INHALTSVERZEICHNIS
EINLEITUNG 4
1. Begriffe und Definitionen. 6
2. Rundfunk versus Internet. 7
2.1 Rundfunk 7
2.2 Internet 8
3. Geschichte 8
4. Bedeutung des Internets 10
4.1 Musik im Internet 12
5. Technik 13
5.1 RealPlayer 13
5.2 Windows Media Player 14
5.3 Winamp 14
5.4 Quicktime 14
5.5 Surfmusik 3.0 14
6. Übertragungstechniken 15
6.1 Fernsehkabelnetze beziehungsweise Kabelmodems 15
6.2 DSL/ADSL. 16
6.3 Satelliten. 16
6.4 ATM - Asynchroner Transfer Modus 16
6.5 DVB - Digital Video Broadcasting 16
6.6 Stromnetze. 17
7. Was braucht man, um Internetradio zu hören? 17
7.1 Qualität 17
8. Server für Internetradio 17
8.1 Live365 18
8.2 Nicecast 18
9. Kosten der Server 19
10. Internetradio aufnehmen 19
10.1 Total Recorder. 19
10.2 Messer 20
10.3 Aufnehmen mit einem gewöhnlichen Audiorecorder 20
10.4 WM Recorder 20
10.5 ASF Recorder 21
10.6 Streamripper 21
10.7 Shoutcast Streams. 21
10.7.1 StreamWeaver. 21
10.7.2 RipCast 21
10.8 onlineTV 22
2
11. Internetradio senden. 22
11.1 Flatcast 22
11.2 Streamer p2p. 23
11.3 MP3 Stream von Shoutcast 23
11.4 Real Audio 23
12. Beispielsender 24
13. Schweizer Radiosender. 25
13.1 Radiostationen suchen. 25
13.1.1 Schweiz 25
13.2.2 International. 25
SCHLUSSWORT 26
LITERATURVERZEICHNIS 28
ANHANG 29
3
EINLEITUNG
Ich möchte eine Arbeit über Internetradio schreiben, da ich mich damit vor meinem Referat noch überhaupt nicht auskannte und schon immer mehr darüber wissen wollte.
Das Thema hat mehr zu bieten, als man vielleicht denken mag. Es stellte sich jedoch als etwas schwierig heraus, aktuelles Material zu finden, da das Thema schnell an Aktualität verliert. Bücher zum Thema habe ich kaum gefunden und das wichtigste aus dem Internet herauszufiltern, ist auch nicht immer eine leichte Aufgabe. Ausserdem habe ich nur eine analoge Verbindung und kann somit kaum Internetradio hören. Doch ich hatte die Gelegenheit, bei Freunden hineinhören zu können und es war sehr lustig, etwas koreanisches Radio zu hören.
Es ist so ziemlich egal, was man hören möchte, ob Live-Reportagen von Fussballspielen, Nachrichten oder die eigene Lieblingsmusik, das Internet bietet heute enorm viele Radiosendungen, die bequem vom eigenen Computer aus empfangen werden können.
In der vorliegenden Arbeit werde ich zuerst einige Begriffe klären, den Unterschied von Rundfunk und Internet aufzeigen und auf die Geschichte und Bedeutung des Internets näher eingehen. Dann erkläre ich, wie das Internetradio funktioniert, welche Player und Übertragungswege undtechniken es gibt und was man grundsätzlich braucht, um Internetradio hören zu können. Schliesslich gehe ich auf die Server ein und wie man selber Internetradio aufnehmen und senden kann. Dann folgen einige nationale und internationale Beispiele.
4
Im Schlusswort zeige ich in einem Fazit die Vorteile, Nachteile und Zukunftsaussichten des Internetradios aus meiner Sicht auf. Ich hoffe, dass ich mit meiner Arbeit einen kleinen Einblick in das Gebiet der Internetradios geben kann und wünsche viel Vergnügen bei der Lektüre.
5
1. Begriffe und Definitionen
• Online-Rundfunk und Broadcasting:
Produktion, Verteilung und Empfang von Audio- und Video-Daten, also Radio-und Fernsehdiensten, über das Internet.
• Internet-Radio: Übertragung von Radioprogrammen über das Internet.
• Digitalradio:
Senden und Empfangen von digitalisierten Radioprogrammen. Die Radiosignale werden dabei codiert und wieder decodiert. (Quelle: Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2001)
• Webcasting und Cybercasting:
Verbreitung von Audio- und Video-Daten über das World Wide Web.
