Abstract
Die Reaktionsgeschwindigkeit wird immer wichtiger für den Unternehmenserfolg. Informati- onen, die Unternehmen miteinander austauschen, müssen schnell beschafft und verarbeitet werden können. Standards sorgen dafür, dass die elektronische Kommunikation zwischen den unterschiedlichen unternehmensinternen Systemen reibungslos abläuft. Erst durch einheitli- che Formate wird der Datenaustausch und damit der Handel zwischen zwei Unternehmen, kurz B2B (Business To Business), ermöglicht.
Software hat hierbei die Aufgabe, die Verwendung von Standards zu unterstützen und zu för- dern. Erst mittels einer angemessenen Software kann sich das ganze Potenzial von Standards entfalten und dem Unternehmen die daraus entstehenden Wettbewerbsvorteile zugute kom- men.
2
Inhaltsverzeichnis
Darstellungsverzeichnis 5
1 Einführung 6
2 Standards 7
2.1 Warum Standards gerade im B2B-Bereich eine so große Rolle spielen 7
2.2 Der Nutzen eines Standards für das Unternehmen 8
2.3 Existierende Standards 9
3 Standardsoftware 12
3.1 Produktidentifikation 12
3.1.1 Standards 12
3.1.2 Anforderungen an eine Software 12
3.1.3 Beispielsoftware: BarTender 13
3.1.3.1 Die Eckdaten 13
3.1.3.2 Was das Programm kann 13
3.1.3.3 Fazit 14
3.1.4 Beispielsoftware: TBarCode OCX 14
3.1.4.1 Die Eckdaten 14
3.1.4.2 Was das Programm kann 14
3.1.4.3 Fazit 15
3.1.5 Nachteile ohne die Verwendung einer Software 15
3.2 Klassifikation und Katalogaustausch 15
3.2.1 Standards 15
3.2.2 Anforderungen an eine Software 16
3.2.3 Beispielsoftware: e-proVIEW 16
3.2.3.1 Die Eckdaten 16
3.2.3.2 Was das Programm kann 17
3.2.3.3 Fazit 17
3.2.4 Beispielsoftware: BMEcat Converter 2 0 18
3.2.4.1 Die Eckdaten 18
3.2.4.2 Was das Programm kann 18
3.2.4.3 Fazit 19
3.2.5 Beispielsoftware: w e b eCl ss Upgrade 19
3.2.5.1 Die Eckdaten 19
3.2.5.2 Was das Programm kann 20
3.2.5.3 Fazit 21
3.2.6 Nachteile ohne die Verwendung einer Software 21
3.3 Transaktionen 21
3.3.1 Standards 21
3.3.2 Anforderungen an eine Software 22
3.3.3 Beispielsoftware: EDICON 22
3.3.3.1 Die Eckdaten 22
3.3.3.2 Was das Programm kann 22
3.3.3.3 Fazit 23
3.3.4 Beispielsoftware: Storeserver BusinessConnector 24
3.3.4.1 Die Eckdaten 24
3.3.4.2 Was das Programm kann 24
3
3.3.4.3 Fazit 25
3.3.5 Nachteile ohne die Verwendung einer Software 25
3.4 Prozesse 26
3.4.1 Standards 26
3.4.2 Anforderungen an eine Software 26
4 Zusammenfassung 27
Literaturverzeichnis 28
4
Darstellungsverzeichnis
Abbildung 1: Deutschland: B2B-E Commerce-Umsatz in Mrd Euro 2002 2004 und 2008 [2]
7
Abbildung 2: Elektronischer Datenaustausch mit Geschäftspartnern (Grundgesamtheit: 811
deutsche Unternehmen) 1 8
Abbildung 3: Fachliche und technische Standards Der Standard-Stapel 1 10
Abbildung 4: Mehrere Etikettenentwürfe bearbeiten und beschriften 11 13
Abbildung 5: Einbindung in Microsoft Word 15 14
Abbildung 6: Die visuelle Unterstützung bei der Klassifikation von Produktdaten 4 17
Abbildung 7: BMEcat Converter 2 0 für MS Excel 12 18
Abbildung 8: Darstellungsmöglichkeit der Artikelliste 16 20
Abbildung 9: Umfangreiche Funktionen zur Merkmalszuordnung 16 20
Abbildung 10: Konvertierung von Rechnungsdaten in das SEDAS EANCO-MFormat 3 23
Abbildung 11: Die Kopfdaten einer Nachricht im openTRANS-Format 14 24
Abbildung 12: Konvertierung einer openTRANS-Bestellung ins CSV-Format 14 25
5
1 Einführung
Die vorliegende Arbeit stellt eine kritische Auseinandersetzung mit aktueller Software zur Unterstützung von bestehenden Standards im Bereich Business To Business, kurz B2B, dar.
Hierbei erfolgt weitestgehend eine Konzentration auf den deutschen Markt, da international momentan noch unterschiedliche Standards bestehen und deren Beachtung den Diskussions- rahmen sprengen würde. Deutschland kann aber als Vorbild für andere europäische Märkte angesehen werden, da es mit 203 Milliarden Euro den größten Anteil am gesamten westeuro- päischen E-Commerce-Umsatz einnimmt, nämlich 30%. [2]
Aus eben beschriebenem Problem folgt auch, dass hauptsächlich deutsche Software behandelt wird, da diese am besten auf die hierzulande bestehenden Standards eingehen.
