Gliederung
1. Einleitung Seite 01
2. Definition: Was ist ein Konflikt? Seite 02
3. Was ist zu tun, wenn es zu Konflikten unter Schülern in der Schule kommt? Seite 03
4. Förderung konfliktbearbeitender Kompetenzen im Präventionsbereich:
Das „Streit-Training“ Seite 05
4.1 Zielsetzung Seite 05
4.2 Darstellung der Trainingseinheiten Seite 06
4.3 Möglichkeiten und Grenzen des „Streit-Trainings“ Seite 08
5. Schüler als Konfliktbearbeiter: Das Streitschlichter-Programm Seite 09
5.1 Ablauf einer Streitschlichtung nach Jefferys-Duden Seite 09
5.2 Die „Schüler-Streitschlichter-Ausbildung“ Seite 10
5.2.1 Eine Möglichkeit zur Durchführung der Schüler-
Streitschlichter -Ausbildung Seite 11
5.3 Möglichkeiten und Grenzen der Streitschlichtung nach Jefferys-Duden Seite 14
6. Das Mediationsverfahren nach J. Walker als intensives Konfliktbearbei- Seite 15
tungsprogramm
6.1 Grundsätze einer Mediation nach J. Walker Seite 16
6.2 Ziele einer Mediation nach J. Walker Seite 17
6.3 Die Verfahrensschritte einer Mediation Seite 18
6.4 Unterschiede zwischen Streitschlichtung nach Jefferys-Duden und
Mediation nach Walker Seite 20
6.5 Möglichkeiten und Grenzen der Mediation nach J. Walker
Seite 21
7. Schlussbetrachtung Seite 22
A. Literaturverzeichnis Seite 24
B Anhang Seite 26
1. Einleitung
Immer, wenn Menschen miteinander zu tun haben, kann es zu Konflikten kommen. Das ist vollkommen normal. Die angemessene Bearbeitung ist das Problem. Hier beginnen oftmals die wirklichen Schwierigkeiten.
Die Themen Gewaltprävention und Konfliktbearbeitung auf gewaltlose Art und Weise finden in den Schulen in den letzten Jahren zunehmend Beachtung. Es herrscht nämlich momentan der Zustand vor, dass immer mehr Kinder und Jugendliche von Gewalt an der Schule betroffen und in Konflikte verwickelt sind, die oftmals unter Gewaltanwendung „gelöst“ werden.
Das Kultusministerium Niedersachsen hat am 15.02.2005 einen Erlass herausgegeben, der besagt, dass an jeder Schule in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten ein Sicherheitskonzept entwickelt werden muss, welches durch gewaltpräventive Maßnahmen unterstützt werden soll (RdErl. d. MK v. 15.2.2005 - 23.3 - 51650 - VORIS 22410). Ziel ist es, Schulen zur Bildung von Konzepten aufzufordern, in denen Vorfälle, die im Zusammenhang mit Gewaltanwendung stehen, nicht unter den Teppich gekehrt, sondern aufgearbeitet und in Zukunft verhindert werden. Gewalttaten sollen nicht folgenlos bleiben. Was können Schulen aber nun genau tun, um Gewalt zu vermeiden? Die wichtigste Aufgabe ist es, auf angemessene Art und Weise das Konfliktpotenzial zu verringern. Eine grundlegende Voraussetzung dafür ist, dass dauerhaft im Präventionsbereich gearbeitet wird. Vorbeugende Maßnahmen helfen, die Schülerinnen und Schüler für Konfliktsituationen zu sensibilisieren. Sie müssen unter anderem lernen, Empathie zu empfinden, um mit sich und ihren Mitschülern in schwierigen Situationen angemessen umgehen zu können. Welche Modelle eignen sich für die Realisierung in der Schule? Aus der Vielzahl entsprechender Modelle stelle ich in dieser Arbeit das „Streit-Training“ von F. Schwarzhans, T. Hauck und A. Redlich (Schwarzhans/Hauck/Redlich 2001) als eine Möglichkeit zur Präventionsarbeit in der Schule vor.
