Inhaltsverzeichnis
1. Was ist das Mitarbeitergespräch 3
2. Worum geht es im Mitarbeitergespräch 3
3. Der logische Aufbau eines Mitarbeitergesprächs 4
3.1 Vorbereitung 4
3.1.1 Für Mitarbeiter 4
3.1.2 Für Vorgesetzte 5
3.2 Durchführung 6
3.2.1 Gesprächsformen 7
Die fragende Gesprächsführung 7
Das Feedbackgespräch 7
Das Aushandlungsgespräch 8
3.3 Nachbereitung 8
4. Kritische Faktoren für das Gelingen eines MAG 9
5. Gesprächsprotokoll 11
6. Schlusswort Fazit 11
Literaturverzeichnis 12
2
1) Was ist das Mitarbeitergespräch?
Müssen wir jetzt neben Teamsitzungen, Fallbesprechungen und sonstigen längeren Zusammentreffen auch noch extra Mitarbeitergespräche einführen? Gerade in sozialen Einrichtungen wird doch schon soviel „ausdiskutiert“ und besprochen (so jedenfalls das Klischee). Wenn es Probleme gibt, dann kann man doch so darüber reden.
Ein Mitarbeitergespräch (MAG) darf nicht verwechselt werden mit der Alltagskommunikation.
Es ist strukturiert und folgt wichtigen Grundregeln. Eine genaue Vorbereitung von Seiten sowohl der Mitarbeiter als auch der Führungskräfte – schriftlich – ist Voraussetzung. Zudem ist das Gespräch gekennzeichnet durch einen systematischen Aufbau. Auch eine Nachbereitung ist unerlässlich. Das MAG ist dadurch gekennzeichnet, dass es
• „ziel- und leistungsorientiert
• mindestens einmal im Jahr
• als 4-Augen-Gespräch
• kooperativ
• individuell durchgeführt wird.“ 1
2) Worum geht es im Mitarbeitergespräch?
Das MAG ist der Ort für
• „Ziele und Ergebnisse der Arbeit
• Gravierende Probleme
• Fragen der Zusammenarbeit
• Gespräch über die weitere berufliche Entwicklung“ 2 Dabei werden systematisch gemeinsam mit dem Mitarbeiter die Aufgaben und Tätigkeiten, das Verhalten, die Leistungen und die Zusammenarbeit erörtert. Der
1 Kerstin Maess/Thomas Maess, S. 374
2 Nagel/Oswald/Wimmer, S. 13
3
Vorteil des MAG ist, dass der Mitarbeitende nachher genau weiß, wie er in diesen Bereichen eingeschätzt wird und wie sein Aufgabenfeld abgegrenzt ist. Unsicherheiten werden hier beseitigt und es entsteht meiner Meinung nach ein Ansporn durch die klar umrissenen Zielvereinbarungen zwischen dem Mitarbeiter und seinem Vorgesetzten. So kann in einem nachfolgenden Gespräch anhand eines Gesprächsprotokolls (Siehe Kapitel 7) unter anderem überprüft werden, inwiefern besprochene Ziele erreicht wurden und ob Fortbildungsmaßnahmen erfolgreich waren.
Zu beachten ist dabei auch die Art und Weise, wie das MAG geführt wird. Der Vorgesetzte muss anstreben, dass er dem Mitarbeiter keine Vorwürfe macht und wie er nach dessen Meinung fragt (Siehe aktives Zuhören). Mitarbeiter sollten Nutzen aus dem Treffen ziehen und motiviert in den Arbeitsalltag zurückkehren.
3) Der logische Aufbau eines Mitarbeitergesprächs
3.1) Vorbereitung
Im Kapitel 4, „Kritische Faktoren für das Gelingen eines MAG“, führe ich die fehlenden Vorbereitungsmöglichkeiten für Mitarbeiter an. Beide Seiten des Gesprächs müssen die Möglichkeit haben, sich systematisch darauf vorzubereiten. Sie müssen aber nicht nur die Möglichkeit haben, sondern diese auch nutzen. Dazu eignet sich ein so genannter Vorbereitungsbogen für Vorgesetzte und Mitarbeiter. Vorbereitungsbögen sind als Beispiel zu verstehen und variabel. Vor diesem Hintergrund sind auch meine Ausführungen unter 3.1.1 und 3.1.2 zu verstehen. Wichtig ist aber, dass diese Vorbereitung schriftlich geschieht. Im Folgenden führe ich mögliche Fragen an, die der Vorbereitungsbogen enthalten kann, an.
3.1.1) Für Mitarbeiter
• Wie zufrieden bin ich mit meiner Arbeit, mit der Zusammenarbeit mit Kollegen und Vorgesetzten?
• Welche Ideen habe ich, die diese Situation verbessern könnten?
4
Arbeit zitieren:
Heidi Christina Kohlstock, 2003, Das Mitarbeitergespräch, München, GRIN Verlag GmbH
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