Inhaltsverzeichnis
Einleitung. 3
1. Muskelverletzungen, die durch das Windsurfen entstehen können. 4
1.1 Muskelkater. 4
1.2 Muskelfaszienriss. 4
1.3 Muskelzerrung. 4
1.4 Muskelanriss. 5
1.5 Muskelriss. 5
1.6 Zwischenergebnis. 6
2. Muskeln, die beim Windsurfen kontrahiert und verletzt werden. 6
2.1 Welche Muskeln braucht der Windsurfer besonders? 6
2.2 Welche Körperpartien werden beim Windsurfen häufig verletzt? 6
3. Das Aufwärm- und Dehnprogramm. 7
3.1 Was geschieht durch das Aufwärmen und Dehnen? 7
3.2 Zum Aufbau eines Aufwärm- und Dehnprogramms. 7
3.3 Aufwärm- und Dehnprogramm für den Windsurfer. 8
3.3.1 Armmuskulatur. 8
3.3.2 Rumpfmuskulatur. 9
3.3.3 Beinmuskulatur. 9
4. Anhang. 10
Schlussbemerkung. 11
Literaturverzeichnis. 12
2
Einleitung
Ist ein Aufwärmen und Dehnen vor dem Windsurfen sinnvoll? Dieser Frage gehe ich in dieser Hausarbeit nach. Erwähnenswert ist, dass sich die alte als auch die aktuellere Surfliteratur in den meisten Fällen gar nicht oder nur sehr knapp mit dem Thema Dehnen und Aufwärmen befasst. Privat als auch im Job als VDWS-Windsurfinginstruktor muss ich immer wieder feststellen, dass der Normalsurfer bei den entsprechenden Wind- und Wellenverhältnissen an den Spot fährt, sein Material aufbaut und sich möglichst schnell aufs Wasser begibt, ohne seinen Körper auf die anstehenden Belastungen vorzubereiten. Dieses Verhalten bringt selbstverständlich Konsequenzen mit sich, da bei kalten und ungedehnten Muskeln die Verletzungsgefahr deutlich höher ist (vgl. Rost, 2001, S.186).
Im ersten Teil meiner Hausarbeit stelle ich die für das Windsurfen typischen Muskelverletzungen vor und unterscheide diese im Wesentlichen. Der zweite Teil befasst sich mit den beanspruchten Muskelgruppen. Hier nenne ich die wichtigsten Muskeln beim Windsurfen und stelle dadurch fest, welche Muskeln bei dieser Beanspruchung besonders verletzungsanfällig sind. Im dritten Teil stelle ich ein Dehn- und Aufwärmprogramm für genau diese Muskelgruppen zusammen, welches den aktiven Windsurfer vor vermeidbaren Muskelverletzungen schützen kann.
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1. Muskelverletzungen, die durch das Windsurfen entstehen können
Wie schon in der Einleitung angesprochen können beim Windsurfen Muskelverletzungen auftreten. Die wichtigsten habe ich im Folgendem zusammengefasst und erläutere diese jeweils kurz.
1.1 Muskelkater
Der Muskelkater gilt als typische aber harmlose Muskelverletzung. Nahezu jeder sporttreibende Mensch hat schon einmal damit zu tun gehabt. Der Name wird vom Begriff Katarrh abgeleitet und es gibt zwei Theorien zu seiner Ursache und Entstehung. Die erste und mittlerweile als veraltet angesehene besagt, dass für den Muskelkater eine zunehmende Anhäufung von Laktat nach extremen Belastungen ursächlich ist. Dagegen behauptet die neuere und wissenschaftlich weitaus mehr vertretene Ansicht, dass der Muskelkater durch strukturelle Veränderungen an den Z-Streifen ausgelöst wird. Hier kommt es also zu Schädigungen der Muskelstruktur deren Wiederinstandsetzung erst dann beendet ist, wenn keine Schmerzen mehr auftreten (vgl. Rost, 2001, S. 187f). Der Muskelkater macht sich nur bei Bewegung und nicht im Ruhezustand des Muskels bemerkbar (vgl. Markworth, 1983, S. 290). Ein Aufwärm- und Dehnprogramm kann keinem Muskelkater vorbeugen. In diesem Fall kann der Surfer sich lediglich durch langfristiges Training und regelmäßige Pausen schützen.
1.2 Muskelfaszienriss
Der Muskelfazienriss ist ein Riss der Muskelhülle. Diese Muskelverletzung wird hauptsächlich durch äußere Einflüsse in Form von einem Schlag oder Stoß auf den angespannten Muskel ausgelöst. Es werden kleinste Blutgefäße eingerissen und es kommt dadurch zu sehr schmerzhaften Blutergüssen innerhalb des Muskels (vgl. Schwerdtner & Fohler, 1994, S. 17).
Beim Windsurfen kann sich der Surfer relativ leicht am Material stoßen und dadurch verletzt werden. Dabei sind das Brett (50%) und der Mast (14,8%) am Häufigsten beteiligt (vgl. Steinbrück, 1985, S. 31). Dass hierbei auch hin und wieder angespannte Muskeln getroffen werden ist nicht auszuschließen. Dem Muskelfaszienriss kann nach der oben erwähnten Literatur nicht vorgebeugt werden.
1.3 Muskelzerrung
Eine Muskelzerrung gilt als eine plötzliche Überdehnung eines Muskels. Als häufige Begleiterscheinungen werden kleinste Muskelfaserrisse und lokale Blutergüsse genannt (vgl. Schwerdtner & Fohler, 1994, S. 16). Rost (2001, S. 188) lehrt hingegen, dass eine Muskelzerrung keine normale Muskelverletzung sei, da keine Verletzung der Muskelfaserstruktur nachweisbar ist.
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Arbeit zitieren:
Bachelor of Arts (B.A.) Arne Dornseifer, 2004, Ist ein Aufwärmen und Dehnen vor dem Windsurfen sinnvoll?, München, GRIN Verlag GmbH
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