Weiterhin ist es Aufgabe der Schule, Konflikte, die auftreten, vor Ort zu bearbeiten. Auch hierfür gibt es unterschiedliche Varianten. Ich beschränke mich in dieser Arbeit auf die Vorstellung der Streitschlichtung und die der Ausbildung von Schülern zu Streitschlichtern in Anlehnung an das „Streitschlichter-Programm“ von K. Jefferys-Duden (Jefferys-Duden 2002). Außerdem wird die im Gegensatz dazu anspruchsvollere „Mediation“ zur Konfliktbearbeitung von J. Walker (Walker 2001), welche vornehmlich in höheren Schulstufen
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durchgeführt wird, ergänzend vorgestellt. Ich konzentriere mich in dieser Arbeit ausschließlich auf Schülerkonflikte. Welche Möglichkeiten diese drei Modelle bieten, welche Anforderungen bei der Realisierung der drei Modelle erfüllt sein müssen, und wo Erschwernisse oder Grenzen auftreten können, möchte ich dabei untersuchen. Ein Fazit, welches die vorgestellten Methoden zur Prävention und Bearbeitung von Konflikten auch kritisch betrachtet, schließt die Arbeit ab.
Zuallererst soll nun geklärt werden, was in dieser Hausarbeit genau unter einem Konflikt zu verstehen ist, um Unklarheiten in der Begrifflichkeit auszuräumen. In einem weiteren Punkt, namentlich „Was ist zu tun, wenn es zu Konflikten unter Schülern in der Schule kommt?“, wird die Notwendigkeit der gewaltlosen Konfliktbearbeitung in der Schule erläutert.
2. Definition: Was ist ein Konflikt?
Es lässt sich im Allgemeinen zuerst einmal festhalten, dass es sich im Gegensatz zu einem Missverständnis, einem Problem oder einer Meinungsverschiedenheit dann um einen Konflikt handelt, wenn eine aktive Auseinandersetzung unausweichlich ist (vgl. Fagaschewski/Schröder 2004: 11). Es besteht innerhalb eines Konflikts eine Interaktion zwischen zwei oder mehreren Einzelpersonen oder Gruppen, bei der mindestens eine Seite in ihrer
Gefühls-, Gedanken- oder Willenswelt Unvereinbarkeiten erlebt (vgl. Glasl 1990: 14 f.) 1 . Viele Konflikte dauern nur sehr kurz an, stören jedoch trotzdem den Verlauf des geregelten Schulalltags. Auslöser für Auseinandersetzungen können sein (vgl. Walker 1995: 12):
- Sachen von einem anderen wegnehmen/benutzen, ohne zu fragen
- einen Mitschüler versehentlich anrempeln/stoßen
- sich gegenseitig nerven
- sich gezielt wehtun
- sich über andere lustig machen
Die Reaktionen auf Konflikte hängen auch vom Alter der Schüler, dem sozialen Umfeld, der Schulart und dem Geschlecht ab (vgl. Walker 1995: 12). Beispielsweise neigen Mädchen allgemein eher zur verbalen, Jungen in den unteren Klassen der Sekundarstufe I dagegen eher zu einer offenen, d.h. körperlich aggressiven Konfliktaustragung. Bei Auseinandersetzungen
1 Unter der Voraussetzung, dass sich im Verlauf dieser Arbeit ausschließlich mit Konflikten unter Schülern
beschäftigt wird, ist diese Definition daraufhin eingegrenzt.
