Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Strukturanalyse des Lerngegenstandes 3
2.1 Sachwissenschaftliche Analyse. 3
2.1.1 Spielgedanke 4
2.1.2 Kooperation und Konkurrenz 4
2.1.3 Technische Anforderungen 5
2.1.4 Taktische Anforderungen 5
2.1.5 Koordinative und konditionelle Anforderungen 6
2.1.6 Stellung des Lehrers zum Thema/Inhalt 6
2.2 Didaktische Analyse (nach Klafki) 6
2.2.1 Auswahlkriterien für das Sportspiel Sanitärhockey 6
2.2.2 Themenbegründung 7
2.2.3 Lehrplanbezug 8
3. Situationsanalyse 8
3.1 Soziokulturelle Voraussetzungen 8
3.2 Anthropogene Voraussetzungen 9
4. Intentionalität. 10
4.1 Lernzielbestimmungen 10
4.2 Lernzielbeschreibungen 10
5. Methodische Vorüberlegungen. 13
5.1 Diskussion möglicher Zugangswege. 13
5.2 Lehrverfahren. 13
5.3 Artikulationsschema 13
5.4 Organisationsformen 14
5.5 Aktionsformen des Lehrers. 14
5.5.1 Erklären und Besprechen. 14
5.5.2 Mitmachen und Motivieren 15
5.5.3 Anregungen, Aufgaben 15
5.5.4 Korrigieren. 15
5.5.5 Moderieren 16
5.5.6 Strukturieren. 16
5.5.7 Visualisieren. 16
6. Medienwahl. 16
7. Verlaufsplan 17
8. Anlagen 20
9. Verwendete Literatur 22
10. Nachbetrachtung zum Unterricht. 22
11. Schluss. 23
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1. Einleitung
Der Studiengang Sport (Bachelor) schreibt unter anderem ein Tagespraktikum vor. Im Wintersemester 2004/05 habe ich dieses in Verbindung mit den entsprechenden Begleitveranstaltungen am Oberstufenkolleg Bielefeld absolviert. Im Rahmen des Praktikums waren mehrere Stunden zu planen. Für eine dieser Stunden habe ich anhand der Vorlage von Prof. Dr. Christa Kleindienst-Cachay einen ausführlichen Unterrichtsentwurf geschrieben.
Thema der Unterrichtseinheit: Regelstrukturen und Spielformen
Ziele der Unterrichtseinheit: Regeln verstehen und anwenden lernen, Spiele durchschauen und verstehen lernen
Thema der Unterrichtsstunde: Sanitärhockey als Gegenstand für das Erkennen von konkurrenz- und kooperationsorientierten Spielsituationen und als Grundlage für Regeländerungen
Ziele der Unterrichtsstunde: konkurrenz- und kooperationsorientierte Spielsituationen wahrnehmen, Regeln bewusst verändern lernen
Verantwortlicher: Arne Dornseifer
2. Strukturanalyse des Lerngegenstandes
2.1 Sachwissenschaftliche Analyse
Anhand eines ihnen unbekannten Sportspiels, dem Sanitärhockey, sollen den Schülern Konkurrenz- und Kooperationssituationen bewusst werden. Im weiteren Verlauf des Unterrichtvorhabens wird immer wieder Bezug zum Digel´schen Regelschema (nach Helmut Digel) genommen. In meiner sachwissenschaftlichen Analyse gehe ich nach einer kurzen Spielbeschreibung unter anderem auf die technischen, die taktischen sowie die konditionellen und koordinativen Anforderungen des Sanitärhockeys ein. Aufgrund des Stundenthemas, siehe auch 2.1.2 werden die genannten Aspekte lediglich angerissen und nicht vollständig behandelt.
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2.1.1 Spielgedanke
Das Spiel Sanitärhockey wird mit zwei Mannschaften gespielt, von denen die angreifende Mannschaft mit dem Spielgerät, den Klobürsten, versucht, einen kleinen Softball in das gegnerische Tor zu schlagen. Als Tore dienen Sitzflächen umgedrehter Bänke. Jedes Tor zählt einen Punkt und die punktreichere Mannschaft gewinnt.
2.1.2 Kooperation und Konkurrenz
Wichtig ist, dass es in dieser Stunde nicht primär um eine Sportspielvermittlung geht, sondern darum Konkurrenz- und Kooperationssituationen als Grundlage für Regeländerungen zu erkennen und zu beobachten.
Im Folgenden will ich folglich kurz schildern was Kooperation und Konkurrenz sind.
