Ist unsere Gesellschaft eine anständige Gesellschaft? -
Zu den entwürdigenden Elementen der modernen bürokratischen Wohlfahrtsgesellschaft
im Kontext von Avishai Margalits „The Decent Society“ (1996)
INHALT
1. Einführung, Klärung der Begriffsverwendung und Fragestellung
2. Margalits Konzept der Decent Society
2.1. Strategie und Grundlagen Avishai Margalits.
2.2. Begriffsbestimmung und Abgrenzung
2.3. Was wird durch Demütigung verletzt?
2.4. Wofür verdient der Mensch Achtung? (drei Begründungsmodelle)
2.5. Zu den verschiedenen Sinnebenen von Demütigung
2.6. Staatsbürgerschaft und Kulturbegriff
3. These: Die Wohlfahrtsgesellschaft ist entwürdigend und damit
keine anständige Gesellschaft
3.1. Bürokratie als „notwendiges Übel“ einer Wohlfahrtsgesellschaft
3.2. Die Wohlfahrtsgesellschaft als demütigende Gesellschaft?
4. Auf der Suche nach Alternativen: Die Wohlfahrtsgesellschaft als bessere
Alternative zur Wohltätigkeitsgesellschaft
5. Gegenthese: Die Wohlfahrtsgesellschaft ist das notwendiges Gerüst
f ür die anständige Gesellschaft
5.1. Die Wohlfahrtsgesellschaft als Bedingung
f ür die anständige Gesellschaft
5.2. Die Frage nach der Ausgestaltung der bürokratischen
Wohlfahrtsgesellschaft
6. Kritische Stellungnahme
6.1. Kritik: Das „Paradox der Wohltätigkeit“
als konstruiertes Paradox
6.2. Kritik: Kann eine Gesellschaft überhaupt anständig sein?
6.3. Schlusswort: Margalits Menschenbild - eine Einordnung
7. Literatur
1
„Demnach kann wahre Tugend nur auf Grundsätze gepfropft werden [...]. Diese Grundsätze sind nicht spekulativische Regeln, sondern das Bewußtsein eines Gefühls, das in jedem menschlichen Busen lebt und sich viel weiter als auf die besonderen Gründe des Mitleidens
1. Einführung, Klärung der Begriffsverwendung und Fragestellung
Ist unsere Gesellschaft anständig? Diese Frage wird zumeist unterdrückt, wenn es um Fragen der guten und gerechten gesellschaftlichen und damit in der Regel staatspolitischen Ordnung geht. Nicht erst seit John Rawls stellen wir uns die Frage nach Verteilungsgerechtigkeit und Nutzenmaximierung. Ertönt der Ruf nach Anständigkeit, nimmt er zuerst Bezug auf die zwischenmenschliche Ebene - gilt der Respekt vor der „human dignity“ doch als Maxime der Beziehung zwischen Menschen und Mitmenschen 2 - die Achtung oder Missachtung der Menschenwürde spielt sich stets im personalen Bereich ab. Auf das abstraktere Parkett der institutionellen Achtung von Würde, wie sie zum Beispiel das deutsche Grundgesetz formuliert 3 , wagt man sich allzu oft erst im groben Missbrauchsfall. Doch achtet unsere Wohlfahrtsgesellschaft, die man mit den Attributen modern und bürokratisiert versehen kann, denn wirklich die Würde der Menschen? Oder verletzt sie unsere Würde, was immer wir darunter verstehen? Diese Frage stellt sich jüdische Philosoph Avishai Margalit, der sich nach einer Decent Society sehnt; einer Gesellschaft, deren Institutionen die Menschen nicht demütigen und dadurch entwürdigen 4 . Diese Decent Society unterscheidet er von einer Civilized Society, in der es die Menschen sind, die einander nicht demütigen. Margalit stellt unter anderem die These in den Raum, dass der bürokratische Wohlfahrtsstaat, als Ausprägung unserer modernen westlichen Wohlfahrtsgesellschaft, dem Ideal der Decent Society nicht vollkommen entspricht, sofern das überhaupt vollständig möglich sein kann.