• Multicasting:
Weiterleitung eines Signals über das Netzwerk gleichzeitig an mehrere Empfänger. Das ausgesandte Signal wird dabei bei einem Router vervielfacht. (Quelle: www.rundfunkonline.de, S.18)
• Router:
Vermittler in einem Kommunikationsverbund, der Daten zwischen räumlich getrennten Netzwerken transportiert.
• Streaming:
Verfahren, bei dem Daten kontinuierlich fließen. Speziell ist damit eine Art des Herunterladens von Musik- oder Videodaten aus dem Internet gemeint, bei der die Musik bereits angehört / das Video bereits angesehen werden kann, während die Übertragung noch läuft.
6
Man unterscheidet zwischen Real-Time oder Life-Streaming und dem Download bzw. Progressive Streaming, bei dem die Daten auf die Festplatte geladen werden.
(Quellen: Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2001 und
www.uni-leipzig.de/~wehn/anima/making/technik/techtext.htm#uebertrw)
2. Rundfunk versus Internet
In diesem Kapitel vergleiche ich den Rundfunk mit dem Internet.
2.1 Rundfunk
Rundfunk ist die Bezeichnung für die ungerichtete, drahtlose Übertragung von Sprache und Musik, so genannter Hörrundfunk, oder Fernsehrundfunk mit Bild, Sprache und Musik. Dies geschieht durch elektromagnetische Wellen, teilweise auch über Leitungen oder Satellitenverbindungen. Die elektrischen Signale der Sprach-, Musik- und Bildinformation werden mittels Mikrofonen oder Fernsehkameras in elektrische Wechselspannungen umgewandelt und aus dem Studio über Kabel- oder Richtfunkverbindungen dem Sender geschickt und über eine
Sendeantenne abgestrahlt. Die Senderleistungen liegen zwischen zehn Kilowatt, also Ultrakurzwelle und 500 Kilowatt, also Langwelle. Im Empfänger werden die aufmodulierten Signale wieder hör- und sichtbar gemacht.
Die Organisation eines Rundfunksystems kann im Allgemeinen nach vier verschiedenen Prinzipien erfolgen: rein privatwirtschaftlich (wie in den USA), öffentlich-rechtlich (wie lange Zeit in Österreich), staatlich (in skandinavischen Ländern) oder in einer in den meisten Ländern in den 80er-Jahren entstandenen Mischform aus öffentlich-rechtlichem und privatem Rundfunk. Beispiele hierfür sind die Schweiz, Italien, Frankreich und Deutschland.
(Quelle: Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2001)
7
2.2 Internet
Das Internet ist ein weltweites dezentrales Netz von miteinander verbundenen Computernetzen. Die Basis der Datenübertragung im Internet bildet das Kommunikationsprotokoll TCP/IP was auf englisch „transmission control protocol“ beziehungsweise „internet protocol“ heisst und das aus einer Vielzahl von Prozeduren besteht, die die Kommunikationsabläufe zwischen zwei Computern vorschreiben. Der Zugang einzelner Nutzer zum Internet erfolgt entweder über einen Computer, der bereits an ein Netz angeschlossen ist, oder durch Vermittler, so genannte „Provider“, die eigene Netze betreiben. Die Datenübermittlung erfolgt Paketweise, das heisst, Dokumente werden in Datenpakete zerteilt, die mit einer Ausgangs- und einer Eingangsadresse sowie einer Sequenznummer versehen werden. Die einzelnen Pakete können somit unterschiedliche Wege nehmen und am Bestim-mungsort wieder zusammengesetzt werden.
Das Internet ist also ein weltumspannendes Computernetzwerk, welches zur Übertragung von Daten und Informationen benutzt wird. Der Rundfunk hingegen dient der drahtlosen Verbreitung akustischer Signale durch elektromagnetische Wellen.
(Quelle: Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2001)
3. Geschichte
Seit 1944 der erste funktionstüchtige Computer und 1969 schliesslich das vom amerikanischen Verteidigungsministerium eingerichtete ARPAnet, eine Ursprungsform des Internet, entstanden sind, ging die Entwicklung schneller voran als je in irgendeinem anderen Bereich zuvor. Der ursprüngliche Traum von Bill Gates, in jeden Haushalt einen Computer zu bringen, scheint sich praktisch erfüllt zu haben. Und dies vor allem auch dadurch, dass durch die rasante Entwicklung die Computer immer kostengünstiger wurden.
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Arbeit zitieren:
Eva Scheller-Bötschi, 2004, Internetradio - Echte Alternative oder echte Flops?, München, GRIN Verlag GmbH
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