Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis : 3
Abk ürzungsverzeichnis: 3
1 Einleitung 4
1.1 Problemstellung 4
1.2 Zielsetzung 5
1.3 Vorgehensweise. 5
1.4 Begriffsabgrenzung 6
2. Bezugsrahmen 8
2.1 Entwicklung des M A - Marktes. 8
2.1.1 Historische Entwicklung 8
2.1.2 Aktuelle Situation 10
2.2 Formen von M A 10
2.2.1 Unternehmenskooperationen 11
2.2.2 Unternehmenskonzentrationen 11
2.3 Ausprägungen von M A 13
2.4 Gesetzliche Rahmenbedingungen für M A 13
3. Analyse und Beurteilung der Beweggründe für M A. 15
3.1 Motive von M A 15
3.1.1 Synergieeffekte. 15
3.1.2 Marktmacht. 17
3.1.3 Risikominderung 18
3.1.4 Finanzielle Motive. 19
3.2 Risiken von M A 20
1
3.2.1 Fehleinschätzungen 20
3.2.2 Negative Synergien. 21
3.2.3 Schlecht gemanagte Mergerprozesse. 21
3.2.4 Eigeninteressen und psychologische Effekte 22
3.3 Erfolge von M A. 24
3.3.1 Erfolgsbegriff und Erfolgsmessungen 24
3.3.2 Erfolge der Vergangenheit. 26
3.4 Fazit 29
4 Zusammenfassung und Ausblick. 31
Literaturverzeichnis 33
2
Abbildungsverzeichnis :
Abbildung 1: Die fünf Merger - Wellen.
Abbildung 2: Veränderung des Shareholder Value nach einer Transaktion
Abbildung 3: Synergien: Erwartung und Realität
Abk ürzungsverzeichnis:
M A Mergers and Acquisitions
GWB Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen
3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
Es gibt heute eine Vielzahl an Tendenzen und Kräften die auf ein Unternehmen einwirken. Eine globale Weltwirtschaft, immer dynamischere Märkte, ein deregulierter Wettbewerb, immer kürzere Produktlebenszyklen sowie steigende Erwartungen der Anteilseigner sind nur einige aktuellen Entwicklungen die hier genannt sein sollen. 1 Vor allem infolge der zunehmenden Globalisierung verändern sich der Wettbewerb und die Anforderungen an die Marktteilnehmer. 2 Der Druck auf die Unternehmen dem globalen Wettbewerb stand zu halten, um erfolgreich zu sein, wird somit immer größer. Und wer nicht bestrebt ist sich den dauernden Veränderungen anzupassen, wird langfristig mit dem Überleben des Unternehmens zu kämpfen haben.
Eine sehr häufig genutzte Möglichkeit, auf die geschilderten Anforderungen in der Wirtschaft zu reagieren, sind Mergers und Acquisitions (M&A). Sie stellen eine Form des externen Unternehmenswachstums dar. D.h. es werden bereits bestehende Faktorkombinationen, also Unternehmen oder Unternehmensteile, erworben. 3 Das diese Möglichkeit der strategischen Unternehmensführung im Trend liegt, ist unverkennbar. Neben einem Markt für Produkte und Dienstleistungen hat sich bereits ein Weltmarkt für Unternehmen entwickelt. 4 Man kann sogar sagen, dass Unternehmenskäufe inzwischen schon zum Alltag in der freien Wirtschaftsordnung gehören. 5 Denn beinahe täglich werden in der Presse neue Fusionen, Übernahmen, Beteiligungen oder dergleichen bekannt gegeben. Vor allem Megafusionen wie der Zusammenschluss von Daimler und Chrysler, Thyssen und Krupp oder Exxon und Mobil haben in den letzten Jahren zugenommen. Grundsätzlich zeichnen sich zwei Tendenzen ab:
1 Vgl. Wirtz (2003:5)
2 Vgl. Budzinski/Kerber (2003:9)
3 Vgl. Achleitner (2001:150) nach Wirtz (2003:5)
4 Vgl. Picot (2002:3)
5 Vgl. Hagemann (1996:17)
4
Einerseits gibt es immer größere und komplexere Konzerne wie z.B. KarstadtQuelle, andererseits gibt es viele Unternehmen, wie z.B. DaimlerChrysler, die sich auf ihre eigentlichen Kernkompetenzen konzentrieren und sich daher von Nebenaktivitäten trennen. 6
1.2 Zielsetzung
Ziel der Arbeit ist es herauszufinden inwieweit Unternehmen den geschilderten Anforderungen, denen sie sich verstärkt gegenübersehen, mit M&A gerecht werden. Es soll dabei aus Sicht des Käufers argumentiert und geurteilt werden. Am Ende soll eine Aussage darüber gemacht werden können, ob einem Trend in M&A auch rational wohlüberlegte Gründe gegenüberstehen. Das Hauptaugenmerk wird auf die so genannten „Megafusionen“ gelegt.