1 Immanuel Kant: Beobachtungen über das Gefühl des Schönen und Erhabenen (1764).
2 So beschwört die Charta der Vereinten Nationen in ihrer Präambel: „...to reaffirm faith in [...] the dignity and
worth of the human person”.
3 Vgl. Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Präambel, Art. 1 (1): „Die Würde des Menschen ist
unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“
4 Vgl. Politik der Würde, S.15.
2
Im Gegenteil beinhalte unsere Gesellschaft, der wir tagtäglich ausgeliefert sind, eine Reihe von entwürdigenden Elementen, zwinge sie doch die Bedürftigen in ein Abhängigkeitsverhältnis, das ihnen über kurz oder lang ihre Selbstachtung raubt. „It is a paternalistic society that takes upon itself the right to replace people’s judgement about what is good for them by its own discretion. It is a society that perpetuates the secondclass citizenship of the needy and gives them the practical status of nonadult human beings.” 5
Diesem gesellschaftskritischen Vorwurf nimmt sich Margalit in seinem Buch „The Decent Society“ (1996) an, um ihn einerseits ansatzweise zu bestätigen, in seiner Totalität andererseits aber wiederum zu entkräften. Handelt es sich bei dem Typus der Wohlfahrtsgesellschaft vielleicht doch um das Grundgerüst für eine Decent Society, bei dem es nur um Fragen der Ausgestaltung und des Ausradierens der Schwachstellen geht? Vor diesem Hintergrund will die vorliegende Arbeit die Margalitsche Diskussion verständlich machen und kritisch beleuchten. Über eine Beschäftigung mit dem Konzept der utopistischen Decent Society (Kapitel 2), das heißt, den Vorbedingungen und Begriffsverwendungen, sowie Margalits Verständnis von Demütigung, soll der Boden bereitet werden für das Herausfiltern der entwürdigenden Elemente der bürokratischen Wohlfahrtsgesellschaft (Kapitel 3). Auf der Suche nach einem ideal-anständigen Gesellschaftsmodell misst Margalit weiter die Wohlfahrtsgesellschaft an der barmherzigen Wohltätigkeitsgesellschaft (Kapitel 4), um sich sogleich den Vorzügen der Wohlfahrtsgesellschaft anzunehmen und letztere aus einem positiven Blickwinkel heraus einzuordnen (Kapitel 5). Aufbauend auf diesem Streifzug durch Margalits Argumentation sollen Antworten auf einige, aus meiner Sicht problematische Punkte gesucht, sowie in einem umfassenden Fazit die Argumentation Margalits kritisiert und kommentiert werden (Kapitel 6).
Zur besseren Veranschaulichung und zur Vermeidung von interpretatorischen Missverständnissen werden Kernbegriffe an mancher Stelle auch in der englischen Originalversion zitiert, in der Regel findet jedoch die deutsche Fassung der „Politik der Würde“ Anwendung. Zudem sei angemerkt, dass Margalit zwar eine Unterscheidung zwischen Wohlfahrtsgesellschaft und Wohlfahrtsstaat trifft: So sei in letzterem der Staat für die Sozialleistungen zuständig, in ersterer hätten private oder quasiprivate Organisationen diese Aufgabe übernommen. Aus Gründen der Anschaulichkeit wird jedoch von Margalit und auch im vorliegenden Text anhand von beiden Varianten argumentiert.
