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Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Landkarte von Spanien 5
Abb. 2: Landkarte Europa 5
Abb. 3: Klimadiagramm Madrid 7
Abb. 4: Verteilung der Bevölkerungsdichte 2005 8
Abb. 5: Bevölkerungswachstum 9
Abb. 6: Ausländer in Spanien 10
Abb. 7: Alterspyramide von Spanien 11
Abb. 8: Bevölkerungstrend der Altersgruppen 12
Abb. 9: durchschnittliche Anzahl der Kinder pro Frau 12
Abb. 10: Flagge von Spanien 16
Abb. 11: Wappen von Spanien 16
Abb. 12: König Juan Carlos I 17
Abb. 13: König auf spanischem 2 Euro Stück 17
Abb. 14: Ministerpräsident José Luis Rodiguez Zapatero 18
Abb. 15: Politische Gliederung Spaniens 19
Abb. 16: BIP Veränderung real 22
Abb. 17: BIP-Entstehung 23
Abb. 18: Hauptliefer- und Hauptabnehmerländer 25
Abb. 19: Außenhandel in Mrd. 26
Abb. 20: Haushaltsdefizit in des BIP 27
Abb. 21: Liste der EU-Fördermittel von Nettozahlern und Nettoempfängern 28
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Liste der autonomen Gemeinschaften und Städte 20
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Abkürzungsverzeichnis
Abb. = Abbildung Aufl. = Auflage BIP = Bruttoinlandsprodukt bzw. = beziehungsweise ca. = circa Einw. = Einwohner EU = Europäische Union G8 = Gruppe der Acht km = Kilometer km² = Quadratkilometer m = Meter max. = maximal Mio. = Millionen Mrd. = Milliarden NATO = North Atlantic Treaty Organisation deutsch: Nordatlantikvertrag-Organisation o.V. = ohne Verfasserangabe OECD = Organisation for Economic Cooperation and Development deutsch: Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung PP = Partido popular (spanische Volkspartei) PSOE = Partido socialista obrero espanol (Sozialistische Arbeiterpartei Spaniens) S. = Seite TFH = Technische Fachhochschule u.a. = unter anderem US = United States (deutsch: Vereinigte Staaten) usw. = und so weiter Vgl. = Vergleich z.B. = zum Beispiel € = Euro
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1. Vorwort
Die Studienordnung der TFH–Wildau sieht für Studenten der Fachrichtung Betriebswirtschaftslehre ein Wahlpflichtfach innerhalb des 6. Semesters vor. Im Vorfeld fand eine Informationsveranstaltung statt, in der den Studenten die Wahlpflichtfächer bekannt gegeben wurden. Jeder Dozent, der eines der Wahlpflichtfächer unterrichtet, stellte sich vor, erläuterte den Inhalt und die wichtigsten Schwerpunkte des Wahlpflichtfaches und sagte ein paar Worte zum Prüfungsablauf. Ich persönlich wählte das Wahlpflichtfach Infrastrukturpolitik / Länderanalysen bei der Dozentin Frau Prof. Dr. Ingrid Wirth. Meine Entscheidung fällte ich aufgrund der Tatsache, dass sich dieses Fach, so wie sie es vorstellte, sehr interessant anhörte. Da ich mich in meinem Betriebswirtschaftsstudium auf den Schwerpunkt Rechnungswesen/Finanzmanagement spezialisiert habe, bietet mir dieses
Wahlpflichtfach die Möglichkeit mal eine etwas andere Lehrveranstaltung zu besuchen. Ich erhoffte mir, einen Einblick in die verschiedenen Länder mit ihren unterschiedlichen Vorraussetzungen, wirtschaftlichen Bedingungen und Lebensweisen. Vor allem interessierte mich dabei Europa und ganz speziell die Länder Spanien und Italien. Das europäische Land Spanien nahm ich dann auch zum Thema meiner Belegarbeit. Mit meiner Belegarbeit verfolge ich das Ziel das Land selbst besser zu erkunden und einen Einblick davon zu bekommen, ob die Lebensbedingungen dort wirklich so idyllisch sind, wie sie scheinen. Da es eine Belegarbeit ist, und noch keine Diplomarbeit, konnte ich mich leider nur auf ein paar wenige Schwerpunkte konzentrieren und musste andere Themen außen vor lassen. Natürlich könnte man noch viel mehr über Spanien schreiben und berichten, aber mir war vor allem die wirtschaftliche Betrachtung aufgrund meiner Studienausrichtung sehr wichtig.
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2. Allgemeine Daten
2.1. Topografie
2.1.1. Lage
Das Königreich Spanien erstreckt sich von 36° bis 43,5° nördlicher Breite und von 9° westlicher bis 3° östlicher Länge (ohne Balearen, Kanaren, Ceuta und Melilla). Es liegt im Südwesten Europas und nimmt den größten Teil (6/7) der Iberischen Halbinsel ein. 1
1 Vgl. o.V.: http://de.wikipedia.org/wiki/Spanien, S. 1-2
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Im Westen grenzt Spanien an Portugal und im Süden an das zum Vereinigten Königreich gehörende Gibraltar. Im Nordosten, entlang des Gebirgszuges der Pyrenäen, grenzt es an Frankreich und den Kleinstaat Andorra.
