I n h a l t s v e r z e i c h n i s
Vorwort
Stress Was ist das 2
Stress und Stress Ein Beispiel 2
Was läuft im Körper ab 3
Distress dosieren 4
Eustress suchen 7
Stress und Persönlichkeit 10
Quellenverzeichnis 11
V o r w o r t :
Die meisten Menschen assoziieren mit dem Begriff Stress etwas Negatives, eine besondere Belastung, die sie nicht bewältigen können. Es ist allseits bekannt, dass Stress wesentlicher Auslöser verschiedenartigster Krankheitsbilder –bis hin zum Herzinfarkt- sein kann.
Was vielen jedoch nicht bekannt ist, ist die Tatsache, dass Stress auch eine positive Bedeutung haben kann, nämlich motivierenden Charakter und sogar eine gesundheitsfördernde Wirkung.
In einer Zeit, in der es schon fast zum guten Ton gehört, gestresst zu sein, erscheint es überaus sinnvoll, eben genannte positive Seiten des Phänomens Stress näher zu beleuchten, um einerseits diesen positiven Stress bewusster zu suchen und zu erleben und andererseits aufzuzeigen, wie der negative Stress auf ein erträgliches Maß begrenzt werden kann.
Villingen-Schwenningen, im Juni 2002 Jörg Schlittenhardt
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Stress – Was ist das?
Ursprünge des Begriffs „Stress“ finden sich sowohl in der englischen Sprache 1 , als auch im Lateinischen 2 .
SELYE 3 führte den Begriff Stress um 1950 in die Biologie / Medizin ein. Dort
bedeutet Stress einen physischen und psychischen Zustand, in dem sich ein Mensch befindet. Ursächlich für diesen Zustand „Stress“ sind sogenannte Stressoren (Stressauslöser), die unterschiedlichster Natur sein können und die in ihrer Intensität von jedem Menschen anders empfunden werden.
Stress ist also allgemein gesprochen die natürliche Reaktion unseres Organismus auf bestimmte Anforderungen; konkreter: unser Körper unternimmt auf körperlicher, hormoneller und psychischer Ebene Versuche, sich der Anforderung (dem Stressor) anzupassen.
S t r e s s u n d S t r e s s – E i n B e i s p i e l
Herr A und Herr B haben innerhalb einer Firma die selbe Stellung mit den selben Befugnissen inne und üben exakt die selbe Tätigkeit aus. Herr A empfindet seine Situation am Arbeitsplatz als bedrohlich und unangenehm, da man ihn (aus seiner Sicht) zwingt, zu viele Entscheidungen zu treffen. Herr B hingegen, leidet unter Stress, da er der Ansicht ist, dass er zu wenig Entscheidungen treffen darf.
Dieses Beispiel zeigt, dass ein und derselbe Auslöser auf zwei Personen eine völlig unterschiedliche Wirkung haben kann. Verschärft man die Ausgangslage des Beispiels nun dahingehend, dass man die Anzahl der zu treffenden Entscheidungen drastisch erhöht, so wird die Situation für Herrn A immer unangenehmer und unerträglicher. Herr B hingegen wird froh sein, nun endlich die Entscheidungs- und Handlungsbefugnis inne zu haben, derer er sich gewachsen fühlt.
1 Stress: „Anspannung“, „Druck“, „Verzerrung“, bezogen auf die Belastbarkeit von Stoffen, wie Glas,
Metall usw.
2 strictus: angezogen, stramm, gespannt
3 Hans SELYE, ungarisch-kanadischer Mediziner, wird als „Vater“ der Stressforschung bezeichnet
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Arbeit zitieren:
Jörg Schlittenhardt, 2002, Positiver Stress, München, GRIN Verlag GmbH
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