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zwischen jugendlichen Gesamt- oder Hauptschülern sind manchmal Waffen im Einsatz. Bei Konflikten zwischen Mädchen und Jungen sind es zumeist die Jungen, die die Mädchen angreifen. Oft haben diese Angriffe einen sexuellen Hintergrund (Walker 1995: 12-13). Insgesamt lässt sich festhalten, dass ein Konflikt eine sofortige direkte Auseinandersetzung fordert und auslöst. Die Art der Bearbeitung eines Konflikts kann unterschiedlich sein, beinhaltet aber oftmals eine gewaltsame Herangehensweise, beispielsweise, indem sich eine Partei radikal durchsetzt. Dies muss Lehrerinnen und Lehrern auf den Weg bringen, sich mit Möglichkeiten der gewaltfreien Konfliktbearbeitung in der Schule auseinander zu setzen und diese ihren Schülerinnen und Schülern nahe zu bringen. Viele Schülerinnen und Schüler haben es nämlich bisher nicht gelernt, Konflikte fair auszutragen.
3. Was ist zu tun, wenn es zu Konflikten unter Schülern in der Schule kommt?
Die Gewalt unter Kindern und Jugendlichen in und an der Schule ist zu einem ernsthaften Problem unserer Zeit geworden. Jungen prügeln sich, Mädchen zanken sich und lästern untereinander. Opfer des „Mobbings“ zu sein, ist für einige Schüler heute zu einem festen Bestandteil des Schulalltags geworden. Gewaltanwendung unter Schülerinnen und Schülern tritt beinahe jeden Tag auf, gehört für Schülerinnen, Schüler und auch für die Lehrerinnen und Lehrer schon oftmals zum Alltag dazu.
Gewalt tritt an den Schulen in unterschiedlichen Erscheinungsformen auf: verbal, psychisch oder physisch (vgl. Walker 2001: 9). Meistens beginnen Konflikte mit verbalen Äußerungen, arten dann aber schnell zu Handgreiflichkeiten oder schlimmen Intrigen aus. Konflikt-
auslösende und konfliktverstärkende Verhaltensweisen, die unter Schülern 1 auftreten, können wie folgt aussehen (vgl. Walker 2001: 9-10) :
- Beleidigungen wegen des Aussehens („dicke Tonne“)
- Beleidigungen wegen des Auftretens und der Verhaltensweise („Streber“)
- Beleidigungen wegen der Kleidung („keine Markenjeans“)
- Beleidigungen wegen der Herkunft („Ossi“)
- Sexuelle Beleidigungen und sogar Belästigungen
- Beleidigungen der Familie
1 Im weiteren Verlauf der Arbeit wird aus Platzgründen nur noch ein Geschlecht, stellvertretend für beide,
benutzt.
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- Wegnehmen, beschmutzen, verstecken, vertauschen, beschädigen oder zerstören von Gegenständen (Turnbeutel, Federtasche, Rucksack,...)
- Hinter dem Rücken über jemanden herziehen
- Während des Unterrichts jemanden verspotten, weil er beispielsweise eine falsche Antwort gegeben hat
- Nicht mit jemandem zusammen arbeiten wollen (Gruppenarbeit, Sportunterricht)
- Drängeln auf Treppen oder an der Schulbushaltestelle
Ein Gewaltpotenzial ist bei vielen Kindern und Jugendlichen vorhanden, mehr oder weniger stark ausgeprägt. Viele Schüler sind leicht reizbar oder reizen absichtlich ihre Mitschüler. Die Ursachen dafür sind verschieden: Sowohl der Umgang mit den Jugendlichen in ihrem Elternhaus, der Medieneinfluss als auch der Umgang mit den Mitschülern in der Schule und mit anderen in ihrem Freundeskreis tragen in unterschiedlicher Gewichtung zu ihrem Auftreten im sozialen Umfeld bei (vgl. Bartnitzky/Christiani 1995: 270). Dieses Auftreten kann mehr oder weniger stark gewaltbereit sein. Stresssituationen zeigen oftmals auf, wie gewaltbereit die Jugendlichen sind; Konflikte, die gewaltsam ausgetragen werden, können schlimmste Folgen haben. Hier muss Schule ansetzen: Eine Möglichkeit ist es zum Beispiel, ein gezieltes Streittraining durchzuführen, das verbindlich in den Lernzielkatalog der Schule aufgenommen wird. Schülerinnen und Schülern soll hierbei vermittelt werden, faires Streiten zu erlernen. Aus der Vielzahl der Möglichkeiten bietet sich das Streittraining nach F. Schwarzhans, T. Hauck und A. Redlich an.
