Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis 3
Abbildungsverzeichnis 4
1 Einleitung 5
1.1 Problemstellung 5
1.2 Vorgehen 6
2 EU-Osterweiterung 7
2.1 Beitrittsgründe der Beitrittskandidaten und der EU 7
2.2 Kopenhagener Kriterien 8
2.3 Finanzielle Unterstützung der Beitrittsländer 9
2.4 Beitrittsverhandlungen und Ratifikation des Beitrittsvertrages 10
2.5 Ökonomischer Aspekt 12
3 Rumänien: ein Beitrittskandidat auf dem Weg zur EU 14
3.1 Vorstellung und die geostrategische Lage Rumäniens 14
3.2 Rumänien und die EU 16
4 Rumänien: die Beitrittskriterien 17
4.1 Allgemeine Betrachtung 17
4.2 Politische Kriterien 17
4.3 Wirtschaftliche Kriterien 18
4.4 Fähigkeit zur Übernahme der aus dem EU-Beitritt
resultierenden Verpflichtungen 19
4.5 Abschluss der Beitrittsverhandlungen 20
5 Fazit 21
Literatur - und Quellenverzeichnis 24
2
Abkürzungsverzeichnis
bzw. beziehungsweise d.h. das heißt EGV Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaften EU Europäische Union Mio. Millionen Mrd. Milliarden u.a. unter anderem UdSSR Die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken USA United States of America usw. und so weiter z.B. zum Beispiel
3
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Die neuen EU-Staaten/Beitrittskandidaten
Abbildung 2: Die geostrategische Lage Rumäniens
4
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
Nach dem Zusammenbruch der politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ordnung in Mittel- und Osteuropa und dem Zerfall der Sowjetunion entstand innerhalb der Europäischen Union, sowie innerhalb der mittel- und osteuropäischen Länder der Traum von einem vereinten Europa. Die bewegten Ereignisse in den mittel- und osteuropäischen Ländern zwischen 1989 und 1990 veränderten die politische Landkarte Europas; aus totalitären Regierungen entstanden über Nacht „junge“ Demokratien. Durch die Beendigung des Ost-West-Konfliktes und den Fall des „eisernen Vorhangs“ wurde ein neues Zeitalter eingeleitet. Staaten wie Ungarn, Rumänien, Polen usw., die früher unter dem Einfluss der kommunistischen Machtzentrale in Moskau standen, entdeckten ihre nationale und kulturelle Identität neu und bestimmen ihre Zukunft als souveräne Staaten. Diese Staaten stehen außerdem vor gemeinsamen Herausforderungen. Sie müssen in mehrfacher Hinsicht den Übergang gestalten. Von einer diktatorischen zu einer demokratischen und freiheitlichen Ordnung in der die Menschenrechte garantiert werden, von einer maroden Planwirtschaft zur sozialen Marktwirtschaft, von der Zwangsgemeinschaft der Ostblockstaaten,. COMECON 1 und Warschauer Pakt, zu nationaler Souveränität und neuen Kooperationsgemeinschaften.
Die Länder des ehemaligen „Ostblocks“ sind also nun dabei, die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Ordnung nach westlichem Vorbild umzubauen. Sie hoffen auf Unterstützung der westlichen Staaten und auf eine rasche Integration in die Strukturen der Europäischen Gemeinschaft.
1 COMECON, Abk. für engl. Council for Mutual Economic Aid, 1991 aufgelöst, Definition nach
dem neuen Universal Lexikon in Farbe (1995), S.160.
5
1.2 Vorgehen
In der vorliegenden Seminararbeit sollen die Voraussetzungen, Erwartungen, Bedenken und auch die Probleme der EU-Osterweiterung betrachtet werden. Nach einer kurzen Einleitung, Kapitel 1, werden im zweiten Kapitel die Gründe für die Osterweiterung, die Kopenhagener Beitrittskriterien von 1993 sowie die ökonomischen Aspekte und damit verbunden die Finanzierung der EU-Osterweiterung dargestellt.
Die nächsten zwei Kapitel sind für die Vorstellung eines Beitrittskandidaten reserviert. Hierbei werden die Fortschritte, insbesondere die Fortschritte im Wirtschaftssektor, die Fähigkeit zur Übernahme der aus dem EU-Beitritt resultierenden Verpflichtungen, aber auch die Probleme Rumäniens auf dem Weg zur EU behandelt.
Abgerundet wird diese Seminararbeit durch das Fazit.
6
2 Die EU-Osterweiterung
2.1 Beitrittsgründe der Beitrittskandidaten und der EU
Gründe für die neuen Beitrittskandidaten: Estland, Lettland, Litauen Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Zypern Ungarn, Rumänien, Bulgarien und auch Türkei und Kroatien, vor allem für die Staaten Ost- und Mitteleuropas, waren neben wirtschaftlichen Vorteilen auch ihre historischen und kulturellen Verbindungen zu den anderen Mitgliedern der Europäischen Union. Die Gebiete der Staaten des östlichen Mitteleuropas gehörten zu einem Großteil früher zum Deutschen Reich oder zur Donaumonarchie und haben eine größtenteils evangelische oder katholische Bevölkerung. Die Angst vor dem großen Nachbarn Russland war ebenfalls Triebfeder für diese Beitritte. 2 Nicht nur die Beitrittskandidaten, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Malta und der griechische Südteil der Insel Zypern (mittlerweile EU-Mitglieder seit dem 01.04.2004), Rumänien, Bulgarien, Türkei und Kroatien, sondern auch die Europäische Union ist an eine Erweiterung interessiert. Für die Aufnahme gibt es neben den wirtschaftlichen Gründen (die neuen Staaten sind für die alten Mitgliedsländer Absatzmärkte und verfügen über Bodenschätze) noch weitere Argumente. Die EU kann so ihre internationale Bedeutung ausbauen und mit den USA oder anderen Staaten wie der Volksrepublik China konkurrieren. Ein weiterer wichtiger Grund ist die Hoffnung, durch ein politisch vereintes Europa die Gefahr von Krieg für absehbare Zeit auszuschließen und eine dauerhafte Friedensordnung zu sichern. 3
Neben den aktuellen hier genannten Erweiterungsgründen, gibt es auch historische Gründe, die EU immer mehr zu erweitern.
2 vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/EU-Osterweiterung.
3 vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/EU-Erweiterung.
7
Arbeit zitieren:
Lorant Botizan, 2005, EU-Osterweiterung, Rumänien: Profil eines Beitrittskandidaten, München, GRIN Verlag GmbH
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