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Kurzer Blick in die heutige Medienwelt. Zahlreiche Filme haben den Tod, oder besser gesagt das Leben nach dem Tod als Thema. Sei es nun als einziges Thema, wie zum Beispiel in „Flatliner- Heute ist ein schöner Tag zu sterben“, oder als kurzen Ausschnitt, wie des öfteren in amerikanischen Serien, zum Beispiel in „Ein Hauch von Himmel“. Angestrebt wird, dem Zuschauer einen Blick ins „Leben nach dem Tod“ zu gewähren. Sei es in Begleitung von Engeln oder als Medizinstudenten, die sich selbst in Experimenten zum Herztod bringen, um sich der Frage zu widmen, was nach dem „Tod“ kommt, oder besser wohin der Mensch nach dem Tod kommt. Aufgegriffen werden immer wieder Elemente aus der professionellen Todesnäheforschung, wie sie unter anderem von Dr. med. Raymond A. Moody betrieben wird.
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1983 bis 1985 war er in der forensischen Psychiatrie Bild 1 des Central State Hospitals in Georgia tätig. Danach lies er sich in seinem Heimatstaat als Psychiater nieder. Außerdem lehrt er als Associate Professor of Psychology am West Georgia College in Carrolllton.
Während seines Studiums nahm Moody an einer Veranstaltung teil, in der Todesnäheerlebnisse zum Thema gemacht wurden. Moody vergas dies anschließend, stieß jedoch Jahre später wieder darauf und machte sich daran, Menschen ausfindig zu machen und zu interviewen, die ein solches Erlebnis hatten.
1975 erschien sein Buch “Life After Life: The Investigation of Phenomenon – Survival of Bodily Death” (Deutscher Titel: “Leben nach dem Tod”), 1988 „The Light Beyond. New Explorations by the Author of
Die Ergebnisse aus diesen Büchern werden im folgenden näher dargestellt.
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Während einer fünfjährigen Untersuchung machte Dr. Moody circa 150 Fälle aus, in denen ein Mensch, der klinisch tot gewesen war, dann jedoch weitergelebt hat, von einem Leben jenseits der Grenze erzählte. Diese Fälle wurden interviewt und auf gleiche Elemente hin untersucht. Insgesamt lassen sich 9 dieser Elemente benennen, jedoch sind diese in Moodie`s erstem Buch noch weiter unterschieden. Von den folgenden Elementen kommen pro Bericht Häufungen zusammen, jedoch niemals alle während einem „Sterbeerlebnis“.
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Wenn ein Mensch seinen Körper verlässt, dann ist ihm in dieser Situation oftmals nicht bewusst, dass er dem Tod nahe ist. Er betrachtet sich selbst und fühlt sich dadurch verwirrt oder ängstlich. Oftmals versucht er dann, mit den ihn umgebenden Menschen zu kommunizieren, etwa mit den Ärzten oder Schwestern, oder auf sich aufmerksam zu machen, was jedoch in diesem Zustand nicht möglich ist.
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1 Raymond A. Moody, Das Licht von drüben, Reinbek, 2002, Rowolth Taschenbuch Verlag GmbH, S. 23 2 Ibid. S. 25
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Sehr oft verlässt der Geist eines Menschen seinen stofflichen Körper, wenn er die Todesnachricht vernimmt, sei es von einem Arzt, oder dass er selbst feststellt, dass er dem Tod nahe ist. Er nimmt dann in einer Art „VSLULWXHOOH>P@ .|USHU³ 4 , der eine andere Zusammensetzung besitzt als der bisherige
stoffliche Körper, einen erhöhten Zuschauerplatz im Raum, oder in der Nähe seines stofflichen Körpers ein.
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Wenn der Betroffene wahrgenommen hat, dass er dem Tod nahe ist und seinen Körper verlassen hat, kommt er in einen dunklen Raum oder Tunnel. Er „EHZHJ>W@VLFKGXUFKGLHVHQGXQNOHQ5DXPELV>HU@DQVHLQHP(QGHLQHLQ VWUDKOHQGKHOOHV/LFKWHLQWU>LWW@³ 6 „'HU %HWURIIHQH EHZHJW VLFK >DOVR@ GXUFK HLQHQ 9HUELQGXQJVJDQJ DXI HLQ VWUDKOHQGHV/LFKW]X“ 7
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Nach dem Tunnel erfolgt ein Treffen auf Lichtwesen, die selbst lichtdurchflutet sind und Liebe ausstrahlen. Dieses Licht ist heller, aber weniger aggressiv als auf der Erde bekanntes Licht. Hier werden auch bereits verstorbene Angehörige und Freunde getroffen, die die gleiche körperliche Gestalt besitzen, wie der „Sterbende“ selbst. Von hier gibt es auch Berichte von „ZXQGHUVFK|QH>Q@OlQGOLFKH>Q@6]HQHQ“ 9 .
3 Ibid. S. 25
4 Ibid. S. 26 5 Ibid. S. 26 6 Ibid.
7 Ibid. S. 27 8 Ibid.
9 Ibid. S. 28
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¦ ¥ „1DFK GHP =XVDPPHQWUHIIHQ PLW PHKUHUHQ OLFKWGXUFKIOXWHWHQ :HVHQ EHJHJQHW GLH 3HUVRQ JHZ|KQOLFK HLQHP K|KHUHQ /LFKWZHVHQ³ 11 Hierbei handelt es sich um „MHPDQG +RFKKHLOLJHV“ 12 , grenzenlose Liebe und
Verständnis ausstrahlend. Von diesem Wesen wird dem „Sterbenden“ meist mitgeteilt, dass er in seinen stofflichen Körper, in das Leben vor dem Tod zurückkehren muss.
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¦ ¢ „(LQHV 0HQVFKHQ JDQ]HV /HEHQ LVWGDLP 1X“ 14 , wenn der „Sterbende“ sein
ganzes Leben als Rückblick anstelle seiner Umgebung wahrnimmt. Seine Handlungen und deren Folgen werden ihm aufgezeigt. Er fühlt die negativen Folgen, aber auch Glück und Freude bei liebevollen Handlungen.
Ä5DVFKHU$XIVWLHJ]XP+LPPHO³ £ ÄQLFKWDOOHGLHHLQ7RGHVQlKH(UOHEQLVGXUFKPDFKHQ>JOHLWHQ@GXUFKHLQHQ 7XQQHO >@ 0DQFKH EHULFKWHQ YRQ HLQHP *HIKO GHV Ä6FKZHEHQV³ GDV VLH UDVFK]XP+LPPHODXIVWHLJHQXQGGLH:HOWDXVHLQHUVRQVWQXU6DWHOOLWHQXQG $VWURQDXWHQYRUEHKDOWHQHQ3HUVSHNWLYHVHKHQOlVVW³
§ © ¨
10 Ibid.
11 Ibid. S. 28 12 Ibid.
13 Ibid. S. 29 14 Ibid.
15 Ibid. S. 30 16 Ibid.
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Katrin Vihl, 2002, Nahtoderfahrungen, Munich, GRIN Publishing GmbH
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