„Die Mitarbeiterzeitung als Instrument der internen Kommunikation“ Zeppelin University
Kommunikation in Organisationen
Inhalt
1. KRITIKEN DER BESEHENEN MITARBEITERZEITUNGEN 3
Mitarbeiterzeitungen der Fernsehsender NDR und das ZDF 3
Alexandra Antwi-Boasiako 3
Mitarbeiterzeitungen in Banken 4
Kristin Bredemeier 4
Mitarbeiterzeitungen in Medienhäusern 5
Matthias Lindner 5
Mitarbeiterzeitungen im Bereich Maschinenbau der Unternehmen DaimlerChrysler, MTU und EADS 6
Lisa Marcinowski 6
2. EMPFEHLUNGEN FÜR EINE GELUNGENE MITARBEITERZEITUNG 9
Wirkung 9
Art der Darstellung 9
Inhalte und Rubriken 9
M ögliche Ressorts und Inhalte sind: 10
Layout 10
3. DIE ORGANISATION „SOUL CHOCOLATE“ 11
4. KONZEPT FÜR DIE MITARBEITERZEITUNG „SOUL CHOCOLATE“ 11
Organisation 11
Inhaltsverzeichnis der Mitarbeiterzeitung 12
Gestaltung 16
„Die Mitarbeiterzeitung als Instrument der internen Kommunikation“
1. Kritiken der besehenen Mitarbeiterzeitungen
Jedes einzelne Mitglied des Redaktionsteams hat drei bzw. zwei verschiedene Mitarbeiterzeitungen aus einem bestimmten Berufsbereich gesammelt. Anschließend wurden diese auf Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Besonderheiten sowie Schwachstellen und Stärken untersucht. Augenmerk wurde dabei sowohl auf inhaltliche Aspekte wie verschiedene Berufsgruppen, Geschlecht, Nutzwerte, Unternehmens- und Mitarbeiterorientierung sowie Themen und verschiedene Stilformen gelegt, als auch auf gestalterische Bereiche wie optische Attraktivität und Übersichtlichkeit, Aussagekräftigkeit und Qualität der Bilder und deren Unterschriften.
| Mitarbeiterzeitungen der Fernsehsender NDR und das ZDF
Alexandra Antwi-Boasiako
In einem großen Unternehmen ist eine interne Unternehmenskommunikation unumgänglich. Eine Mitarbeiterzeitung ist ein Instrument von diversen Möglichkeiten. Dieses Papier befasst sich mit der Analyse bzw. Vergleich der Mitarbeiter Zeitung des NDR „wir im NDR“ und dem ZDF „Kontakt“.
Zusammenfassend ist das Ergebnis der Analyse sehr interessant. Im Aufbau bzw. in der Konzeption ähneln sich die beiden Mitarbeiterzeitungen. Die strategischen Themen bzw. Ziele gehen Hand in Hand mit dem Nutzwert der Leser. Signifikant ist in dem Konzept des ZDF und des NDR der Aspekt Informationsquelle. Sie erhebt den Anspruch eine hohe Relevanz aufzuweisen mit der Zielsetzung den Leser immer aktuell und informiert zu halten. Die Länger der Artikel ist je nach den Themen 1-2 Seiten lang und sehr verständlich dargestellt. Die Stile variieren von einem sehr sachlichen bis hin zu einem frechen lockeren Stil. Wie bereits bei der Länge ist auch in diesem Fall das Thema ausschlaggebend für den Stil. Bei dem NDR lässt sich nicht deutlich ein Unterschied im Schreibstil ausfindig machen. MaZ sind in ihrer Struktur nicht nach Berufsgruppen orientiert, sondern gestalten die Themen für jede Berufsgruppe, Alter und Geschlecht. Man kann sagen, das für jeden etwas dabei ist. Sicherlich ist das Interesse an manchen Themen bei der einen Berufsgruppe größer als bei der anderen, wobei sich diese Aussage auch auf jeden einzelnen Mitarbeiter beziehen lässt.
Die Personalisierung ist bei den MaZ unterschiedlich gewichtet. Deutlich mehr Personalisierung gehen bei dem NDR hervor als beim ZDF. Es wirkt sich nicht bedeutend auf die Qualität der Berichte der beiden Zeitungen aus, sondern variiert lediglich in der Form.
„Die Mitarbeiterzeitung als Instrument der internen Kommunikation“
Beide verweisen auf interaktive Medien. Beim ZDF ist es: „ZDF. Inside“ und bei dem NDR wird entsprechend der Themen der zugehörige Link angeben. Diesbezüglich ist das ZDF mit Nutzung interaktiver Medien dem NDR voraus.
Das Layout der Zeitungen akzentuiert deutlich thematische Schwerpunkte und ist optisch attraktiv und verständlich gestaltet. Dennoch sind die Aufmachungen sehr verschieden. Zusammenfassend ist zu sagen, dass beide MaZ die interne Unternehmenskommunikation fördern und ihren Zweck erfüllen.
| Mitarbeiterzeitungen in Banken
Kristin Bredemeier
Für meine Analyse habe ich die drei folgenden Mitarbeiterzeitungen aus dem Bereich Banken / Nord gewählt: „dresdner banker“ (Dresdner Bank), „forum - Magazin für die Deutsche Bank“ (Deutsche Bank) sowie „komm:mit - das Mitarbeitermagazin der NRW.Bank“ (NRW BANK). Nach einer ausführlichen Diskussion (siehe Anhang) lassen sich nachstehende Resultate daraus ziehen.
