Gliederung:
Gliederung : 2
1 Einleitung 3
1.1 Informationen zum Autor. 3
1.2 Informationen zum Buch. 4
2 Rezension 5
2.1 Zentrale Thesen 5
2.2 Aufbau des Buches 5
2.3 Prüfung der wichtigsten Aussagen und Thesen am Inhalt 9
2.4 Versuch einer Bewertung 12
3 Literaturverzeichnis. 14
2
1 Einleitung
„Auslaufmodell Staat“ - das ist das aktuellste Buch von Erhard Eppler. Es stellt eine Bestandsaufnahme des „Modells Staat“ dar, die auf Schlussfolgerungen und Erfahrungen aus einer langen persönlichen Zeit des Autors in der deutschen Politik und später in der Kirchenarbeit basieren, verfasst in einer ausdrucksstarken, deutlichen Sprache.
1.1 Informationen zum Autor
Erhard Eppler wurde am 09. Dezember 1926 in Ulm geboren und wuchs in Schwäbisch Hall auf. Er studierte Germanistik und Geschichte und promovierte in diesen Fächern 1951 zum Dr. Phil. 1
Er war äußerst aktiv in der Politik der BRD: Von 1961 - 76 war er Mitglied des Deutschen Bundestages als Abgeordneter der SPD; von 1968 - 74 Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit. Weiterhin war er unter anderem Vorsitzender der Grundwertekommission der SPD 1973 - 92, Mitglied des Landtages von Baden-Württemberg 1976 - 82, Mitglied des Präsidiums der SPD 1973 - 89 sowie, vor allem nach dem Rückzug aus der Landespolitik, in der evangelischen Kirche tätig, z.B. als Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchentages 1981 - 83 und 1989 - 91. 2 2006 erhielt Eppler für sein Buch „Auslaufmodell Staat“ von der Friedrich-Ebert-Stiftung den Preis „ Das politische Buch 2006.“ 3
1 Erhard Eppler online, 2006
2 Eppler, 1994, S. 144
3 Friedrich - Ebert -Stiftung, 2006
3
1.2 Informationen zum Buch
„Auslaufmodell Staat“, 230 Seiten, ist am 22. Juni 2005 im Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, erschienen. Der Verkaufspreis beträgt 10,00 €.
4
2 Rezension
In diesem Abschnitt soll Epplers Buch näher vorgestellt und sein Inhalt kritisch betrachtet werden.
2.1 Zentrale Thesen
Eppler stellt in diesem Buch die These auf, dass Unternehmen immer mehr Macht inne haben; der Staat hingegen schrumpft, er verliert an Macht und kann somit seine Aufgaben nicht mehr erfüllen. „Die Vorstellung mancher Ökonomen, man könne dem Staat all das wegnehmen, was sie für überflüssig halten, dann bleibe unversehrt und funktionstüchtig übrig, was sie dem Staat als unerlässlich zubilligen, ist reichlich naiv.“ 4 Es muss ein Zusammenspiel zwischen Markt, Staat und Zivilgesellschaft geben, wobei sich jede der drei Ebenen auf ihr Gebiet beschränkt und den anderen ihren Freiraum lässt. Er fragt, warum so viele Menschen dem Staat feindlich gegenüber stehen und nicht die Chancen und auch Notwendigkeiten in ihm sehen. Eppler mahnt den übermäßigen Abbau des Staates an, der einen schwachen Staat produziert, der mehr Gefahren für die Gesellschaft in sich bergen kann, als viele, die vor allem die in der „losgelassenen“ Wirtschaft die Lösung aller Probleme sehen, heute wahrhaben wollen. Für Eppler steht die Frage im Mittelpunkt: Wie viel Staat ist überhaupt noch da und wie viel wird eigentlich gebraucht, um noch funktionsfähig zu sein bzw. es wieder zu werden?
2.2 Aufbau des Buches
Man schlägt das Buch auf, fängt an zu lesen und kann schwerlich wieder aufhören. Eine lebendige, an manchen Stellen auch bissig-ironische Sprache, so verwendet, dass seine Gedanken verständlich und deutlich nachvollziehbar sind, verbunden mit zahlreichen
4 Eppler, 2005, S. 87
5
Arbeit zitieren:
Ulrike Schneider, 2006, Rezension des Buches: Erhard Eppler - "Auslaufmodell Staat", München, GRIN Verlag GmbH
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Einbetten
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Ulrike Schneider's Text Rezension des Buches: Erhard Eppler - "Auslaufmodell Staat" ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
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