Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung. - 4 -
2 Die historische Entwicklung zur heutigen Gruppe - 6 -
2.1 Von der Implementierung bis nach dem 2. Weltkrieg - 6 -
2.2 Von der Nachkriegszeit bis heute - 6 -
3 Das Wesen der Exportversicherungen. - 8 -
3.1 Politische und wirtschaftliche Risiken - 8 -
4 Absicherungsmodelle der Euler Hermes Kreditversicherungs-AG. - 10 -
4.1 Fabrikationsrisikodeckung. - 10 -
4.1.1 Beschreibung / Deckungsumfang. - 10 -
4.1.2 Laufzeit - 10 -
4.1.3 Entgelt - 11 -
4.1.4 Entschädigung. - 11 -
4.2 Deckung für kurzfristige Exportgeschäfte - 11 -
4.2.1 Kurzfristige Einzeldeckung / Lieferantenkreditdeckung. - 11 -
4.2.1.1 Beschreibung / Deckungsumfang. - 11 -
4.2.1.2 Laufzeit - 12 -
4.2.1.3 Entgelt - 12 -
4.2.1.4 Entschädigung - 12 -
4.2.2 Revolvierende Einzeldeckungen - 12 -
4.2.2.1 Beschreibung / Deckungsumfang. - 12 -
4.2.2.2 Laufzeit - 13 -
4.2.2.3 Entgelt - 13 -
4.2.2.4 Entschädigung - 13 -
4.2.3 Ausfuhr-Pauschal-Gewährleistung - 13 -
4.2.3.1 Beschreibung / Deckungsumfang. - 13 -
4.2.3.2 Laufzeit - 14 -
4.2.3.3 Entgelt - 14 -
4.2.3.4 Entschädigung - 14 -
4.2.4 Ausfuhr-Pauschal-Gewährleistung light - 14 -
4.2.4.1 Beschreibung / Deckungsumfang. - 14 -
4.2.4.2 Laufzeit - 15 -
4.2.4.3 Entgelt - 15 -
- 2 -
4.2.4.4 Entschädigung ..............................................................- 15 -
4.3 Weitere Deckungsmodelle - 15 -
5 Exemplarische Beispielberechnung einer Entgelt- und einer
Entschädigungssumme - 16 -
5.1 Firmenprofil - 16 -
5.2 Grundannahmen - 16 -
5.3 Allgemeiner Fallverlauf mit Entgeltberechnungsverfahren. - 17 -
5.4 Entschädigungsberechnung. - 23 -
5.5 Maßnahmen nach Entschädigungszahlung - 24 -
6 Abschluss - 25 -
Abbildungsverzeichnis 27
Abkürzungsverzeichnis. 28
Stichwortverzeichnis 29
Literaturverzeichnis 33
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1 Einleitung
Im Zeitalter der Globalisierung und politischer Unruhen, wie zurzeit im Nahen Osten, ist es für viele Unternehmen riskant, sich an Großprojekten in sogenannten Risikoländern zu beteiligen.
Üblicherweise werden Exportversicherungen von der Privatwirtschaft abgewickelt, doch sichert die Bundesrepublik Deutschland bei Exporten in Entwicklungs- und Schwellenländer gesondert ab. Durch die Ermöglichung dieser staatlichen Absicherung war und ist es noch immer möglich, neue Märkte zu erschließen und bereits geknüpfte Wirtschaftsbeziehungen zu intensivieren. Ein weiterer Grundsatz der Euler Hermes ist die Arbeitsplatzsicherung in Deutschland. Laut einer Studie des Baseler Prognos Instituts, sichert die staatliche Exportkreditversicherung über 200.000 Arbeitsplätze in Deutschland 1 .
Eine Vielzahl, an zum größten Teil mittelständischer Unternehmen, nimmt diese Möglichkeit in Anspruch, um Forderungsausfällen und der damit verbundenen Existenzbedrohung zu begegnen. Diese Sorgen sind berechtigt, wenn man sich die geleistete Entschädigungssumme an deutsche Exporteure und deutsche Export finanzierende Banken im Jahr 2005 mit ca. EUR 695 Mio. ansieht. Im Vergleich zum Jahr 2004 ist das eine Steigerung um etwa 25 % 2 .
Da ich in meinem Beruf überwiegend mit bestätigten Dokumenten-Akkreditiven arbeite, ist es für mich sehr interessant, weitere Exportabsicherungsangebote zu betrachten und ihre praktische Anwendbarkeit zu analysieren.
1 Vgl. Euler Hermes Kreditversicherungs-AG: Erfolg seit über 50 Jahren, in: Exportförderung mit staatlichen
Garantien und Bürgschaften, Hamburg, 2005, S. 10
2 Vgl. http://www.hannover.ihk.de/themen/aussenwirtschaft/auslandsmaerkte-und-
laenderberichte/hermesdeckungen/page.html
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In dieser Semesterarbeit zu dem Thema „Die Bedeutung von Hermes - Bürgschaften als Instrument der Exportabsicherung“ wird sowohl der geschichtliche Aufbau zur heutigen Gruppe der Euler Hermes, als auch Modelle der Exportabsicherung behandelt. Anhand eines Fallbeispiels werden Kosten und Entschädigung kalkuliert, wodurch verdeutlicht werden soll, dass die Entgelte der Absicherung deutlich geringer sind, als die eventuell zu erwartende Entschädigungssumme. Der Abschluss dieser Arbeit erfolgt durch eine zusammenfassende Betrachtung mit Ausblick auf die zukünftigen wirtschaftlichen Ereignisse.
