Universität Rostock, Historisches Institut, Wintersemester 2005/06
Einführung in das Studium der Geisteswissenschaften
Quelleninterpretation zum Thema:
Kriegskonferenzen - Teheran, Jalta, Potsdam
von
Katharina Jürgen
INHALTSVERZEICHNIS
EINLEITUNG... 3
1. QUELLENKRITIK... 3
1.1 QUELLENBESCHREIBUNG... 3
1.2. INNERE KRITIK... 3
1.2.1. Sprachliche Aufschlüsselung... 3
1.2.2. Sachliche Aufschlüsselung... 4
2. QUELLENINTERPRETATION... 5
2.1. INHALTSANGABE... 5
2.2. EINORDNUNG IN DEN HISTORISCHEN KONTEXT... 5
2.2.1. Fragestellung... 5
2.2.2. Die Gipfeltreffen der „Großen Drei“ – Teheran, Jalta, Potsdam... 5
2.2.3. Unterschiede in den Vorstellung über das neue Europa... 10
2.2.4. Probleme bei der Umsetzung der Konferenzbeschlüsse... 10
3. ERGEBNIS UND AUSBLICK... 11
4. QUELLEN UND LITERATUR...12
Einleitung
Ich werde mich im Folgenden mit den drei wichtigsten Kriegskonferenzen beschäftigen. Die Konferenzen in Teheran, Jalta und Potsdam sollten die politische Neuordnung Deutschlands, aber auch Europas sicherstellen. Zugleich waren sie auch für das politische Mächteverhältnis zwischen den alliierten Siegermächten von enormer Bedeutung. Zu Beginn werde ich auf die Quelle an sich eingehen, um dann die historischen Zusammenhänge herauszufiltern und aufzuzeigen. Ich halte mich an die neue Rechtschreibung.
1. Quellenkritik
1.1 Quellenbeschreibung
Bei der ausgewählten Quelle handelt es sich um eine Parlamentsrede. Die Rede wurde vom Premierminister Winston Churchill1 am 27. Februar 1945 vor dem britischem Unterhaus gehalten. Churchill hielt sie im Zuge der abgeschlossenen Kriegskonferenz vom 4. – 11. Februar 1945 in Jalta. Die Rede richtete sich mit den Ergebnissen, aber auch Churchills persönlichen Eindrücken der Konferenz an die Abgeordneten des Unterhauses. Die Quelle liegt in gedruckter Form vor.2 (Auszug)
1.2. Innere Kritik
1.2.1. Sprachliche Aufschlüsselung
„Imponderabilien“
Der Begriff Imponderabilien stammt von dem lateinischen Wort imponderabilis,3 was unwägbar bedeutet, ab. Imponderabilien sind also unwägbare und unberechenbare Einflüsse, beispielsweise die Gefühle und Reaktionen anderer. Sie sind nicht vorhersehbar, haben aber oftmals einen wichtigen Einfluss auf zukünftiges Geschehen. In den Naturwissenschaften sind Imponderabilien Stoffe, die im gasförmigen Aggregatzustand nicht fassbar oder greifbar sind, und man somit keinen Einfluss auf sie nehmen kann.
1.2.2. Sachliche Aufschlüsselung
„Krim“
Die Krim ist eine, im Schwarzen Meer gelegene Halbinsel im Osten Europas. Die bedeutendsten Städte sind Sewastopol, Kertsch, Jalta und Simferopol, welche auch die Hauptstadt ist. Seit dem Jahr 1954 ist die Krim Teilrepublik der Ukraine und erlangte 1992 weitgehende Autonomie. Im Februar 1945 war die Halbinsel Schauplatz der Jalta- Konferenz.4
„Unterhaus“
Der Begriff Unterhaus bezeichnet das „ House of Commons „ des britischen Parlaments. Die Commons (engl.: die Gemeinen) sind Vertreter des niederen englischen Adels und tagen seit 1376, erstmals getrennt von den anderen Ständen, im Parlament. Das Unterhaus hat die gesetzgebende Gewalt inne, im Gegensatz zum „ House of Lords „ ( Oberhaus ), welches nur noch zur Diskussion öffentlicher Fragen herangezogen wird.5
„die drei Großmächte“
Im Allgemeinen bezeichnet der Begriff Großmacht Staaten, die die internationale Politik mitbestimmen. Geprägt wurde der Begriff erstmals im 19. Jahrhundert. Im Zusammenhang mit der Quelle bezeichnen „die drei Großmächte“ die aus dem Zweiten Weltkrieg hervorgegangenen Mächte der Vereinigten Staaten von Amerika (USA), Großbritannien und die mittlerweile aufgelösten Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (UdSSR).
„Sowjetregierung“
Der Begriff lehnt sich an das russische Wort Sowjet, also „ Rat „ an und bezeichnet die Regierung der ehemaligen UdSSR. Die Räte waren seit 1905 während der Russischen Revolution die führenden Organe. In den Zwanziger Jahren wurden sie faktisch ausgeschaltet und durch Parteiapparate ersetzt. Der Name Sowjet blieb jedoch für die Organe der Staatsbürokratie auf allen Ebenen der UdSSR erhalten.6
2. Quelleninterpretation
2.1. Inhaltsangabe
[...]
1 Sir Winston Leonard Churchill (1874–1965), britischer Staatsmann, 1940–1945 und 1951–1955 Premierminister
2 W. Churchill. Memoiren. Bd. VI. 2. Stuttgart 1954, S.70. Die Frage der äußeren Textsicherung erübrigt sich damit.
3 aus www. wissen. de, vom 11. März 2006
4 Geiss, Imanuel: Geschichte griffbereit. Bd. 3. Schauplätze. München. 2002, S. 398
5 Geiss, Imanuel: Geschichte griffbereit. Bd. 4. Begriffe. München 2002, S. 371, 535
6 ebenda, S.852
Arbeit zitieren:
Katharina Jürgen, 2006, Kriegskonferenzen, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
Teheran-Jalta-Potsdam. Die Deutschlandpolitik der Alliierten
Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands
Seminararbeit, 26 Seiten
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Politik - Internationale Politik - Region: USA
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