Inhaltsverzeichnis
1. Protokolle über die Unterrichtsbeobachtungen zum Leistungsverhalten 4
1.1 Ausführliches Protokoll zur Aufmerksamkeit und Konzentration 4
1.1.1 Planung Vorbereitung der Beobachtung 4
1.1.2 Operationalisierung 4
1.1.3 Protokoll Nr 1 5
1.1.4 Zusammenfassung 7
1.1.5 Methodenkritische Betrachtung 7
1.2 Ausführliches Protokoll zur Leistungsmotivation 8
1.2.1 Planung Vorbereitung der Beobachtung 8
1.2.2 Operationalisierung 8
1.2.3 Protokoll Nr 2 9
1.2.4 Zusammenfassung 10
1.2.5 Methodenkritische Betrachtung 10
1.3 Ausführliches Protokoll zum angemessenen Arbeits- und Leistungsverhalten 11
1.3.1 Planung Vorbereitung der Beobachtung 11
1.3.2 Operationalisierung 11
1.3.3 Protokoll Nr 3 12
1.3.4 Zusammenfassung 14
1.3.5 Methodenkritische Betrachtung 14
1.4 Ausführliches Protokoll zur Selbstständigkeit im Arbeitsverhalten 15
1.4.1 Planung Vorbereitung der Beobachtung 15
1.4.2 Operationalisierung 15
1.4.3 Protokoll Nr 4 16
1.4.4 Zusammenfassung 17
1.4.5 Methodenkritische Betrachtung 17
2. Protokolle über die Gelegenheitsbeobachtungen
18 NA
2.1 Protokoll über die Pausenbeobachtung vom 08.03.2005……………………..
18 NA
2.1.1 Situationsbeschreibung
18 NA
2.1.2 Interpretation Interpretation……………………………………………………………
18 NA
2.1.3 Offene Fragen
18 NA
2.2 Protokoll über die Pausenbeobachtung vom 10.03.2005………………….....
19 NA
2.2.1 Situationsbeschreibung
19 NA
2.2.2 Interpretation Interpretation…………………………………………………………….
19 NA
2.2.3 Offene Fragen 19
2.3 Protokoll über die Pausenbeobachtung vom 10 03 2005 20
2.3.1 Situationsbeschreibung 20
2 2 2
2.3.2 Interpretation……………………………………………………………. 20
2.3.3 Offene Fragen…………………………………………………………… 20
2.4 Zusammenfassung……………………………………………………………. 21 2.5 Methodenkritische Betrachtung……………………………………………… 21
3. Informationsgespräche mit den Lehrern………………………………….. 23
3.1 Informationsgespräch mit dem Klassenlehrer……………………………….. 3.1.1 Operationalisierung…………………………………………………….. 3.1.2 Verlauf des Gesprächs………………………………………………….. 3.1.3 Interpretation……………………………………………………………. 26 3.1.4 Offene Fragen…………………………………………………………… 27
3.2 Informationsgespräch mit dem Mathematiklehrer……………………………. 27
3.2.1 Operationalisierung……………………………………………………... 3.2.2 Fragestellungen…………………………………………………………. 3.2.3 Verlauf des Gesprächs………………………………………………….. 3.2.4 Interpretation……………………………………………………………. 29 3.2.5 Offene Fragen…………………………………………………………… 29
3.3 Informationsgespräch mit dem Sportlehrer…………………………………… 30 3.3.1 Operationalisierung……………………………………………………… 30 3.3.2 Fragestellungen………………………………………………………….. 30 3.3.3 Verlauf des Gesprächs…………………………………………………… 30 3.3.4 Interpretation…………………………………………………………….. 31 3.3.5 Offene Fragen……………………………………………………………. 31 3.4 Zusammenfassung……………………………………………………………… 31 3.5 Methodenkritische Betrachtung………………………………………………… 32
4. Die Exploration……………………………………………………………….. 33 4.1 Planung/ Ziele………………………………………………………………….. 33 4.2 Fragestellungen………………………………………………………………… 33 4.3 Das Gespräch mit dem Schüler……………………………………………….… 33 4.4 Methodenkritische Betrachtung der Befragungsmethode……………………… 36
5. Bewertung und Deutung/ Zentrierung der gewonnen Daten zum
Leistungsverhalten …………………………………………………………… 38 5.1 Beschreibung dominierender Verhaltensbesonderheiten………………………. 38 5.2 Zusammenhänge zwischen dem Leistungsverhalten
und psychischer Struktur……………………………………………………….. 42 5.3 Bisherige Entwicklungstendenzen und Prognose………………………………. 43
6. Schlussfolgerungen für eine pädagogische Entwicklung …………………… 43
des Schülers
3 3
1. Protokolle über die Unterrichtsbeobachtungen zum Leistungsverhalten
1.1 Ausführliches Protokoll zur Aufmerksamkeit und Konzentration
1.1.1 Planung/ Vorbereitung der Beobachtung
Aufmerksamkeit bezeichnet die auf die Beachtung eines Subjekts gerichtete Bewusstseinshaltung, durch die das Beobachtungsobjekt apperzipiert wird. Die Konzentration ist ein Ausrichten der Aufmerksamkeit auf Sachverhalte. Die Konzentration bedingt Spannung, Energie, Vitalität und Übung. Dagegen schränken Ermüdung, Sättigung, körperliche und seelische Mängel die Konzentrationsfähigkeit ein wie Interessenmangel.
