Inhaltsverzeichnis:
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1 Einleitung 3
2 Grammatik 5
2.1 Die Entwicklung der Grammatik insbesondere in Frankreich 5
2.2 Fremdsprachengrammatik eine Definition 7
2.3 Die didaktische Entwicklung der Fremdsprachengrammatik 9
3 Typologie von Grammatiken im Zusammenhang mit modernen
Lerntheorien 11
4 Traicté de la Grammaire Francoise (1557) 11
4.1 Robert Estienne 11
4.2 Aufbau des Werkes formal und inhaltlich 12
5 Vergleich mit modernen Grammatiken 15
6 Schlussfolgerung 17
7 Anhang: 18
7.1 Bibliographie 18
7.2 Grammatiken: 18
7.3 Sekundärliteratur: 18
7.4 Internetquellen: 18
2 NA
1 Einleitung
Robert Estienne war nicht die erste Person, die die Idee hatte, ein Werk zu schreiben, das das Regelwerk der französischen Sprache belegen sollte. Schon M. Jacques Sylvius (L’introduction à la langue francoise) und Maistre Lois Meigret hatten Grammatiken geschrieben. Estienne wollte kein Werk schreiben, das eine bestimmte Art der französischen Sprache als einzig Richtige festlegte, das heißt, er wollte weder die schnelllebige und sich immerfort verändernde Sprache, noch die Sprache der Gebildeten beschreiben. Er wollte nur die pure und einfache Sprache des Königshofes festhalten. 1 Der Traicté de la langue Francoise sollte den Lernern des Französischen erleichtern und besonders bei der Übersetzungsarbeit von Lateinischen ins Französische helfen.
Um einen Vergleich zwischen Robert Estiennes Vorgehensweise Lernern Wissen nahe zu bringen und den heutigen Methoden der Grammatiklehrwerke ziehen zu können, soll die Entstehung und Entwicklung der Grammatik zusammenfassend betrachtet werden - immer im besonderen Hinblick auf das Lehren und Lernen der Fremdsprache Französisch. Im Folgenden wird die Frage nach dem Begriff der Fremdsprachengrammatik, wie er in dieser Arbeit verstanden wird, geklärt. Als letzter Punkt des ersten Kapitels wird die didaktische Entwicklung, die moderne Grammatiken durchlaufen haben, aufgezeigt. Typologie der grammatik……………..
Im zweiten Teil soll das Werk Traicté de la grammaire francoise Robert Estiennes genauer betrachtet werden, das in der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel gesichtet werden kann, um dann einen Vergleich dieser Grammatik des 16. Jahrhunderts mit einer des 20. Jahrhunderts ziehen zu können.
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Viele Grammatiken sind in den letzten Jahren geschrieben worden. Die vielleicht beliebtesten Grammatiken bei Lernern sind die im Klett Verlag erschienenen Grammatiken. Für Lerner des Französischen gibt es die Grammatik des heutigen Französisch von Klein/Kleineidam
4
2 Grammatik
2.1 . Die Entwicklung der Grammatik insbesondere in Frankreich
Es ist keine leichte Aufgabe, den Zeitsprung des Ursprungs der französischen Grammatik genau zu bestimmen. Man kann feststellen, dass sobald sich eine Gruppe eine bestimmte Art der Sprache zu eigen Macht, diese Art zur Norm oder gar zur Regel wird, wird eine Zusammenstellung dieser Regeln in unserem Wortschatz Grammatik genannt. Das Wort Grammatik wird heute in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt, hat aber zumeist ähnliche Definitionen: In der Programmiersprache Java besteht Grammatik aus den Regeln, die vorgeben, „wie die Wörter, Zahlen und Sonderzeichen in einem Source-Programm geschrieben werden müssen, damit es vom Compiler richtig verstanden und richtig übersetzt werden kann.“ 2 Die Grammatik (griech: Buchstabe) wird auch als Teil der Sprachwissenschaft bezeichnet, der sich mit der Struktur der Sprache befasst. Sie umfasst die Phonologie, die Morphologie, die Syntax und die Orthographie. Die Grammatik hält historisch gewachsene Regularitäten in einer Sprache fest. 3 Des Weiteren wird sie als sprachwissenschaftliche Disziplin bezeichnet, die die Sprachstruktur, die Funktionen sprachlicher Formen im Satz beschreibt. Im weiteren Sinne ist der Begriff Grammatik ein Hyperonym für eine wissenschaftliche Beschreibung einer Sprache durch einen Autor oder eine sprachwissenschaftliche Richtung und schließlich auch Lehrwerk, das verbindliche Regeln für den "richtigen" Sprachgebrauch aufstellt (normative bzw. präskriptive Grammatik). 4
Die Grammatik als Sammlung von Regeln einer Sprache entstand im 3. Jahrhundert vor unserer Zeitrechung aus dem Bedürfnis, archaische Texte wie die Homers oder die heiligen Schriften Indiens in Sanskrit zu erklären. Gelehrte begannen Beobachtungen einer Sprache zu sammeln und sie strukturiert zu ordnen. Diese Arbeiten haben den Grundstein für die Grammatiktradition gelegt, die bis heute besteht. Die alten Römer übergaben diese lateinische Grammatik dem Mittelalter, wo sie sich in einem anderen Kontext entwickelte konnte. 5 Während Grammatik geschrieben wurde, hatte man immer den Gebrauch der Sprache nach
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Berenice Walther, 2005, Die Entwicklung der Didaktik der Grammatiken am Beispiel von Traicté de la Grammaire francoise (1557) von Robert Estienne, Munich, GRIN Publishing GmbH
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