Inlineskates im Straßenverkehr
von Jörg Schlittenhardt
Inhaltsverzeichnis
I. Abkürzungsverzeichnis
Vorwort
1. Ausmass der Nutzung von Inline-Skates / Unfallzahlen
2. Charakteristika der Fortbewegung
2.1 Geschwindigkeit
2.2 Breitenbedarf
2.3 Bremswege
3. Verkehrsrechtliche Einordnung von Inline-Skatern
3.1 Bisherige Rechtsprechung und Literaturmeinungen
3.1.1 Inline-Skater als FAHRZEUGFÜHRER
3.1.2 Inline-Skates als SPORT- UND SPIELGERÄT
3.1.3 Inline-Skates als BESONDERE FORTBEWEGUNGSMITTEL /
Zuordnung zum FUSSGÄNGERVERKEHR
3.2. Urteil des Bundesgerichtshofs vom 19.03.2002
3.2.1 Begründung
3.2.2 Konsequenzen für das Verhalten der Inline-Skater
3.2.3 Konsequenzen für den Gesetzgeber
3.2.4 Rechtssicherheit contra Rechtszufriedenheit
II. Literatur-, Quellen- und Rechtsprechungsverzeichnis
Vorwort
Die Nutzung von Inline-Skates hat in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich zugenommen. Da sich ein Grossteil der Skater im öffentlichen Verkehrsraum bewegt und ein -wenn auch relativ kleiner- Anteil der Skater seine Skates zwischenzeitlich als reines Fortbewegungs- / Verkehrsmittel benutzt , war es unumgänglich die Inline-Skater einer bestimmten Verkehrsteilnehmergruppe zuzuordnen, um Rechtssicherheit sowohl für die Skater, als auch für die anderen Verkehrsteilnehmergruppen zu schaffen.
Die bisherige Rechtsprechung, welche unterschiedlichste Auffassungen vertrat, sowie das jüngste Urteil des Bundesgerichtshofes in dieser Angelegenheit sollen in nachfolgender Seminararbeit dargestellt und kritisch betrachtet werden.
1. Ausmass der Nutzung von Inline-Skates / Unfallzahlen
Der Anteil der einzelnen Disziplinen des Inline-Skatings stellt sich wie folgt dar :
- 80 % Fitness- und Freizeitskater
- 7 % Roll-Hockey-Spieler
- 6 % Speed-Skater
- 4 % Aggressive-Skater
- 2 % Personen, die Skates als Verkehrsmittel nutzen
- 1 % Sonstige (Downhill, Dance, Offroad...)
Somit bewegen sich 82 % der Inline-Skater, nämlich die Fitness-/ Freizeitskater und jene, die ihre Skates als Verkehrsmittel nutzen, neben Kraftfahrzeugen, Fahrrädern und Fussgängern im öffentlichen Strassenverkehr auf Strassen, Wegen und Plätzen.
Im Jahre 2000 wurden bundesweit polizeilich 900 Verkehrsunfälle registriert , an denen Inline-Skater in folgender Verteilung unfallbeteiligt
2. Charakteristika der Fortbewegung
Die Probleme der Zuordnung von Inline-Skatern zu einer bestimmten Verkehrsteilnehmerart basieren unter anderem auf der speziellen Charakteristik der Fortbewegung. Inline-Skater sind schneller als Fussgänger und haben einen grösseren Platzbedarf und längere Bremswege als Radfahrer. Ferner sind Inline-Skater in starkem Maß von der Beschaffenheit der Fahrbahnoberfläche abhängig, die möglichst eben und glatt sein sollte.
2.1 Geschwindigkeiten
Die von ‚Normal-Inline-Skatern′ erzielten Geschwindigkeiten liegen durchschnittlich bei etwa 15 - 20 km/h, bei Kindern bis 12 Jahren zwischen 10 und 13 km/h. Mit zunehmendem Fahrkönnen steigt auch die Geschwindigkeit, so können gute Skater durchaus Geschwindigkeiten von 30 km/h und mehr erreichen .
[...]
Quote paper:
Jörg Schlittenhardt, 2002, Inlineskates im Straßenverkehr, Munich, GRIN Publishing GmbH
This text can be quoted and accessed from this url:
Embed
DOI
Ziele und Grundlagen der Entwicklungspsychopathologie
Psychology - Developmental Psychology
Termpaper, 15 Pages
"Institution Familie": Die Familie - "das Reich der Fra...
Eine Darstellung des Aufsatzes...
Literature Review, 14 Pages
Feindbildkonstruktion in den Medien
Politics - International Politics - Topic: Peace and Conflict Studies, Security
Termpaper, 28 Pages
Darstellung verschiedener Führungsmethoden - Welcher Stil in welcher S...
Nursing / Foster Care Management / Social Services
Elaboration, 44 Pages
Akteure der deutschen Außenpolitik
Politics - International Politics - Topic: German Foreign Policy
Scholary Paper (Seminar), 15 Pages
Die Theorien der "weiblichen Moral" von Carol Gilligan
Psychology - Developmental Psychology
Scholarly Paper (Advanced Seminar), 17 Pages
Jörg Schlittenhardt has published the text Inlineskates im Straßenverkehr
Jörg Schlittenhardt has uploaded a new text
Selected Papers / Ausgewählte Schriften
K. Goldstein, R. W. Haudek, E. M. Goldstein-Haudek, Aron Gurwitsch
How to Develop and Promote Successful Seminars and Workshops: The Defi...
Howard L. Shenson, Shenson
The Psychology of Kundalini Yoga: Notes of the Seminar Given in 1932 b...
Carl Gustav Jung, Sonu Shamdasani
0 comments