5 The Decent Society, S.224.
3
Des weiteren soll an dieser Stelle kurz auf die mit der Decent Society verbundene gesellschaftsethische Diskussion eingegangen werden: Margalit gelingt mit seinem Werk ein Perspektivenwechsel, kann doch die Rolle des vergesellschafteten Menschen (insbesondere im modernen Sozial- und Wohlfahrtsstaat) aus einem bisher zu selten diskutierten Blickwinkel begutachtet werden. Im Gegensatz zum zeitgenössischen (meist liberalistischen) Kontraktualismus geht die Fragestellung weniger in Richtung von Problemen der Verteilungsgerechtigkeit oder der einwandfreien konzeptuellen Umsetzbarkeit des Konstrukts. Vielmehr widmet sich Margalit dem Subjekt „Mensch“: In der Formulierung des Idealbildes der anständigen Gesellschaft verbindet er institutionalisierte Prozesse und individuelle Grenzen (mit Hilfe der Begriffe Demütigung/Humiliation, Achtung/Respect und Anstand/Decency). Die gesellschaftlichen Relationen ‚von oben nach unten’ innerhalb eines Staatsgefüges erfahren eine kritische Prüfung - gleichzeitig erfolgt der Entwurf neuer Mindeststandards für eine Gesellschaftsethik.
Den utopischen Charakter seiner Ideen leugnet Margalit keineswegs. Im Gegenteil baut er sogar darauf, dass das Utopische an seiner „Geschichte über die anständige Gesellschaft“ 6 auch aktive Gesellschaftskritik verheißt. Gleichwohl ist Margalit der „feste[n] Überzeugung, daß auch ein nichttheoretischer Diskurs intelligent sein kann und sich keinesfalls zwangsläufig in eine Predigt oder in bloßes Gerede verwandeln muß“ 7 . Insbesondere Margalits Vorstellung der engen Verknüpfung von Menschenwürde und Selbstachtung wirft in der Praxis einige Fragen auf - versteht sich doch der freiheitliche Verfassungsstaat als eine wertgebundene, in seiner Tätigkeit auch wertverwirklichende Ordnung - mit eben dieser schwer zu fassenden Menschenwürde als Fundamentalwert. Wie sich aus diesem Blickwinkel das ethische Fundament einer Gesellschaft bestimmen ließe, wird in der Margalitschen „Theorie“ diskutiert und dabei auch ein nicht hoch genug einzuschätzendes gesellschaftliches Feld beleuchtet: Die „Sozialpflicht“ 8 der Menschen- und Bürgerrechte.
Bevor ich mich der Frage danach widme, wie und wodurch sich nach Margalit konkret der Prozess der Entwürdigung in der Wohlfahrtsgesellschaft vollzieht, soll und muss als erster Schritt geklärt werden, was Margalit unter „entwürdigend“ versteht und wie er strategisch vorgeht und argumentiert.
6 Politik der Würde, S.330.
7 Ebd., S.331.
8 Begriff nach Sutor, S.84.
4
2. Das Konzept der anständigen Gesellschaft
2.1. Strategie und Grundlagen Avishai Margalits
Nach der anfänglichen Unterscheidung zwischen anständiger und zivilisierter Gesellschaft legt Margalit das Hauptaugenmerk sogleich auf die Untersuchung des Konzepts der anständigen Gesellschaft. Als Grund dafür nennt er die Möglichkeit, eine Gesellschaft als Ganzes zu untersuchen, wozu das makroethische Konzept der anständigen Gesellschaft dienlich erscheint. 9 Grundsätzlich sei eine solch strikte definitorische Unterscheidung sinnvoll, auch wenn die gesetzten Grenzen naturgemäß immer wieder verschwimmen. Die hervorgehobenen gesellschaftliche Institutionen können zum einen abstrakt, als Regeln und Gesetze (z.B. Gesetze des Apartheidregimes in Südafrika), zum anderen aber auch konkret in tatsächlichen Verhaltensweisen demütigend in Erscheinung treten (z.B. bei konkreten Misshandlungen der Polizei auf offener Straße).
