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Inhalt
1. Depression eine affektive Störung Psychose 3
2. Einteilung der Depression (ursachenbezogen) 3
2.2 Die reaktive Depression (auch psychogene Depression) 3
2.3 Die somatogene Depression 4
3. Diagnose der Depression 4
4. Therapie der Depressionen 5
4.1 Psychotherapie 5
4.2 Die medikamentöse Behandlung mit Antidepressiva 5
4.3 Der Schlafentzug 6
5. Depression und Soziale Arbeit 7
Quellenangaben: 8
3
1. Depression – eine affektive Störung / Psychose
Depressionen (lat. depressio = „Niederdrücken“) zählen zu den affektiven Psychosen/ Störungen. Dies sind seelische Erkrankungen, die hauptsächlich mit Störungen von Antrieb, Stimmung und Gefühl einhergehen. Sie können sich als Depression vom melancholischen Typ oder/und Manien äußern. Die Depressionen verlaufen in zeitlich abgesetzten Phasen - den sogenannten Episoden. Wenn beim Betroffenen melancholisch –depressive und manische Phasen auftreten, spricht man von der bipolaren Form. Ob es sich bei der bipolaren Form um eine eigene Krankheit oder nur um eine Verlaufsform der affektiven Psychose handelt ist umstritten.1
2. Einteilung der Depression (ursachenbezogen)
2.1 Die endogene Depression (auch melancholische Depression)
Welche Ursachen hinter dieser Form der Depression stecken ist noch nicht eindeutig geklärt. Vermutet werden Stoffwechselstörungen im Gehirn, hormonelle Veränderungen oder ähnliche Prozesse hinter dieser Form der Depression. Ob aber diese Faktoren ursächlich für den Ausbruch der Depression sind oder äußere Faktoren, wie z. B. Stress oder Alltagsbelastungen ist noch nicht genau geklärt. Bei einer Form der endogenen Depression, der bipolaren Form wird ein Vererbungsfaktor angenommen.
2.2 Die reaktive Depression (auch psychogene Depression)
Die am häufigsten vorkommenden Depressionen sind die reaktiven Depressionen. Diese Form nimmt auch nach der WHO am Häufigsten zu. Als Gründe für die psychogene Depression sind Umweltbedingungen zu nennen. Häufig fallen darunter kritische Lebensereignisse, die im direkten Zusammenhang mit der Depression stehen, wie Verlust- oder Trennungserlebnisse. Daneben stehen Überforderung durch die Arbeit oder der Verlust des Arbeitsplatzes als vorrangigste Gründe. Diese Ereignisse stellen nur einen Risikofaktor dar, denn nicht jeder, der derartige Erfahrungen macht wird auch depressiv. 2
1 vgl. „Psychiatrie“, S. 236
2 vgl. „Wieder Zuversicht gewinnen“, S. 18f
4
2.3 Die somatogene Depression
Ursache für die Entwicklung dieser Form der Depression ist eine körperliche Erkrankung. Die Depression entwickelt sich im Zusammenhang mit dieser Erkrankung. Als Beispiele können hier die Entwicklung einer Depression im Zusammenhang mit einem Gehirntumor oder einer Herzinsuffizienz genannt werden. „Aber auch vor oder nach körperlichen Erkrankungen können sich Depressionen zeigen, z. B. vor Ausbruch einer Krebserkrankung oder einer neurologischen Erkrankung (beispielsweise Parkinsonsche Erkrankung) oder nach einer Hepatitis.“ (vgl. „Wieder Zuversicht gewinnen“, S. 17) 3
3. Diagnose der Depression
Im Klassifikationssystem ICD – 10 fallen Depressionen unter den Schlüssel F 32. und werden als „depressive Episode“ bezeichnet.
Die Diagnosekriterien für die depressive Störung (unipolare Depression) nach dem Klassifikationssystem sehen wie folgt aus:
A ) B)
- Depressive Stimmung - verminderte Konzentration und
- Verlust von Interesse und Freude
- Erhöhte Ermüdbarkeit
Leichte Depression: mindestens 2 Symptome aus A und 2 aus B Mittelgradige Depression: mindestens 2 Symptome aus A und 3 aus B Schwere Depression: alle 3 Symptome aus A und mindestens 4 aus B (vgl. “Das Rätsel Depression – eine Krankheit wird entschlüsselt“, S. 27 )
3 vgl. „Wieder Zuversicht gewinnen“, S. 17
Arbeit zitieren:
Daniela Frank, 2006, Depression, München, GRIN Verlag GmbH
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Einbetten
DOI
Die Depression aus Sicht der Humanbiologie, Psychologie und Soziologie
Psychologie - Klinische u. Gesundheitspsychologie, Psychopathologie
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