Zunächst soll einleitend erläutert werden, durch welche Charakteristika der B2B-Bereich im Vergleich zu B2C (Business To Consumer) geprägt ist und warum Standards daher gerade für B2B-Unternehmen wichtig sind. Gegen Ende von Kapitel Zwei wird dann ein Überblick über die, hauptsächlich in Deutschland, meistverwendeten Standards gegeben und eine Strukturie- rungsmöglichkeit dieser vorgeschlagen, die dann als Gliederung für Kapitel Drei verwendet wird. Dort wird zuerst einführend die Funktion des jeweiligen Standards erläutert und die für Deutschland wichtigsten Formate kurz vorgestellt. Daraufhin werden aus der Funktionsweise des Standards die Anforderungen an eine entsprechende Software abgeleitet. Mittels Präsenta- tion von zwei bis drei Beispielanwendungen pro Standard erfolgt ein kritisches Fazit zu die- sen, welches die konkreten Vor- und Nachteile klarstellt und aufzeigt, welcher Nutzen mit der Software verfolgt werden kann. Zum Schluss des Kapitels wird nochmals verdeutlicht, wie die Situation beim B2B-Handel ohne Softwareunterstützung aussähe.
Das vierte Kapitel schließt mit einer Konklusion zu den behandelten Themen und beinhaltet eine sich aus der vorliegenden Ausarbeitung ergebende Forderung an die zukünftige Stan- dard-Entwicklung.
6
2 Standards
2.1 Warum Standards gerade im B2B-Bereich eine so große Rolle spielen
B2B ist der Handel zwischen zwei Unternehmen. Im Jahr 2004 wurden in Deutschland auf diesem Gebiet 180,3 Milliarden Euro umgesetzt (siehe Abbildung 1).
Abbildung 1: Deutschland: B2B-E-Commerce-Umsatz in Mrd. Euro 2002-2004 und 2008 [2] Damit ist B2B der ertragreichste Bereich des E-Business mit einer außerordentlichen durch- schnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 39,8%.
Das wohl wichtigste Merkmal dieser Akteursdimension ist, dass in der Regel langfristige Ge- schäftsbeziehungen zwischen den Transaktionspartnern bestehen. Es erscheint logisch, anzu- nehmen, dass selbst zwei Unternehmen, die über viele Jahre hinweg Geschäfte miteinander betreiben, unternehmensintern nicht die gleichen Warenwirtschaftssysteme benutzen. Die Kommunikation zwischen diesen Systemen ist daher kompliziert, wenn nicht gar unmöglich. Es werden Standards benötigt, die die Geschäftsdaten in ein einheitliches Format transformie- ren und so den Datenaustausch und letztendlich die Geschäftsabwicklung zwischen den Betei- ligten unterstützen.
An dieser Stelle soll ein kleiner Vergleich mit der Akteursdimension Business To Consumer, kurz B2C, erfolgen.
B2C beschäftigt sich mit dem Handel zwischen einem Unternehmen und einer Privatperson. Transaktionen sind gekennzeichnet durch eher lockere Geschäftsbeziehungen, die hauptsäch- lich auf der Reputation eines Unternehmens aufsetzen, spontane Käufe und eher kleine bis mittlere Transaktionsvolumina. Mit B2C-Handel wurden im Jahre 2004 10,6 Milliarden Euro in Deutschland umgesetzt. [5] Dies ist ein im Vergleich zum B2B sehr niedriger Betrag. Der Handel zwischen Unternehmen gewinnt dadurch noch mehr an Bedeutung.
7
Arbeit zitieren:
Dipl.-Wirt.-Inf. Ariane C. D. Gramm, 2006, B2B-Standardsoftware, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Systemanalytische Methoden zur Auswahl von Standardsoftware
Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management
Seminararbeit, 26 Seiten
Das Marktpotential elektronischer B2B-Marktplätze
Hauptseminararbeit, 39 Seiten
Electronic Commerce im Business-to-Business-Bereich (EC B2B)
Definition, Geschichte, Chance...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Seminararbeit, 19 Seiten
Elektronische Marktplätze und Ihre Bedeutung für den Einkauf
BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Hausarbeit, 20 Seiten
Einsatz elektronischer Marktplätze im Vertrieb als zusätzlicher Absatz...
Hauptseminararbeit, 23 Seiten
Electronic-Commerce: Vorteile, Nachteile, Zahlungssyteme und Umsätze
Hausarbeit, 15 Seiten
Ariane C. D. Gramm hat den Text B2B-Standardsoftware veröffentlicht
Ariane C. D. Gramm hat einen neuen Text hochgeladen
Social Marketing to the Business Customer: Listen to Your B2B Market, ...
Paul Gillin, Eric Schwartzman
Innovative Tools for Business Coalitions in B2B Applications
How Negotiation, Auction and G...
Pierluigi Argoneto, Paolo Renna
Intelligent Information Integration in B2B Electronic Commerce
Mike Brown, Gloria Dabiri, Borys Omelayenko, Ying Ding, Michel Klein, Alan Flett, Ellen Schulten, Guy Botquin
0 Kommentare