Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis 1
1. Einleitung 2
2. Die Geschichte des Europäischen Bildungsraums 4
2.1. Übersicht über den Prozess zu einem einheitlichen europäischen
Hochschulraum. 4
Folgekonferenz der Bologna-Erklärung 5
3. Die Sorbonne-Erklärung 6
4. Die Bologna-Erklärung. 8
5. Die Neuerungen im Zuge der Umstellung auf Bachelor und Master 11
5.1. Bachelor und Master 11
5.2. Punktesystem. 12
5.3. Akkreditierungsverfahren 12
5.4. Abschlussarbeit 13
6. Die negativen Seiten der Hochschulreform 14
8. Schluss 17
8. Quellen- und Literaturverzeichnis 18
Internetquellen. 18
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1. Einleitung
Dieses Zitat fasst kurz aber deutlich den momentanen Zustand der Hochschulen in Deutschland aber auch in anderen Ländern zusammen. Hinter dem „dynamischen Prozess“ steht viel Bewegung, Erneuerung und Veränderung.
Die Hochschulreform ist schon seit längerem ein heiß diskutiertes Thema in ganz Europa, das sicher auch noch längere Zeit für Gesprächsstoff sorgen wird. Immer wieder geht es um die Vor- und Nachteile vor allem der neu eingeführten Bachelor- und Masterabschlüsse. Begonnen hat alles mit der relativ harmlosen Sorbonne-Declaration in Frankreich. Ihr folgte der mittlerweile allseits bekannte Bologna-Prozess in Bologna, das Treffen der europäischen Bildungsminister im Jahre 1999. 2 Das Ergebnis ist eine groß angesetzte Umstrukturierung der Hochschulen in sämtlichen Bereichen, angefangen in den Studienstrukturen bis zur allgemeinen Organisation.
Zu Beginn der Hausarbeit wird in deskriptiver Weise die Entsehung des europäischen Hochschulraums dargestellt. Anschließend befasse ich mich eingehend mit der Sorbonne- und der Bologna-Erklärung. Des weiteren werden die genauen Auswirkungen dargestellt und erläutert. Anschließend werfe ich einen näheren Blick auf die Folgen bzw. die Kritik die vielerorts geäußert wurde und wird. Am Ende fasse ich meine Gedanken zu dem Thema zusammen und ziehe eine Schlussfolgerung.
In dieser Hausarbeit soll mit kritischem aber dennoch objektivem Blick die Entstehung der europäischen Hochschulreform, ganz besonders in Deutschland zunächst einmal dargestellt
1 Veronika Pahl, Bundesministerium für Bildung und Forschung
http://www.inwent.org/imperia/md/content/bereich6-
intranet/abteilung603/leonardo/broschuerenundfaltblaetter/7.pdf (18.08.06), S: 5.
2 Vgl. Maassen, Oliver T.: Die Bologna-Revolution. Auswirkungen der Hochschulreform in Deutschland,
Frankfurt a. M., 2004, S. 1.
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und anschließend auf ihre Vor- und Nachteile untersucht werden. Das Ziel besteht nicht vorrangig darin, darzustellen zu welchem Ergebnis ich persönlich bei meinen Untersuchungen gekommen bin. Vielmehr soll es dem Leser möglich gemacht werden, sich selbst ein Bild darüber zu machen und eigenständig zu entschieden. Denn bei diesem komplexen Thema gibt es kein richtig oder falsch, es ist vielmehr Sache der persönlichen Überzeugung. Die Forschungsliteratur stellt sich aus mehreren interessanten Büchern zusammen, deren Autoren sich eingehend mit den oben genannten Themen und auch darüber hinaus befassen. Da die Bücher sehr ausführlich sind, beschränke ich mich auf die wesentlichen Aspekte und trage sie hier in meiner Hausarbeit zusammen.