Naheliegend ist die Frage, warum die anständige Gesellschaft nicht positiver definiert ist? Man könnte z.B. „nicht demütigend“ durch das Synonym „respektvoll“ ersetzen oder sich auf die Suche nach weiteren positiven Rechtfertigungsbedingungen machen. Margalit wählt nicht diesen Weg. Er begründet seine negative Begriffsbestimmung auf dreierlei Art und Weise: Erstens ist ein moralischer Grund zu nennen - dieser bezieht sich auf das bereits von Karl Popper angesprochene Missverhältnis zwischen Demütigung und Anstand. So sei es in erster Instanz dringlicher, unerträgliche Übel zu vermeiden, als sich um die Förderung des Guten zu kümmern.
Zweitens ist Anstand dem logischen Gedankengang zufolge nur Nebenprodukt: Es gibt keine explizite Handlung von Achtungsbezeugung. Dagegen sei das Vermeiden von Demütigung ein direktes Ziel und eine spezifische, anstrebenswerte Handlung. Drittens speist sich die kognitive Begründung aus dem Gedanken, dass demütigendes Verhalten leichter zu erkennen sei, als nicht demütigendes. So trete Krankheit ja auch deutlicher zu Tage als Gesundheit. Zudem bedürfe sowohl Krankheit als auch Demütigung eines angreifenden Elements, was ein erkennbares Moment der Konfrontation schaffe. 10 Diese Argumentation stützt Margalit auch 1999 in einem Zeit-Artikel: So gäbe es zwei schwierige Fragen im Zuge seiner anständigen Gesellschaft. Zum einen sei es unklar, was es heißt, jemanden als Menschen zu betrachten. Zum anderen müsse man sich bei der kosmopolitisierten Gesellschaft fragen, ob es einen universellen Begriff des Menschen gibt. Die beiden Fragen hängen aber zusammen. So schreibt Margalit:
9 Vgl. Politik der Würde, S.16.
10 Vgl. Politik der Würde, S.18ff.
5
„Wenn es schwer fallen mag zu sagen, was es genau bedeutet, andere Menschen als Menschen zu behandeln, so wissen wir alle doch ganz genau, was es heißt, sie nicht als Menschen zu behandeln [...]. Es fällt leichter, die Verletzung von Menschenrechten zu erkennen, als zu sagen [...] worin sie genau bestehen.“ 11
Darüber hinaus macht Avishai Margalit uns auf ein der Arbeit immanentes Problem aufmerksam. So beruht der vorliegende gesellschaftliche Entwurf zu einem wesentlichen Teil auf der Analyse von Begriffen aus dem semantischen Feld von Achtung und Demütigung. Unter Demütigung versteht Margalit jedoch nicht allein soziale Herabsetzung - der Horizont wird erweitert und verbreitert: Was kommt Demütigung gleich? Was bedeutet dies für unsere Stellung als Mensch in der Gesellschaft?
Dazu kommt, dass seine Schlüsselbegriffe (wie Ehre und Demütigung) der Rhetorik des Erhabenen im moralischen und politischen Diskurs entstammen. Dieser Empfindungsgehalt (≠ logischer Gehalt), sprich, eine systematische Begriffsbestimmung aus Vernunft und Gefühl, birgt die Gefahr „die Diskussion der anständigen Gesellschaft in heiße Luft zu verwandeln.“ 12 Arbeiten mit emotional aufgeladenen Begriffen bedeutet also eher Darstellen und Beschreiben, als Aufwerfen von punktgenauen Hypothesen und exakten Theorien. Gleichwohl ist es Margalits „feste Überzeugung, daß auch ein nichttheoretischer Diskurs intelligent sein kann und sich keinesfalls zwangsläufig in eine Predigt oder in bloßes Gerede verwandeln muß.“ 13
Zu beweisen, dass das utopisch anmutende, in der Folge aber kritisch diskutierte Konzept der anständigen Gesellschaft einen Realitätsbezug aufweist, kann man durchaus als Ziel des Verfassers betrachten. Denn trotz in gewisser Weise „vorbelasteter“ Begriffe, sind wir, so Margalits Ratschlag, „gut beraten, ihnen auch Sachgehalt zuzusprechen.“ 14
2.2. Begriffsbestimmung und Abgrenzung
Einer tiefer gehenden Definition von Demütigung nach umfasst der Begriff alle Verhaltensformen und Verhältnisse, die einer Person einen rationalen Grund geben, sich in ihrer Selbstachtung verletzt zu sehen. 15 Margalit spricht hier mehr die normative Bedeutung der Begrifflichkeit an, als die psychologische Ebene, auf welcher Fragen der Demütigung individuell angegangen werden müssten. Dies wäre hier allein deshalb nicht im Sinne der
