürzen die Reaktionszeit um ein Vielfaches. Webformulare oder klickbare Elemente produzieren unmittelbar auf die Mausklicks ein Ergebnis.
13 Mac Pherson, S.xi
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2.2. Ziele
Mit E-Mail Marketing lassen sich unterschiedliche Ziele erreichen: 14
Neukundengewinnung
Durch gezielte Online-Promotionen wie Online-Games, Special-Offers, Banners oder ähnlichen Maßnahmen, lassen sich via Internet kostengünstig neue Kunden gewinnen. Wird an solche Aktivitäten der Versand eines regelmäßigen Newsletters angeknüpft, bei dem der Empfänger einen Zusatznutzen durch Zielgruppen spezifische Angebote und Informationen erhält, kann eine langfristige Kundenbeziehung aufgebaut werden.
Kundenbindung
Ähnlich wie bei der Neukundengewinnung, ist es bei der Kundenbindung. Durch einen E-Mail Newsletter tritt man mit Kunden in regelmäßigen Kontakt und erhält somit die Beziehung zum Kunden oder auch zum Business-Partner aufrecht. Auch hier ist es wichtig, dem Empfänger einen Zusatznutzen zu vermitteln.(s. Kap. E-CRM im E-Mail Marketing, S.48)
Branding
Um eine Marke zu kommunizieren, die Bekanntheit eines Produktes oder des Unternehmens zu steigern, ist E-Mail ein äußerst zweckmäßiges Marketinginstrument - sei es für eigene Newsletter-Kampagnen oder die Platzierung von Anzeigen sowie Sponsoring in reichweitenstarken externen Newslettern.
Produktverkauf
Ein neues Produkt zu platzieren oder ein bestehendes zu puschen ist mit E-Mail Marketing vor allem wegen der Möglichkeit, sehr spezifisch Zielgruppen auszuwählen, einfach zu lösen. Die Streuverluste sind geringer als bspw. bei einem klassischen Katalogversand und das vorhandene Budget kann gezielt für den Dialog mit potentiellen Kunden verwendet werden. Eine Kampagne kann ohne größere Zusatzkosten in verschiedene Teile gesplittert und jeweils nach den schnell vorliegenden Ergebnissen optimiert werden.
14 Ploss, S.91ff
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Marktforschung / Kundenbefragung
Auf Grund der Interaktivität ist es via E-Mail möglich, Befragungen über die Kundenzufriedenheit oder andere Marktforschungen durchzuführen. Sind das Know-how und die benötigte Software vorhanden, können die Ergebnisse automatisiert, schnell und vor allem kostengünstig ausgewertet werden. Diese Ergebnisse lassen sich wiederum in eine E-Mail-Kampagne einbinden, was sich unmittelbar in besseren Verkaufszahlen widerspiegelt.
Service
Ganz egal um was für eine Art Kundenservice es sich handelt, das Medium E-Mail ist ein ideales Instrument, solange der zeitliche Rahmen für die Beantwortung von Anfragen nicht „gesprengt“ wird. Als grobe Regel gilt, dass jede E-Mail innerhalb von 24 Stunden beantwortet werden sollte.
2.3. Formen
Im Folgenden sind nur die gängigsten Formen des E-Mail Marketings erklärt: Weitere wären bspw. Diskussionslisten oder Newsgroups. 15
Der eigene Newsletter
Viele Unternehmen bieten heutzutage einen eigenen Newsletter an. Dieser wird periodisch an eine mehr oder weniger gleichbleibende Gruppe von Empfängern geschickt. Redaktionelle Informationen, sowie Mitteilungen über neue Produkte oder Produktupdates erreichen so schnell die gewünschte Zielgruppe. Die Links in den Newslettern führen auf sogenannte Landing-Pages, auf denen sich ein Interessent eingehender informieren kann. Auf diesen Landing-Pages sollte es zum Kaufabschluss kommen, welcher optimalerweise direkt online getätigt werden kann.
E-Mailings
Im Gegensatz zu regelmäßigen Newsletters, sind E-Mailings an eine bestimmte Kampagne oder ein Produkt gebunden. Sie werden in der Regel einmalig an eine dafür bestimmte Zielgruppe versandt und bieten eine gute Alternative zum klassischen Direkt-Mailing in Printform. Bei zielgenauer Ansprache können außergewöhnlich hohe Klickraten erreicht werden. Für E-Mailings eignen sich
15 Ploss, S.116ff
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auch gemietete oder gekaufte Adressen - jedoch sollte man sich über die Herkunft dieser Adressen gut informieren, um nicht SPAM-Mails zu versenden.
Anzeigenschaltung und Sponsoring in externen Newslettern
Um Interessenten für den eigenen Newsletter zu gewinnen, große Reichweiten zu erreichen oder mehr Traffic auf der eigenen Website zu erhalten, ist das Sponsoring oder die Anzeigenschaltung in externen Newsletters eine ideale Möglichkeit. Für die Auswahl der Newsletter, in denen Anzeigen geschaltet werden, gelten die gleichen Kriterien wie in Print-Medien: Auflage, Inhalt/Thema, Zielgruppe, Reichweite etc. Die meisten Anbieter verfügen über demographische Daten der Leserschaft mit denen systematisch die gewünschte Zielgruppe herausgefiltert werden kann.
Autoresponder
Beim Autoresponder kommt die Initiative Informationen zu erhalten direkt vom Interessenten. Autoresponder bedeutet nichts anderes als eine automatisch generierte E-Mail, welches durch Abruf eines Interessenten ausgelöst wird. Schickt dieser an eine bestimmte Adresse eine E-Mail (egal welchen Inhaltes), erhält er umgehend und voll automatisiert eine Antwortemail mit dem angeforderten Inhalt. Dieser Mail kann problemlos ein Attachement wie bspw. ein PDF (Portable Document Format) angefügt werden. Mehr Informationen zum Autoresponder befinden sich auf der Website von Web Business Marketing 16 .
Mitarbeiterkommunikation
Immer häufiger wird E-Mail für die interne Kommunikation verwendet. Sei es um Änderungen im Personalwesen mitzuteilen, Entscheide der Geschäftleitung oder Produktneuheiten, etc. zu kommunizieren - über E-Mail erreicht man schnell alle Mitarbeiter und jeder erhält die gleichen Informationen.
16 http://www.web-business-marketing.de/emark/autoresponder/autoresponder.html#return
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Arbeit zitieren:
Paul Summermatter, 2002, Permission Based E-Mail Marketing, München, GRIN Verlag GmbH
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Einbetten
DOI
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