Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 2
2 Zum Land Luxemburg 3
2.1 Allgemeine Daten. 3
2.2 Politisches System Luxemburgs 4
2.3 Großherzog Henri von Luxemburg. 6
3 Demographie. 8
3.1 Aktuelle Situation 8
3.2 Bevölkerungsprognose 2050 von STATEC. 11
3.3 Vergleich mit der EU 11
3.4 Vorstellung der Institute 12
3.4.1 CEPS / INSTEAD 12
3.4.2 STATEC 13
3.4.3 Eurostat 13
3.5 Schlussbemerkung. 13
Literatur 14
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1 Einleitung
Der demographische Wandel in den verschiedenen Regionen der Erde ist insbesondere in den vergangenen Jahren immer stärker in den Fokus der öffentlichen Meinung getreten. Eine besondere Aufmerksamkeit erhielten die Länder der Dritten Welt, bzw. die Schwellenländer sowie die Industrienationen unter dem Gesichtspunkt, wie sich zukünftig ihre Bevölkerungszahlen entwickeln werden.
Unterschiedlichste Faktoren bestimmen die regionalen Bevölkerungsentwicklungs-Zahlen, jedoch kann man von einer allgemeinen Tendenz sprechen, wenn die Forschungen davon berichten, dass der Trend in den Entwicklungsländern und den Schwellenländern zu einem starken Bevölkerungsanstieg führt und die Bevölkerungszahlen in den Industrienationen in der Regel stagniert bzw. rückläufig sind. Diese Tendenz ist ebenfalls für die europäischen Staaten festzustellen. Keinen dauerhaften Geburtenrückgang haben derzeit die Länder Schweden und Finnland. Ebenfalls ist in Luxemburg eine starke Zunahme der Bevölkerungszahlen zu verzeichnen. Dies hat jedoch regional spezifische Aspekte, die im Rahmen dieser Arbeit erläutert und dargestellt werden sollen.
Dabei werden Faktoren wie Grundinformationen zum Land Luxemburg, sowie dem politischen System und der Stellung des Großherzogs genauso eine Rolle spielen, wie die aktuelle demographische Situation in Luxemburg, auch im Vergleich zu anderen europäischen Staaten, sowie die zukünftige Bevölkerungsprognose bis 2050 von STATEC (STATEC Wirtschafts- und Gesellschaftsportrait Luxemburgs 2005, http://www.portrait.public.lu) betrachtet.
Hauptgrundlage dieser Arbeit war die Internetrecherche um möglichst aktuelle Zahlen und Fakten zu den einzelnen Themengebieten zu erhalten. Das Wirtschafts- und Gesellschaftsporträt Luxemburgs von STATEC lieferte die meisten Informationen und statistischen Grundlagen für diese Arbeit.
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2 Zum Land Luxemburg
2.1 Allgemeine Daten
Das Land Luxemburg liegt im westlichen Bereich der Europäischen Union und grenzt an die Länder Deutschland, Frankreich und Belgien. Es ist als Industrieland zu bezeichnen mit einer außerordentlichen Wirtschafts- und Finanzkraft. Mit einem Brutto-inlandsprodukt von 31.864 Mrd. Dollar in 2004 und einem realen Zuwachs von 4,5 % sowie einem Bruttonationaleinkommen im Jahr 2004 von 56.380 Euro je Einwohner gehört Luxemburg zu den wirtschaftlich stärksten Ländern in der EU. Der Außenhandel Luxemburgs gliedert sich beim Import auf 14 Mrd. Euro und wird hauptsächlich von Maschinen, Geräten, Mineralölerzeugnisse und Transportmittel dominiert. Der Export, der sich auf ca. 10,1 Mrd. Euro beläuft, wird von Eisen und Stahlwaren sowie von Maschinen und Geräten geprägt (vgl. Fischer Weltalmanach 2006: S. 322). Zahlreiche Wirtschafts- und reine Finanzfirmen haben sich in den vergangenen Jahren genauso angesiedelt, wie Einrichtungen der Europäischen Union. Der Wirtschaftsaufbau und die Erwerbstätigkeit gliedern sich zu 77,2 % in Dienstleistungen, 21,4 % in Industrie sowie 1,3 % Landwirtschaft. Die Arbeitslosenquote betrug als Durchschnitt aus dem Jahr 2005 ca. 4,7 % (ebd., S. 322). Interessant ist in diesem Zusammenhang die räumliche Verteilung der Erwerbstätigkeitsbereiche. Der Süden des Landes, wo sich auch die meisten größeren Städte befinden, ist geprägt von der Industrie, wogegen der Norden und des Osten des Landes eher durch Landwirtschaft, Tourismus, Forst und Weinbau geprägt sind (vgl. Schenk/Meyers 1997: S. 12).