Die Mittelmeerinseln der Balearen und die Kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean vor der Küste Afrikas gehören zum spanischen Staatsgebiet. Weiterhin stehen die an der nordafrikanischen Küste (Marokko) gelegenen Städte Ceuta und Melilla sowie drei Inselgruppen nahe der Küste von Afrika (Peňón de Vélez de la Gomera, die Alhucemas-und die Chafarinas-Inseln) unter spanischer Verwaltung. Das spanische Staatsgebiet einschließlich der Gebiete in Afrika und der Inselterritorien beläuft sich auf 505.990 Quadratkilometer. Damit ist Spanien nach seiner geographischen Ausdehnung das zweitgrößte Land der Europäischen Union, nur Frankreich ist größer. Hauptstadt und gleichzeitig größte Stadt des Landes ist Madrid mit 3,1 Mio. Einwohnern. 2
2.1.2. Landschaft
Spanien hat eine Gesamtküstenlänge von 3.144 km, 1.663 km am Mittelmeer, 770 km an der Biskaya und 711 km am Atlantik. Im äußersten Süden trennt die Straße von Gibraltar, die an ihrer schmalsten Stelle weniger als 13 km breit ist, Spanien von Afrika. Das gesamte Landesinnere besteht aus einer weiten Hochebene, der Meseta. Die Meseta erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 200.000 km² und liegt zwischen 600 und 1000 m über dem Meeresspiegel. Randgebirge der Meseta sind im Nordwesten und Norden das Kantabrische Gebirge (2.648 m), im Nordosten das Iberische Randgebirge (2.313 m) und im Süden die Sierra Morena (1.323 m).
Die mittlere Höhe des Festlandes beträgt etwa 660 Meter über dem Meeresspiegel. Damit ist Spanien nach der Schweiz das gebirgigste Land Europas. Die höchste Erhebung auf dem Festland ist mit 3.478 m der Mulhacén in der Sierra Nevada (im Süden des Landes). Der 3.718 m hohe Pico de Teide auf den Kanarischen Inseln (Teneriffa) ist die höchste Erhebung des gesamten spanischen Territoriums. 3
2 Vgl. BUNDESSTELLE FÜR AUßENHANDELSINFORMATION: Geschäftspartner Spanien. 1. Aufl., Köln 1997, S. 7
Vgl. o.V.: http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laender/Spanien.html, S. 1 Vgl. o.V.: http://de.wikipedia.org/wiki/Spanien, S. 1-2 Vgl. o.V.: http://de.encarta.msn.com/encyclopedia_761575057/Spanien.html, S. 1
3 Vgl. BUNDESSTELLE FÜR AUßENHANDELSINFORMATION: Geschäftspartner Spanien. 1. Aufl., Köln 1997, S. 7
Vgl. o.V.: http://www.frantasia.de/html/spanien/land/sub_landschaft.html, S. 1-2 Vgl. o.V.: http://de.encarta.msn.com/encyclopedia_761575057/Spanien.html , S. 1-2
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2.1.3. Klima
Grundsätzlich herrscht in Spanien ein mediterranes Klima, mit trockenheißen Sommern und feuchtkühlen bis milden Wintern. Spanien ist aufgrund der erheblichen Größe des Landes und der unterschiedlichen Landschaftsformen durch eine große klimatische Vielfalt geprägt. Es gibt einen sehr großen Unterschied zwischen dem nördlichen und dem südlichen Klima. An der Nordküste steht das Klima unter atlantischem Einfluss und ist sehr rau und stürmisch. Dort gibt es Niederschläge zu allen Jahreszeiten und mit verzeichneten Jahresniederschlägen von mehr als 2500 Millimetern gehört diese Region zu den feuchtesten Gebieten Europas. Je weiter man nach Süden kommt, umso wärmer und beständiger wird es und die kühle Saison von Herbst bis Frühling verkürzt sich zusehends. Das Hochgebirgsklima der Pyrenäen und der Sierra Nevada ist besonders kalt und schneereich. Dort kann man fast ganzjährig Wintersport betreiben. Das extremste Klima weist Zentralspanien mit seinen zentralen Hochebenen auf. Wie aus dem Klimadiagramm in Abbildung 3 ersichtlich ist, ist das Klima dort sehr trockenallerdings herrschen große Tages- und Jahreszeitliche Temperaturschwankungen. 4
4 Vgl. o.V.: http://www.frantasia.de/html/spanien/land/sub_klima.html, S. 1-2 Vgl. o.V.: http://de.encarta.msn.com/encyclopedia_761575057/Spanien.html, S. 2
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2.2. Bevölkerung
2.2.1. Bevölkerungsdichte
Mit 44,11 Millionen Einwohnern (Stand: 1.1.2005) gehört Spanien zu den bevölkerungsreichsten Staaten Westeuropas. Von diesen Einwohnern haben 40,21 Millionen eine spanische Nationalität und 3,90 Millionen sind Ausländer, die nun ca. 9 % der spanischen Bevölkerung ausmachen. 5
Ballungsgebieten (bis zu ca. 700 Einw./km²), wie die Provinzen Madrid, Baskenland und Katalonien sowie den Verwaltungsbezirk Valencia. 6
Spanien ist eine ausgesprochen urbane Gesellschaft, was sich daran ablesen lässt, dass nahezu 77 % der Bevölkerung in den Städten lebt (2005). 7
5 Vgl. o.V.:
http://www.faz.net/s/Rub2ED1D653476A4471A80381152324EAC2/Doc~EB221F51ABF9E4455903CAF
52F68E0DE1~ATpl~Ecommon~Scontent.html, S. 2
6 Vgl. o.V.: http://www.ine.es/en/prodyser/pubweb/espcif/espcif06_en.htm, population, S. 1 Vgl.: BUNDESSTELLE FÜR AUßENHANDELSINFORMATION: Geschäftspartner Spanien. 1. Aufl., Köln 1997, S. 8
7 Vgl. o.V.: http://de.encarta.msn.com/encyclopedia_761575057/Spanien.html, S. 4
Arbeit zitieren:
Katrin Keidat, 2007, Länderanalyse Spanien, München, GRIN Verlag GmbH
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