Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis III
1. Einleitung 1
2. Der Leitgedanke 2
3. ECR-Strategien 4
3.1 Efficient Replenishment 5
3.2 Efficient Assortment 10
3.3 Efficient Promotion 15
3.4 Efficient Product Introduction 19
4. Abschließende Betrachtung 23
Literaturverzeichnis IV
Ehrenwörtliche Erklärung VII
Abbildungsverzeichnis
Abb 1 Der Leitgedanke 2
Abb 2 Von Push zu Pull 3
Abb 3 Basisstrategien 4
Abb 4 Supply Side Efficient Replenishment 5
Abb 5 Out-of Stock-Problematik 6
Abb 6 Electronic Data Interchange 7
Abb 7 Efficient Replenishment Austauschbeziehungen 8
Abb 8 Demand Side 10
Abb 9 Efficient Assortment als 7 stufiger Category Management Prozess 12
Abb 10 Demand Side Efficient Promotion 15
Abb 11 Demand Side Efficient Promotion 18
Abb 12 Demand Side Efficient Product Introduction 20
Abb 13 Zusammenfassung 23
1
1. Einleitung
Efficient Consumer Response (ECR) heißt wörtlich übersetzt „effiziente Antwort auf die Kundennachfrage“. 1 Es handelt sich hierbei um einen ganzheitlichen Managementansatz, der auf die Zusammenarbeit zwischen Handel und Industrie abzielt. 2
ECR ist durch die immer geringer werdenden Margen, den steigenden Konkurrenzdruck
und die Ineffizienz der US-amerikanischen Handels-Distribution Anfang der 90er Jahre entstanden. 3 Der eigentliche ECR-Begriff wurde erstmals 1993 in den USA von der Unter- nehmensberatung Kurt Salmon Associates im Zuge der Auswertung verschiedener Erfah- rungsberichte des Handels eingeführt. 4
Ziel dieser Hausarbeit ist, Ihnen ECR in seinen Grundzügen vorzustellen und Sie damit anzuregen, seine Einführung auch in Ihrem Unternehmen zu erwägen.
1 Vgl. Von der Heydt A. (1999), S.1.
2 Vgl. o. V. (o. J.), S.111.
3 Vgl. Ehrl A. (1997), S.4.
4 Vgl. Laurent, M. (1996), S.199.
2
2. Der Leitgedanke
Abb. 1: Der Leitgedanke
Quelle: In Anlehnung an: Corsten, D.; Pötzl, J. (2002), S.209 Ziel ist es, Wertschöpfungsketten so zu gestalten, dass dem Verbraucher ein Optimum an Qualität, Service und Produktvielfalt zu einem vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis geboten wird. Es gilt, durch kooperatives Denken und Handeln auf Seiten von Industrie und Handel suboptimale Einzellösungen einzelner Glieder der Wertschöpfungskette in ein un- ternehmensübergreifendes Gesamtoptimum zu transformieren. 5 Noch vor einigen Jahren standen sich Handel und Industrie oft rivalisierend gegenüber, Motto: „mein Gewinn ist dein Verlust“. ECR hingegen fordert eine konstruktive Zusammenarbeit der Handelspart- ner. 6
5 Vgl. Corsten D., Pötzl J. (2002), S. 7.
6 Vgl. Von der Heydt A. (1999), S.4.
3
Abb. 2: Von Push zu Pull
Quelle: In Anlehnung an: Corsten, D.; Pötzl, J. (2002), S.10 „Aus einer ‚Push the Retailer’- wird eine ‚Be pulled by the Consumer’-Situation“. 7 Durch solche partnerschaftliche Zusammenarbeit lassen sich Rationalisierungs- und Optimierungs- potentiale im Bereich von Marketing, Einkauf, Verkauf, Logistik und Informationstechno- logie realisieren. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der ständigen Prozessoptimierung in der Zusammenarbeit zwischen Händlern und Herstellern, getragen von der Erkenntnis, dass in Zukunft nicht mehr Unternehmen, sondern vielmehr Wertschöpfungsketten konkurrie- ren. 8
7 Corsten D., Pötzl J. (2002), S.9.
8 Vgl.Ebenda, S.7f.
4
3. ECR-Strategien
Abb. 3: Basisstrategien
Quelle: In Anlehnung an: Von der Heydt, A. (1998), S.73.
ECR setzt sich aus vier Basisstrategien zusammen: Efficient Replenishment / Assortment /
Promotion und Product Introduction. 9 Diese werden zu zwei Teilbereichen gruppiert, dem der Warenversorgung – die sog. Supply-Side bzw. das Efficient Replenishment – und dem der Nachfrage – die sog. Demand-Side, worunter die drei übrigen Themengebiete fallen. 10
9 Vgl. Ehrl A. (1997), S.128.
10 Vgl. Seifert, Dirk (2001), S.51.
5
3.1 Efficient Replenishment
Abb. 4: Supply Side – Efficient Replenishment
Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an den folgenden Text.
Ziel des Efficient Replenishment (effiziente Warenversorgung) ist, mittels einer durchdach- ten Vernetzung von Handel und Industrie die Warenversorgung zu optimieren. Durch die Kooperation der Partner wird ein Prozess der kontinuierlichen Warennachlieferung einge- führt. Das Efficient Replenishment beruht hier im Wesentlichen auf dem Just-in-Time- Prinzip. 11 Vor der Einführung von Efficient Replenishment kaufte der Handel bei besonde- ren Rabatten meist hohe Bestände bzw. Vorräte ein und deckte damit den Bedarf von Wo- chen. 12 Warennachlieferung im Sinne des Efficient Replenishment hingegen orientiert sich an aktuellen Abverkäufen bzw. der prognostizierten Nachfrage. Die Güter werden synchron zur Nachfrage produziert und distribuiert. 13 Ansatzpunkt ist hier, die Kosten der Lagerung und Kapitalbindung zu minimieren und die Logistikketten optimal auszulasten. Dabei gilt es
11 Vgl. Laurent, M. (1996), S.78.
12 Vgl. Seifert, Dirk (2001), S.115f.
13 Vgl. Updike, D. (1997), S.35.
Arbeit zitieren:
Louis Milse, 2005, Efficient Consumer Response, München, GRIN Verlag GmbH
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