11 Die Zeit 52/1999.
12 Politik der Würde, S.331.
13 Ebd.
14 Ebd., S.332.
15 Ebd., S.23.
6
Sache, da eine psychologische Interpretation keinen berechtigten Grund für das Gefühl der Demütigung sicherzustellen vermag.
Demütigung benötigt des weiteren stets einen Verursacher (das Verhalten einer Institution oder eines anderen Menschen, der in unserem Fall im Namen einer Institution agiert), jedoch nicht immer einen Täter: Auch unabsichtlich demütigendes Verhalten ist denkbar. Dagegen können Lebensbedingungen oder Verhältnisse in der Regel nicht als demütigend angesehen werden. Für menschliche Daseinsbedingungen im Sinne schicksalhafter Elemente zeichnet die Natur verantwortlich und diese versteht Margalit als nicht vorbelastete, neutrale Kraft. 16
Die anständige Gesellschaft bekämpft Verhältnisse, durch die sich ihre Mitglieder mit Recht gedemütigt fühlen. Eine Gesellschaft ist dann anständig, wenn ihre Institutionen den Menschen, die ihrer Autorität unterstehen, keine berechtigten Gründe liefern, sich als gedemütigt zu betrachten.“ 17
Zur Präzisierung und zugleich auch als warnende Beispiele, grenzt Margalit drei gegenläufige Positionen von der eigenen ab:
So stuft die christliche Weltsicht eine gesellschaftlich verankerte Demütigung als positive Erfahrung im Sinne einer Bewährungsprobe ein. Die Christen sehen diese Gesellschaft allein als Demütigung für die Sündigen, während sie selbst als moralisch höherstehende Gläubige überhaupt nicht erniedrigt werden könnten (man denke an den Leidensweg Christi). Margalit kritisiert diese Sicht der Dinge mit Nietzsche, der den demütigen Christ als von Ressentiments getränkte Person sieht, und der seinen Peiniger innerlich zur Hölle wünscht. 18 Daneben steht der Widerspruch, dass sich der gute Christ permanent mit der Reinheit seiner Motive auseinandersetzen, zugleich aber eigentlich nicht mit sich selbst beschäftigen soll. 19 Der weise Stoiker, dessen Gedanken frei und unabhängig sind, ist im Gegensatz zum Christen zu einer Umwertung in der Lage und kann sich als nicht gedemütigten Menschen betrachten. Dieser Auffassung nach kommt Demütigung einer Verletzung der Selbstachtung gleich, die sich jeder Mensch - unabhängig von allem Äußeren - selbst entgegenbringt: „Wer nicht erkennt, dass er von anderen Menschen unabhängig ist, ist nichts anderes als ein Körper und ein paar Liter Blut.“ 20 Könnte jedoch durch ein entsprechendes Maß an geistiger Autonomie die Gesellschaft ignoriert werden, würde dies das gesamte Konzept einer anständigen Gesellschaft in Frage stellen.
16 Vgl. ebd., S.23f.
17 Ebd., S.24f.
18 Vgl. Politik der Würde, S.44.
19 Ebd., S.43f.
20 Zitat nach Epiktet, Politik der Würde, S.41.
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Arbeit zitieren:
Robert Czech, 2005, Ist unsere Gesellschaft eine anständige Gesellschaft? - Zu den entwürdigenden Elementen der modernen bürokratischen Wohlfahrtsgesellschaft im Kontext von Avishai Margalits 'The Decent Society' (1996), München, GRIN Verlag GmbH
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