Auf die 474.413 Einwohner verteilen sich 96 % Christen und 4 % Sonstige Religionszugehörigkeiten (http://www.ipicture.de/daten/land_luxemburg.html, Abruf vom 25.01.2007). Von diesen 96 % Christen sind nach Erhebungen aus dem Jahr 2002 ca. 86 % Katholiken. Das Bevölkerungswachstum liegt bei derzeit 0,7 % (Fischer Weltalmanach 2006: S.322).
Als landestypische Sprache wird das als moselfränkischer Dialekt bezeichnete „Letzebuergesch“ gesprochen, jedoch auch deutsch und französisch. Auch sie sind Gesetzessprache in Luxemburg.
Die größten Städte in Luxemburg sind die Hauptstadt Luxemburg mit 77.325 Einwohner, Esch-sur-Alzette mit 27.891 Einwohner, Differdingen mit 18.891 Einwohner und Dudelange mit 17.514 Einwohner (ebd., S 322).
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Besonderes Kennzeichen der Gesamtbevölkerung in Luxemburg ist der Anteil der ausländischen bzw. der Menschen mit Migrationhintergrund. Der Fischer Weltalmanach führt aus (ebd. 322), dass sich die Bevölkerung wie folgt zusammensetzt: • 61 % Luxemburger • 39 % Ausländer
Der Ausländeranteil von 39 % gliedert sich wiederum auf in: • 37 % Portugiesen • 13 % Franzosen • 11 % Italiener • 9 % Belgier • 6 % Deutsche
Die Hintergründe und Auswirkungen dieser Zahlen und Anteile an der Bevölkerung werden zu einem späteren Zeitpunkt in dieser Arbeit behandelt.
2.2 Politisches System Luxemburgs
Das politische System Luxemburgs ist grundsätzlich davon geprägt, dass es vergleichbar wie in Großbritannien, eine konstitutionelle Monarchie ist. Bei ihr wird die ausführende Gewalt zugleich vom Großherzog und von der Regierung ausgeübt, während das auf fünf Jahre gewählte Parlament die legislative Gewalt innehat. (http://www.europa-digital.de/text/text/laender/lux/staat/index.shtml - Abruf 29.01.07) Die luxemburgische Verfassung, die am 17.10.1868 verabschiedet wurde, hat sich bis auf 19 Änderungen kaum verändert. Die Grundlagen der konstitutionellen und parlamentarischen Monarchie wurden jedoch nie angetastet oder verändert (ebd.). Nach dem 2. Weltkrieg tendiert das Großherzogtum stark zu der europäischen Gemeinschaft. „1948 gibt das Herzogtum offiziell sein Neutralitätsstatut auf und tritt im selben Jahr der Wirtschaftsunion BeNeLux (mit Belgien und den Niederlanden) bei. Zudem wird Luxemburg 1949 Mitglied der NATO. Im Juli 1992 stimmt das luxemburgische Parlament dem „Maastricht-Abkommen“ zu - allerdings unter dem Vorbehalt, über das Ausländerwahlrecht in Luxemburg gesondert zu verhandeln.“ (www.europadigital.de)
Das Ausländerwahlrecht und die repräsentativen Anteile der Menschen mit Migrati-onhintergrund im luxemburgischen Parlament sind auch heute noch kritisch zu hinterfragen. Die Zusammensetzung der Bevölkerung spiegelt sich nicht in der Zusam-
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Arbeit zitieren:
Raphael Konietzny, 2007, Luxemburg - sozial-demographische Analyse der Bevölkerung, München, GRIN Verlag GmbH
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