1. Einleitung 2
2. Gliederung der Ökozonen 2
3. Naturräumliche Kriterien 4
3.1. Klima 4
3.2. Vegetation und Tierwelt 6
3.3. Böden 9
3.4. Relief und Gewässer 11
4. Zusammenfassende Schlussbemerkung 13
5. Literaturverzeichnis 14
1
1. Einleitung
Die Hauptziele der Geowissenschaften bestehen darin, die räumlichen Erscheinungen und Prozesse auf der Erde zu erfassen, zu beschreiben und zu erklären. Ebenso sind sie bestrebt, natürliche Gesetzmäßigkeiten oder Regelhaftigkeiten aufzudecken, die räumliche Vielfalt zu ordnen und diese möglichst in einem rational erklärbaren Gesamtsystem dem menschlichen Verständnis begreifbar zu machen.
Die Ökozonen der Erde bilden ein solches systematisches Ordnungsschema sowie ein charakteristisches räumliches Wirkungsgefüge, welches durch das Zusammenwirken von den abiotischen und biotischen Geofaktoren Klima, Boden, Relief, sowie Pflanzen- und Tierwelt entsteht. Es sind geographische Zonen, auch Landschaftsgürtel oder Geozonen genannt, welche jene erwünschte naturräumliche Gliederung der Erdoberfläche bilden. Im System der Lebensräume bilden sie die oberste hierarchische Ordnungsstufe. Dies bestätigt folgende Definition:
„Unter einem Landschaftsgürtel oder einer geologischen Zone verstehen wir einen zonal angeordneten Teil der Erdoberfläche, der durch die Zusammenhänge zwischen den Faktorenkomplexen Klima, Boden, Pflanzen- und Tierwelt ein charakteristisches räumliches Wirkungsgefüge besitzt (primäres Ökosystem). In einem System von Naturräumen nehmen die Landschaftsgürtel die höchste Ordnungsstufe ein.“ (MÜLLER-HOHENSTEIN, K. 1979 : 15)
2. Gliederung der Ökozonen
Das Festland der Erde lässt sich in neun terrestrische Ökozonen gliedern:
o Polare / subpolare Zone
o Boreale Zone o Feuchte Mittelbreiten o Trockene Mittelbreiten o Tropisch / subtropische Trockengebiete o Winterfeuchte Subtropen o Sommerfeuchte Tropen o Immerfeuchte Subtropen o Immerfeuchte Tropen
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3. Naturräumliche Kriterien
Vorrangig erfolgt die Gliederung der Ökozonen nach diesen naturräumlichen Kriterien: o Klima o Vegetation und Tierwelt o Böden o Relief und Gewässer Es werden dabei ausschließlich Bereiche des Festlands berücksichtigt, nicht aber marine Gebiete.
3.1. Klima
Das Klima ist abhängig von der Sonneneinstrahlung. An der Oberfläche werden kurzwellige Strahlen in langwellige Wärmeenergie umgewandelt, welche die Erdoberfläche erhitzt. Die Intensität der Einstrahlung ist abhängig vom Einfallswinkel der Sonnenstrahlen: Je steiler die Sonnenstrahlen auf die Erdoberfläche einfallen, desto größer ist die Wärmestrahlung. Die Temperatur ist in den äquatorialen Gebieten demnach am höchsten und nimmt in Richtung der Polarkappen stetig ab.
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Arbeit zitieren:
Solveig Höchst, 2005, Die Ökozonen der Erde, München, GRIN Verlag GmbH
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