Inhaltsverzeichnis Seite 1
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 2
2 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit 3
3 Massenkommunikation 4
3.1 Geschichte 4
3.2 Masse 5
3.3 Kommunikation 5
3.4 Massenkommunikation 7
4 Prozess der Massenkommunikation 8
4.1 Der Kommunikator 8
4.2 Die Aussage 8
4.3 Das Medium 9
4.3.1 Primäre Medien 10
4.3.2 Sekundäre Medien 10
4.3.3 Tertiäre Medien 10
4.4 Der Rezipient 10
5 Das Feldschema nach Maletzke 11
6 Kritik am Modell 16
7 Die Neuen Medien 17
8 Schlussbetrachtung 19
9 Literaturverzeichnis 21
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1 Einleitung
Betrachtet man die heutige Gesellschaft, stellt man fest, dass sie sehr stark von den Massenmedien geprägt ist.
Die Massenkommunikation ist heute mehr als je zuvor marktwirtschaftlichen Interessen unterworfen. Der Grund dafür liegt beispielsweise in der Abhän- gigkeit der Medien, somit also auch der Kommunikatoren, von Einschalt- bzw. Konsumentenzahlen. Mit dieser Tatsache, d.h. dass die Gewinnerzie- lung am wichtigsten erscheint, verliert natürlich besonders das Fernsehen an einigen stellen an Seriosität. Heute spielt es in vielen Fernsehanstalten eine größere Rolle, Aussagen zu treffen, die Einschaltquoten bringen, als wahre Informationen und Produkte Walter Cronkite in einem Spiegel- Gespräch charakterisiert, wird das Medium Fernsehen heutzutage oft kriti- siert.
Um dieses Problem aufzugreifen werden die Massenkommunikations- theorien von Gerhard Maletzkes untersucht. Es stellt sich in diesem Zu- sammenhang die Frage, ob dieser Anspruch, d.h. die Leistung der Kom- munikation wie sie Maletzke sieht, überhaupt noch erfüllt wird, wenn man die zuvor erwähnten marktwirtschaftlichen Interessen betrachtet. Darüber hinaus spielt auch die Beachtung der Kommunikator- bzw. Rezipientenseite eine wichtige Rolle. Auf dem Hamburger Medienkongress weissagte 1999 der Leiter der Abteilung für Audiovisuelle Medien bei BMW, Johannes Schultz, dass schon in zehn Jahren kein Zuschauer mehr sehen müsse, was der Sender gerade ausstrahle. Denn er würde in der Lage sein, die
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Sendungen, die er sehen wolle, jederzeit abzurufen und somit sein Pro- gramm selbst zu gestalten. (Vgl. Spiegel spezial, 3/1999, S. 16) Abgesehen davon kann man vermuten, dass es nicht mehr all zu lange dauern wird, bis es zur Selbstverständlichkeit geworden ist, die Kameraperspektiven, z.B. bei einem Boxkampf, selbst einstellen zu kön- nen. Diese Möglichkeiten der Mediennutzung, insbesondere des Fernse- hens, beinhalten somit, dass das festgelegte Rollenbild von Kommunikator und Rezipient zusehend verwischt und sich auflöst. (Vgl. Höflich, J. R., 1996, S. 13f.)
2 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
In der nachfolgenden Arbeit wird das Thema Massenkommunikation unter- sucht. Ziel der Arbeit ist es die Bedeutung der Massenkommunikation zu verdeutlichen, wichtige Grundbegriffe der Massenkommunikation zu defi- nieren und ihre Funktionen und Ziele zu erläutern.
Die Arbeit ist in 8 Punkte aufgeteilt. Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte der Entstehung der Massenkommunikation, folgten erste be- griffliche Definitionen. Anschließend untersucht die Arbeit den Prozess der Massenkommunikation und es werden grundlegende Begriffe erläutert.
Zur Veranschaulichung des Prozesses der Massenkommunikation wird das Modell des Feldschemas von Maletzke herangezogen und erläutert. Im let- zen Teil der Arbeit wird auf die Neuen Medien in der Massenkommunikation eingegangen.
Massenkommunikation Seite 4
3 Massenkommunikation
3.1 Geschichte
Die Entstehung der Massenkommunikation war ein langer Prozess und er- folgte schrittweise.
Die erste medientechnische Entwicklung war die Laut-Schrift. Diese Wei- terentwicklung der Sprache machte es möglich die Kommunikationsinhalte zu speichern. Nun konnte auch mit Abwesenden oder Unbekannten Kom- munikationspartner Informationen mitgeteilt werden. (vgl. Hunziker, P, 1988, S. 5) Mitte des 15. Jahrhunderts wurde der Buchdruck erfunden und somit konnten „damit schriftlich fixierte Kommunikationsinhalte massenhaft hergestellt und verbreitet werden“ (Hunziker, P, 1988, S. 5)
Ab der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts kann man von Massenmedien und der Ansprache des Massenpublikums sprechen, da erst zu diesem Zeit- punkt ein großer Teil der Bevölkerung des Schreibens und Lesens mächtig war und auch dann erst durch die Presse massenhafte Auflagen von z. B. Zeitungen hergestellt wurden. Im 20. Jahrhundert breiteten sich die elektro- nischen Medien, wie z. B. das Radio, der Fernseher, der Film und das Kino aus. Für den Empfang der Informationen war nun ein technisches Gerät notwendig. Es folgte die Entwicklung der elektronischen Speichermedien wie z. B. Audio, Video und die Entwicklung des digitalem Radio und Fern- sehen. Ende der 90er Jahre breitete sich die computervermittelte Kommu- nikation sowie Multimedia aus. Die Teilnahme an dieser Kommunikation
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setzt allerdings eine immer noch kostenintensive technische Ausstattung
sowie die Fähigkeit voraus, diese Technik auch zu bedienen.
Folgende Tabelle soll einen kurzen Überblick Blick über die Entwicklung der modernen Medien. geben: (Daten nach BMWi 1995, S. 68)
1450 -- Buchdruck
1609 -- erste regelmäßig erscheinende Zeitung in Straßburg 1682 -- Zeitschrift 1829 -- Fotografie ("echte" Abbildungen) 1840 -- elektrischer Telegraf 1875 -- Telefon (Echtzeit-Kommunikation über eine Fernleitung) 1895 -- Film (Reproduktion und Produktion bewegter Bilder) 1897 -- drahtloser Telegraf 1920 -- Rundfunk 1950 -- Tonbandgerät 1954 -- Einführung des Schwarzweiß-Fernsehens in Deutschland (entwi- ckelt seit 1925) 1967 -- Farbfernsehen 1971 -- Satelliten-TV 1978 -- Video und Kabel 1980 -- Bildschirmtext, Personalcomputer 1982 -- Bildplattenspieler 1983 -- CD-Spieler 1990 -- Digitaler Mobilfunk 1992 -- WWW, CD-ROM 2000 -- "Multimedia"
3.2 Masse
Bei der Begriffsdefinition des Wortes „Masse“ ist zu beachten, dass kein
negativer Terminus gemeint ist. Vielmehr ist gemeint, dass in der Massen-
kommunikation die Aussagen über ein Medium vermittelt wird und sich an
Arbeit zitieren:
Jeannine Mursall, 2004, Massenkommunikation, München, GRIN Verlag GmbH
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