I NA
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis ..............................................................................................II
1. Einleitung 1
2. Grundlagen und aktueller Trend 2
2.1 Verschiedene umweltbewusste Alternativen 4
2.2 Führende Unternehmen 5
3. Analyse der Kaufbereitschaft 6
3.1 Preisstrategien im Lebenszyklus des Hybridantriebs 6
3.2 Toyotas Preisstrategie beim Hybridantrieb 8
3.3 Preisvergleich: Automobile mit- und ohne Hybridantrieb 9
3.4 Preispolitik 10
4. Hybridantrieb in der Premiumklasse 11
5. Fazit und Entwicklungstendenzen 13
Anhang.......................................................................................................................15 NA
Literaturverzeichnis 18
II NA
Abbildungsverzeichnis
Abb 1: Umrechnung Liter-Verbrauch in CO2-Ausstoß 2
Abb 2: Anstieg der Kraftstoffpreise im Zeitablauf 3
Abb 3: Mehrpreis verschiedener Konkurrenztechnologien gegenüber dem
aktuellen Preis für Benziner (Stand: 2004) 11
1
1. Einleitung
„Klimawandel ist die Herausforderung der Automobilindustrie“
(vgl. DUDENHÖFFER 2007: VDI-Nachrichten),
mit dieser Aussage macht Prof. Dudenhöffer 1 auf die neuen Aufgaben der Automobil-
hersteller aufmerksam und ermahnt gleichzeitig vor allem deutsche Hersteller, mehr in sie zu investieren.
Im aktuellen Zeitgeschehen ist der Umweltschutz ein wichtiges Thema. Besonders in Deutschland ist dies derzeit sehr präsent und gerade in Bezug auf die Automobilindust- rie gibt es immer wieder neue Vorschläge, sowohl den Benzinverbrauch, als auch den CO 2 -Ausstoß zu senken. Einer dieser Vorschläge ist beispielsweise der so genannte „Klima-Pass“, auf dem die Käufer eines Neuwagens über die Abgasmengen informiert werden.
Umweltfreundliche Technologien finden immer mehr Einzug in die Automobilbranche und auch die Bereitschaft der Käufer in diese Technologien zu investieren wächst. Dies ist auch auf den Internetpräsenzen der Automobilhersteller zu erkennen, bei denen sich zumeist bereits auf der Startseite ein Hinweis auf die Rubrik ‚Umwelt’ 2 finden lässt.
Noch bis vor wenigen Jahren dominierten Eigenschaften wie Design, Sportlichkeit, Si- cherheit, Komfort, Motorleistung und/oder Funktionalität die Entscheidung beim Kauf eines Neuwagens. Gibt es eine Kaufbereitschaft weg von den genannten Eigenschaften und hin zu Umweltfreundlichkeit?
Auf dieser Grundlage möchte ich der Frage nachgehen, wie der Einfluss umweltfreund- licher Technologien auf die Kaufbereitschaft in der Automobilindustrie wirkt. Dies werde ich am Beispiel des Hybridantriebs verdeutlichen, da dieser die momentan inno- vativste Antriebstechnologie ist.
Beginnen werde ich dabei mit einem Überblick, warum dieses Thema zurzeit sehr aktu- ell ist. Anschließend gehe ich auf Vor- und Nachteile verschiedener umweltbewusster Alternativen zum Benzin- bzw. Dieselmotor ein. Im Hauptteil wird es schließlich um die Analyse der Kaufbereitschaft von Neuwagen mit Hybridantrieb gehen. Unter ande- rem werde ich dabei auf die verschiedenen Hybridfahrzeuge auf dem deutschen Markt 1 Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer hat derzeit an der Fachhochschule Gelsenkirchen den Lehrstuhl für Marketing und Unternehmensführung mit dem Forschungsschwerpunkt "Automobilwirtschaft" inne. 2 Wie zum Beispiel direkt auf der Startseite der Homepage von BMW (2007) betont wird: „Hightech für die Umwelt – einfach aber revolutionär, mehr Dynamik bei weniger Verbrauch“ (Stand: 15.04.2007).