Die MAZ´s der Banken werden von den Unternehmen dazu genutzt den Betrieb sowie interne Abläufe transparent zu machen und dienen gleichzeitig als Kommunikationsinstrument. In allen Zeitungen werden Herausforderungen und Erfolge objektiv und partiell personifiziert dargestellt („xy hat diese Strategie initiiert“). Persönliche, private Geschehnisse finden in Form von Interviews, Portraits etc. statt. Unterschiede gibt es einzig hinsichtlich der Ausrichtung. Während die MAZ der Deutschen Bank ihren Schwerpunkt vor allem auf Unternehmen bezogene, strategische Themen setzt, liegt er bei der Dresdner Bank auf kulturellen und sozialen Themen. Die NRW.BANK dagegen schafft es, ein relativ ausgeglichenes Verhältnis von beiden zu erreichen. Die wechselseitige, kommunikative Rolle der Zeitung wird in allen drei Unternehmen unterschiedlich behandelt: In der Deutschen Bank gibt es weder eine Aufforderung zu Feedback oder Anregungen, noch eine andere Möglichkeit (Bsp.: Leserbriefe), über die die Mitarbeiter kommunizieren können. Die NRW.BANK und die Dresdner Bank hingegen fordern beide zu Feedback auf und haben jeweils eine eigene Rubrik für Leserbriefe eingerichtet. Ein weiterer Unterschied lässt sich im Umgang mit Verlinkungen und Hinweisen unter den Artikeln feststellen. Während die NRW.BANK in dieser Richtung gar nichts unternimmt und die Dresdner Bank hier nur auf eine Internet-Seite mit entsprechenden, gesammelten Links hinweist, agiert die Deutsche Bank in dem Punkt optimal. Unter den Artikeln finden sich immer die entsprechende Homepage und eine Kontakt-Mail-Adresse.
„Die Mitarbeiterzeitung als Instrument der internen Kommunikation“
Das Layout aller Zeitungen ist ähnlich gestaltet: einheitlich, dynamisch und modern. Die Hauptfarben des Unternehmens finden sich auch in der MAZ wieder. Die Artikel haben eine
sinnvolle Stilmischung zwischen kurzen, gestreuten und längeren, geblockten Artikeln. Damit wird der Lesekomfort enorm verbessert. Auch der graphische Einsatz von Fotos ist in den meisten Fällen gut gelungen. Sie sind sehr professionell gemacht worden und unterstützen zweckmäßig die Artikel. Einzig in der Zeitung der Dresdner Bank gibt es partiell Seiten, die mir durch ihre gestalterische Anordnung negativ aufgefallen sind. Viel zu viele Informationen, Stilmischungen und zudem eine fehlende Akzentuierung lassen einige Seiten viel zu überladen wirken. Eine Auflockerung wäre hier dringend notwendig. Insgesamt ist ein Vergleich aller Zeitungen relativ schwer, da jede MAZ, vor allem im Kontext der Unternehmensgröße, einen anderen Anspruch hat.
| Mitarbeiterzeitungen in Medienhäusern
Matthias Lindner
Springer AKTUELL - Axel Springer Verlag
Die Mitarbeiterzeitung des Axel Springer Verlags besticht durch ihr offenes, lebendiges und junges Blattkonzept und Layout, das dennoch nicht an Seriosität verliert. Neben aufwendigem Foto und Grafikeinsatz wird über zahlreiche Weißflächen und eine Serifen-Schrift eine lesefreundliche Basis geboten, in die nahezu alle journalistischen stilistischen Formen Einfluss finden. Die gut strukturierte Themenauswahl, mit kontinuierlich im Blatt wieder zu findenden Elementen und Rubriken, ist vielfältig, bleibt aber weitestgehend Unternehmen orientiert. Die Mischung ist auf Infotainment ausgerichtet und bleibt lesernah. Trotz einer großen und internationalen AG wird dem Leser das Gefühl gegeben einem „großen Ganzen“ anzugehören. Dies wird nicht zuletzt dadurch unterstützt, dass sich alle Geschäftsbereiche sowohl auf horizontaler als auch auf vertikaler Diversifikationsebene wieder finden. Die personelle Besetzung wird durch alle Stufen und Hierarchien im Blatt reflektiert. Der sehr guten Mitarbeiterzeitung fehlt allerdings in Teilbereichen der „Blick über den Tellerrand“ und lässt es sich so entgehen seinen Mitarbeitern Arbeit fördernde und Moral stärkende externe Elemente einzubinden.
impulSZ - Medienhaus Schwäbischer Verlag
Die Mitarbeiterzeitung des Medienhauses Schwäbischer Verlag erscheint in einem puristisch, klassischem Layout. Es wird Wert gelegt auf eine interne Information. Ein Leser-Nutzen entsteht durch die Information und Kommentierung der internen Vorgänge. Diese sind häufig
Arbeit zitieren:
Matthias Lindner, Nina Buschle Alexandra Antwi-Boasiako, Kristin Bredemeier, Lisa Marcinowski, 2006, Die Mitarbeiterzeitung als Instrument der internen Kommunikation, München, GRIN Verlag GmbH
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Kommunikation im Changemanagement / Change Management
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