Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis........................................................................................ II II
Abkürzungsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis III
1. Einleitung 1
2. Eingliederung in den wissenschaftlichen Kontext 2
2.1 Definition Soziales Engagement - Corporate Citizenship 2
2.2 Zusammenhang von Corporate Citizenship und Corporate Social
Responsibility 3
3. Beispiele gesellschaftlichen Engagements 5
4. Soziales Engagement von Großunternehmen und KMU 8
4.1 Definition Mittelstand- Kleine und Mittlere Unternehmen 8
4.2 Vergleich des sozialen Engagements von KMU und
Großunternehmen 8
4.2.1 Ziele des sozialen Engagements 9
4.2.2 Maßnahmen des sozialen Engagements 12
4.2.3 Unterstützungsbereiche des Corporate Citizenship 13
4.2.4 Reichweite des unternehmerischen Bürgerengagements 14
4.2.5 Kommunikation des Corporate Citizenship 14
4.2.6 Ausmaß des sozialen Engagements 16
5. Fazit 20
6. Anhang 23
6.1 Abbildungen 23
6.2 Literaturangaben 24
Internetquellen: 26
Sonstige Internetquellen: 26
II
Abkürzungsverzeichnis
Abb. - Abbildung
AG - Aktiengesellschaft Anm. d. Verf. - Anmerkung des Verfassers bzw. - beziehungsweise CC - Corporate Citizenship CSR - Corporate Social Responsibility ggü. - gegenüber GbR - Gesellschaft bürgerlichen Rechts GmbH - Gesellschaft mit beschränkter Haftung IfM - Institut für Mittelstandsforschung KMU - Kleine und Mittlere Unternehmen o.ä. - oder ähnliches u.ä. - und ähnliches vgl. - vergleiche WDR - Westdeutscher Rundfunk z.B. - zum Beispiel
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Ziele und Unternehmensgröße............................................8
Abb. 2: Unternehmensgröße und Aufwand....................................14
III
1. Einleitung
1. Einleitung
Die vorliegende Arbeit untersucht soziales Engagement von großen und mittelständischen Unternehmen. Dabei wird die Fragestellung verfolgt, ob es Unterschiede im gesellschaftlichen Engagement in Abhängigkeit von der Unternehmensgröße gibt und worin diese bestehen.
Zunächst erfolgt eine genauere Definition, was unter sozialem Engagement zu verstehen ist. Daran schließen sich kurze Beispiele zur Veranschaulichung an.
Dann wird das soziale Engagement im Hinblick auf die jeweiligen Unternehmensgröße verglichen.
In der Untersuchung werden deutsche Unternehmen berücksichtigt, da soziales Engagement auf internationaler Ebene nur bedingt vergleichbar ist. Dies hängt zum Beispiel mit unterschiedlichen sozialen Infrastrukturen in den jeweiligen Ländern zusammen. Während in Deutschland der Staat seit Bismarck eine ausgeprägte soziale Sicherungspolitik verfolgt, ist dies zum Beispiel in den USA nur in viel geringerem Ausmaß gegeben, so dass sich dort der private Sektor traditionell stärker engagiert. Im europäischen Umfeld nimmt Deutschland ebenfalls eine Sonderrolle ein, die gesamte Diskussion um soziales Engagement von privaten Unternehmen, zusammengefasst unter den Schlagwörtern Corporate Social Responsibility (CSR) und Corporate Citizenship (CC), welche später noch genauer unterschieden werden, hat hier erst später eingesetzt als in anderen Ländern. 1 Angesichts der heutigen Realität eines öffentlichen Sozialsystems, welches aufgrund immer größer werdender Finanzierungsprobleme sukzessiv eingeschränkt wird, erscheint eine Diskussion des gesellschaftlichen Engagements durch den privaten Sektors umso wichtiger und aktueller denn je.
1 Vgl. Habisch (2005), S. 111 f.
1
2. Eingliederung in den wissenschaftlichen Kontext
2. Eingliederung in den wissenschaftlichen Kontext
2.1 Definition Soziales Engagement - Corporate Citizenship
Wenn man über soziales Engagement spricht, so muss abgegrenzt werden, welche Handlungen eines Unternehmens damit gemeint sind. Kommt ein Unternehmen seinen gesellschaftlichen Pflichten zur Altersvorsorge seiner Mitarbeiter nach, ist sicherlich nicht von sozialem Engagement zu sprechen, auch wenn dies von Unternehmerseite betrachtet eine soziale Handlung ist. Diese Arbeit bezieht sich bei Verwendung des Begriffes soziales Engagement auf “freiwillige Aktivitäten” einer Unternehmung, die “der Gesellschaft zugute kommen” und “über die reine Geschäftstätigkeit hinausgehen” 2 .
Analog hierzu wird in der Literatur auch oft der Begriff des Corporate Citizenship, übersetzt mit “unternehmerischem Bürgerengagement” 3 , verwendet. Im Wesentlichen sind beide Begriffe synonym zu verwenden, insofern, als sie ausdrücken, dass “Unternehmen in ihr gesellschaftliches Umfeld investieren und ordnungspolitische Mitverantwortung übernehmen” 4 . Eine Unterscheidung zwischen sozialem Engagement und Corporate Citizenship könnte unter Einschränkungen dahingehend definiert werden, dass man als “das Corporate Citizenship” die Gesamtheit allen sozialen Engagements einer Unternehmung bezeichnet. Idealtypisch folgt dieses Corporate Citizenship einer einheitlichen Strategie, was stellenweise in der Literatur per definitionem unterstellt wird 5 .