Es liegt auf der Hand, dass Konflikte ohne Gewaltanwendung geregelt und, wenn möglich, schon bei deren Aufkommen, gelöst werden sollten. Ob und wann die Lehrperson in eine brenzlige Gegebenheit eingreifen sollte, hängt von der jeweiligen Situation ab. Handelt es sich beispielsweise um einen Konflikt zweier Schülerinnen darüber, wer in der nächsten Zeit an einem bestimmten Platz sitzen darf, ist es nicht unbedingt sinnvoll, bestimmend einzugreifen. Die beiden Schülerinnen müssen sich entwickeln und die Chance bekommen, kleinere Probleme selbst zu lösen. Fällt dann aber auf, dass sich dieser kleine Konflikt nicht beseitigen und einen großen Konflikt aufkommen lässt, der womöglich schlimme Folgen haben könnte, dann ist ein Eingreifen in differenzierter Form durchaus sinnvoll. Beim Eingreifen ist ein umsichtiges Auftreten unbedingt notwendig, nicht ein Herumschreien und Drohen. Damit wird kein Konflikt beseitigt, sondern aufgeschoben oder gewaltsam unterdrückt. Zu einer wirklichen Lösung und Aussprache kommt es auf diese Art und Weise nämlich nicht, Meinungen und Gefühle der Konfliktparteien werden nicht berücksichtigt und
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hinterfragt. Der Konflikt wird mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder entfachen. Das Zusammenführen der Streitenden durch einen unparteiischen Vermittler dagegen hilft den Konfliktparteien zumeist, eine Lösung für ihren Konflikt zu finden. Dieser Vermittler muss nicht unbedingt der Lehrer sein. Auch Schüler können die Rolle des Vermittlers übernehmen und zur Lösung eines Konflikts beitragen.
In der Schule besteht eine wichtige Aufgabe der Lehrperson folglich darin, Konflikte zu erkennen und eine gewaltlose und die Beteiligten befriedigende Lösung derer herbeizuführen. Als in der Praxis sehr gut anwendbare Verfahren dazu haben sich in vielen Schulen Streitschlichtermodelle, zum Beispiel nach K. Jefferys-Duden (Jefferys-Duden 2002), und die Mediation als alternatives Verfahren der Konfliktaustragung, zum Beispiel nach J. Walker (Walker 2001), bewährt.
Im Folgenden werden das Streittraining als vorwiegend präventive Maßnahme und sowohl das Streitschlichter-Programm nach K. Jefferys-Duden als auch die Mediation nach J. Walker als konfliktbearbeitende bzw. -lösende Modelle vorgestellt.
4. Förderung konfliktbearbeitender Kompetenzen im Präventionsbereich: Das „Streit-Training“
Eine erfolgreiche Konfliktbearbeitung beginnt schon im Präventionsbereich. Die Schüler können nämlich durch dauerhaftes, vorbeugendes Arbeiten, zum Beispiel in Form des „Streit-Trainings“ (Schwarzhans/Hauck/Redlich 2001), erlernen, Konflikte gewaltlos zu bearbeiten und diese vielleicht schon vor ihrem Ausbruch zu vermeiden.