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2. Die Geschichte des Europäischen Bildungsraums
Im Jahre 1980 war der offizielle Beginn der EURYDICE, das Bildungsinformationsnetz der EU. 1987 gründete die Europäische Union das ERASMUS- Programm 3 , das Programm zur Förderung der Mobilität von Studierenden und des Austauschs von Dozenten. 4 Es ist das bekannteste und wohl auch erfolgreichste Programm seiner Art und beruht auf der Kooperation auf Fachbereichs- und Fakultätsebene. 5 Seit 1995 wird ERASMUS vom SOKRATES-Programm mit einigen grundlegenden Änderungen in der Struktur fortgeführt. 6 Im folgenden sind die fünf Hauptziele des Programms aufgelistet. (1) Der Ausbau der europäischen Dimension der Allgemeinbildung auf allen Ebenen, (2) die Verbesserung der Sprachen der Europäischen Union, (3) die Förderung der Mobilität und Zusammenarbeit im Bereich der Allgemeinbildung, (4) die Förderung von Innovationen im Bildungsbereich und schließlich (5) die Förderung von Chancengleichheit in allen Bildungsbereichen.
2.1. Übersicht über den Prozess zu einem einheitlichen europäischen
Hochschulraum
1976-86 Joint Study Programmes
Gemeinsame Studienprogramme, die in diesem Zeitraum gefördert wurden Ab 1987 ERASMUS-Programm
Programm zur Förderung der Zusammenarbeit von Hochschulen innerhalb der EU und anderen europäischen Ländern, sowie die Mobilität von Studenten und Dozenten 1988 Magna Charta Universitatum Vision für die Entwicklung der Hochschulen in Europa 1997 Lissabon-Abkommen
Übereinkommen über die Anerkennung von Qualifikationen im Hochschulbereich in der europäischen Region
3 Namensgeber ist Erasmus von Rotterdam
4 Vgl. Hochschulrektorenkonferenz: Bologna-Reader, Bonn, September 2004, S. 243.
5 Vgl. Hochschulrektorenkonferenz: Internationalisierung der Hochschulbeziehungen. Dokumente zur
Hochschulreform 109/1996, Bonn, 1996, S. 8.
6 Vgl. Hochschulrektorenkonferenz: Internationalisierung der Hochschulbeziehungen. Dokumente zur
Hochschulreform 109/1996, Bonn, 1996, S. 15.
4
1998 Sorbonne-Erklärung
Gemeinsame Erklärung zur Harmonisierung der Struktur der europäischen Hochschulbildung 1999 Bologna-Erklärung
Gemeinsame Erklärung der Europäischen Bildungsminister, angestoßen durch Sorbonne-Erklärung 2001 Prager Kommuniqué
Treffen der europäischen HochschulministerInnen, um Bilanz über die erzielten Fortschritte zu ziehen 2003 Berliner Kommuniqué
Konferenz der europäischen HochschulministerInnen, zur Setzung von Prioritäten und neuen Zielen für die folgenden Jahre 2005 Ministerkonferenz in Bergen
Folgekonferenz der Bologna-Erklärung 7
7 Vgl. Hochschulrektorenkonferenz: Bologna-Reader, Bonn, September 2004, S. 245-303.
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Arbeit zitieren:
Lisa Breiter, 2006, Die europäische Hochschulreform - Ein kritischer Blick auf den Bologna-Prozess und seine Folgen, München, GRIN Verlag GmbH
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Die Arbeit sollte eigentlich der eigenen Orientierung dienen. Leider haben sich die 6,99€ als Fehlinvestition erwiesen. Dargestellt wird rein deskriptiv, die Formatierung ist mangelhaft. Zwischen den einzelnen Kapiteln gibt es teilweise nahezu leere Seiten. Würde der Text zusammengerückt, ergäben sich maximal 10 Seiten, nicht 20. Das erste Kapitel setzt sich teilweise aus Stichpunkten zusammen. Als Kurzarbeit die einen Überblick gewährt sicherlich gut, darüber hinaus erfolgt eindeutig zu wenig Reflexion, vor allem in Bezug auf den Titel. Eine kritische Betrachtung erfolgt nur in Ansätzen. Der Großteil der Arbeit befasst sich mit der Historie von Bologna. Schade, der Titel hat mehr versprochen.
am Saturday, June 04, 2011-