2.1.2.1 Kooperation heißt:
- den anderen als Partner mit seinen Bedürfnissen, Erfahrungen und Möglichkeiten wahrzunehmen und zu respektieren
- sich selbst gegenüber dem Partner mit den eigenen Bedürfnissen, Gefühlen und Empfindungen öffnen
- an der Entwicklung des anderen interessiert sein
- sensibel dafür zu werden, in welchen Fällen Hilfe und Unterstützung für den anderen möglich und notwendig ist
- zu erkennen, wann bestimmte Ziele sowie Anforderungen nur gemeinsam erreicht werden können
- sich der Hilfe und Unterstützung durch andere zu öffnen, eben diese zugunsten gemeinsamer Interessen annehmen lernen
- gemeinsam handeln können und Aktivitäten planen, abstimmen und zum erfolgreichen Abschluss bringen
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2.1.2.2 Konkurrenz schließt die genannten Fähigkeiten auf einer anderen Ebene mit ein. Dazu kommt:
- dem Konkurrenten gegenüber zu empfinden (Empathie) und diesem auch deutlich zu machen, dass der Wettstreit ein gemeinsamer Wettstreit ist, welcher spielerisch ablaufen soll
- die sportliche Konkurrenz muss so gestaltet werden, dass für alle Beteiligten der sportliche Anreiz erhalten bleibt und keine einseitige Verteilung von Chancen, Erfolgen und Aktivitäten auftritt
- die Konkurrenz in ein gemeinsames Erleben und auch den Austausch wechselseitiger Erfahrungen münden zu lassen 1
Kooperation und Konkurrenz wurden hier nur sehr abstrakt beschrieben. Eine konkrete Situation, in der zum Beispiel Kooperation und Konkurrenz auftreten, ist die 2:1 Situation, in der je nach Sichtweise entweder eine Über- oder Unterzahl der Spieler vorliegt.
2.1.3 Technische Anforderungen
Ähnlich wie in anderen Sportspielen aber besonders vergleichbar mit dem Hallen-oder Feldhockey sind die Angriffs- und Abwehrtechniken. Dazu zählen die Grundtechniken wie das Schlagen, Dribbeln und Stoppen des Balls. Beim Sanitärhockey sind diese Techniken besonders einfach zu erlernen, da es keine Griffvorgaben und auch kein standardisiertes Vor- und Rückhandspiel gibt.
2.1.4 Taktische Anforderungen
Es geht hierbei um die Standardtaktiken eines Torschussspiels. Torgelegenheiten müssen herausgespielt werden (Angriff aufbauen) und das eigene Tor muss abgeschirmt, also verteidigt, werden (Stören des gegnerischen Angriffs). Darauf bezogen müssen die Schüler im Angriff:
- sich freilaufen und anbieten (Verhalten ohne Ball)
- freistehende Mitspieler wahrnehmen und anspielen (Verhalten des Ballhalters)
- den Ball sicher annehmen und gezielt schießen in der Verteidigung:
- das Zuspiel des Gegners unterbinden
1 Dietrich/Rossmann in Digel, S. 76-90
5
- Torschussgelegenheiten des Gegners stören
In diesen Situationen treten Kooperation und Konkurrenz ganz besonders deutlich auf.
2.1.5 Koordinative und konditionelle Anforderungen
Für das Sanitärhockey bedarf es besonders der Auge-Fuß-Hand-Koordination. Des Weiteren müssen aber wie bei anderen Sportspielen weitere motorische Fähigkeiten und Fertigkeiten präsent sein.
Zu den konditionellen Aspekten ist zu sagen, dass ein aerob-anaerober Stoffwechsel vorliegt und ein ständiger Wechsel zwischen exzentrischen und konzentrischen Muskelbeanspruchungen auffällt.
2.1.6 Stellung des Lehrers zum Thema/Inhalt
Das Spiel Sanitärhockey habe ich in einer ähnlichen Unterrichtsreihe (s.u.) von Christian Schweihofen während der Orientierenden Praxis Studien kennen gelernt und dabei viel über das große Potential dieses wenig bekannten Spiels erfahren. Des Weiteren habe ich Sanitärhockey auch in einer Kurseinheit des Hockey Grundkurses bei Dietmar Pollmann im Rahmen meines Sportstudiums spielen und damit arbeiten lassen. Hier habe ich weiteres Sachwissen zum Hallenhockey und Torschussspielen gewinnen können, welches ich in 2.2 in meine didaktische Analyse miteinfließen lasse.
2.2 Didaktische Analyse (nach Klafki)
Im Folgenden werde ich darstellen, wieso ich genau das Spiel Sanitärhockey für den Beginn dieser Unterrichtsreihe ausgewählt habe sowie die Themenwahl begründen. Zum Schluss der Analyse nehme ich Bezug auf den Lehrplan und gleiche mein Thema mit diesem ab.
2.2.1 Auswahlkriterien für das Sportspiel Sanitärhockey
Das Thema meiner Unterrichtsstunde lautet: „Sanitärhockey als Gegenstand für das Erkennen von konkurrenz- und kooperationsorientierten Spielsituationen und als Grundlage für Regeländerungen.“ Die Schüler sollen an diesem für sie noch
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Arbeit zitieren:
Bachelor of Arts (B.A.) Arne Dornseifer, 2005, Das kleine Spiel 'Sanitärhockey' als Gegenstand für das Erkennen von konkurrenz- und kooperationsorientierten Spielsituationen und als Grundlage für Regeländerungen nach H. Digel, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
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DOI
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Arne Dornseifer's Text Das kleine Spiel 'Sanitärhockey' als Gegenstand für das Erkennen von konkurrenz- und kooperationsorientierten Spielsituationen und als Grundlage für Regeländerungen nach H. Digel ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Arne Dornseifer hat den Text Das kleine Spiel 'Sanitärhockey' als Gegenstand für das Erkennen von konkurrenz- und kooperationsorientierten Spielsituationen und als Grundlage für Regeländerungen nach H. Digel veröffentlicht
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