Inhaltsverzeichnis
Eidesstattliche Erklärung
Erl äuterungen
Abk ürzungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
1. Einleitung
2. Basisdaten von Frankreich
2.1 Frankreich auf einen Blick
2.2 Geographie
2.3 Klima
2.4 Bevölkerung
2.5. Soziokulturelle Faktoren
2.5.1. Gesundheitswesen
2.5.2. Sprachen
2.5.3. Bildungswesen
2.5.4. Religion
3. Politische und rechtliche Faktoren
3.1 Staatsform und Gewaltenteilung
3.2 Politisches System
4.1.1. Exekutive
4.1.2. Legislative
4.1.3. Judikative
4.1.4. Kommunalverwaltung
4.1.5. Politische Parteien
4.1.6. Militär
4. Wirtschaftpolitische Faktoren
4.1 Grundlinien der Wirtschaftspolitik
4.2 Wirtschaftliches Umfeld
4.2.1. Infrastruktur
4.2.2. Energiepolitik /Energieverfügbarkeit
4.2.3. Wissenschaft und Technologie
4.2.4. Bodenschätze
4.2.5 Fischerei
4.2.6 Tourismusbranche
4.2.7. Bankwesen und Versicherungen
4.2.8. Steuersystem
4.2.9. Landwirtschaft
4.2.10. Industrie
4.2.11. Dienstleistungen
4.2.12. Arbeitsmarkt
4.2.13. Inflation
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4.3 Aktuelle Wirtschaftslage
5. Außenhandel /Außenwirtschaft
6.Wirtschaftsbeziehungen Frankreich-Deutschland
7. Praxisbeispiel Siemens AG
8. Kritische Betrachtung von Perspektiven und Zukunft
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Begriffserläuterung
Abkürzung Bedeutung
BIP
bzw. ca. d.h. etc. et cetera €
EU frz. ggf. ha inkl.
km Mio. Millionen Mrd.
OECD PC % S.
SA sog. s.u. TGV Train a Grande Vitesse
z.B. 4
Abbildungsverzeichnis
Seite
Abbildung 1: Flagge Frankreichs
Abbildung 2: Landkarte Frankreich
Abbildung 3: Oberflächengestalt Frankreichs
Abbildung 4: Klimazonen Frankreichs
Abbildung 5: Anteil der Gesundheitsausgaben am BIP in
Abbildung 6: Tourismus weltweit
Abbildung 7: Touristenankünfte und -einnahmen in Frankreich
Abbildung 8: Steuerarten
Abbildung 9: Wirtschaftswachstum Frankreichs in (1997-2003)
Abbildung 10: Hoffen auf Belebung der Wirtschaft
Abbildung 11: Arbeitslosenquote in Frankreich (1997-2003)
Abbildung 12: Wochenarbeitsstunden im Ländervergleich
Abbildung 13: Frankreichs Inflation
Abbildung 14: Gesamtverschuldung Frankreichs
Abbildung 15: Wirtschaftsleistung Frankreichs
Abbildung 16: Ausfuhr 2003 nach Ländern bzw. Ländergruppen
Abbildung 17: Einfuhr 2003 nach Ländern bzw. Ländergruppen
Abbildung 18: Einfuhr nach Haupthandelsgütern
Abbildung 19: Ausfuhr 2003 nach Haupthandelsgütern
Abbildung 20: Bilateraler Handel
Abbildung 21: Deutsche Nettodirektinvestitionen
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1. Einleitung
Ziel dieser Hausarbeit ist die Erstellung einer Ländermarktanalyse des Landes Frankreich, anhand derer eine möglichst umfassende Einführung in die Landeskunde Frankreich geben werden soll.
Die Ländermarktanalyse soll den Markt Frankreich mit seinen Eigenheiten, Vor- und Nachteilen vorstellen, um so die wirtschaftliche Attraktivität dieses Landes zu untersuchen. Es soll die aktuelle Marktstruktur festgestellt werden.
Etwas schwierig war bei dieser Hausarbeit, dass es über Frankreich eine Fülle von Informationen gab, die oft nicht übereinstimmten bzw. sich widersprachen. Neben den Basis- und den Wirtschaftsdaten liegt der Schwerpunkt dieser Arbeit auf der Darstellung der außenwirtschaftlichen Aktivitäten dieses Landes.
Anhand der Siemens SA soll ein Beispiel für ein deutsches Unternehmen mit Produktionsstandort in Frankreich gegeben werden.
Abschließend werden die Chancen und Risiken sowie die aktuellen Perspektiven für Frankreich und seine Wirtschaft diese Ländermarktanalyse abrunden.
