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Einleitung 1
1 Xenolekt 2
1.1 Theorien über die Struktur von Xenolekten 3
1.2 Merkmale xenolektaler Veränderungen 4
1.2.1 Merkmale der Veränderungsstufen 6
1.3 Textbeispiel Waschmaschinenkauf 8
2 Literaturverzeichnis 10
Einleitung
Die Grundfrage der Kontaktlinguistik bezieht sich auf die Möglichkeiten einer Verständigung bei einer Konfrontation von Sprechern unterschiedlicher Sprachen. Dabei ist die partielle Verständigung differenziert von der Frage nach der Übersetzbarkeit von Sprache zu sehen, da es jenseits einer expliziten Übersetzung Wege des situationsbezogenen, anschauungs- und gefühlsbezogenen Verstehens gibt, welches nicht über Verbalisierungen in der eigenen Sprache vermittelt sein muss. Als Xenolekt bezeichnet wird dabei die Art und Weise des Sprechens, die bei einem kommunikativen Kontakt zwischen Muttersprachler und Nicht-Muttersprachler auftritt und zu beobachten ist.
Innerhalb der Forschung herrscht jedoch noch keine Klarheit über ein gesichertes Fundament struktureller Eigenschaften der als „Register“ eingestuften Sprechweise von Xenolektsprechern und so haben heute noch Fergusons (1971) Defizienzbeschreibungen Gültigkeit. Der foreigner talk lässt sich demnach anhand der durch Reduktionen gekennzeichneten Abweichungen gegenüber der standardsprachlichen vorgegebenen Normen beschreiben.
Im Rahmen dieser Arbeit wird nach einer vorangestellten Darstellung und Erläuterung der inhaltlichen Grundlagen einer Kommunikationsgestaltung anhand der Konversationsmaximen, im weiteren auf spezifische Kommunikationssituationen zwischen Muttersprachlern und Nicht-Muttersprachlern (Xenolekt) eingegangen. Exemplarisch wird die eigene Grammatikalität des Xenolekts in ausgewählten Beispielen dargestellt und abschließend auf eine weitere Form der Sprache im Kontakt eingegangen, dem Babylekt.
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1 Xenolekt
Während des sprachlichen Kontakts zwischen einem Sprecher und einem Ausländer muss, um eine Verständigung sichern zu können, eine vorliegende Sprachbarriere resultierend aus unterschiedlichen Muttersprachen überwunden werden. Dabei sind unterschiedliche Möglichkeiten der Fortführung des sprachlichen Kontakt möglich. Die Gesprächspartner können in die Muttersprache des Adressaten oder eine andere Verkehrssprache wechseln. Eine weitere mögliche Form der Kommunikation kann zudem im Versuch liegen, sich in beschränktem Rahmen non- verbal zu verständigen, oder aber die Gesprächsteilnehmer können Veränderungen in ihrer eigenen Sprechweise vornehmen, die das Verstehen vermeintlich vereinfachen. Im Folgenden steht die letztere Möglichkeit der Umsetzung und Sicherung der Kommunikation im Mittelpunkt der Betrachtung und Untersuchung. Es geht hierbei um die Möglichkeit der Veränderung der Sprache, der strukturellen Vereinfachung im Bereich Syntax, Semantik und Phonologie, welche auch als Xenolekt betitelt wird.
Der Xenolekt tritt während der Kommunikation zwischen einem Nicht-Muttersprachler und einem Muttersprachler auf. Hierbei wird das „normale“ Sprachverhalten in der Art und Weise verändert, dass eine Verständigung möglich ist und die Sprachbarriere überwunden werden kann.
Der Xenolekt oder auch foreigner talk 1 lässt sich im Deutschen in den Abweichungen zu standardsprachlichen Normen beschreiben, auffällig ist hierbei die Reduktion vorgegebener Normen: 2 ⇒ Auslassungen insbesondere von Kopula, Artikel und anderen grammatischen Kategorien ⇒ „Verkürzungen“ der Syntax, d. h. vor allem Vermeidung von Nebensätzen, aber auch von komplexen Hauptsätzen ⇒ Morphologische Generalisierungen, besonders durch den Ausfall der Flexion ⇒ Reduktion des Lexikons auf ein relativ beschränktes Inventar
1 Vgl. Roche 1989, S. 10.
2
Roche 1989, S. 3 f.
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Arbeit zitieren:
Sandra Kaske, 2002, Xenolekt - Sprache im Kontakt, München, GRIN Verlag GmbH
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Emilia Pardo Bazán - Los Pazos de Ulloa
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