2 vgl. Fabisch (2004), S. 32
3 Habisch (2003), S. 51
4 Habisch (2003), S. 58
5 vgl Westebbe (1995), S. 23
2
2. Eingliederung in den wissenschaftlichen Kontext
Unter Corporate Citizenship versteht man einerseits rein finanzielle Zuwendung, das sogenannte Corporate Giving, was sich von Spenden über Sponsoring bis zum Stiftungswesen erstreckt. Mit Corporate Volunteering, der anderen Ausprägung von Corporate Citizenship, sind personalpolitische Maßnahmen, wie z.B. die Freistellung von Mitarbeitern, gemeint 6 . Es gibt eine externe und interne Dimension des Handelns, je nachdem ob die Maßnahmen unternehmensinternen (z.B. Mitarbeiter) oder -externen Stakeholdern zugute kommen. Letztere sind beispielsweise Lieferanten, Kunden, lokale bzw. nationale Behörden.
2.2 Zusammenhang von Corporate Citizenship und Corporate Social Responsibility
Auch bestehen Gemeinsamkeiten zwischen Corporate Citizenship (CC) und Corporate Social Responsibility (CSR). Letzteres beinhaltet eine ökonomische, ökologische und soziale Dimension. Unter Corporate Citizenship ist als mehr als nur die soziale Dimension von CSR zu sehen. Die ökologische Perspektive wird tangiert, da beispielsweise auch Umweltschutzmaßnahmen zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beitragen und dies auch Verantwortung ggü. der Gesellschaft ausdrückt.
Da durch Corporate Citizenship Maßnahmen auch langfristig ein positiver Nutzen für den Unternehmenserfolg entstehen soll, besitzen diese auch eine ökonomische Dimension; oft wird von einer „Win-Win Situation“ 7 für Unternehmen und Gesellschaft gesprochen. Generell ist zu sagen, dass sich Corporate Citizenship umso eher positiv auf den Unternehmenserfolg auswirkt, desto mehr diese Maßnahmen Ausdruck einer ganzheitlichen Managementstrategie sind.
6 Dresewski (2004), S. 21 f
7 Dresewski (2004), S. 13
3
2. Eingliederung in den wissenschaftlichen Kontext
Eine genaue Unterscheidung zwischen CSR und CC ist schwierig; Corporate Citizenship kann als Ausdruck dafür verstanden werden, dass sich das Unternehmen seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst ist und diese auch konkret wahrnimmt.
Ein wichtiger Unterschied besteht darin, dass nur CSR-Maßnahmen, die über das eigentliche Kerngeschäft hinausgehen, zum Corporate Citizenship gezählt werden.
4
3. Beispiele gesellschaftlichen Engagements
3. Beispiele gesellschaftlichen Engagements
Es lassen sich in der Praxis zahlreiche Beispiele für gesellschaftliches unternehmerisches Engagement finden.
Als Beispiel für kleine Unternehmen soll die Org.Beratung Schulten und Weyland GbR dienen. Diese Gesellschaft bürgerlichen Rechts besteht aus zwei Gesellschaftern und ist in Wuppertal-Elberfeld ansässig. Das Kerngeschäft bildet die Organisationsentwicklung und die Unternehmensberatung von Klein- bzw. Kleinstbetrieben 8 .
Als Antwort auf den negativen Entwicklungstrend ihres Stadtteils gründeten sie den Arbeitskreis „Unternehmer/innen für die Nordstadt“ und sorgten mit ihrem ehrenamtlichen Engagement für eine Vernetzung der
Klein(st)unternehmen vor Ort. Durch das nun stattfindende Stadtteilmanagement wurde der Negativtrend aufgehalten und das kreative Potential des Stadtteils besser genutzt. Dadurch kam es neben verschiedenen Kunstaktionen im Laufe des Jahres zum „Ölbergfest“, über das auch der WDR berichtete 9 .
Für ihr Engagement wurde die Org.Beratung dieses Jahr mit dem Preis für kleine Unternehmen der Initiative „Freiheit und Verantwortung“ ausgezeichnet.
Als Beispiel für das soziale Engagement von Großunternehmen dient die DaimlerChrysler AG.
Sie berichtet jährlich in einem eigenen Bericht über ihr weltweites gesellschaftliches Engagement. In diesem ist davon die Rede, dass „ihre „Geschäftstrategie (...) die Übernahme einer verantwortungsvollen, aktiv
8 mit Kleinstbetrieben sollen Unternehmen mit weniger als 20 Mitarbeitern gemeint sein.
9 vgl. http://www.orgberatung.de/orgbe/corpcity.htm und http://www.freiheit-und-verantwortung.de
5
Quote paper:
Simon Köppen, 2006, Unterschiede im sozialen Engagement von Großunternehmen und KMU, Munich, GRIN Publishing GmbH
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