Inhalt
Einleitung………………………………………………………………………………..….…3
1. Die Protagonisten des Kunstmarkts 3
1.1. Galeristen 4
1.2. Auktionshäuser 4
1.3. Kunstmessen 5
1.4. Private Kunstsammler 5
1.5. Museen 5
2. Die Markt-Zentren 6
3. Der internationale Kunstmarkt 7
3.1. Der Kunstmarkt in Zahlen 8
3.2. Kunst als Wertanlage 9
3.3. Der Kunstmarkt und die europäische Gesetzgebung 10
4. Die Zukunft des Kunstmarktes 12
Bibliographie………………………………………………………………………………..13
- 2 -
Einleitung
Der Begriff Kunstmarkt umschreibt die Gesamtheit aller Galerien, Messen, Sammlerbörsen und Auktionen, auf denen Kunstwerke ver- und gekauft werden. Kunst im weiteren Sinne beschreibt Literatur, Musik und darstellende Kunst, der Kunstmarkt handelt jedoch hauptsächlich letzteres. Dazu gehören unter anderem Gemälde, Zeichnungen, Fotografien, Plastiken und Statuen.
Auktionshäuser, private Kunstsammler, Messen, Galeristen, Stiftungen und Museen bestimmen den Kunstmarkt maßgeblich. In den letzten Jahren richtet sich der Fokus der Medien wieder sehr stark auf den Kunstmarkt und die erzielten Höchstpreise der Auktionshäuser. So widmete das Magazin Der Spiegel dem Kunstmarkt kürzlich einen großen Artikel und schwärmte:
Noch nie in der Geschichte wurde mit Bildern so viel Geld verdient wie im zurückliegenden Jahr: Einzelne Werke sind so teuer wie eine Boing. Von Shanghai bis New York ist der Hunger nach Schönheit offenbar unstillbar. Ein Höllensturz ist in diesem Rekordklima nicht in Sicht. 1 Die Arbeit erläutert die Strukturen des Kunstmarktes und seine Entwicklung in den Jahren 2005 und 2006. Zudem gibt sie einen Einblick in die wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die sich durch die unterschiedliche Steuergesetzgebung der EU-Mitgliedsstaaten ergeben. Der letzte Teil der Arbeit beschäftigt sich mit der Zukunft des Kunstmarktes.
1 Die Protagonisten des Kunstmarkts
Der Kunstmarkt ist geprägt durch eine Vielzahl verschiedener Teilnehmer. Wie an jedem anderen Markt bestimmen Angebot und Nachfrage die Preise. Das Besondere am Kunstmarkt ist dabei die Einzigartigkeit der gehandelten Güter. Bei der Preisfindung spielt die Liebhaberschaft des Käufers eine entscheidende Rolle aber auch die bisherige Entwicklung des Künstlers und gegebenenfalls die seiner Epoche. Der Wert eines Werks lässt sich nicht ausschließlich durch das verwendete Material oder den benötigten Arbeitsaufwand bestimmen, und so ist es oft selbst für Kenner schwer ihn zu schätzen.
Der Kunstmarkt ist international und Ländergrenzen spielen keine wesentliche Rolle, jedoch kann der regionale Kunstmarkt durch regionale Gesetzgebungen der einzelnen Länder begünstigt oder beeinträchtigt werden.
1 Vgl. Knöfel U./ Kronsbein, J. (2006): Weltmacht Kunst in: Spiegel Nr. 50/2006, S. 168-174.
- 3 -
Der Kunstmarkt teilt sich in zwei Gruppen. Zum einen die der Verkäufer, zu ihr gehören Galeristen, Auktionshäuser und Messen und die der Käufer. Zu ihr gehören private Kunstliebhaber und Sammler, Stiftungen und Museen und neuerdings auch Investment-Fonds, die für ihre Kapitalanleger Kunst kaufen, mit dem Ziel hohe Renditen zu erwirtschaften. Der Kunstmarkt des 21. Jahrhunderts wird maßgeblich von den drei großen Auktionshäusern bestimmt: Christie’s, Sotheby’s und Phillips de Pury. Alle drei Häuser haben Dependancen auf der ganzen Welt.2.
1.1 Galeristen
Galeristen verkaufen Werke der Künstler, die sie unter Vertrag haben, gegen eine Gewinnbeteiligung. Dies geschieht entweder in der eigenen Galerie mittels Ausstellungen und Vernissagen oder auf Kunstmessen. In Galerien können Sammler überwiegend zeitgenössische Kunst erstehen. Eine vielfältige Galerienlandschaft gibt es seit dem Ende des
19. Jahrhunderts, und heute zählen wir in Deutschland mehr als 3000 3 Galerien.
1.2 Auktionshäuser
Auktionshäuser handeln Kunstgegenstände durch Versteigerungen. Der Meistbietende bekommt den Zuschlag. Weltweit gibt es mehr als 3000 Auktionsunternehmen. 4 In den letzten Jahren werden zunehmend Höchstpreise für Gemälde erzielt. Das Bieten auf Kunstwerke in einer Auktionsumgebung führte dazu, dass in den letzten Jahren die 100 Millionen-Dollar- Marke für ein Gemälde gebrochen wurde und es seit dem stetig auf 200 Millionen zu geht. Das derzeit teuerste Gemälde der Welt ist von Jackson Pollock, „No.5“ 1948, verkauft im Jahr 2006 zu einem Preis von 140 Millionen US $.
