Inhaltsverzeichnis
1 E i n l e i t u n g 1
2. Theorie nach Wierzbicka 2
2.1. Grundlagen der Semantik 2
2.2. Strukturelle Semantik 3
2.3. Einführung in die NSM - Theorie 4
2.4 Semantische Primitiva 5
2.5. Lexikalische Universalien 6
3. Zusammenfassung 11
4. Literaturverzeichnis 14
1. Einleitung
1 Vgl. Wierzbicka.1972. Semantic Primitives. Frankfurt/Main
2 Vgl. Wierzbicka.1980. Lingua Mentalis: The Semantics of Natural Language. Sydney. Academic Press
3 Vgl. Wierzbicka.1996. Semantics. Primes and Universals. Oxford University Press, Oxford / New York
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Um den Einstieg in die von ihr entwickelten Metasprache zu vereinfachen, möchte ich mit einigen semantischen Grundlagen beginnen. Dieser Begriff leitet sich aus dem griechischen Wort semantikos ab, was bedeutet zum Zeichen gehörend, bezeichnend, weshalb man unter Semantik auch allgemein die Lehre von der Bedeutung sprachlicher Zeichen versteht. Untersuchungsgegenstand dieser Teildisziplin der Linguistik, sind sprachliche Ausdrücke wie Wörter, Wortgruppen und Sätze. Im Mittelpunkt des Interesses stehen die Bedeutungen einzelner sprachlicher Ausdrücke, die Relationen zwischen einzelnen Ausdrücken, die Bedeutung ganzer Sätze sowie die Relation zwischen sprachlichen Ausdrücken und der außersprachlichen Wirklichkeit. Der philosophische Ansatz der Semantik beschäftigt sich mit dem Verhalten, welches mit dem Prozess ‚etwas meinen verbunden ist, wohingegen der linguistische Ansatz die semantischen Komponenten bzw. Merkmale sowie ihre Beziehung
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zueinander als Elemente des sprachlichen Systems untersucht. Die Semantik widmet sich demzufolge zwei Aufgaben, zum Einen der Beschreibung von Bedeutungen, der Frage welches ‚signifié einem bestimmten ‚signifiant zukommt; zum Anderen der Beschreibung von Bedeutungsbeziehungen, wo unter anderem verschiedenartige Beziehungen zwischen den Bedeutungen sprachlicher Ausdrücke heraus gearbeitet werden. Das bedeutet, es wird sowohl die signifié - signifiant - Realation analysiert, als auch der signifié unter dem besonderen Aspekt der paradigmatischen signifié - signifié - Relation. Die Semantik unterscheidet zwischen verschiedenen, aufeinander aufbauenden Ebenen: Die lexikalische Semantik beschäftigt sich mit der Bedeutung von Wörtern wie auch der inneren Strukturierung des Wortschatzes insgesamt (siehe beispielsweise Synonym, Antonym). Die Satzsemantik untersucht, wie aus der Bedeutung einzelner Wörter durch ein festes Inventar an Verknüpfungsregeln die Bedeutung von größeren syntaktischen Einheiten (Phrasen) und ganzen Sätzen hervorgeht. Die Interpretation eines Satzes muss dabei auf einer Analyse seiner syntaktischen Struktur aufgebaut werden. Die Textsemantik konzentriert sich auf die Analyse der Kombination von Sätzen als reeller oder hypothetischer Sachverhalte zu Erzählungs-, Beschreibungs- oder Argumentationszusammenhängen. Die Diskurssemantik arbeitet auf der Ebene von Texten verschiedener Personen, die miteinander in Beziehung stehen (Diskussion, Unterhaltung, Lehrveranstaltung, Stammtisch). 4
2.2. Strukturalistische Semantik
Die strukturalistische Semantik untersucht Wortbedeutungen im System einer Einzelsprache. Die Bedeutung eines Wortes ergibt sich aus den Relationen zu anderen Wörtern. Primär geht es um die Struktur des Wortschatzes sowie Inhalte und Beziehungen von Wortfeldern.
4 Vgl. Lyons.1995. Linguistic Semantics: An Introduction. Cambridge: Cambridge University Press
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Arbeit zitieren:
René Smickt, 2005, Semantische Primitiva nach Anna Wierzbicka, München, GRIN Verlag GmbH
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