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1. Einleitung 2. Die fünfziger Jahre 3. Die sechziger Jahre 4. Die siebziger Jahre
4.1 ARD 4.2 ZDF 5. Die achtziger Jahre
5.1 ARD 5.2 ZDF 6. Schluss
8. Literatur
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1. Einleitung
Fast jeder kennt Sendungen wie „Löwenzahn“ und „Die Sendung mit der Maus“, die nun beinahe dreißig Jahre, mit großen Erfolg, im Fernsehprogramm laufen. Hier werden den Kindern in einer verständliche Art die alltäglichen Dinge vertraut gemacht. Ihnen wird zum Beispiel erklärt, wie man Bleistifte und Papier herstellt, oder warum die Luft schwer ist.
Die Kinder lernen dabei, auf eine so einfache Weise, dass sie es selbst kaum merken, denn sie werden gleichzeitig auch unterhalten. Kein Wunder also, dass die Kinder diese Sendungen nach wie vor lieben.
Doch wie es dazu gekommen ist, dass diese Serien auf den Bildschirm laufen, wissen nicht viele.
Ziel dieser Arbeit ist es, die Geschichte des Kinderfernsehens in der Bundesrepublik Deutschland aufzuzeigen. Dies geschieht in chronologischer Reihenfolge und beginnt mit der Entstehung des Kinderprogramms in der ARD. Im Folgendem werden die wichtigsten Probleme und Entwicklungen, in der ARD und später auch im ZDF, dargestellt.
Allerdings können nicht alle Aspekte benannt werden, da dies sonst den Rahmen der Arbeit überschritten hätte.
Diese Arbeit lehnt sich an die Dokumentation von Michael Schmidbauer „Die Geschichte des Kinderfernsehens in der Bundesrepublik Deutschland“, der über dieses Thema 1987 ein Buch veröffentlicht hat.
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2. Die fünfziger Jahre
Das Kinderfernsehen hatte seine Geburtsstunde in den frühen fünfziger Jahren. So wurde am 25.04.1952 von der Fernsehkommission eine „Stunde für die Jugend“ gefordert.
Knapp ein Jahr später, am 17.03.1953, wurde die erste Kindersendung „Fernsehkinderfunk mit Dr. Ilse Obrig“ vom NWDR ausgestrahlt. Als Zielgruppe galten zu der Zeit die Vier- bis Zwölfjährigen, für die diese Sendung gedacht war.. Doch anstatt, wie gefordert, eine Stunde für die Kinder Programm auszustrahlen, reichte es zu Beginn nur für 30 Minuten.
Allerdings war hiermit der Anfang gemacht.
Nur wenige Monate später konnte verkündet werden, dass die Kinderstunde „zweimal in der Woche aus Berlin, zweimal aus Köln und zweimal aus Hamburg“ 1 kommt. Auch der Hessische Rundfunk sendete eine Kinderstunde in der Woche. Schon bald versuchte man das Kinderfernsehen auf bundesdeutsche Anstalten auszudehnen, doch dies war mit Schwierigkeiten verbunden. Folgendes gab es zu bewerkstelligen:
1. Das Kinderfernsehen sollte im Nachmittagsprogramm gesendet werden. Doch
der Vertrag der ARD bezog sich zunächst ausschließlich auf das Abendprogramm. Das Senden eines Nachmittagsprogramms, speziell für Kinder, Jugendliche und Eltern, war somit eine freiwillige Leistung der ARD. Dies hatte zur Folge, dass für die Produktion nur wenige finanzielle und organisatorische Mittel zur Verfügung standen.
2. In den Jahren 1951 sowie 1954 wurden zwei neue Gesetze geschaffen: das
„Gesetz zum Schutz der Jugend in der Öffentlichkeit“ und das „Gesetz über die Verbreitung jugendgefährdender Schriften“. Diese Gesetze hatten zur Aufgabe „energisch den Einfluss des „neuen Mediums Fernsehen“ auf die Kinder“ 2 abzuwehren.
1
Schmidbauer: Die Geschichte des Kinderfernsehens in der Bundesrepublik Deutschland, S.11
2
ebd., S.12
Quote paper:
M.A. Sabine Lüke, 2001, Zwischen Sesamstraße, Löwenzahn und Co - Kinderfernsehen in Deutschland, Munich, GRIN Publishing GmbH
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Entstehungstheorien zum Genus der Sprache
Scholary Paper (Seminar), 19 Pages
Die Lerneffekte der "Sendung mit der Maus" aus der Sicht der...
Termpaper, 28 Pages
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