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2. Basisdaten von Franreich
2.1 Frankreich auf einen Blick
Abbildung 1: Flagge Frankreichs
Frankreich:
Das Land
Ländername: Französische Republik Kontinent: Europa Lage: Europäische Westküste Fläche: 551.500 km² (Festland)
Staat
Staatspräsident: Jacques Chirac Ministerpräsident / Regierungschef: Jean-Pierre Raffarin Hauptstadt: Paris Währung: 1 Euro = 100 Cent Internationales Kennzeichen: F Nationalfeiertag: 4. Juli (Tag des Sturms auf die Bastille im Jahre 1789)
1 Vgl. http://images.google.de/farnkreich+Flagge (vom 06.08.2004)
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Menschen Bevölkerung: 61,4 Mio. Einwohner Amtssprache: Französisch Altersstruktur 0-14J.:18,5 %, 15-64 J.:65,2 % über 65 J.:16,3 % Lebenserwartung Frauen: 83,14 Jahre, Männer: 75,17 Jahre 0,35 % (2002) 2 Bevölkerungswachstum
2.2 Geographie
Frankreich liegt in der Mitte Westeuropas und grenzt an sieben Nachbarländer an. Frankreich grenzt an Belgien, Luxemburg im Nordosten, Deutschland und die Schweiz im Osten, Italien im Südosten, Spanien und Andorra im Südwesten. Das französische Staatsgebiet bildet ein Sechseck, dessen Schenkel etwa 1 000 km lang sind.
Mit einer Fläche von 551.500 km² gehört es weltweit zu den Ländern mittlerer Größe aber zu dem größten Land Europas vor Spanien, Deutschland und Schweden.
Wichtige Verkehrsadern sind die vier großen Flüsse Frankreichs, die Loire , die Seine , die Garonne und die Rhone sowie der Rhein, der die Grenze zwischen Frankreich und Deutschland bildet. 3
2 Vgl. www.internationale -Kooperation.de (vom 11.08.2004)
3 Vgl. Microsoft ® Encarta ® Enzyklopädie 2003. © 1993-2002 Microsoft Corporation
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Abbildung 2: Landkarte Frankreich
Die Oberflächengestalt Frankreichs ist sehr vielfältig. Etwa 2/3 der Gesamtfläche ist flaches bis hügeliges Land mit fruchtbaren Böden. Zu den wichtigsten Gebirgszügen zählen die Ardennen im Norden, die Vogesen im Osten, das Armorikanische Massiv im Nordwesten, das Zentralmassiv im Landesinneren, das Juragebirge und die Alpen im Südosten sowie die Pyrenäen im Süden. In den Alpen befindet sich der höchste Berg des Landes, der Mont Blanc mit 4.807 m. Die Massive umschließen die größte geologische Einheit des Landes, das Pariser Becken. Diese Beckenlandschaft wird von den Flüssen Garonne, Seine und Loire bewässert, längster Fluss Frankreichs ist jedoch die Rhone in den Alpen. 5
4 Vgl. http://landkarten.laenderservice.de
5 Vgl. Ministere des Affaires etrangeres (1998) Frankreich.
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Abbildung 3: Oberflächengestalt Frankreichs
2.3 Klima
Es bestehen große klimatische Unterschiede zwischen den Küsten Frankreichs und dem Landesinneren, zwischen dem Norden und dem Süden. Man kann zwischen drei Klimazonen unterscheiden:
• Seeklima
• Mittelmeerklima
• Kontinentales Klima
6 Vgl. http://www.frankreich-experte.de/fr/2/21.html
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Abbildung 4: Klimazonen Frankreichs
Quelle: eigene Erstellung, in Anlehnung Ministere des Affaires etrangeres (1998) Frankreich.
Frankreich lässt sich in drei Klimabereiche einteilen. In den flachen meeresnahen Landesteilen des Westens und Nordens herrscht ein gemäßigtes maritimes Kontinentales Klima mit geringen jahreszeitlichen
Temperaturunterschieden und Niederschlägen zu allen Jahreszeiten. Aufgrund des Golfstroms ist der Winter in der Bretagne so mild wie an der Mittelmeerküste. Landeinwärts wird das Klima kontinentaler, in Zentralfrankreich nehmen die Niederschläge zunächst ab. An den Gebirgen im Osten werden die Luftmassen dann allerdings zum Aufsteigen gezwungen, was dort ein Abregnen verursacht. Im Süden werden die Klimaverhältnisse vom Mittelmeer her bestimmt: milde Winter, trocken-heiße Sommer, jedoch mit starken Niederschlägen, meistens als Gewitterschauer, sind die Folge.