2
eingehen und insbesondere auf die Toyotas Luxusmarke Lexus, welche als erster Au- tomobilhersteller in der oberen Mittelklasse erfolgreich einen Hybridantrieb verbaut hat. Zum Vergleich habe ich die Autohersteller Audi, BMW, Mercedes, Porsche und VW herangezogen, welche meiner Meinung nach stellvertretend für die deutsche Automobil- industrie stehen. Dabei beschränke ich mich bei dieser Arbeit ausschließlich auf den deutschen Markt. Des Weiteren werden stets nur Neuwagen und keine Gebrauchtwagen betrachtet.
Abschließend werde ich im letzten Kapitel auf zukünftige Tendenzen und Entwicklun- gen eingehen.
2. Grundlagen und aktueller Trend
Bis 2012 soll der CO 2 -Ausstoß im Schnitt 130 Gramm pro Kilometer europaweit für alle Neufahrzeuge gelten. Dies soll bis dahin auch gesetzlich geregelt werden, da die Automobilindustrie es verfehlen wird, den Ausstoß auf 140 g/km bis 2008 zu senken. Zuletzt lagen die Emissionen bei 161 g/km (Vgl. DUDENHÖFFER 2007: Capital. 15.01.2007).
Wie viel CO 2 ein Motor produziert hängt von dem Benzinverbrauch ab und kann mit einfacher Multiplikation errechnet werden (vgl. Abbildung 1).
Abb. 1: Umrechnung Liter-Verbrauch in CO2-Ausstoß
Quelle: Verkehrsclub Deutschland e.V. (2007)
3
Das Land Baden Württemberg hat beschlossen „sich verstärkt dafür [einzusetzen], die [Kfz-] Steuer in Zukunft an den CO 2 -Emissionen zu orientieren. Damit würde der Kauf sparsamer Fahrzeuge erleichtert“ (vgl. KLIMASCHUTZMAßNAHMEN DES LANDES BADEN WÜRTTEMBERG 2007). Damit würde in Zukunft statt der derzeit gültigen Hubraumgröße der CO 2 -Ausstoß in der Kfz-Steuer berücksichtigt werden, sodass Halter von Fahrzeu- gen die viel CO 2 produzieren steuerlich stärker belastet werden (vgl. VERKEHRSCLUB DEUTSCHLAND E.V. 2007). Gerade durch die Einführung einer Steuer für den CO 2 Verbrauch, würde die Automobilindustrie angeleitet, zukünftig stärker auf umwelt- freundliche Technologien zu setzen.
Auch immer mehr Städte in Deutschland richten so genannte Umweltzonen ein, bei denen seit März 2007 nur Fahrzeuge der Schadstoffgruppen 2-4 fahren dürfen, ab 2010 soll es noch einmal eine Verschärfung auf die vierte Schadstoffgruppe geben (vgl. VER- KEHRSCLUB DEUTSCHLAND E.V. 2007).
Des Weiteren ist in Deutschland der Benzinpreis in den letzten Jahren sukzessive ge- stiegen, wie Abbildung 2 verdeutlicht.
Abb. 2: Anstieg der Kraftstoffpreise im Zeitablauf
Quelle: Verkehrsclub Deutschland e.V. (2007)
Durch diese zukünftigen Einschränkungen wird deutlich, dass der Benzinverbrauch und somit der CO 2 -Ausstoß immer weiter gesenkt werden muss und das auch die Kunden für Neuwagen immer stärker neben den Eigenschaften wie Design, Motorleistung, Si- cherheit und Komfort an der Umweltfreundlichkeit ihres Neuwagens interessiert sein werden.
Arbeit zitieren:
Michael Langner, 2007, Der Einfluss umweltfreundlicher Technologien auf die Kaufbereitschaft in der Automobilindustrie am Beispiel des Hybridantriebs in Deutschland, München, GRIN Verlag GmbH
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