Hier geht es darum, ob es dem Schüler gelingt, auch längerfristig bei der Sache zu bleiben, seine Aufmerksamkeit und seine Sinne auf bestimmte Ausschnitte zu zentrieren und wesentliche Inhalte abzuspeichern und abrufbereit zu halten. (Beurteilungshilfen für Lehrer)
1.1.2 Operationalisierung
Konzentration
1. Der Schüler gibt längere Darstellungen eines Sachverhalts korrekt wieder. 2. Im Schulalltag zeigt er, dass er wesentliche Vorgänge wahrnimmt. 3. Störungen von außen lenken ihn beim Arbeiten kaum ab. 4. Der Schüler reproduziert interessierende Sachverhalte auch noch nach sehr langer Zeit
korrekt.
5. Dem Schüler unterlaufen nur selten Flüchtigkeitsfehler. 6. Bei entsprechenden Gelegenheiten zeigt der Schüler, dass er scharf und genau
beobachtet.
7. Der Schüler ist nur selten „nicht bei der Sache.“
Aufmerksamkeit 1. Der Schüler fragt sehr viel. Mit seinen Fragen zeigt es, dass es überlegt hat. 2. Das Kind lässt sich bei schwierigen Aufgaben Zeit zum Nachdenken. 3. Es überlegt, bevor es auf eine Lehrerfrage antwortet. 4. Der Schüler arbeitet umsichtig, bemerkt Veränderungen in der Aufgabenstellung. 5. Der Schüler arbeitet flüchtig, planlos und ohne Nachzudenken.
4 4
1.1.3 Protokoll-Nr. 1
Datum: 08.03.2005
Beobachtungsschüler: XS
Klasse: 4
Stunde: 2.
Fach: Deutsch (Vertretung)
Thema: Geschichte lesen und Karte für den Muttertag basteln
Beobachtungsziel: Konzentration und Aufmerksamkeit
5
1.1.4 Zusammenfassung
XS lässt sich leicht von ihrer Nachbarin oder anderen ablenken. Dennoch behält sie im Unterricht den Überblick und weiß immer, was zu tun ist. Es sind immer nur kurze Momente, indem sie nicht aufmerksam ist. Sie bewältigt ihre Aufgaben immer mit Erfolg. Sie unterhält sich entspannt mit der Lehrerin, wobei die Initiative sogar manchmal von der Lehrerin ausgeht. Das gezeigte Verhalten könnte mit einer Unterforderung in Verbindung stehen. Ob dieses Verhalten mit einer Unterforderung zusammenhängt, werde ich in den nächsten Stunden beobachten und in den Gesprächen mit den Lehrern aufgreifen.
1.1.5 Methodenkritische Betrachtung
Die Beobachtung habe ich in Form eines Protokolls durchgeführt. Dabei habe ich kein Kategoriesystem verwendet, sondern in Stichpunkten oder Sätzen die Beobachtungen notiert. Ich finde diese Methode einfacher, als sich Codes zuerst einprägen zu müssen. Für einen routinierten Beobachter sind solche Systeme sicherlich von Vorteil. Ich finde es einfacher, dass, was ich gesehen habe, in Worte zu fassen. Ich legte mir vor der Stunde fest, welches Beobachtungsziel ich in der Stunde untersuchen wollte. Diese Vorgehensweise änderte ich danach ab, weil ich festgestellt hatte, dass nicht jede Stunde für das Ziel ideal ist. Im Folgenden legte ich mir 2 Beobachtungsziele fest und entschied mich nach etwa 10 Minuten für eines der beiden. Das Festhalten des Beobachteten in einem Protokoll barg natürlich auch einige Schwierigkeiten. Durch das Notieren gehen Momente verloren. Auch der Sichtwinkel auf den Beobachtungsschüler war nie ideal. Ich musste immer hinter der Klasse sitzen. XS saß in der ersten Reihe und ich konnte kaum die Mimik beobachten. Manchmal konnte ich XS auch nicht sehen und musste mich zur Seite drehen.