Diese Arbeit richtet sich an alle, die sich mit M&A auseinandersetzen wollen oder sich mit M&A schon beschäftigt haben und sich die im Titel aufgeworfene Frage schon einmal selbst gestellt haben.
1.3 Vorgehensweise
Die vorliegende Arbeit ist in vier Kapitel gegliedert, wovon die Einleitung das erste Kapitel darstellt. Darin werden die Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit formuliert sowie die Vorgehensweise zur Erreichung des Ziels dargestellt. Am Ende der Einleitung soll für die beiden wichtigsten Begriffe eine Begriffsabgrenzung vorgenommen werden.
Im zweiten Kapitel werden die theoretischen Grundlagen für die nachfolgenden Ausführungen erarbeitet. Abschnitt 2.1 führt ein in die historische Entwicklung des M&A - Marktes. Abschnitt 2.2 erläutert im Folgenden die Formen von M&A während in Abschnitt 2.3 auf besondere Ausprägungen von M&A eingegangen wird.
6 Vgl. Wirtz (2003:5)
5
Der letzte Abschnitt des zweiten Kapitels beschäftigt sich mit den wichtigsten gesetzlichen Rahmenbedingungen, die vor allem bei Megafusionen beachtet werden müssen.
Kapitel drei stellt den Hauptteil der Arbeit dar. Darin werden in Abschnitt 3.1 die Motive der Käufer, eine Transaktion zu tätigen, aufgezeigt. Abschnitt 3.2 zeigt im Anschluss die Risiken die M&A mit sich bringt. Daraufhin wird in Abschnitt 3.3 versucht, an Hand von Studien herauszufinden, inwieweit die geschilderten Motive und Risiken bei durchgeführten M&A - Aktivitäten zum Ausdruck kamen. Am Schluss des dritten Kapitels wird schließlich ein Fazit gezogen in dem versucht wird, auf die in der Zielsetzung gestellten Fragen Antwort zu geben.
Im vierten und letzten Kapitel gibt der Autor eine Zusammenfassung des Themas und schließt die Arbeit mit einem Blick nach vorne zum Thema M&A ab.
1.4 Begriffsabgrenzung
Die Abkürzung M&A steht für die beiden englischen Wörter Mergers und Acquisitions, zu Deutsch: Fusionen und Übernahmen. Seit etwa Ende des 19. Jahrhunderts, zu dieser Zeit fand die erste Übernahmewelle statt 7 , findet dieses Schlagwort Anwendung. 8 Jedoch hat sich bis heute keine allgemeingültige Definition für diesen viel zitierten Modebegriff herauskristallisieren können. Zur Veranschaulichung sollen hier zunächst ein paar unterschiedliche Sichtweisen genannt werden, dann aber die grundlegenden Aspekte in einer für diese Arbeit geltende Definition zusammengefasst werden. Uneinigkeit herrscht unter anderem hinsichtlich der Festlegung, welche Formen der Unternehmensverbindung unter dem Begriff zu verstehen sind. Meerkatt zählt hierzu nur den „Erwerb, die Veräußerung oder die Verschmelzung („Fusion“) ganzer Unternehmen, von Unternehmensteilen oder einzelnen Beteiligungen“ 9 , während andere zu M&A jegliche Form der Integrationsvariante zählen, also auch Formen der
7 Näheres dazu in Abschnitt 2.1
8 Vgl. Wirtz (2003:10)
9 Vgl. Meerkatt/Roos/Wieland (2004:3)
6
Arbeit zitieren:
Christoph Rösch, 2007, Ist ein Boom in M&A gerechtfertigt? Analyse unter besonderer Berücksichtigung von Megafusionen, München, GRIN Verlag GmbH
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