Das Klima steht oft unter dem Einfluss des Westwinds, der das Klima der Küstengebiete und des Binnenlandes durch feuchtwarme Luftmassen beeinflusst. Jedoch im Winter kann durch kontinentale Hochdruckgebiete ein kalter Wind, insbesondere aus dem Nordosten kommen. Im Westen herrscht Seeklima. Es zeichnet sich durch regelmäßige und ausgiebige Niederschläge aus, die von atlantischen Tiefs herübergedrückt
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werden. Dieses Klima bringt milde Winter und frische Sommer mit sich. Das Wetter ist wechselhaft, Regen, Wolken, Sonne wechseln sich ab. Im Landesinneren nimmt der Einfluss des atlantischen Ozeans ab. In Lothringen und Elsaß bestimmt der kontinentale Einfluss stärker, mit heißem gewitterreichen Sommer und kaltem Winter.
Mittelmeerklima herrscht im Südosten des Landes sowie in Korsika vor. Es ist geprägt durch einen wolkenlosen Himmel, einen heißen und trockenen Sommer sowie einen milden Winter. Oft mehr als 2500 Stunden im Jahr beträgt die Sonnenscheindauer. Dieses Mittelmeerklima ist sehr gut geeignet für den Wein- und Obstanbau sowie den sommerlichen Tourismus. 7
2.4 Bevölkerung
In Frankreich leben heute (Januar 2004) 61,4 Millionen Einwohner. 8 Darunter sind ca. 4 Millionen Ausländer. Von den Franzosen leben 1,5 Millionen im Ausland.
Die meisten in Frankreich lebenden Ausländer sind:
• Portugiesen
• Algerier
• Marokkaner
• Italiener
• Spanier
Die Regionen mit dem größten Ausländeranteil sind:
• Il-de-France
• Rhone-Alpes
• Provence-Alpes-Cote-d’Azur
7 Vgl. Frankreich: Ministere des Affaires etrangeres
8 Vgl. http://www.spiegel.de/Jahrbuch/0,1518,FRA,00html
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Nach der Bevölkerungsdichte beurteilt gehört Frankreich mit 107 Einwohnern pro km² zu den durchschnittlich bevölkerten Ländern Europas. Am höchsten ist die Bevölkerungsdichte in den großen Industriegebieten und Städten in den Regionen Il-de-France, Nord-Pas-de-Calais und Rhone-Alpes. Das größte Ballungsgebiet liegt in Paris. Hier leben über 20 % der Landesbevölkerung. Andere wichtige Agglomerationen sind mit über 1 Million Einwohnern die Städte Lille, Lyon und Marseille.
Die gesamte Erwerbsbevölkerung (Beschäftigten, Arbeitslosen und Frührentner) betrug im Jahre 2004 (Februar) 26,6 Millionen Personen. Das entspricht ca. 45 % der Gesamtbevölkerung. Aufgrund der geburtenstarken Jahrgänge, der Zuwanderung und der vermehrten Berufstätigkeit von Frauen ist die Zahl der Erwerbspersonen in den letzten 40 Jahren stark angestiegen. So hat sich die Zahl der der Erwerbstätigen Frauen in der Zeit verdoppelt und macht heute 47 % der Erwerbsbevölkerung Frankreichs aus. Die Arbeitsplätze der Landwirtschaft werden immer weniger und machen heute 5, 9 % der Erwerbsbevölkerung aus. Im Jahr 1954 waren es noch 30 % der Erwerbsbevölkerung.
Auch der Anteil der Industriewirtschaft ist seit 20 Jahren rückläufig. Dieser Wirtschaftszweig beschäftigte Anfang der 70er Jahre 38 % der Erwerbsbevölkerung, heute sind es nur noch 29,6 %.
Das Bevölkerungswachstum wurde geringer, aber die Bevölkerungszahl nahm, besonders aufgrund der steigenden Lebenserwartung, ständig zu. Verantwortlich für die steigende Lebenserwartung waren vor allem die verbesserten Lebensbedingungen und die medizinische Versorgung. Die Lebenserwartung liegt bei den Frauen bei 82 und bei den Männern bei 74 Jahren. Im Jahre 2003 kamen auf 792.600 Geburten 560.300 Sterbefälle, was einem Überschuss von 232.300 Personen entspricht. Im Jahr 2003 wurden 280.300 Ehen geschlossen, das sind 2,1 % weniger als im Vorjahr. Die Kindersterblichkeitsrate beträgt 4,2 pro Tausend.
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Arbeit zitieren:
Dipl.-Kaufmann Nelson Fernandez, 2004, Ländermarktanalyse: "Frankreich", München, GRIN Verlag GmbH
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Einbetten
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