2 Vgl. Herstatt, C. (2002), S. 115.
3 Online Telefonbuch: URL http://www.goyellow.de/schnellsuche/?LIP=simpleSearch&MDN=Galerie&LOC=&x=4&y=15 am 03.02.2007 4 Vgl. Herstatt, C. (2002), S. 111.
- 4 -
Arbeit zitieren:
Doreen Huber, 2007, Der Kunstmarkt heute, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
"New Art Spaces" - Nichtkommerzielle und virtuelle Galerien ...
Kunst - Management, Vermarktung
Bachelorarbeit, 74 Seiten
Kunst als Anlage im Portfolio vermögender Privatkunden
BWL - Bank, Börse, Versicherung
Seminararbeit, 23 Seiten
Die Funktionen eines Galeristen als Intermediär
Sein operatives Verhalten zwis...
Hausarbeit, 27 Seiten
Internationale Organisationen und soziologischer Konstruktivismus
Politik - Internationale Politik - Allgemeines und Theorien
Wissenschaftlicher Aufsatz, 10 Seiten
Der Einfluss von Einkommensteuern auf die optimale Ressourcenallokatio...
BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
Seminararbeit, 19 Seiten
Adverse Selektion in der Krankenversicherung - Alternative Lösungsansä...
Hauptseminararbeit, 23 Seiten
Einführung in die nicht-kooperative Spieltheorie der Nichtnullsummensp...
BWL - Unternehmensforschung, Operations Research
Hausarbeit, 23 Seiten
Okzidentaler Rationalismus nach Max Weber
Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen
Referat (Ausarbeitung), 11 Seiten
Mündlichkeit und Schriftlichkeit im mittelalterlichen Literaturbetrieb
Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik
Hauptseminararbeit, 21 Seiten
Hub-and-Spoke-Systeme im Güterverkehr
BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Seminararbeit, 22 Seiten
Soziale Gerechtigkeit im Gesundheitswesen in Deutschland
Sozialpädagogik / Sozialarbeit
Hausarbeit, 12 Seiten
John Rawls - Verteilungsgerechtigkeit - Eine Theorie der Gerechtigkei...
BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik
Seminararbeit, 40 Seiten
Neuer Kalter Krieg - alte Strategien und Strukturen?
Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit
Seminararbeit, 21 Seiten
Integration E-Commerce. Anforderungen an die Unternehmensbereiche Orga...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Vordiplomarbeit, 27 Seiten
Doreen Huber's Text Der Kunstmarkt heute ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Doreen Huber hat den Text Der Kunstmarkt heute veröffentlicht
Doreen Huber hat einen neuen Text hochgeladen
Zeremoniell und Raum in der frühen italienischen Malerei
Stefan Weppelmann, Nadine Brüggebors
Flämische & Niederländische Malerei
Von der Fläche zum Raum. Malewitsch und die frühe Moderne
From Surface to Space. Malewit...
Kasimir Malewitsch, Fritz Emslander, Karola Kraus, Wolfgang Günzel, Elma Velagic, Elke Walford, Jens Ziehe, Stefan Altenburger
100 IFRS Financial Ratios Dictionary - Englisch / Italienisch - Ingles...
Ulrich Wiehle, Michael Diegelmann, Henryk Deter, Peter N. Schömig, Michael Rolf
Timo Prengel
Ein erster Eindruck.
Der Titel verspricht, den Kunstmarkt im Jahr 2007 darzustellen und ist tatsächlih nicht mehr aber auch nicht weniger als ein erster Einblick in den Kunstmarkt. Es mag den Vorgaben des Seminarleiters Seminars geschuldet sein, aber mehr als zwölf Seiten werden nicht geboten. Die Arbeit fängt eine Stimmung ein und orientiert sich vor allem an den Blue Chips, den Stars des Kunstmarkts. Es wird vernachlässigt, dass es in dem Winner-Takes-All-Market nur wenige Kunstwerke nahmhafter Künstler gibt, mit denen sich außerordentliche Renditen erzielen lassen. Die breite Masse eignet sich nicht als Investment. Der Künstler taucht als Protagonist des Kunstmarkts zunächst nicht auf und wird doch am Schluss kurz und unvollständig im Rahmen des Folgerechts erwähnt. Es gibt keine "einheitlichen Bedingungen" für das Folgerecht in Europa. Die Schweiz kennt kein Folgerecht. Zudem entsteht der unrichtige Eindruck, als sei das Folgerecht erst in Deutschland durch die Folgerechtsrichtlinie eingeführt worden. Das Folgerecht wurde in Deutschland erstmals 1965 normiert.
Der Titel weckt Erwartungen, die die Arbeit nicht erfüllen kann. Er hätte enger gefasst werden müssen und sich auf einzelne, aber dafür ausführlich behandelte Aspekte des Kunstmarkts konzentrieren sollen.
Wer wirklich erfahren möchte, wie der Kunstmarkt tickt, dem sei das Buch von Piroschka Dossi, Hype! Kunst und Geld empfohlen.
am Wednesday, October 08, 2008-