4.1 Zielsetzung
Das Streit-Training reiht sich in viele, im Grunde ähnliche, Programme ein, die sich zum Ziel gesetzt haben, eine „Streitkultur“ (Schwarzhans/Hauck/Redlich 2001: 7) an Schulen zu schaffen. Das im Folgenden vorgestellte Training ist für Kinder der dritten und vierten Klasse konzipiert worden. Arbeitet man in höheren Schulstufen, sollten die verwendeten Übungen dem Entwicklungsstand der Schüler angepasst sein oder es sollte ein anspruchsvolleres Programm gewählt werden.
Das Hauptziel des Streit-Trainings besteht darin, zusammen mit den Kindern Handlungsalternativen für Konfliktfälle zu erarbeiten (vgl. Schwarzhans/Hauck/Redlich 2001: 13). Es
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geht darum, Alternativen zu destruktiven Verhaltensweisen zu erschaffen und neue Impulse für ein faires Streiten zu geben. Auch wird trainiert, mit der eigenen Wut in Konfliktsituationen besser umzugehen. Außerdem werden beim Streit-Training Strategien für verbale Konfliktlösungsversuche eingeübt. Es ist äußerst wichtig, dass das Image einer gewaltfreien Konfliktbearbeitung bei den Kindern eine positive Bewertung findet, damit die erlernten Neuerungen überhaupt Fuß fassen können. Eine sichere, vertrauliche und eigenverantwortliche Lernsituation hilft, sowohl den Prozess des Lernens alternativer, neuer Verhaltensweisen als auch den der positiven Bewertung dieses neuen Verhaltens zu ermöglichen.
4.2 Darstellung der Trainingseinheiten
Dieses Training ist in zwölf Einheiten unterteilt, von denen jede circa drei Schulstunden umfasst. In der ersten Trainingseinheit lernen sich die Kinder und der Trainer kennen (vgl. Schwarzhans/Hauck/Redlich 2001: 40 ff.). Außerdem werden grundlegende Regeln erarbeitet, die den Rahmen für spätere Gruppenarbeiten darstellen. Zum Ende der ersten Einheit wird ein „Umgangsvertrag“ erstellt, der alle gerade erstellten Regeln enthält. Er wird von allen Kindern und dem Trainer unterschrieben. Die zweite Trainingseinheit bildet den eigentlichen Einstieg in das Thema „Faires Streiten“ (vgl. Schwarzhans/Hauck/Redlich 2001: 46 ff.). Grundlegende Begriffe wie „fair“ und „Konflikt“ werden eingeführt. Außerdem werden sie durch Übungen, welche destruktives und konstruktives Verhalten innerhalb einer Konfliktbearbeitung beinhalten, an das Rollenspiel herangeführt. Das „Baumstammspiel“ (vgl. Schwarzhans/Hauck/Redlich 2001: 46 f.) eignet sich hierfür besonders gut: Die Kinder tun sich zu zweit zusammen und bekommen einen „Baumstamm“ zugewiesen, an dessen Enden sie sich stellen. Der „Baumstamm“ wird durch zwei Klebestreifen auf dem Boden symbolisiert, die in einem Abstand von circa dreißig Zentimetern nebeneinander aufgeklebt werden. Nun bekommen die Kinder die Aufgabe, an das jeweils andere Ende des Stammes zu gelangen. Dieser darf dabei nicht verlassen werden. Im ersten Durchgang müssen sich die Kinder ohne Worte verständigen, danach dürfen sie sich absprechen. In der dritten Trainingseinheit drücken sich die Kinder über das Malen von Streitsituationen aus (vgl. Schwarzhans/Hauck/Redlich 2001: 49). Über die Bilder kann der Trainer die Situationen erfassen, in denen es Streit unter Kindern gibt: Streitsituationen werden gesammelt. Es empfiehlt sich dann, die im Buch vorgeschlagenen Konflikt-Rollenspiele mit den gemalten Konfliktsituationen der Kinder zu vergleichen und gegebenenfalls Angleichungen durch-
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Arbeit zitieren:
Lena Gennat, 2005, Konfliktbearbeitung in der Schule, München, GRIN Verlag GmbH
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