INHALTSVERZEICHNIS
1. EINFÜHRUNG. 2
2. ENTSTEHUNG DES BINNENMARKTES 3
2.1 DIE VERTRAGLICHE VERPFLICHTUNG 3
2.2 BINNENMARKT ALS UNUMSTRITTENES ZIEL. 3
3. MERKMALE DES BINNENMARKTES. 4
3.1 DIE 4 GRUNDFREIHEITEN. 4
3.1.1 Freier Warenverkehr (Art. 23-31 EG-Vertrag) 4
3.1.2 Freier Personenverkehr(Art. 39-48 EG-Vertrag) 5
3.1.3 Freier Dienstleistungsverkehr (Art. 49-55 EG-Vertrag) 5
3.1.4 Freier Kapitalverkehr (Art. 56-60 EG-Vertrag) 6
3.2 UNTERSCHEIDUNG DER BINNENMARKT-HARMONISIERUNGEN 6
3.2.1 Beseitigung der Grenzkontrollen 6
3.2.2 Technische Harmonisierung und Normung 7
3.2.3 Liberalisierung des öffentlichen Auftragswesens 7
3.2.4 Freizügigkeit 8
3.2.5 Beseitigung der technischen Schranken im
Dienstleistungssektor. 8
3.2.6 Liberalisierung des Kapitalverkehrs und des
Zahlungsverkehrs 9
3.2.7 Förderung der Kooperation von Unternehmen. 9
3.2.8 Beseitigung der Steuerschranken 10
4. ÖKONOMISCHE FOLGEN DES BINNENMARKTES. 11
5. FAZIT 11
1
1. Einführung
Ende der 50er Jahre kam es weltweit zu einem wirtschaftlichen Aufschwung. Um außereuropäisch konkurrenzfähig zu bleiben, wollte Europa als Gesamtheit auftreten. Aus dieser Grundidee entstand die Vision einen einheitlichen, europäischen Binnenmarkt zu schaffen.
Keiner wusste damals welche genauen Auswirkungen die Einführung des Europäischen Binnenmarktes haben würde. Es war nicht sicher, ob die Vorteile die man sich davon verspricht überhaupt eintreffen werden. Mit dieser Hausarbeit, die ich im Rahmen des Unterrichts von Herrn Professor Dr. Richard Müller angefertigt habe, möchte ich den Europäischen Binnenmarkt, den es seit dem 1.1.1993 gibt, näher erläutern. Vor allem möchte ich auf die Entstehung des Binnenmarktes eingehen sowie seine Merkmale aufzeigen. Zum Schluss gehe ich noch auf die ökonomischen Folgen ein bzw. was sich seit Einführung des Binnenmarktes verändert hat.
2
2. Entstehung des Binnenmarktes
Die Entstehung des europäischen Binnenmarkts begann mit Unterzeichung des Vertrages über die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft, der zum 1.1.1958 in Kraft trat. Dieser beinhaltete bereits das Ziel der Verwirklichung eines gemeinsamen Marktes mit freiem Waren-, Personen-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr bis Ende 1969 auf dem Gebiet der Mitgliedsstaaten Belgien,
Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und der Niederlande. 1
2.1 Die vertragliche Verpflichtung
Der Ministerrat der EG hat am 17., 18. und 28. Februar 1986 die Einheitliche Europäische Akte unterzeichnet. Diese reformierte die römischen Verträge und trat am 1. Juli 1987 in Kraft. Mit diesem Vertrag haben sich die 12 Mitgliedsstaaten (B, D, F, I, Lux, NL, DK, IRL, GB, GR, E, P) der Europäischen Gemeinschaft erstmals verpflichtet bis Ende 1992 einen einheitlichen
europäischen Binnenmarkt zu verwirklichen. 2
2.2 Binnenmarkt als unumstrittenes Ziel
Seit 1958 war der gemeinsame Binnenmarkt ein unbestrittenes Ziel der Europäischen Gemeinschaft. Zölle und mengenmäßige Beschränkungen zwischen den Mitgliedsstaaten wurden zuerst abgeschafft 3 . Gründungsziel der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft war neben der Agrarmarktordnung die Schaffung eines einheitlichen Europäischen Binnenmarktes. Dieser soll durch einen großen und transparenten Markt die Produktivität innerhalb der Gemeinschaft erhöhen, die Konkurrenzfähigkeit europäischer Produkte verbessern und den Wohlstand der Gemeinschaft heben.
1 Heidingsfelder, Ruth: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Institut für politische
Wissenschaft. Seminar „Der europäische Binnenmarkt“. Der Europäische Binnenmarkt
Geschichte Ergebnisse Versäumnisse
Quelle: www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/29273.html (Datum: 09.11.2005)
2 Bundesministerium für Wirtschaft: Der Europäische Binnenmarkt. Bonn 1994. Seite 9
3 Bundesministerium für Wirtschaft: Der Europäische Binnenmarkt. Bonn 1994. Seite 9
3
Arbeit zitieren:
Sven Holder, 2005, Der Europäische Binnenmarkt 1993, München, GRIN Verlag GmbH
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