Es wäre sicherlich von Vorteil gewesen, die Unterrichtstunden auf Video aufzuzeichnen. Dann wäre einem nichts entgangen.
In bestimmten Situationen erkannte ich mich selbst in XS wieder. So konnte ich das Verhalten teilweise besser einordnen, aber es verleitet zu übereilten (Fehl-) Einschätzungen und Erwartungen. Ich habe versucht, nicht vorschnell zu entscheiden und meine Deutungen zu überprüfen.
7
1.2. Ausführliches systematisches Protokoll zur Leistungsmotivation
1.2.1 Planung/ Vorbereitung der Beobachtung
Der Begriff der Motivation ist aus dem Lateinischen abgeleitet, wo er "Bewegung auslösend" bedeutet, und gilt als allgemeine, umfassende Bezeichnung für Prozesse, die dem Verhalten Intensität, bestimmte Richtung und Ablaufform verleihen.
Leistungsmotivation ist das Bestreben, die eigene Tüchtigkeit in all jenen Bereichen zu steigern oder möglichst hoch zu halten, in denen man einen Gütemaßstab für verbindlich hält, und deren Ausführung deshalb gelingen oder misslingen kann. Komponenten der Anstrengungsbereitschaft, Reaktionsweisen auf Erfolg und Misserfolg und Interessen spielen eine wesentliche Rolle.
Hierbei geht es darum, ob ein Schüler versucht, von sich aus neue Dinge kennen zu lernen, sich in seinen Leistungen zu steigern, ob er sich begeistern lässt, sich selbst Anregungen gibt.
(Beurteilungshilfen für Lehrer)
1.2.2 Operationalisierung
1. Der Schüler versucht, seine Leistungen auf seinen Interessengebieten zu steigern. 2. Durch ein Misserfolgserlebnis lässt er sich nicht entmutigen und strengt sich
besonders an.
3. Der Schüler freut sich über Erfolge besonders, wenn er sich dafür angestrengt hat. 4. Er äußert sich zufrieden, wenn er etwas bisher nicht Geschafftes bewältigt hat. 5. Der Schüler bringt Beiträge in den Unterricht ein, die er sich außerhalb der Schule
angeeignet hat.
6. Dem Schüler macht es Spaß, neue Dinge kennen zu lernen und er fragt interessiert
nach.
7. Der Schüler schätzt seine Leistungsmöglichkeiten realistisch ein, d.h. er stellt weder
zu hohe noch zu niedrigere Forderungen an sich selbst.
8
Arbeit zitieren:
Steffani Westphal, 2005, Diagnostikpraktikum, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Analyse von Rechenschwierigkeiten und Erstellen eines Förderplanes am ...
Examensarbeit, 48 Seiten
Unterrichtseinheit: Förderung der Schreiberziehung - Perspektivisches ...
Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik
Unterrichtsentwurf, 10 Seiten
Unterrichtseinheit: Bewusster Umgang mit Fremdwörtern
Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft
Unterrichtsentwurf, 13 Seiten
Die Bedeutung des "Storytellings" und Möglichkeiten des Eins...
Englisch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft
Examensarbeit, 99 Seiten
Gewalt an Schulen als aktuelles Sozialisationsproblem
Soziologie - Kinder und Jugend
Seminararbeit, 24 Seiten
Praktikumsbericht: Planung und Durchführung einer Unterrichtsstunde: S...
Theologie - Religion als Schulfach
Unterrichtsentwurf, 17 Seiten
Gute Aufgaben im Mathematikunterricht der Grundschule
Studie zur Vorgehensweise von ...
Examensarbeit, 72 Seiten
Unterrichtseinheit: Bilderbuchbetrachtung "Die kleine Raupe Nimme...
Das Bilderbuch von Eric Carle ...
Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft
Unterrichtsentwurf, 16 Seiten
Rechenschwäche früh erkennen - Diagnostik und Förderung vor Schuleintr...
Examensarbeit, 172 Seiten
Einzelförderung einer Schülerin im 3. Schuljahr im Rahmen spezieller F...
Examensarbeit, 189 Seiten
5, 4, 3, 2, 1 und los! Konzept für einen Improtheaterkurs zur Verbesse...
Examensarbeit, 48 Seiten
Unterrichtseinheit: Eine Geisterwörter-Sammlung: Nach gemeinsamem Laut...
Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft
Unterrichtsentwurf, 15 Seiten
Verschärfung der Lage (1938 - 1941): Judengesetze, Zwangsquartierungen...
Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg
Unterrichtsentwurf, 14 Seiten
Steffani Westphal hat den Text Diagnostikpraktikum veröffentlicht
Steffani Westphal hat einen neuen Text hochgeladen
0 Kommentare