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2 Die historische Entwicklung zur heutigen Gruppe
2.1 Von der Implementierung bis nach dem 2. Weltkrieg
Die Entstehung der heutigen, weltweit vertretenen Euler Hermes Gruppe begann bereits im Jahr 1857 mit einem Zusammenschluss Bremer Kaufleute zum „Kreditversicherungsverein in Bremen“. Ausschlaggebend dafür war der Bedarf nach einer Versicherung gegen Forderungsausfälle seitens der Exporteure.
Auch in anderen Ländern, wie beispielsweise den Vereinigten Staaten von Amerika, Grossbritannien, Frankreich, Italien oder Belgien wurden Exportkreditversicherungen eingeführt. 1917 wurde schließlich die HERMES in Deutschland gegründet und somit wurden noch vor dem 2. Weltkrieg in Deutschland die ersten staatlich getragenen Exportversicherungsmodelle eingeführt. Dieses bedeutete für die deutschen Exporteure natürlich einen fundamentalen Fortschritt. Jedoch hat uns die Geschichte gelehrt, dass die deutsche Wirtschaft zum Stillstand kam und somit auch die Exporte ausblieben.
2.2 Von der Nachkriegszeit bis heute
Die Zeit nach dem 2. Weltkrieg bis zur Jahrtausendwende war durch diverse internationale Übernahmen, Zusammenschlüsse und Allianzen geprägt, bis schließlich 2002 die französische EULER die Firma HERMES erwarb und in EULER & HERMES umfirmierte. Ein Jahr später integrierten alle Geschäftseinheiten der Gruppe den Namen Euler Hermes, welcher noch heute Gültigkeit hat.
Stetig ist die Gruppe auf internationalem Expansionskurs und so kamen in den letzten zwei Jahren Länder wie z.B. Finnland, Griechenland, Portugal, Marokko, Russland, Indien, Türkei und die Baltischen Staaten hinzu.
Mit über 5.400 Mitarbeitern ist die Euler Hermes heute in 43 Ländern präsent.
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Abbildung 1: Die Euler Hermes Gruppe
Quelle: http://www.eulerhermes.com/group/ger/unternehmen/gruppe.html
Die Abbildung 1 stellt den organisatorischen Aufbau der Euler Hermes Gruppe mit Stand April 2006 grafisch dar. Ihr ist zu Entnehmen, in welchem Beteiligungsverhältnis die einzelnen Institutionen zueinander stehen.
Die Muttergesellschaft ist die Allianz AG, welche mit einem Anteil von 57,99 % an der französischen Versicherungsanstalt Assurances Générales de France S.A. (AGF) beteiligt ist. Den Mehrheitsanteil an der Euler Hermes besitzt die AGF, mit 68,58 %. Außerdem ist die Öffentlichkeit, darunter auch Swiss Re mit 27,99 % und die Euler Hermes selbst mit 3,43 % an dem Unternehmen beteiligt.
Des Weiteren zeigt die Abbildung auf der rechten Hälfte eine Aufgliederung in die jeweiligen Landesvertretungen und ihre Zuständigkeiten.
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3 Das Wesen der Exportversicherungen
Exporteure sind aus Wettbewerbsgründen oft gezwungen, ihren Vertragspartnern einen Zahlungsaufschub, meist in Form eines Zahlungszieles zu gewähren. Eine Vielzahl verschiedener Möglichkeiten bietet sich den Unternehmen an, wie z.B. der Kontokorrentkredit, das Dokumenten-Akkreditiv, der Wechseldiskontkredit, der Akzeptkredit oder das Exportfactoring. Jedes einzelne dieser Angebote hat Vorteile gegenüber dem anderen. Deshalb ist es vor allem für kleine und mittlere Exporteure wichtig, sich vor Vertragsabschluss mit ihrem Kreditinstitut in Verbindung zu setzen und das passende Modell auszuwählen.
Der Export von Investitionsgütern in Entwicklungs- und Schwellenländer bürgt einige Gefahren in sich, besonders für diese kleinen und mittleren Unternehmen. Ein Forderungsausfall wäre aufgrund ihrer knappen Eigenmittelausstattung und der heutigen engen Gewinnmargen existenzbedrohend. Wie bereits oben erwähnt, wäre eine Absicherungsart für diese Unternehmen die unwiderruflichen und bestätigten Dokumenten-Akkreditive. Allerdings richtet sich diese Bestätigung der Banken nach dem Auftragsvolumen und weiteren Faktoren, sodass gewisse Geschäfte nicht bestätigt werden können.
Bei diesen unwiderruflichen, nicht bestätigten Akkreditivgeschäften würde z.B. eine Absicherung über die Euler Hermes Kreditversicherungs-AG in Frage kommen.
3.1 Politische und wirtschaftliche Risiken
Die Exportversicherung bietet Schutz vor Zahlungsausfällen politischer und/oder wirtschaftlicher Natur.
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Arbeit zitieren:
Daniel Knop, 2006, Die Bedeutung von Hermes-Bürgschaften als Instrument der Exportabsicherung, München, GRIN Verlag GmbH
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